Mittwoch, 17. Juli 2019

Endlich 18


Am letzten Wochenende im Mai haben wir den Geburtstag des Maikindes gefeiert. 18 Jahre ist sie geworden, ist denn das zu glauben?




 
Freitag, 31.Mai

Mit Kuchen, Blumen, Tischdeko und Geschenken im Gepäck fahren wir zusammen gegen Mittag nach Freiburg bzw. Schallstadt, wo das Maikind ein WG-Zimmer hat. Es ist ein ziemlich warmer Tag. Im Schatten des Gartens decken wir den Tisch und dann stoßen wir mit alkohofreiem alkoholfreiem Appléritif mit Rosennote (Affiliate Link) an und verspeisen Kuchen.

Nachher werden Geschenke ausgepackt, unter anderem auch eine Ladung Vorratsgläser, die wir im Unverpacktladen gefüllt haben und das Buch 18! Was du darfst, was du musst, was du kannst!(Affiliate Link).













  
Nach dem Kaffee fahren wir zum Mundenhof, einem Tier-Natur-Erlebnispark mit dem größten Tiergehege in Baden-Württemberg. Der Eintritt in den Park ist kostenlos, lediglich das Parkplatzticket kostet etwas. Auf den großzügig angelegten Koppeln leben Haus- und Nutztierrassen aus aller Welt. 
 
Da das Maikind hier manchmal jobbt und Eis verkauft, kennt sie sich aus und führt uns herum. Und natürlich müssen wir auch ein (Schwarzwälderkirsch-)Eis probieren. Wir schaffen es längst nicht, alles anzuschauen und beschließen, dasss wir hier bald nochmal herkommen möchten.










 
Anschließend fahren wir in die Freiburger Innenstadt und gehen dort essen. Nachher bringen wir die Große zu ihrer Freundin, die in Freiburg studiert und fahren dann zurück zur WG-Wohnung. Wir quatschen noch mit den Vermieterpaar und verabschieden uns. Der kleine Bruder schläft in der Nacht bei seiner Schwester und mit den letzten Sonnenstrahlen fahren der Liebste und ich nach Konstanz zurück.




 
Samstag 1. Juni


Am Samstag fahren wir beide nach dem Frühstück wieder nach Freiburg. Für die Strecke die sonst 1,5 Stunden dauert, brauchen wir wegen einem Stau deutlich länger.
 
Wir treffen die Große in der Stadt und fahren dann die beiden anderen Kinder abholen. Unser Plan ist es, mit der Bahn auf den Schauinsland, den Hausberg von Freiburg zu fahren.
Wir lassen uns aber von der Homepage beirren, wo leider nicht steht, dass die Bahn an diesem langen Wochenende bis spätabends fährt. Daher kurven wir mit dem Auto hinauf auf den Berg. 

Vom Parklatz steigen wir dann noch die letzten Höhenmeter auf 1284m auf. Dort klettern wir auf den Schauinslandturm. Von der 31 Meter hohen Aussichtsplattform genießen wir einen herrlichen Panoramablick auf Freiburg und das Rheintal bis hin zum blauen Band der Vogesen. Bei klarem Wetter kann man von hier aus auch die Schweizer Gipfel sehen, dazu ist es heute aber zu diesig. Am Fuß des Turms picknicken wir und schließen ein paar Familienfotos, dann spazieren wir noch ein bisschen durch die Gegend.

Ich möchte gerne noch ins Ikea (schließlich leben wir am Bodensee in der Ikea-Wüste) und die Kids beschließen, gleich dort zu Abend zu essen. Als wir dann unsere 18-Jährige wieder nach Schallstadt gebracht haben, machen wir uns an die Heimfahrt. Im Höllental wird der Hirschsprungfelsen gerade noch in Abendrot getaucht.









Ich möchte gerne noch ins Ikea (schließlich leben wir in der Ikea-Wüste) und die Kids beschließen, dass wir gleich dort zu Abend essen. Als wir dann unsere 18-Jährige wieder nach Schallstadt gebracht haben, machen wir uns an die Heimfahrt. Im Höllental wird der Hirschsprungfelsen gerade noch in Abendrot getaucht.




Samstag, 13. Juli 2019

12 von 12 im Juli

Enthält Werbung (unbezahlt) wegen Produktverlinkung und Firmennennung

Heute ist schon wieder ist der 12., noch vor genau einem Monat waren wir in Schweden. Heute ist das Wetter ähnlich, wobei es schon beinahe herbstlich anmutet.

Als ich gegen 6:30 aufstehe, naht gerade der erste Regenschauer heran.
 























Ich brauche lange, um den kleinen Bruder wachzubekommen. Er ist erkältet und hat Halsschmerzen. Gestern hatte ich ihn zuhause gelassen, aber heute möchte ich, dass er wieder in die Schule geht. Er schafft es nicht mal, seine beiden Toats aufzuessen. Als er dann zum Bus läuft, koche ich mir einen Porridge aus Haferkleie und Hafermilch. Die Große macht sich fertig und fährt nach Radolfzell.


Ich lege mich dann erst nochmal hin, lese in meinen Schwedenkrimi, dem zweiten Band von Ann Rosman, der auf Marstand an der schwedischen Westküste spielt und schlafe noch `ne Runde. Nach dem Duschen schalte ich im Keller die Waschmaschine an. Dann mache ein paar Anrufe und setze die Einladung für die nächste BUND-Kindergruppenveranstaltung auf.
























Ich bestelle uns endlich einen Guppyfriend-Waschbeutel zum Waschen unserer Fleecejacken. Dieser filtert kleinste Kunstfaser-Bruchstücke, die sich in der regulären Maschinenwäsche herauslösen. Die abgebrochenen Fasern lagern sich nach dem Waschen in den Ecken und im Saum des Beutels ab. Ich bin gespannt.










Die Post bringt das bestellte Paket. Schifferkeramik und einen Seesack von Ahoi Marie aus Hamburg, die auch am Bodensee prima passen. Ein paar Tassen haben wir schon seit vier Jahren und verwenden sie beinahe jeden Tag.
























Da die Sonne scheint, drehe ich eine Runde durch den Garten und laufe barfuß durchs nasse Gras, herrlich! Ich begutachte den Wachstum der Zucchinis, füttere die Fische, geize die Tomaten aus und freue mich an den Rosen. Der Lavendel beginnt so langsam zu blühen, Wildbienen und Hummeln besuchen die allerersten sich öffnenden Blüten.




Die Kugeldisteln sind auch spät dran, im letzten und vorletzten Jahr hatten sie zu der Zeit bereits geblüht.

Der kleine Bruder kommt um 14Uhr nach Hause. Er isst Müsli ohne Obst, ich pflücke mir für mein Müsli ein paar Jostabeeren, Erdbeeren und Johannisbeeren im Garten.


Ich will dann eigentlich zum Schiff gehen und nach Überlingen fahren, entscheide mich aber anders, weil es nun wieder kräftig zu regnen beginnt. Wir machen es uns drinnen gemütlich und schauen "Belle & Sebastian" (Amazon-Partner-Link), einen herzerwärmenden und fesselnden Kinderfilm über eine unzertrennliche Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen in den französischen Alpen während des 2.Weltkriegs.
 



Wir gammeln auf dem Sofa, spielen Uno und versüßen uns den Beginn des Wochenendes mit Schwedischem glutenfreiem Gebäck. Der Arzt hatte eine Glutensensibilität bei uns beiden festgestellt.





Ich mache dann noch ein bisschen Ordnung in Küche und Wohnzimmer und sauge durch.
 

Der kleine Bruder liest, ich werkele Blütenkarten, die als Beispiele bei der nächste Kindergruppenveranstaltung dienen sollen. 

























Der Jüngste wünscht sich zum Abendessen Pfannkuchen. Wir experimentieren mit neuem glutenfreien Mehl herum, schön werden sie nicht, aber das ist dem Kind egal. Nachher ist der kleine Bruder so müde, dass er freiwillig ins Bett geht, während ich fasziniert beobachte, wie vor dem Wald Nebel aufsteigt. Und das im Juli?




Nachher räume ich die Küche auf, schreibe mir mit dem Maikind und skype später noch mit dem Liebsten, der morgen seine Heimreise antritt.
 

Alle TeilnehmerInnen bei 12 von 12 findet ihr bei Caro.
 

Donnerstag, 11. Juli 2019

Donnerstagsschnipsel


☀ Ich bin seit Sonntag Strohwitwe. Der Liebste weilt beruflich in Prag. Ein bisschen neidisch bin ich ja schon, Prag hätte ich auch mal gerne besucht und besichtigt. Wobei es dort jetzt sehr sehr voll sein soll.

Gewöhnlich weckt der Liebste den Jüngsten morgens um 6:30Uhr auf, macht ihm Frühstück und Vesper und verabschiedet ihn zum Bus,während ich noch schlafen darf. Nun aber liegt es an mir, das Kind zu wecken und ich komme morgens so schlecht in die Gänge. Da ich eine Nachteule bin, bleibe ich meist zu lange wach und dann fehlt mir der Schlaf und ich muss mich, falls möglich, vormittags nochmal hinlegen.

☀ Und genau an diesem Montag begannen die Bauarbeiten zur Sanierung des Sternenplatzes mit weiträumiger Sperrung des Konstanzer Verkehrsknotenpunktes und Verlegung der Bushaltestellen. Da der Jüngste nicht vorbereitet war, hätte er seinen Anschlussbus beinahe verpasst, glücklicherweise hatte ein Busfahrer ein Herz und öffnete die Türe, wo er es gar nicht durfte. Seit Dienstag nimmt der kleine Bruder jetzt morgens eine andere Route zur Schule.

☀ Das Wetter ist diese Woche ganz nach meinem Geschmack, es war nie wärmer als 24C. Ich muss sagen, die Abkühlung tut mir, nach der Hitze der letzten beiden Wochen, sehr gut. Und der Regen war nötig, auch wenn es bisher nicht viel war. Am Mittwoch früh war es hier tatsächlich nur 12C.
 
Ach ja das Bloggen. Ich würde ja so gerne, z.B. von unserem Schwedenurlaub hier berichten, aber komme nicht hinterher. Trotzdem  passiert im Hintergrund gerade so allerhand. Ich wurde gefragt, ob ich ein Buch schreiben will, es entstehen Kooperationen und ich plane Verlosungen am Blog.

Die Große ist die Woche über fast nur zum Schlafen hier, sie fährt meist früh und kommt spät. Ihr wurde ein Leihwagen zur Verfügung gestellt, mit dem sie zu den Drehorten für die Serie WaPo Bodensee fährt.

Der kleine Bruder hatte am Mittwoch, im Rahnmen der Heimatkunde, mit seiner Klasse eine Stadtführung durch die Konstanzer Altstadt. Hat ihm gut gefallen, besonders die mittelalterliche Feuergasse hat ihn fasziniert.

Bei einem meiner Kurse an der Grundschule diese Woche haben wir Schiffe gefaltet und daraus sommerliche Mobiles gebastelt. Dabei habe ich mal wieder festgestellt, dass die Kinder das Papierfalten von einfachen Formen gar nicht mehr beherrschen. Falten scheint in Kitas und Schulen nicht mehr üblich zu sein.

All die Urlauber am Bodensee lassen Urlaubsfeeling aufkommen. Obwohl das restliche Deutschland (außer Nordrhein-Westfalen und Bayern) bereits Sommerferien hat, dauert die Schule hier noch gut zwei Wochen. 

  Eine Leserin hat mich gefragt, wie es denn jetzt am Lieblingsstrand, meinem 12tel Blick vom letzten Jahr, aktuell aussieht. Das was ich mir letztes Jahr erhofft hatte, ist jetzt eingetroffen: Der Strand steht komplett unter Wasser. Was ein Unterschied zum trockenen Sommer 2018: 

9.7.19

6.6.18

Dienstag, 9. Juli 2019

Klettenspielereien


Ein schlichter Kranz vom Wiesenrand - gewunden aus Kletten-Labkraut oder auch Klebkraut genannt. Das Ackerunkraut wächst auch in Hecken und in Wäldern.

Durch die Stachelborsten haften Stängel, Blätter und Früchte aneinander (gerne auch an der Kleidung) und so lassen sich aus den bis zu 150cm langen Stängeln ohne ein Hilfsmittel einfache Kränze wickeln.

Die Mädchen haben Kränzchen für den Kopf gewunden und mit Blumen vom Feld geschmückt. Eine prima Sache, werde ich mir für Mittsommer merken. 

Nach etwa zwei Tagen, wenn man ihn flach liegenlässt, ist der Kranz trocken und stabil und kann dann auch aufgehangen werden. Mit der Zeit verblasst er und ich finde, er hat dann seinen eigenen Reiz. Ich habe einen von letztem Jahr immer noch im Flur hängen.

Kletten-Labkraut findet übrigens auch Verwendung in der modernen Kräuterkunde. 

 
gezeigt bei Creadienstag

Freitag, 5. Juli 2019

Mein Juni-Blick


Na ja, so ganz stimmt die Überschrift nicht. Denn in der ersten Juniwoche habe ich es nicht geschafft, den Riedsee zu besuchen, dann waren wir gut zwei Wochen verreist und in der letzten Woche war es dann so knalleheiß, das ich mich nicht zu dem Spaziergang aufraffen konnte.

Hier also mein nicht mehr ganz Juni-Blick:

03.07.2019, 18Uhr, 25°C
























Auf dem Riedsee blühen jetzt Seerosenteppiche. Ich muss dieses Mal durch das warme Wasser zu meinem Standort waten, denn der Weg zwischen den beiden Seen steht ordentlich unter Wasser. Radfahrer drehen deshalb gleich wieder um, so bin ich die ganze Zeit für mich. Ich habe dort Besuch von einem Graureiher und ein Frosch springt mir direkt vor die Füße. Am Ried wimmelt es von Groß- und Kleinlibellen.



















































































































  
Hier die Collage:  








     
verlinkt in der 12tel-Blick Sammlung  und bei Sommer ist wenn...(die Libellen fliegen)