... sind am Montag zu Ende gegangen. Wir hatten ruhiges Herbstwetter, allerdings durch die Inversionswetterlage an den meisten Tagen Nebel hier am See. Meistens war es Hochnebel, aber manchmal wabberte tiefer Bodennebel über die Landschaft. Oft blieb es bei 10 Grad und wir nutzten gerne unseren Schwedenofen. Nur an zwei von zehn Tagen riss der Nebel auf.
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Donnerstag, 7. November 2024
Unsere Herbstferien
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Samstag, 7. Mai 2022
Die erste Maiwoche
Gleich zu Beginn der Woche zog es mich in den Frühlingswald. Ich wollte eine Wanderung auf dem Bodanrück ausprobieren, die ich bisher noch nie gemacht hatte. Und außerdem brauchte ich noch Fotos für zwei Einträge im Buch.
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Mittwoch, 29. April 2020
Homeschooling mal anders
Einen Außer-der-Reihe-Ausflug haben wir am Montag unternommen. Statt gleich mit dem von der Schule vorgegebenen Programm fortzufahren, haben wir einfach das Wochenende etwas verlängert, hüstel. Das Wetter war noch ganz wunderbar und es waren nur wenige Spaziergänger unterwegs und da der Liebste erst nachmittags eine Konferenz hatte, haben wir uns den Auflug einfach mal erlaubt.
Zuletzt waren wir vor drei Jahren an der Burgruine Altbodman und die Kinder konnten sich schon gar nicht mehr richtig daran erinnern. Ein schöner Grund durch den frühlingsgrünen Wald dort mal wieder hinzuwandern und ein bisschen heimatkundliche Geschichte zu hören. Burgruine Altbodman und Kloster Frauenberg sind eng miteinander verknüpft.
Die hochmittelalterliche Burgruine Altbodman befindet sich auf einem spornartigen Ausläufer des bewaldeten Höhenzuges, 217 Meter oberhalb des Überlinger Sees und Bodman. Vom Parkplatz beim Hofgut Bodenwald steigen wir einen Hohlweg auf bis an die steilen Mauern der Ruine. Hier kann man eintauchen in eine Welt aus spannende Geschichten. Die Burg Altbodman wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Hier soll das sagenumwobene Nebelmännle mit dem Ritter zu Bodman gestritten haben.
Um ihre Vorgängerin, die alte Burg auf dem gegenüberliegenden Frauenberg, rankt sich eine spannende Legende. 1307 brannte sie nach einem Blitzschlag ab, dabei waren die Mitglieder der Adelsfamilie umgekommen. Der einjährige Stammhalter, Johannes von Bodman, soll die Katastrophe überlebt haben, indem die Amme das Kind in einen großen Kessel steckte und diesen samt Kind aus dem Fenster warf. Der Kessel stürzte die Felsen hinab und wurde von den Büschen und Bäumen gebremst.
Auf dem Hügel in Sichtweite gelegenen Hügel wurde dann Altbodman, eine wehrtechnisch verbesserte, repräsentativere Burg errichtet. 1643, gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges, wurde die Burg niedergebrannt. Die Ruine Altbodman zeigt sich mit Resten der Kernburg und einem Wohnturm, wo eine Aussichtsterrasse installiert wurde. Von der Aussichtsterrasse genießt man einen herrlichen Ausblick auf große Teile des Überlinger Sees und die Landschaft des Linzgaus.
Kloster Frauenberg, ein ehemaliges
Zisterzienserkloster, ist von der Burgruine gut zu sehen. Wir laufen den Waldweg ein Stück zurück, bevor wir Richtung Frauenberg weitergehen. Als Dank für die Rettung stifteten die Ritter von Bodman den Hügel,
auf dem ihre Burg gestanden hatte, dem befreundeten Zisterzienserkloster
Salem, das dort Anfang des 14. Jahrhunderts eine Kapelle erbauen ließ, die schon bald zur
Wallfahrtsstätte wurde, weithin bekannt als Frauenberg. Der heutige Bau wurde im Jahr 1610 bis 1613 errichtet.
Heute wird das Kloster von der Communitas Agnus Dei, einer christlich-katholischen Gemeinschaft ohne kirchliche Anerkennung. Die barocke Wallfahrtskapelle ist sonst für Besucher zugänglich, ein Besuch war aber leider aktuell möglich.
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Donnerstag, 2. März 2017
Burgruine Altbodman und Bisongehege
Am Wochenende haben wir die Burgruine Alt-Bodman erkundet.
Den Ausflugstipp haben wir im dem tollen Buch Bodensee; Geheimnisse der Heimat für Kinder: 50 spannende Geschichten rund um den Bodensee gefunden. Wir waren zwar vor Jahren schon mal dort, aber da war der kleine Bruder noch ganz klein.
Die Ruine Altbodman befindet sich auf einem spornartigen Ausläufer des bewaldeten Höhenzugs „Bodenwald“ 217 Meter oberhalb des Überlingersees bei Bodman.
Die Ruine Altbodman befindet sich auf einem spornartigen Ausläufer des bewaldeten Höhenzugs „Bodenwald“ 217 Meter oberhalb des Überlingersees bei Bodman.
Die Burg Bodman stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ihr Vorgänger, die
alte Burg auf dem heutigen Frauenberg, war 1307 während
eines Familienfestes nach einem Blitzschlag abgebrandt, dabei waren die Mitglieder der Adelsfamilie umgekommen. Nach der Legende überlebte aber Johannes von Bodman, der einjährige
Stammhalter, die Katastrophe, indem die Amme das Kind
in einen großen Kessel steckte und diesen samt Kind aus dem Fenster
warf. Der Kessel stürzte die Felsen hinab und wurde von den Büschen und Bäumen
gebremst.
Als Dank für die Rettung stifteten die Ritter von Bodman den Hügel, auf dem ihre Burg gestanden hatte, dem befreundeten Zisterzienserkloster Salem, das dort eine Kapelle erbauen ließ, die schon bald zur Wallfahrtsstätte wurde, weithin bekannt als Frauenberg.
Auf einem benachbarten Hügel wurde dann Altbodman, eine wehrtechnisch verbesserte, repräsentativere Burg errichtet.
1643, gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges, wurde die Burg niedergebrannt.
Wir spazieren über einen Waldweg aus Richtung Bodenwald das kurze Stück zur Ruine. Beim Hinaufsteigen entdecken wir an der Südseite unterhalb der Mauer die ersten Leberblümchen.
Wir inspizieren die mächtigen Mauern des Palas und klettern dann auf die Aussichtsterrasse. Von dort oben genießen wir den herrlichen Ausblick auf große Teile des Überlinger Sees bis hinüber zu den schneebedeckten Gipfeln.
Als Dank für die Rettung stifteten die Ritter von Bodman den Hügel, auf dem ihre Burg gestanden hatte, dem befreundeten Zisterzienserkloster Salem, das dort eine Kapelle erbauen ließ, die schon bald zur Wallfahrtsstätte wurde, weithin bekannt als Frauenberg.
Auf einem benachbarten Hügel wurde dann Altbodman, eine wehrtechnisch verbesserte, repräsentativere Burg errichtet.
1643, gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges, wurde die Burg niedergebrannt.
Wir spazieren über einen Waldweg aus Richtung Bodenwald das kurze Stück zur Ruine. Beim Hinaufsteigen entdecken wir an der Südseite unterhalb der Mauer die ersten Leberblümchen.
Wir inspizieren die mächtigen Mauern des Palas und klettern dann auf die Aussichtsterrasse. Von dort oben genießen wir den herrlichen Ausblick auf große Teile des Überlinger Sees bis hinüber zu den schneebedeckten Gipfeln.
Anschließend wandern wir noch hinüber zum nahen Bisongehege und
schauen den großen schweren Tieren beim Fressen zu. Mit Respekt erinnere ich mich mit dem Liebsten an unser Herzklopfen vor über zwanzig Jahren im
Yellowstone-Nationalpark, als wir wach wurden, weil ein Bison morgens um unser Zelt trottete
und Gras abrupfte.
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