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Dienstag, 31. Januar 2023

Ende Januar

... gab es hier am See endlich auch mal wieder etwas Himmelsblau und ein paar Sonnenstrahlen. Deshalb zog es mich gestern raus und ich besuchte den Lieblingsstrand. Am winterbedingt weitläufigen Strand ließ ich mich vom Wind durchpusten, genoss den weiten Blick, schaute nach den Bibern und beobachtete Schwäne und Rostgänse.

Donnerstag, 19. Januar 2023

Auftauchen




Mehr als der halbe Januar ist vergangen und so langsam tauche ich wieder aus meiner "Blase" auf. Ich musste die Texte für mein Buch fertig stellen und das war dann doch noch einiges. Der Liebste war quasi mein erster "Lektor", er hat in der letzten Zeit viele Texte gelesen und gekürzt. Ich hatte auch Mailkontakt mit den Verantwortlichen der verschiedenen Orte und bekam sehr nette Rückmeldungen zu meinen Texten, manchmal mit kleinen Anmerkungen oder Korrekturen. Der Zeitdruck war stressig, was sich bei mir auch mit körperlichen Beschwerden äußerte.

Donnerstag, 31. Dezember 2020

Mein Jahresrückblick 2020

Hier noch, am letzten Tag des Jahres, wie schon 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 und 2019 mein persönlicher Rückblick in Stichworten.

 

Haare länger oder kürzer?
Mit den Haaren war das ja so eine Sache dieses Jahr. Während der Lockdowns mussten die Friseursalons schließen, da musste man selbst zur Schere greifen oder die Haare wachsen lassen. Deshalb waren und sind meine meist etwas länger als gewollt.

Sonntag, 29. Dezember 2019

Mein Jahresrückblick 2019


Zum sechsten Mal nehme ich hier am Blog teil an einer Fragerunde zum Jahresende. Da machen inzwischen viele Blogger mit. Woher die Fragen ursprünglich stammen, ist mir nicht bekannt. Ich habe sie für mich etwas angepasst.
 
  
Haare länger oder kürzer? 
Waren mal etwas kürzer den Sommer über, jetzt lasse ich sie gerade wieder wachsen.
 
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Die Weitsichtigkeit hat leider zugenommen, eine neue Lesebrille musste dieses Jahr her. Und die Augenärztin hat bei mir einen Grauen Star gesehen, hmpf. Mein Optiker meinte, der käme möglicherweise vom Kortison, das ich während der Chemo einnahm.

Abgenommen oder zugenommen?
Weder noch.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Für die wunderbaren Reisen, die wir in diesem Jahr machen durften. Außerdem war nach fünf Jahren im neuen Haus bereits die Klingelanlage defekt. Da musste eine neue her.

Der hirnrissigste Plan? 
Weiß ich jetzt nicht.
 
Die gefährlichste Unternehmung? 
Weite Reisen mit dem Auto.

Das leckerste Essen? 
Feine Köstlichkeiten in Schweden, die oberleckere Sanddorn-Torte im Skagen Grå Fyr Café am Leuchtturm beim Dänischen Skagen und Holländischer Appeltaart.

Das beeindruckenste Buch?
 

Das Nebelmännle vom Bodensee, eigentlich ja ein Kinderbuch, hat mir sehr gut gefallen. Zur Unterhaltung habe ich dieses Jahr mit der in Schweden spielenden Rönning/Stilton-Serie* von Cilla und Rolf Börjlind begonnen. Super spannend!
 
Das beste Spiel?
Wizard* und Just One*

Der ergreifendste Film?
Leider habe ich mir die Filme, die ich geschaut habe, nicht notiert. Ich mochte Astrid* sehr gerne, Ottilie von Faber Castell*, den Film über das Leben von Aenne Burda und Der Junge muss an die frische Luft*. Diesen Dialekt höre ich so gerne, denn er erinnert mich an meine Kindheit im Rheinland. Und da sind auch noch ein paar Kinderfilme, die mir sehr gut gefallen haben. Schreibe ich demnächst hier mal auf.

Das schönste Konzert? 
Ich war dieses Jahr leider auf keinem Konzert.
 
Die meiste Zeit verbracht mit…?
der Familie

Die schönste Zeit verbracht in…?
Schweden, die "Weißen Nächte" hatten es mir angetan

Vorherrschendes Gefühl 2019?
Dankbarkeit
 
2019 zum ersten Mal getan?
mein Kind zu einer Operation begleitet, meinen Geburtstag an Midsommar in Schweden gefeiert, "Weiße Nächte" erlebt, nach Grenen an die Nordspitze Dänemark gewandert und mit einem Bein in der Nordsee, mit dem anderen in der Ostsee gestanden, Meran, den Garda-See, Venedig und die Adria gesehen, die weltgrößte Schweizer Flagge am Säntis gesehen, im Kletterwald geklettert, die Leitung und Organisation der BUND-Kindergruppe übernommen, an verschiedenen Grundschulen gearbeitet.

2019 nach langer Zeit wieder getan?
den Brenner überquert (zuletzt als Kind), meine Schwester und mein drei süßen Nichten wiedergesehen, nach Schweden gereist, eine paar meiner Cousinen/Cousins getroffen, mit der Bahn gefahren, eine liebe Bekannte wiedergesehen, mich zur Elternvertreterin wählen lassen, gehäkelt und gestrickt 

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Starke Rückenschmerzen, die Sorgen um meine Tante, den Freitod während meiner Zugfahrt
    
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Nicht so stur zu sein.  

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Die Operation ist gut verlaufen!" 

 
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? 
Vertrauen

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Liebe

Mein Lieblingszitat in 2019:

„Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.” von Astrid Lindgren

2019 war mit 1 Wort…?
erlebnisreich

Mein Lieblingsfoto des Jahres 2019:




Meine Jahresrückblicke in Stichworten von 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018


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Dienstag, 5. Februar 2019

Fünf Fragen am Fünften

Luzia Pimpinella stellt in ihrer Monatskolumne an jedem Fünften fünf Fragen in die Runde. Und ich mache da jetzt einfach mal mit. Die Fragen im Detail und alle Antworten findet ihr dort!


1. Was ist deine Superpower?
Da fällt mir direkt der Spruch ein: I’m a Mum, what’s your Superpower? Ich kann ganz gut mit Kindern, klar als Vierfachmama und Erzieherin auch kein Wunder. Ich denke aber nicht, das ich etwas besonders gut kann oder irgendwo perfekt wäre... Ich kann gut organisieren und behaupte von mir, dass ich zuverlässig bin.

2. Was kannst du nicht wegwerfen?

Ich gehöre eindeutig zu den Sammeln, ich kann fast nichts wegwerfen. Was ich alles aufhebe, habe ich dort schonmal aufgezählt. Und seit ich das Upcycling für mich (und die Kinder meiner Naturkindergruppen) entdeckt habe, hebe ich auch Klorollen und Kataloge auf, trockne in der Küche Zwiebelschalen und wasche sogar Milch- oder Saftkartons aus. 

3. Worauf freust du dich jeden Tag?
Auf jeden Fall auf meine Familie, aber darum soll es hier ja nicht gehen. Ich freue mich morgens zuerst aufs Frühstück, ohne geht gar nichts. Und ich freue mich auf den Ausblick aus den Fenstern auf das Feld und die Landschaft, immernoch jeden Tag. 



4. Welche*s Geräusch*e magst du?
Kinderlachen, Meeresrauschen, Schneeknarzen, Feuerknistern, Fröschequaken, Vogelgesang, den Kuckuck im Frühling, das Abendlied der Amsel, das Nachtlied einer Nachtigal, das Klopfen des Spechtes. Und die Rufe der Kraniche, die gehen mir durch Mark und Bein.

5. Was hast du immer im Kühlschrank? 
Na halt das Übliche wie Butter, Käse, (Hafer-) Milch, Eier, Sahne, Joghurt, immer ausreichend, um spontan Pfannkuchen, Waffeln oder einen einfachen Rührkuchen backen zu können. Außerdem Marmeladen, Essiggurken und Gewürze wie Senf, Majo, Ketchup, etc. Ach ja und Nagellack.

Samstag, 29. Dezember 2018

Jahresrückblick 2018


Hier mein kleiner persönlicher Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr. Das mache ich jetzt schon im fünften Jahr. 

 
Haare länger oder kürzer? 
Immer etwa gleich lang. Den etwas längeren Bob trage ich seit meiner Chemo.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ach ja, leider noch weitsichtiger geworden

Abgenommen oder zugenommen?
Weder noch, ich sollte abnehmen, aber bin leider nicht konsequent genug. Mit Kindern im Haus finde ich es echt schwer, auf Kuchen und Süßes zu verzichten.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Wir bezahlen seit September zusätzlich Schulgeld für den Jüngsten und die Ausbildung und das Zimmer für die Teenietochter.

Der hirnrissigste Plan?
Gab es eigentlich keinen

Die gefährlichste Unternehmung? 
Unser Unfall auf dem Eis war schon echt gefährlich. Der kleine Bruder war ja rasch rausgehoben, aber für mich hätte es sehr schlimm ausgehen können.

Das leckerste Essen?
In der Brasserie La Colette, Hollandse Appeltaart in Amsterdam

Das beeindruckenste Buch? 
Viel gelesen habe ich leider nicht. Auch weil ich meine Brille nicht gerne aufsetze. Die eBooks aus der Falck-Hedström-Krimiserie von Camilla Läckberg (Amazon-Partner-Link) waren prima als Entspannung für zwischendurch.

Der ergreifendste Film?
Weit

Das schönste Konzert? 
Ich war nur auf einem Konzert, dem Wintermärchen-Konzert, aber schön war's  
 
Die meiste Zeit verbracht mit…?
meiner Familie

Die schönste Zeit verbracht in…?
in der Maremma und in Nordholland am Meer

Vorherrschendes Gefühl 2018?
Abschiedsstimmung und Wiedersehensfreude

2018 zum ersten Mal getan?
Ein Kind an der Waldorfschule angemeldet, ein Kind in sein erstes eigenes WG-Zimmer verabschiedet, meinen 50. Geburtstag gefeiert, einen Tierschädel (vom Dachs) gefunden, Nordholland besucht und Amsterdam, Haarlem und Alkmaar erkundet, ein kleines Motorboot gesteuert, die Festung Ehrenbreitstein angeschaut, die Innenstadt von Stuttgart besichtigt und mit der Zacke gefahren 
 
2018 nach langer Zeit wieder getan?
Mit einem Kind Abschied von der Grundschule genommen, einen Umzug begleitet, das Sealife Konstanz besucht, die Toskana und Hamburg wiedergesehen, nach 10 Jahren die Insel Texel wieder besucht, Kurzurlaub in Oberbayern gemacht

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Den Tod meiner Tante, den Unfall auf dem Eis und die OP meines Schnappdaumens (ein viertes wäre die extreme Sommerhitze)
 Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Wir lieben dich!

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? 
Vertrauen

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der Jüngste: Eigeninitiative bei den Hausaufgaben

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Ich schaff das!"

Mein Lieblingszitat in 2018:
Das chinesische Sprichwort "Solange Kinder klein sind, gib ihnen tiefe Wurzeln, sind sie größer geworden, gib ihnen Flügel", weil es unsere Situation gut beschreibt.

2018 war mit 1 Wort…?
Loslassen

Mein Lieblingsblogfoto des Jahres 2018:






Meine Jahresrückblicke von 2014, 2015, 2016 und 2017
 

Sonntag, 5. August 2018

Zehn Fakten über mich und das Meer


Auf den allerletzten Drücker schreibe ich hier noch ein paar persönliche Fakten zu Astrids Thema auf. Sie selbst hat dazu auch Nachdenkliches ganz wunderbar formuliert. Danke für den Anstoß zu diesem schönen Sommerthema!






  
1. "Wenn ich den See seh´, brauch ich kein Meer mehr." Stimmt für mich so nicht, der Bodensee hat was und ich möchte gar nicht mehr woanders leben, außer vielleicht am Meer. Aber einen Urlaub ohne Meer kann ich mir nicht mehr vorstellen. Ich bin zwar kein große Schwimmerin und habe Respekt vor den gewaltigen Wassermassen, aber am Meer kann ich mich wunderbar entspannen und einfach nur sein. Das Meer, von dem der Mensch bisher nur einen kleinen Teil dessen erfasst hat, was seine Weiten an Schätzen und Geheimnissen bergen, es fasziniert mich.
Klar, ich liebe auch die Berge (die mir von meinen bergbegeisterten Eltern sozusagen in die Wiege gelegt wurden), aber ich muss in den Ferien unbedingt auch ans Meer. Das ist ein bisschen wie eine Sucht.
  


2. Das Meer habe ich zum ersten Mal mit 8 Jahren an der holländischen Nordseeküste kennenengelernt, als ich meine Großmutter, Tante und Onkel dorthin bei einem Tagesausflug begleiten durfte.

 
3. In der 8. Klasse hatte ich meine zweite Begegnung mit dem Meer. Da überquerte ich es den Ärmelkanal auf dem Weg zum Schüleraustausch nach England. Diese Überfahrt ist mir in keiner guten Erinnerung geblieben, da ich seekrank wurde. Was war ich froh, als wir uns endlich den White Cliffs of Dover näherten.

 
4. Gemeinsam mit dem Liebsten war ich mit Anfang 20 zum ersten Mal an der holsteinischen Ostsee. Dort war ich besonders von den Steilküsten und der tosenden Brandung faziniert. 


 
5. Mit unseren Kindern waren wir, solange sie klein waren, jedes Jahr im Sommer an der belgischen Nordsee, wohl weil es da schon eine Familientradition bei der Familie des Liebsten gab.
Dort hatten wir wunderbare Erlebnisse. Die weiten Strände und Gezeitentümpel waren einfach toll für die Kleinen und im luftbereiften Buggy ließen sie sich auch prima über den feuchten Sand schieben, was kilometerweite Strandspaziergänge ermöglichte.


 
6. Während unserer großen USA-Rundreise besuchten wir auch die Westküste und kamen dabei zum ersten Mal an den Pazifischen Ozean. Ein paar Jahre später reisten wir mit zwei Kindern nach Vancouver Island (Kanada) und erlebten dort den Pazifik wieder. 


 
7. Als der kleine Bruder noch ein Baby war, machten wir Urlaub in Holland. Dort auf der wunderschönen Insel Texel lernten die Kinder und ich dann auch zum ersten Mal das Watt kennen. In 2014 erlebten wir dann auch die Südholländische Küste.

 


8. In 2009 waren wir alle, während unserer Pfingstferien auf der Insel Korsika, erstmals am und im Mittelmeer. Da hat es uns erwischt und im Spätsommer 2012 (nach meiner Chemo) reisten wir zusammen an der Côte d'Azur. In den nächsten Jahren verbrachten wir unsere Pfingsturlaube am Tyrrhenischen Meer und am Ligurischen Meer.

 
9. In den letzten Jahren zieht es uns im Sommer in den Norden. Wir genießen Wind, Wellen und Weite an Nord- und Ostsee. Wir haben uns in die schwedischen Schärenküste verliebt und die Küste von Kent und Cornwall schätzengelernt.



10. Und wovon ich träume? Ich möchte mal ins dänische Skagen, wo Nord- und Ostsee aufeinandertreffen. Und das Europäische Nordmeer auf dem Postschiff befahren und die "Arme des Meeres", die Norwegischen Fjorde erleben.