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Montag, 14. Mai 2018

12 (+7) von 12 im Mai 2018

Am 12 eines Monats macht man viele Fotos von seinem Tag und zeigt 12 davon am Blog. So funktioniert 12 von 12. Caro ist so nett und sammelt alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrem Blog.


Der 12.Mai war ein Samstag und wir haben da, weil das Wetter für den Sonntag nicht so gut gemeldet war, einen vorgezogenen Muttertagsausflug unternommen. Und deshalb gibt es auch mehr als 12 Bilder hier.

Wir nehmen die Räder mit (unsere auf der Halterung für die Anhängerkupplung und das des Jüngsten im Kofferraum) und fahren um den Überlingersee herum an den Obersee. Eriskirch ist unser Ziel. Am alten Bahnhof, der das empfehlenswerte Naturschutzzentrum Eriskircher Ried beherbergt, parken wir und laden die Räder ab. Von dort starten wir zu eine kleinen aussichtsreichen Familien- Radtour, zu der mich diese Seite inspiriert hat. Sie wird als gemütliche Nachmittagstour, die auch für kleinere Kinder geeignet ist, beschrieben. Wir fahren sie in anderer Richtung.

An der Straße Richtung Eriskircher Strandbad sehen wir sie schon: Sibirische Schwertlilien färben die Riedwiesen blau. Die Sibirische Schwertlilie ist eine heimische, im Bestand gefährdete Wildpflanze, die am Bodensee bundesweit wohl die schönsten Bestände aufweist. Diese Art ist bis Westsibirien verbreitet, deshalb der Name. Vor drei Jahren haben wir das Eriskircher Ried schonmal im Frühling besucht.







Auf einer Brücke queren wir dann die Schussen. Weiter gehts auf dem Bodensee-Radweg zum Ortsteil Langenargen-Schwedi. Dort kommen wir zum ersten Mal ans Wasser. 





Dann nähern wir uns Schloss Montfort und durchfahren den alten Ortskern von Langenargen. Wir bestaunen den Maibaum, der mit 21 Zunfttafeln ausgestattet ist.



























Entlang der Uferpromenade schieben wir die Räder und genießen die weite Sicht über den Obersee und zum Säntis. Auf der Terrasse des Strandcafés Lang genehmigen wir uns Kuchen, Kaffee und Milchshake. Und ich esse den ersten Erdbeerkuchen des Jahres:-)






Nachher fahren wir weiter am Malerwinkel entlang bis wir zum Langenarger Yachthafen kommen, wo auch die Argen in den Bodensee mündet. Dort ist der Weg zu Ende. Wir setzten uns an den Strand und lassen Steine flippen. Hier liegt angespültes Treibholz und ich muss natürlich gleich welches mitnehmen. Der Blick geht hinüber Richtung Rheintal.





Wir fahren dann noch bis zur alten Hängebrücke über die Argen. Von dort kann man den Fluß entlang bis zum Bodensee schauen. 


 
Dann drehen wir um und radeln auf dem gleichen Weg wieder zurück.

Freitag, 8. April 2016

Ein Wasserschloss

Letzten Samstag haben wir unseren Jüngsten wieder in Empfang genommen. Hui, ein Wirbelwind tobt nun wieder durch das Haus und hält uns auf Trapp:-)

Mit dem Opa (und der Wahloma) hatten wir als Treffpunkt zur Übergabe diesesmal Langenargen ausgemacht. Dort waren wir noch nie, höchste Zeit also, dem Städtchen und besonders dem berühmten Wasserschloss mal einen Besuch abzustatten. 

Das eindrucksvolle Schloss Montfort im maurischen Stil ist Wahrzeichen Langenargens. Es thront in einmaliger Lage auf einer Landzunge im See und bringt einen Hauch von Orient an den Bodensee.


























Die Mauern von Schloss Montfort erzählen eine lange Geschichte.

Schon zu Römerzeiten standen auf einer Insel im See zwei gewaltige Wachtürme. Im 14. Jahrhundert erbauten die Grafen von Montfort dort die „Wasserburg Argen“. Im 18. Jahrhundert bauten die Grafen das Schloss barock aus und ließen einen Schlossgarten mit Orangerie anlegen. 
Nach dem Verkauf der Grafschaft an Österreich 1780 begann jedoch der Verfall der Anlage, schließlich diente die Burg den Langenargenern als Steinbruch und dem Betrachter als romantische Ruine, so z. B. der Dichterin Annette von Droste Hülshoff.
Nachdem Langenargen 1810 württembergisch wurde, ließ Wilhelm I. von Württemberg 1861 die alte Ruine abreißen und begann an dieser Stelle mit dem Bau eines Schlosses. Er starb jedoch 1864 noch vor der Fertigstellung, die dann sein Sohn, König Karl I. übernahm.




























Eine Besonderheit des Schlosses sind die maurischen Details, wie z.B. der durch gelb- bzw. rotfarbige Ziegellagen erzielte Streifeneffekt oder die in Terracotta aufgeführten Reliefmuster.

Das Gebäude ist ein wichtiges Beispiel der orientalisierenden Baukunst des 19. Jahrhunderts. Neben dem maurischen Stil und den klassizistischen Elementen kommt die Tradition des mittelalterlichen Burgbaus u.a. durch die zinnenartige Bekrönung zum Tragen. 




























Seit 1961 ist das Schloss im Besitz der Gemeinde Langenargen.
Heute befinden sich in ihm eine Diskothek und ein Gastronomiebetrieb, Sommerkonzerte finden im Saal des oberen Stockwerks statt.

Sehr empfehlenswert, besonders mit Kindern, ist eine Turmbesteigung. Dazu war es am Wochenende leider viel zu diesig über dem See. Wir haben stattdessen auf der Schlossterrasse Kaffee getrunken und sing dann noch ein wenig am Hafen entlang spaziert. 

Ganz in der Nähe von Langenargen befindet sich die sehenswerte Hängebrücke über die Argen und das Naturschutzgebiet Eriskircher Ried, berühmt für seine Irisblüte.







 

Dienstag, 5. April 2016

Hängebrücke über die Argen

Einen Spaziergang auf der drittältesten Hängebrücke Deutschlands und entlang des Flüsschens Argen haben wir am Wochenende unternommen. Wir haben die Frühlingsluft genossen und waren erstaunt darüber, das die Natur hier schon um einiges weiter ist als bei uns am Überlinger See.

Die 72 m lange Hängebrücke über die Argen ist eine unter dem württembergischen König Wilhelm II. zwischen 1896 und 1897 errichtete Straßenbrücke, die die Argen zwischen Kressbronn und Langenargen am Bodensee  überspannt. 
Vor dem Bau dieser Brücke mussten Passierende zwischen den beiden Orten einen langen Umweg in Kauf nehmen. Aufgrund der Erfahrungen mit schweren und vernichtenden Hochwassern entschloss man sich für den Bau einer Brücke ohne Pfeiler. 

Bei solch einer rückverankerten (echten) Hängebrücke wird die Zugkraft an den Enden der Tragseile von einer Erdverankerung aufgenommen. Die vier je zwölf Meter hohen Pfeiler dienen zur Abstützung der beiden Tragkabel und sind mit dem Betonhohlkern im Fundament verankert. In ungefähr neun Meter Höhe ruhen die Kabel auf gusseisernen Sätteln, die auf jeweils sechs Rollen liegen.

Wegen Schäden an den Fahrbahnträgern wurde des Bauwerk 1969 teilweise gesperrt. 1977 entstand in einem Abstand von 25 Metern südlich der Hängebrücke als Ersatz eine neue Straßenbrücke.
 
1982 wurde die Hängebrücke von der Denkmalschutzbehörde als besonderes Kulturdenkmal eingetragen. 
Die Brücke darf heute nur noch von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Sie dient den beiden Gemeinden Langenargen und Kressbronn als verkehrsgeschichtliches touristisches Ziel.

Quelle: Wikipedia














































































































verlinkt bei den Frühlingshaften Spaziergängen

Donnerstag, 28. Mai 2015

Im Eriskircher Ried (Teil 3): Schussenmündung und Bodenseeufer

Am Ufer des Bodensees wachsen im Eriskircher Ried schöne Weidenbestände, an einigen Stellen auch Röhrichte. Diese im Sommer überschwemmten Schilfbestände sind die Kinderstube von Fischen und Wasservögeln. Bis zu einem Kilometer weit hinaus fällt das Ufer des Bodensees nur sehr flach ab. Wärme, Licht und Nährstoffe fördern das Pflanzenwachstum. 
Dass es hier viel zu fressen gibt, sieht man an den großen Scharen von Wasservögeln. Im Herbst können hier bis zu 20.000 Reiher- und Tafelenten rasten, im Winter gesellen sich häufig über 100 Singschwäne und viele weitere Arten hinzu. Bei Niedrigwasser treten große Schlammflächen zutage, die wertvolle Rastplätze für Brachvögel und andere Watvögel sind. 

Das im ehemaligen Bahnhofsgebäude von Eriskirch eröffnete Naturschutzzentrum liegt direkt am Rande des Eriskircher Rieds. Es veranschaulicht die einzelnen Lebensräume im Ried und gibt zahlreiche Hintergrundinformationen.



































































Teil 1: Irisblüte auf den Riedwiesen 
Teil 2: Schussen und Altwasser