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Dienstag, 13. September 2022

12 von 12 im September


Heute will ich wieder, wie an jedem 12. im Monat, an der Aktion 12 von 12 teilnehmen und meinen Tag in 12 Fotos zeigen. Es ist hier der erste Schultag nach den Sommerferien. Hallo Alltag! Das frühe Ausstehen fällt nach über sechs Wochen Ferienschlendrian schwer. Als der Sommerjunge morgens um 7:15 Uhr als erster das Haus verlässt, ist es bei  9 Grad ganz schön kühl.

Montag, 7. Oktober 2019

Das verlängerte Wochenende

Das durch den Feiertag verlängerte Wochenende haben wir ganz entspannt zuhause verbracht. Geplant war etwas anderes, aber dafür spielte das Wetter leider nicht mit.

Der 3.Oktober ist noch richtig schön sonnig, wenn es auch recht kalt geworden ist. Am Nachmittag sind wir auf der Streuobstwiese und beernten unseren Patenbaum, einen Boskoop-Baum. Wir verwenden dazu einen Pflücker mit ausziehbarer Teleskopstange (beides Amazon-Partner-Links) und kommen so bis beinahe ganz hinauf in den alten Baum. Es gibt dieses Jahr viel weniger Äpfel als im letzten Jahr und auch in den Jahren davor und sie sind dieses Jahr auch deutlich kleiner. Viele sind gleich am Baum verfault und verschrumpelt. Wir sammeln auch heruntergefallene Äpfel zum Direktverarbeiten auf. Der Liebste senst dann auch noch die Wiese rund um den Baum, während ich am benachbarten Feld Fotos mache. Der kleine Bruder liest derweil in seinem Buch. 











Am schulfreien Brückentag machen wir mit dem Liebsten eine Shoppingtour durch die Stadt. Es ist auffällig viel los, alle Parkhäuser sind belegt, zum Glück weiß ich wo wir einen freien Parkplatz finden. Die ersten deutschen Bundesländer und schweizer Kantone haben Herbstferien und viele Touristen nutzen das verlängerte Wochenende offensichtlich zu einen Kurzurlaub am Bodensee. Während der Liebste Klamotten anprobiert, bleibt der kleine Bruder im Bücherladen und schmökert bei einer Limo.

Samstag und Sonntag sind komplett verregnet und so machen wir es uns zuhause kuschelig. Der Liebste plant am Samstag mit mir im Kreativzimmer unterm Dach ein Regal bis unter die Dachschräge für allerlei Papier- und Bastelkram und eine weiteres für große Bögen Tonpapier und Fotokarton. Und ich räume meine Nähecke auf. Die Große macht einen Apple Crumble für uns alle, den wir uns mit Zimt und Sahne zum Tee schmecken lassen. 

Am Sonntag machen wir Apfelmus. Das Zubereiten der Äpfel geht superschnell mit der empfehlenswerten Apfelschälmaschine (Amazon-Partner-Link), mit der die Äpfel gleichzeitig geschält, in Scheiben geschnitten und entkernt werden. Das Einkochen der Äpfel, bis sie zerfallen, dauert leider seine Zeit. Der kleine Bruder packt seinen Koffer, denn er fährt am Montag auf Klassenfahrt. Abends kochen wir Linsensuppe mit Waffeln dazu, ein richtiges Herbstessen und befeuern wieder den Kamin.


Montag, 1. Oktober 2018

Das letzte September-Wochenende


Nach einer Woche mit sonnigem Wetter, war auch das Wochenende weiterhin so schön und über Tag wurde es ganz angenehm warm. Da glauben wir gerne der Bauernregel zu Michaeli: "Kommt Michael heiter und schön, wird es noch vier Wochen so weiter geh'n." Wir hatten Besuch von der Großen, was uns sehr gefreut hat.


Am Samstag holt der Liebste mit dem Rad im Nachbarort Brötchen fürs Frühstück und bringt auch eine Tasche Rote Boskoop-Äpfel vom Patenbaum mit. Wir kochen dann erstmals Apfelmus und ich backe Apfelkuchen zum Tee auf der Terrasse. Dazu probiere ein neues Rezept mit Schmand. Der Kuchen sieht ganz gut aus, aber in der Mitte bleibt er weich und Flüssigkeit tritt aus. Dieses Rezept werde ich mit Sicherheit nicht nochmal verwenden. 

Die Große fährt dann in die Stadt, um sich mit einer Freundin zu treffen. Der Jüngste spielt den ganzen Tag mit den Nachbarkindern, sie bauen weiter an ihrem Versteck. Der Liebste und ich fahren zu unserem Patenbaum auf die Streuobstwiese. Wir räumen, so gut es geht, den Boden frei von den vielen heruntergefallenen und faulen Äpfeln und pflücken eine erste Kiste Äpfel vom Baum. Mit der ausziehbaren Teleskopstange am Pflücker (Amazon-Partner-Links) kommen wir ganz gut hinauf in den alten Baum. An einem benachbarten Grundstück sammle ich dann noch Walnüsse auf. 

Abends sind wir ganz schön müde. Nach dem Abendessen schauen wir Großen den Film New in Town mit Renée Zellweger (Amazon-Partner-Link). Der Film spielt in Minesota, wo wir vor 25 Jahren für ein Jahr gelebt haben und richtigen Winter kennengelernt haben.






































 
Unser Sonntag ist ganz entspannt. Die Kids üben ihre Musikinstrumente, der kleine Bruder stickt weiter, was er im Handarbeitsunterricht begonnen hat, ich werkle im Garten und pflanze drei neue Astern ein und beginne mit den Vorbereitungen für meinen Basarverkauf. Nachmittags unternehmen wir einen kleinen Ausflug nach Wallhausen und spazieren am Waldrand über den naturbelassenen breiten Strand (also dort wo mein 12tel Blick hingeht) entlang, bis zum Teufelstisch. Der schaut aber noch nicht aus dem Wasser heraus. Um ihn zu sehen, werden wir im Winter wiederkommen.

Nach dem Abendessen müssen wir unsere Große dann schon wieder am Bahnhof verabschieden. Später skypen wir dann noch mit der kranken Teenietochter in Freiburg.





































Mittwoch, 29. August 2018

Apfelholz







 
Unser Patenbaum, ein alter Boskoop-Apfelbaum, der auf einer Streuobstwiese am Ortsrand steht, hat diesen trockenen Sommer nicht unbeschadet überstanden. Wohl unter der Last von extrem vielen Äpfeln und wegen Wassermangel sind ein Hauptast und ein weiterer Ast abgebrochen.

Als wir nun ausrückten, um die Äste zu zersägen und wegzuschaffen, freuten wir uns, denn glücklicherweise hatte schon jemand vom BUND die Äste in Stücke gesägt. Mit unserer Handsäge wären wir sonst wohl auch ewig beschäftigt gewesen. So brauchten wir nur noch das Holz zum Auto zu tragen.

Damit haben wir jetzt sozusagen eigenes Brennholz. Apfelholz ist eigentlich zu schade zum Verfeuern, es ist heutzutage extrem selten und bei Kunsthandwerkern und Dechslern geschätzt oder wird zur Herstellung von besonderen Möbelstücken verwendet. Früher spielte es wegen seiner Härte und Schwerspaltigkeit eine Rolle als Spezialholz für Maschinenteile, Gewindespindeln, Kammräder u.ä. Aus Apfelholz lassen sich auch hochwertige Blockflöten herstellen.
 
Unser Holz ist aber leider stellenweise in der Mitte morsch und daher wohl nur noch als Feuerholz zu gebrauchen. Obwohl es mich doch in den Fingern juckt, daraus etwas zu werkeln.










Montag, 18. September 2017

Septemberwochenende

Am Wochenende schien hier endlich wieder mal die Sonne. Nach der kühlen verregneten Woche tat das so richtig gut. 

Samstags stehen alle früh auf, um unsere Große zu verabschieden. Der Liebste bringt sie dann mit ihrem großen schweren Koffer zum Bahnhof. Von dort tritt die Große die lange Zugfahrt nach Berlin an. Sie wird dort ein dreimonatiges Praktikum bei einer Filmfirma machen. 

Nach einem gemütlichen Frühstück bei Kaminfeuer, arbeiten der Liebste und ich vom späten Vormittag an im Garten. Das schöne Wetter muss ausgenutzt werden. Das Gras ist während unseres Urlaubs so gewachsen, dass der Liebste erstmal mit der Sense ran muss. Ich mähe hinterher und schneide dann den Lavendel und stutze den Schmetterlingsflieder. Ich flechte die Triebe in den Weideniglu ein und ich flücke ein paar Himmbeeren. Der Liebste trimmt dann noch die Grasränder. Ich freue mich über kräftig orangefarbenen Hagebutten und Beeren des Feuerdorn. Jetzt im zweiten Jahr sind sie schon richtig üppig.

Am späten Nachmittag fahren wir in den Nachbarort, wo der Liebste und ich nach einer Probe mit dem Projektchor im Gottesdienst zum Patronatsfest oben auf der Empore singen. Anschließend gibt es draußen Zwiebelkuchen und Apfelmost und -saft. Da regnet es leider schon wieder ein bisschen. 





































Am Sonntag schlafen wir lang und finden uns dann zum ersten Mal nur zu viert zum Sonntagsfrühstück ein, ganz schön ungewohnt.

Ich muss viele Mails beantworten, der kleine Bruder hat einiges für die Schule zu tun und der Liebste arbeitet an seinem neuen Blogg. Ich backe ein Blech Zwechgen- Streuselkuchen nach meinem bewährten Rezept. Den lassen wir uns noch leicht warm schmecken, jummy.

Dann fahren wir zu unserem Patenbaum und ernten die Boskoop-Äpfel. Mit dem Obstpflücker* mit Teleskopstange* kommen wir sogar bis hinauf in die obersten Äste. Dieses Jahr sind die Äpfel etwa vier Wochen früher reif und trotz des Frostes im April hängen doch einige dran. Es sind zwar weniger als letztes Jahr, dafür sind aber richtig dicke dabei. Wir füllen etwa zwei Stiegen, die Hälfte der Äpfel ist leider schon runtergefallen und angefressen.

Abends kochen wir eine feine Lauchsuppe. Die Große schickt Fotos und wir tauschen uns per Skype aus.







































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Sonntag, 5. Juni 2016

Juniwochenende

Der Samstag blieb trocken, auch wenn ringsherum dunkle bedrohlich aussehende Wolkentürme hingen.
Das Tochterkind war das ganze Wochenende in ihrer Schule zur Theaterprobe inklusive Übernachtung und die Große hatte am Samstag Orchesterprobe. 

Der kleine Bruder spielte draußen mit den Nachbarkindern. Ich arbeitete im Garten, pflanzte noch ein paar Stauden und versuchte am Streifen direkt am Feld dem Unkraut zuleibe zu rücken. Dabei entfernte ich eine ganze Menge Disteln, aber Margeriten und Klatschmohn ließ ich stehen, denn die mag ich sehr.
Dabei entdeckte ich vom letzten Jahr übriggebliebene Kartoffeln, die nun wieder wachsen:-)

Abends drehten wir eine Runde mit dem Rad, immer die dunklen Wolken im Blick. 












Zum Sonntagsfrühstück hatte uns die Große leckere Pfannekuchen gebacken. Da es bis nachmittags dauerregnete, fuhren wir nicht, wie geplant, zum großen Konstanzer Flohmarkt, sondern verbrachten den Tag ganz entspannt zuhause. Wir lasen und spielten, ich kochte Rhababergelee und nähte an den Pinguinkostümen weiter und kochte Rhababergelee und der Liebste baute mir meinen großen neuen Nähtisch auf der Galerie auf. 

Abends machten wir eine Radtour durch hochgewachsene Wiesen und Felder. Dabei schauten wir auch bei unserem Patenbaum vorbei und entdeckten, dass er eine Menge Äpfel trägt.