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Freitag, 4. August 2023

Unsere Sommerferien 2022 im Rückblick


Weil der Sommer gerade Pause macht, hier noch ein paar Einblicke in unsere letztjährigen Sommerferien. Da hatten wir, neben einem Kurzurlaub im August in Vorarlberg und einem zweiten im September, die Sommerferientage zuhause verbracht und dabei Ausflüge und Aktivitäten in der Bodenseeregion unternommen.

Mittwoch, 22. Juni 2022

Zurück am See



Am späten Sonntagabend sind wir aus dem Urlaub zurückgekehrt. Eine Woche, acht Nächte, haben wir an der Côte d'Azur und in der Provence verbracht. Wir hatten eine wunderbare Zeit dort und haben viel erlebt. Ich werde darüber noch berichten. Leider war der Urlaub etwas kurz bei der weiten Anreise. Aber der Liebste hatte nun mal nur eine Woche vorlesungsfrei. Aber auch das Reisen war spannend, denn wir passierten beispielsweise den Bieler, den Neuenburger und den Genfer See, sahen den schneebedeckten Mont Blanc und blühende Lavendelfelder in der Rhoneebene. Kurz vorher war der Liebste von Covid 19 genesen, das war richtig knapp. Denn für die Einreise nach Frankreich brauchte er einen negativen Test.

Sonntag, 24. April 2022

Die zweite Osterferienwoche

Auch in unserer zweiten Ferienwoche war das Wetter ganz wunderbar. Es war aber nicht heiß und damit sehr angenehm zum Wandern und für Aktivitäten in der Natur. In den letzten Tagen haben wir auch die ersten Rufe eines Kuckucks gehört. Ich habe gejuchzt vor Freude.

Montag, 12. August 2019

Ferienwochenende






Den anfangs regnerischen Samstag haben wir entspannt zuhause verbracht, einen Streuselkuchen mit Zwetschgen (ich) und Brownies (die Große) gebacken, am Projekt Treibholzspiegel weitergewerkelt (der Liebste), Koffer gepackt (die Große) und gelesen (der kleine Bruder). 

Nachmittags klart es auf und wir beschießen nach dem Abendessen, in die Stadt zu fahren, um uns das hoffentlich letzte Seenachtsfeuerwerk aus der Ferne und ohne viel Rummel anzusehen. In 2014 und 2017 hatten wir uns ein solches schonmal angeschaut. Konstanz hat Anfang Mai als erste Stadt Deutschlands den Klimanotstand ausgerufen und nun soll auch das Seenachtfest umweltfreundlicher werden und die prachtvolle Himmelsschau, die gemeinsam mit der Partnerstadt Kreuzlingen veranstaltet wird, gestoppt werden. Was wir sehr begrüßen, solch ein 80.000 Euro teueres Spektakel ist unvernünftig, menschenunwürdig und einfach nicht mehr zeitgemäß. 
 
Wir kurven erstmal beim Hörnle-Parkplatz herum, aber dort ist jede kleinste Stelle womöglich bereits seit Stunden zugeparkt, schließlich finden wir beim Wasserwerk einen Parkplatz. Es ist kühl und wir sind dankbar, unsere Jacken dabei zu haben. Durch den stockdunklen Wald laufen wir im Schnellschritt zum Hörnlestrandbad und über die Liegewiesen, dann den Weg am See entlang. Ich muss an die Wasservögel denken. Viele kleine und große Boote und Schiffe haben ihren Weg in den Konstanzer Trichter gefunden und warten dort aufgereiht auf den Beginn des Klangfeuerwerks. 

Als wir am von Menschen überfüllten Anlegesteg versuchen, nach vorne zu gelangen, bekomme ich etwas Panik. Da geht auch schon das Feuerwerk los und wir merken, dass wir das von Konstanz aus abgefeuerte dort nur hinter Bäumen sehen können. Wir gegen rasch weiter bis zu einer Stelle, wo wir uns durch die versammelten Menschen und über Picknickdecken hinunter ans Wasser begeben können. Um besser sehen zu können, steige ich aus meinen Schuhen und laufe über die Steine ins Wasser. Fetzen der Musik dringen zu uns herüber. Das Konstanzer Feuerwerk geht eine Viertelstunde, dann wird von der Schweizer Seite aus abgefeuert. Am Ende gibt es noch eine gemeinsame Runde. Jedesmal applaudieren die Zuschauer um uns herum und alle Boote und Schiffe betätigen ihre Hupen und jede klingt etwas anders.

Anschauen kann man sich das Konstanzer Feuerwerk übrigens nochmal dort. Der kleine Bruder meinte zu uns auf dem Rückweg, er habe die ganze Zeit an die Kinder denken müssen, die diese Feuerwerkskörper hergestellt haben.






































Am Sonntag bringen wir mittags die Große zu ihrem Zug an den Radolfzeller Bahnhof. Sie fährt für 4 Wochen nach Berlin, wo sie eine Stelle bei einer Filmproduktionfirma hat. Wegen Sperrung der Strecke nach Stuttgart und weil sie wegen starker Auslastung der Züge ihren Anschluss verpasst, kommt sie erst gegen Mitternacht in der Hauptstadt an.

























Wir fahren dann weiter über die Vordere Höri durch Bankholzen mit hübschen Fachwerkhäusern und kurven hinauf auf den Schiener Berg, dabei können wir in der Ferne die Hegauvulkankegel sehen. Oben parken wir auf dem ersten Parkplatz und spazieren erst Richtung Ruine Schrotzburg, die wir aber nicht finden. Es ist auch zu warm in der prallen Sonne, viel angenehmer wandern wir dann im Wald auf einem kleinen Pfad Richtung Schweiz. Unterwegs genehmigen wir uns mitgebrachten Kuchen. Ab und zu bietet sich uns ein Ausblick auf den Zellersee, wie dieser Teil des Untersees genannt wird.






































Abends steht dann zuhause noch ein bisschen Gartenarbeit an, bevor es wieder zu regnen beginnt.

Mittwoch, 7. August 2019

Unser erstes Augustwochenende


Am letzten Wochenende waren meine Mama und meine Schwester hier. Da wir uns lange nicht mehr gesehen hatten, waren es ganz besondere Tage für uns alle. Das Wetter war schön, aber zum Glück nicht zu heiß.

Freitags kommt unser Besuch spät am Abend hier an. Und so gibt es am Samstag ein spätes reichhaltiges und gemütliches Frühstück mit von der Großen gebackenen Pfannkuchen. 


Dann macht sich meine Schwester auf den Weg nach Meersburg, um eine alte Freundin zu treffen. Mit meiner Mama unternehmen wir einen Ausflug an den Untersee und den Rhein auf die Halbinsel Höri. Zuerst fahren wir in die Schweiz nach Stein am Rhein, parken auf dem Parkplatz vor dem Unteren Stadttor und schlendern durch die Gassen der Altstadt und bewundern die mit Malereien und Fachwerk verzierten Häuser. 
 






Dann spazieren wir auf der Brücke über den Rhein und am Ufer entlang bis zur Insel Werd. Sie ist eine von drei kleinen Inseln mitten im Ausfluss des Rheins aus dem Bodensee und als einzige bewohnt. Eine 200 m lange Fussgängerbrücke aus Holz führt vom Ort Eschenz zur Insel hinüber. Dort befindet sich das Kloster Werd mit der aus dem 15. Jahrhundert stammenden St. Otmarskapelle.










Nach dem Besuch der Kapelle spazieren wir durch Stein am Rhein zurück zum Auto und fahren nach Hemmenhofen, einem Ortsteil von Gaienhofen. Dort möchten wir uns das Otto Dix Haus anschauen. Der Künstler und seine Frau Martha ließen dieses Haus erbauen und lebten mit ihren Kindern seit 1936 hier. Otto Dix widmete sich in seinen Arbeiten zunehmend der Bodenseelandschaft.

Zuerst lassen wir uns aus dem dortigen Café Kuchen auf der Terrasse mit Seeblick schmecken. Dann bekommen wir eine Führung auf moderne Tour: Medienguides, mit denen wir durch das ganze Hause und den parkähnlichen Garten schlendern und Interessantes aus drei Perspektiven erfahren, zum Familienleben, kunsthistorische Ausführungen und persönliche Erzählungen von Sohn Jan Dix. Das macht auch schon dem kleinen Bruder Spaß.
























Zurück zuhause werden Salate bereitet und ein Grillfeuer gemacht und als auch meine Schwester eintrifft, genießen wir ein feines Abendessen auf der Terrasse. Nachher sitzen wir noch bis gegen Mitternacht zusammen am Feuer und wärmen uns daran, denn es ist recht kühl geworden.





Sonntags unternehmen wir eine schöne Rundwanderung über die Felder und Wiesen vorbei am Ziegelhof, über Wallhausen und dem Strandbad Klausenhorn. Und der kleine Bruder überwindet endlich auch seine Angst vor dem gut erzogenen Hund meiner Schwester, wirft ihm Stöckchen zu und hat Spaß. Zuhause backen die Große und ich rasch einen Zwetschenkuchen, zum erstem Mal mit glutenfreiem Mehl, den wir uns ganz frisch mit Sahne schmecken lassen. Nachher fährt unser Besuch leider schon wieder weiter.