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Donnerstag, 15. August 2019

In Göteborg

(Eintrag könnte Werbung enthalten. Ausflug und Einkäufe von uns selbst bezahlt.)

Von unserem Urlaub in Westschweden möchte ich hier am Blog hin und wieder noch etwas nachtragen.

14.06.19
Am nächsten Tag nach dem Geburtstag des kleinen Bruders wollen wir Göteborg besichtigen. Am Vormittag fahren wir mit Auto nach Kungälf und wollen uns dort rasch noch Zugtickets kaufen, die auch für den öffentlichen Nahverkehr in Göteborgs Innenstadt gelten. Die soll es, laut Internet, im ICA-Laden geben, was aber, wie wir dort erfahren, nicht mehr stimmt. Wir düsen rasch weiter zur Tankstelle und als wir endlich Tickets haben, rennen wir zum Bahnsteig, weil der Zug schon einfährt. Puh, das war knapp.

Mit der Bahn fahren wir dann entspannt bis zur Göteborger Centralstation. Von da spazieren wir über eine Brücke Richtung Hafen und sehen schon von weitem das rot weiße Bauwerk Göteborgs Utkiken, Lippenstift genannt. Wie laufen um den Gästehafen herum, am Operngebäude vorbei und sehen die Evert-Taube-Skulptur. Am Maritiman, einem Schiffsmuseum, liegen fest vertäut unterschiedlichste alte Schiffe am Kai, die besichtigt werden können.































































Unser Weg führt uns dann am Kanal entlang, vorbei an Göteborgs Stadtmuseum, in dessen Gebäude früher die Geschicke der Ostindischen Kompanie gelenkt wurden und der Tyska Kyrkan, der Deutschen Kirche. Am Gustav Adolfs Torg, dem klassischen Stadtzentrum mit den repräsentativen Gebäuden: Gericht, Rathaus und ehemalige Börse.



























Im Fastfood-Restaurant kaufen wir uns Snacks und sind überrascht, dass die Toilettenbenutzung extra kostet. Wir setzen uns zum Essen an den Stora Hamn-Kanalen. Nachher fahren wir ein bisschen mit den hübschen blauen Straßenbahnen durch die Stadt und steigen hier und da auch mal kurz aus.




Dann fahren wir zum Vallgravenkanal zur Anlegestelle der Paddanboote, den typischen Ausflugsboote. In der Wartezeit kauft der Liebste kauft in einem Käseladen schmackhaften Herrgårdsost, den wir gleich mit Brot probieren. Die Fahrt im offenen Boot geht dann zunächst durch die Kanäle und weiter durch den Hafen, die Brücke sind teilweise so niedig, das wir die Köpfe einziehen müssen. Die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke werden uns von einem Guide in Englisch erklärt, beispielsweise die Fischkirche.


































Anschließend fahren wir zum Haga-Viertel, dem ältesten Stadtteil Göteborgs. Dort schlendern wir durch die kopfsteingepflasterten Gassen und schauen uns die Häuser aus dem 17. Jahrhundert an. 

Es gibt einige nette Cafés in Haga, aber das ist das älteste und bekannteste ist das "Husaren". Hier sehen wir Leute draußen sitzen, die riesige Kanelbullar verspeisen. Wir stellen uns an, um auch einen dieser Riesen zu erstehen und teilen ihn uns, schmeckt sehr fein mit Zimt und Kardamom. Das "Kafé Husaren", so lesen wir später im Internet, ist in ganz Göteborg und Umgebung für seine enormen Zimtschnecken bekannt. 

Gegenüber entdecke ich den VillaValla-Laden, der schöne Kinderklamotten aus fairgehandelter Bio-Baumwolle anbietet und gerade einiges reduziert hat. Ich rufe den Jüngsten, damit er sich etwas aussucht. Gegründet in Göteborg gibt es inzwischen Shops in ganz Schweden. Gerne wäre ich dann noch länger durchs Viertel geschlendert, aber die Familie will zurück.  





Während die Kids am Spielplatz bleiben, steigen der Liebste und ich aber noch rasch auf den Burghügel von Skansen Kronan und genießen eine tolle Aussicht über das Stadtgebiet. Mit der Straßenbahn fahren wir dann zurück zum Bahnhof.






































Mittwoch, 12. Juni 2019

12 von 12 im Juni 2019

enthält unbezahlte Werbung, wegen Firmennennung und Verlinkung


12 Bilder von meinem 12. Juni. Ein kleiner Wink aus den Ferien. 

Heute ist ein grauer und regnerischer Tag. Deshalb können wir leider nicht auf unserem Lieblingssitzplatz mit Blick über den Fjord frühstücken.


Wir nehmen unser spätes Frühstück also im Esszimmer ein. 



Dann beschließen wir, nach Göteborg zu fahren. Das Maikind hat keine Lust mitzukommen und bleibt im Ferienhaus. Am Parkplatz ziehen wir ein Ticket, bezahlt wird in Schweden bargeldlos mit der Kreditkarte.



Wir laufen etwa 100 Meter bis zum Universeum, das gleich neben dem Liseberg-Vergnügungspark liegt.


Zuerst fahren wir nach ganz oben auf das Dach zu den Dinos.


In der Aquarienhalle bestaunen wir Haie, Rochen, Korallen und Fische. Die größte Attraktion für uns: Taucher, die im Haibecken einen großen Hai einfangen wollen.


Wir besuchen dann die interessanten Austellungen "Tödlichen Schönheiten" und "Wege des Wassers Schwedens von Nord nach Süd".  Im Regenwald verschaffen wir aus der Holzhütte in 25 Metern Höhe einen Überblick, laufen über schwankende Hängebrücken und sehen zum ersten Mal ein aktives Faultier, Tukane und Rote Ibisse.


Im Kafé Tukan genehmigen wir uns eine kleine Stärkung.
























Dann schauen wir uns den Weltraum Bereich an. Wir erfahren einiges über Raumfahrten und das Leben auf der Raumstation.


Zuletzt testen wir im Gesundheitsraum unseren Gleichgewicht und unsere Beweglichkeit.
Um 18 Uhr schließt das Universeum und wir machen wir uns auf den Rückweg. Unterwegs stoppen wir noch im ICA und kaufen ein. Vorbei an gelben Wiesen und roten Holzhäusern fahren wir dann zurück zum Ferienhaus.



Das Maikind hat schon Kartoffeln aufgestellt und wir kochen uns dann Püree mit Köttbullar und Möhren.
























Und während der Jüngste duscht, wird aufgeräumt und dann mache ich es mir auf dem Sofa bequem und schreibe diesen Eintrag.


 
Und hier noch ein Bonusbild:
Obwohl die Sonne schon um 22:07 Uhr untergegangen ist, ist es jetzt um kurz nach 11 trotz Bewölkung noch nicht dunkel. Wir freuen uns auf diese und weitere weiße Nächte und lange helle Tage in Bohuslän.

























Bei Caro zeigen heute wieder viele Bloggerinnen und Blogger Tageseinblicke in 12 Bildern.