Posts mit dem Label Kreuzlingen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kreuzlingen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 12. September 2025

12 von 12 im September

Zwölf Bilder am Zwölften des Monats, das ist die Idee des Fotoprojekts "12 von 12" . Dabei werden ganz unterschiedliche Tage gezeigt, mal vielfältig und spannend, mal mit lauter Alltäglichkeiten. Ursprünglich von Chad Darnell begonnen, sammelt nun die Hamburger Bloggerin Caro/Draußen nur Kännchen alle Teilnehmenden im deutschsprachigen Raum. 

Wir haben hier die letzte Sommerferienwoche, es fühlt sich aber schon deutlich nach Herbst an. Zumindest ist es heute weitestgehend trocken. Nach einer Nacht, in der ich viel wach gelegen habe, frühstücken wir erst gegen Mittag. Am frühen Nachmittag nehme ich den Bus in die Stadt.  

Freitag, 30. Mai 2025

Dies und das

Die letzten beiden Wochen brachten hier am See endlich Regen. Eine Menge Regen. Auch Gewitter mit Starkregen und Hagel waren dabei, ich bangte um meine Pflänzchen im Garten. Kurz bevor der Regen runterprasselte, sah es einmal draußen so aus:

Montag, 21. Februar 2022

Februarwochenende

Was ein zauberhaftes Vorfrühlingswochenende war das! Ich habe den ersten Bärlauch des Jahres gekostet, Teppiche mit Frühblühern bestaunt, Wildbienen im Garten beobachtet, Kraniche ziehen gesehen, grüne Eier verspeist, ins Weltall geschaut... Aber der Reihe nach.

Samstag, 8. Mai 2021

11. Fernlernen-Woche


Und schon wieder ist eine Woche um. Für den Kleinen Bruder war es die 11. Woche in diesem Jahr, in der er nicht in der Schule war. Seit Freitag letzter Woche waren alle Schulen im Landkreis Konstanz geschlossen, weil der Inzidenzwert an drei Tagen hintereinander über 165 lagen. Aber bereits am Tag der Schulschließung war er schon wieder gesunken. Warum dann noch eine ganze Woche kein Präsenz-Unterricht erfolgen durfte, ist mit unklar. Diesen Freitag lag der Wert hier bei 85.

Dienstag, 21. Mai 2019

Maiwochenende

unbezahlte Werbung, wegen Firmennennung

Am Freitagabend mähe ich den Rasen, der Regen der letzten Tage hat ihn schon wieder wachsen lassen. Schade ist es mir nur um die vielen Gänseblümchen.

Samstag früh beobachtet der Liebste, wie das an den Garten angrenzende Feld gesprüht wird. Ekelig. Was wissen wir nicht und auch nicht, ob die vorgeschriebenen zwei Meter Abstand zu den Gärten überhaupt eingehalten wurden. Pestizidabdrift muss man als Anwohner wohl hinnehmen. 



Es ist wärmer geworden, die Quitte am Zaun im Vorgarten ist übervoll mit Blüten, die sich jetzt geöffnet haben. Und da sie von Bienen besucht wird, bin ich guter Dinge, dass sie diesen Herbst zum ersten Mal Quitten tragen wird. 

Ich fahre nach dem Frühstück zum Hofladen, wo ich zufällig liebe Bekannte treffe und mich eine ganze Weile mit ihnen unterhalte. Ich kaufe Erdbeeren und Kuchen und fahre dann weiter zu Schills & Rischs, einem von Bekannten vor Kurzem eröffneten stilvollen Laden für Dekoartikel und Vintagemöbel, wo ich am letzten Märzwochenende zum ersten Mal war. Inzwischen sind neue Sachen da und alles ist schön schlicht dekoriert, was mir gut gefällt. Ich nehme mir ein Windlichtchen mit und ein sehr ansprechendes Buch: Ideen für Tisch und Tafel: Frühling, Sommer, Herbst und Winter (Affiliate Link)

Am einer Wiese pflücke ich anschließend noch Margeriten, die ich zuhause in Väschen stelle. Auf der Terrasse genehmigen wir uns den Kuchen zum Tee.


























Der Jüngste geht mit dem Freund spielen. Da es dem Liebsten etwas besser geht, beschließt er, mich zum Dingelsdorfer Ried zu begleiten. Wir fahren ein Stück mit den Auto, so dass nur ein beinahe ebener Weg zu bewältigen ist. Durch der frischgrünen Frühlingswald zu spazieren und am Ried zu sitzen, ist sehr wohltuend. 

Gleich am Weg hören wir Vogeljunge piepsen und entdecken Bundspechte. Ich setze mich im Gebüsch mit der Kamera auf die Lauer, um die Bundspecht-Eltern zu fotografieren, wenn sie mit Futter kommen. Meine Geduld wird auf die Probe gestellt, die Eltern haben mich wohl bemerkt. Ein paar Fotos vom Weibchen gelingen mir, aber ich möchte die Vögel nicht zu lange stressen.








Am Sonntag beschließen wir mittags, anlässlich des Museumstages mal wieder ein Museum zu besuchen. Wir nehmen den Bus in die Stadt, (ich darf, weil Wochenende, auf der Jahreskarte des kleinen Bruders mitfahren). Am Hafen sehe ich zufällig die Banner der Pulse of Europe -Demo und so gehen wir erstmal dorthin. Wir treffen Bekannte und lauschen den Vorträgen und singen Lieder für Euopa, während der Jüngste sich langweilt. 


Wir bleiben eine knappe Stunde, dann genehmigen wir uns das erste Eis des Frühlings (mal vom ersten am Gardasee genossenen Eis abgesehen). Wir spazieren dann weiter auf der Promenade am See entlang, über die nur mit einem kleinen Schild gekennzeichnete Grenze hinüber nach Kreuzlingen. 

Der kleine Bruder hat Zirkustiere erspäht und wir beobachten die Kamele, denen das Winterfell in Fetzen am Leib hängt. Weiter geht es zum Seeburgpark mit blühenden Wiesen und durch den Tierpark mit Volièren mit alten Tier-Rassen. An einem Biotop mit durchdringend quakenden Fröschen spazieren wir weiter zum Seemuseum. Das ist im ehemaligen Kornhaus untergebrachte Museum zeigt Geschichte und Gegenwart von Schifffahrt und Fischerei auf dem Bodensee, wird aber zur Zeit umgebaut. Draußen gibt es in Frachtkisten eine interessante Sonderausstellung über den Transportweg Bodensee, mit Lädinen, Dampfschiffen, Trajekten und Autofähren. 

Auf dem Rückweg sehen wir, das überm See dunkle Wolken aufziehen. Wir beschließen, in der Konstanzer Altstadt noch etwas zu Abend zu essen und ergattern einen Tisch in der Sonne vor dem Eugens. Im Bus auf dem Weg nach Hause beginnt es schlagartig zu schütten, aber wir haben Glück, denn als wir aussteigen müssen, regnet es nicht mehr.


































Donnerstag, 26. April 2018

Buschwindröschentour

Am Sonntag haben wir eine wunderschöne Rundwanderung durch den Frühlingswald südlich von Kreuzlingen unternommen.

Das Gebiet gehört zu den Naturschutzgebieten der Schweizer Naturschutzorganisation Pro Natura Thurgau und ist deren größtes Reservat. Darin befinden sich unterschiedlichste Lebensräume. Am Ende der letzten Eiszeit entstanden dort zwei Weiher, ein weiterer wurde im Mittelalter zur Karpfenzucht künstlich aufgestaut. Außerdem gibt es Bäche, Feuchtwiesen, ein Flachmoor und Wälder.

Vor allem im Frühling ist die Route sehr reizvoll, wenn die Bäume einen zartgrünen Mantel aus frischem Laub tragen und am Waldboden Buschwindröschenteppische blühen. Um die in voller Pracht zu sehen, waren wir beinahe schon etwas spät dran. Wir entdeckten zahlreiche Kaulquappen und an einigen Stellen hatte ein Biber deutliche Spuren hinterlassen. Auf einem der Seen sind künstliche Brutflöße für Lachmöwen und Flussseeschwalben angelegt, auf denen wir viele Lachmöwen beobachten konnten. 
  
Auf die Idee zu dieser Tour brachte uns das Büchlein Der Bodensee: Naturerlebnis zwischen Überlinger See und Untersee (Hotspots Europas)* von Ingo Seehafer und Ambroise Marchand. Dieser 7. Band der Naturführer-Reihe Hotspots Europas lädt ein, die Tiere und Pflanzen der Naturschutzgebiete rund um den nordwestlichen Teil des Bodensees zu entdecken. Das empfehlenswerte Buch stellt acht verschiedene Touren mit Karten und erprobten Wegbeschreibungen für Fußgänger und Radfahrer vor und gibt Hinweise, wo und wann welche Tiere und Pflanzen zu beobachten sind. Wunderschöne Fotografien machen Lust auf Ausflüge in die Natur.




















































































Das Büchlein wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

* Amazon-Partner-Link

Sonntag, 10. August 2014

Sonntagsfreude: Beim Seenachtsfeuerwerk

Obwohl wir nun schon bald zehn Jahre hier am See wohnen, waren wir bisher noch nie dabei: Das traditionelle Seenachtsfest in Konstanz und Kreuzlingen lockt jedes Jahr zehntausende Besucher an. Über den ganzen Tag hinweg finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Höhepunkt ist stets das spektakuläre Seefeuerwerk - eines der größten in Europa. Eine halbe Stunde lang lassen deutsche und schweizer Pyrotechniker über dem Bodensee "gemeinsam die Sterne im Takt der Musik tanzen". Ein Spektakel, das man mindestens einmal miterlebt haben muss!
Menschenmassen sind nun mal nicht so unser Ding, aber das berühmte Feuerwerk wollten wir uns doch gerne einmal anschauen. So sind wir gestern Abend kurzentschlossen alle zusammen ans schweizerische Bodenseeufer gefahren und haben uns in Bottighofen an der Hafenmole postiert. 
Mindestens zwölf große Schiffe warteten aufgereiht im Konstanzer Trichter auf den Beginn des Feuerwerks. 
Dann ging es los: Zu Anfang wurde vor dem Konstanzer Stadtgarten ein farbenprächtiges Feuerwerk dargeboten, begleitet von Musik, die in Fetzen auch zu uns herüber drang. Beeindruckend waren immer wieder auch die sich auf den Wellen wiederspiegelnden Farben. Dann wurde das wunderschöne Feuerwerk von der schweizer Seite aus fortgesetzt. Und als wir dachten, alles sei vorüber, begannen plötzlich beide Städte gleichzeitig zu einem großen Finale anzusetzten, ein besonders zauberhafter Moment.
Ergreifend war auch jedesmal das durchdringende Dankeschön vieler Schiffshupen. Und am Ende konnten wir beobachten, wie sich all die großen Schiffe wieder auf den Rückweg machten.