Sonntag, 19. November 2017

Winterliches Wochenende

Winterlich kalt war es hier am Wochenende.

Freitag Abend backe ich ein Blech weichen Lebkuchen, von dem ich eine Hälfte mit Puderzucker-Rum-Glasur bestreiche und in kleine handliche Würfel geschnitten in eine Blechdose fülle. 

Zum ersten Mal besuchte ich dann das BUND-Fest, zu dem sich eine ganze Reihe von aktiven Mitarbeitern und Mitgliedern, aber auch Baumpaten und Kindergruppenbetreuer einfinden. Es gibt Punch und eine scharfe Kürbissuppe sowie ein Buffet mit von allen mitgebrachten Leckereien. Die von FÖJlerinnen gebastelte Deko gefällt mit sehr gut.





  
Am Samstagmorgen stehe ich früh auf und frühstücke mit dem Liebsten, der mich dann zum Treffpunkt bringt. 
Ich begleite die Naturkindergruppe BUND-Sprechte in den Wald, wo wir rund um das Thema Natur und Farbe einiges unternehmen. Da werden Duftfarben aus Gewürzen hergestellt und damit gemalt, Naturfarben aus Gräsern, Fichtenzweigen, Moos und Brombeeren durch Daraufklopfen mit Steinen erzeugt, Naturbilderrahmen und Wurzelgeister gewerkelt, Feuerholz gesammelt und Feuer entzündet, Würstchen und Gemüse auf Stöcken gegrillt, Schlafkuhlen von Rehen entdeckt und ganz viel gespielt.

Nach den 5 Stunden daußen bin ich dann ganz schön müde. Zuhause trinke ich erstmal einen warmen Kakao und darf mich dann kurz hinlegen. Der Liebste zaubert uns später ein leckeres Abendessen auf dem Blech nach einem Rezept aus meinem Leberfasten- Buch (für die Kinder gibt es Nudeln dazu). 

Dann lädt mich der Liebste ins Kino ein, besonders für mich, weil ich seit mindestens 10 Jahren nicht mehr im Kino war. Wir schauen uns THE BIG SICK an, eine romantische Komödie um die Beziehung eines aus Pakistan stammenden Comedian und einer US-Studentin, die auf die Probe gestellt wird, als sie schwer erkrankt. Hat uns sehr gut gefallen. 







Am Sonntagmorgen erleben wir eine Überraschung: Es hat geschneit! Sehr ungewöhnlich, wo doch der Bodensee im Herbst als Wärmespeicher dient. 

Das Feuer brennt im Kamin, als wir gemütlich frühstücken. Während ich aufräume, baut der Liebste mit dem Jüngsten ein Vogelhaus für den Garten auf. Da an unserer Erdnusssäule aus Drahtgeflecht so ein reger Betrieb herrscht, wollten wir eine zweite Futterstelle im Garten.

Als später die Sonne scheint, spazieren wir zum Lieblingsstrand. Der Jüngste freut sich auf seinem Roller über die vielen Pfützen unterwegs. Am Strand beobachten wir Rostgänse und sammeln Muscheln.
Nach einer Pause bei Tee und Lebkuchen vom Blech, spielt der kleine Bruder draußen mit einem Freund und ich werkel am Adventskalender für die Große. Abends eröffnen wir die Weihnachtsbäckerei und backen wie jedes Jahr zuallererst Stollen.












































Freitag, 17. November 2017

Dieser Moment...


Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen.
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will.

Endlich!


Donnerstag, 16. November 2017

Novemberbäume








Einen der beiden kalten aber sonnigklaren Tage diese Woche musste ich unbedingt nutzen für einen Nachmittagsspaziergang über die spätherbstliche Mainau. 
Die letzten Bäume zeigen sich goldglänzend und kupferleuchtend. Ich bin fast alleine unterwegs und so hat dieser Spaziergang beinahe etwas Meditatives. 

Die Allee der Metasequoia (auch Chinesisches Rotholz genannt) begeistert mich wieder einmal mit ihrer kupfernen Färbung, auch wenn die Bäume sich bereits lichten. Der Gingo neben der Schloss- Kapelle ist schon sehr schütter und der Boden ist mit einem goldenen Blätterteppich bedeckt. Am Seeufer gefallen mir besonders die Trauerweiden im herbstlichen Gewand. 



















































Verlinkt bei der Novemberbäume- Sammlung

Dienstag, 14. November 2017

Nachtfrost

Bei klarem Himmel hat es in der Nacht am Bodensee den ersten Frost gegeben. 

Heute früh waren Autoscheiben vereist und Gräser im Garten und Maiskolben am Feldrand von einer gefrorenen Wassertröpfchenschicht bedeckt. Die Sonne bereitete den zarten Schönheiten dann aber schnell ein Ende. 






Montag, 13. November 2017

12 von 12 im November


An diesem Sonntag stehen wir früh auf und haben ein ungewohnt kurzes Frühstück. Dann gehe ich mit dem Jüngsten durch Regen und Wind zur Kirche. Wir nehmen an der Messe teil, bei dem die neuen Kommunionkinder eingeführt und vorgestellt werden.
Der kleine Bruder hatte seine Kommunion ja schon im April gefeiert. Er darf deshalb zusammen mit seinen Klassenkameraden die Fürbitten lesen und den neuen Kommunionkindern symbolisch eine kleine mit einem Türchen beklebte Schachtel geben, die mit einem kleinen Schatz gefüllt ist. Nach dem Motto "Jesus wo wohnst du?" sollen sich die Neuen auf die Suche machen.

 
Der Jüngste flitzt dann anschließend gleich wieder nach Hause und ich besuche noch das Grab unserer besonderen Tochter auf dem Friedhof. Dort liegen eine ganze Menge Blätter drauf.


 
Zuhause räume ich erstmal auf, dann lassen wir uns auf dem neuen Sofa nieder und skypen zu viert hinter den Bildschirm geklemmt, mit der Großen, die schon darauf brennt, uns zu erzählen, was sie die letzte Woche so erlebt hat.



























  
Wir bereiten leere Milchtüten fürs Kerzengießen vor. Eine ganze Menge Wachsreste haben sich angesammelt, die wir nach Farben sortiert haben. Wir schmelzen sie in unterschiedlichen Dosen im Wasserbad ein und gießen dann den Wachs nacheinander abwechselnd hinein.


 
Während wir warten, bis jede Schicht trocknet, schreibe ich Mails und gebe eine Bestellung bei Qiéro, dem Ableger von Jako-o für Mamas auf.





 
In der Wartezeit sitzt der Jüngste an seinen Hausaufgaben. An die Kartoffelthema erinnere ich mich noch gut, das haben seine Schwestern auch schon durchgenommen.



Zwischendurch gibt es doch tatsächlich eine kurze Wolkenlücke. 



Wir beschließen, endlich mal ins neu eröffnete Cafleur zu gehen. 
In einem alten Bauernhaus vereinigt das Cafleur Blumenladen mit Tagescafé. Dort sieht es nett aus, aber die wenigen Tische sind alle besetzt und es gibt nur noch wenig Kuchen in der Auslage. Sehr schade.


 
Wir gehen nach Hause und kaum sind wir zurück, geht ein starker Hagelschauer nieder. Hinter unserem Garten sieht es da so aus: Das immer noch stehende Maisfeld wird allmählich braun und unansehnlich.
Wir machen uns einen warmen Kakao und essen einen Rest Martinsbrezel, Kekse und Mandarinen. 




 
Der kleine Bruder baut seine Kugelbahn auf. Die HABA Kugelbahn Grundpackung* haben wir schon seit vielen Jahren noch von den Großen, sie ist einfach genial auch für etwas größere Kinder. Da der Jüngste immer noch großen Spaß daran hat, überlege ich, ihm zu Weihnachten etwas zur Erweiterung zu schenken und merke mir das gleich mal vor. Sinnvoll finde ich HABA 3523 Wirbelwind* und HABA 1159 Schlängelbahn*, die gibt es gerade zum reduzierten Preis.


 
Während der Liebste das Abendessen kocht, hänge ich Wäsche auf und lege einen ganzen Berg Wäsche zusammen, die wegen meiner Krankheit liegengeblieben ist. 
Nach dem Essen spielen wir zu viert seit langem mal wieder Domino. Obwohl ein ganz simples Spiel, macht es Spaß.




 
Und so sehen unsere herbstbunten Experimental- Kerzen dann nach dem Abkühlen und Herausnehmen aus der Packung aus:


  
Beim Tatort, den wir in der Mediathek anschauen, lasse ich später mit dem Liebsten das Wochenende entspannt ausklingen. Diesen Post schreibe ich erst am nächsten Tag.

Mein Tageseinblicke vom 12. November gibt es bei Caro!


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