Montag, 13. August 2018

12 von 12 im August


Ein Sommerferiensonntag, den die Große, der kleine Bruder und ich wunderbar entspannt zusammen verbringen. Wir haben nichts geplant, lassen uns treiben und schauen, worauf wir Lust haben. Hier sind 12 Fotos von unserem Tag:

Da wir lange schlafen (am Samstagabend war es spät geworden), gibt es ein spätes Frühstück. Dazu müssen wir erstmal auf der Terrasse für Beschattung sorgen.




  
Dann frühstücken wir gemütlich mit Rührei, Lachs und Toast. Und süße Aufstriche sind gewünscht.
























 
Über unseren Garten schwebt ein Luftschiff.












    
Dann eine Ladung Wäsche waschen und nachher draußen trocknen, denn das schöne Wetter muss ausgenutzt werden. Die Spülmaschine übernimmt die Große. Solange die Sonne noch nicht ganz ums Haus rum ist, steige ich auf die Leiter und drehe Schrauben in die Holzwand des Nachbarcarports ein und binde meine wucherndes Geissblatt (Lonicera henryi)auf. So gefällt es mir besser und bald ist die ganze Wand grün:-)




  Da die Teenie mein altes Rad mit nach Freiburg genommen hat, darf ich jetzt ihres fahren. Ist das Retro-Rad nicht cool?


 
Es ist 27 C° und leicht windig. Während die Große joggen geht, radel ich mit dem Jüngsten an unserm kleinen Jachthafen vorüber...


  ... zum Lieblingsstrand. Obwohl es gar nicht sooo heiß ist, ist es schrecklich voll dort. (Die Fotos erspare ich euch hier). Der Jüngste geht Baden, während ich herumschlendere, Taucher beobachte und Aufnahmen für den 12tel-Blick mache. Viele Boote sind auf dem Wasser.






Zurück zuhause gibt es Eiskaffee, Ingwer-Zitronen-Wasser und  Zwetschgenkuchen, den wir am Samstag gebacken haben, mit Zimtsahne. Yummy!





Ich mache es mir dann im Schatten in der Hängeschaukel beqem und lese im zweiten Krimiband der schwedischen Erfolgsautorin Camilla Läckberg "Der Prediger von Fjällbacka" (Amazon Affilite-Link) während die Große und der kleine Bruder Europameisterschaft schauen. 

Da noch immer viele Besucher am Lavendel sind, mag ihn noch nicht abschneiden. 



Nachher pflücken wir Pfirsische von unserem Spalierbäumchen, pürieren sie mit Schale und kochen Marmelade, etwa nach diesem Rezept. Ich gebe zwei Päckchen Zitronensäure dazu, weil sie mir zu süß ist und verfeinere sie mit Vanille, Ingwer und Zitronenthymian. Für die Gläser finde ich sogar noch passende orangefarbene Deckel.




  
Zum Abendessen gibt es im Ofen gegrillte Würstchen und Salate.







  
Dann heißt es Kücheaufräumen, Gartenbewässern und Goldfische füttern. Nachher schauen wir zusammen den Familienfilm SOS- Ein spannender Sommer (Affilite-Amazon-Link)an, der von einem Abenteuer in den Fjorden Norwegens erzählt. Spät abends telefoniere ich noch mit dem Liebsten und skype mit der Teenie in Freiburg.

Danke fürs Anschauen! 


Bei Caro sind alle TeilnemerInnen bei 12 von 12 versammelt.

Samstag, 11. August 2018

Schloss Drottningholm

Natürlich mussten wir während unserem Urlaub in Stockholm vor zwei Jahren auch bei Königs vorbeischauen.


Schloss Drottningholm besticht durch seine Lage auf der Insel Lövan im Mälarsee und ist umgeben von weitläufigen Parkanlagen. Es wird auch als „schwedisches Versailles“ bezeichnet. 

Die Witwe des schwedischen Königs Karl X. Gustav, Hedwig Eleonora von Schleswig-Holstein-Gottorf ließ das Schloss nach Plänen des Architekten Nicodemus Tessin d. Ä. im Barockstil 1681 errichten. 

Schloss Drottningholm wurde als erstes schwedisches Kulturdenkmal in die Liste des UNESCO- Weltkulturerbes aufgenommen aufgrund zweier spezieller Gebäude, des chinesischen Schlösschens und des Drottningholmtheaters. 

Während ich mich mehr für die Garten- und Parkanlagen interessierte, begeisterte sich unser jüngster Vogelliebhaber für die Kanada- und Nonnengänse am Schlossteich.

Zunächst als Barockgarten nach französischem Vorbild angelegt, wurde der Schlosspark später erweitert und nach Norden hin als englischer Landschaftsgarten durch den Gartenarchitekten Fredrik Magnus Piper angelegt.  





























































ehemaliges Wachezelt

Chinesischer Pavillon

































Freitag, 10. August 2018

Ferienschnipsel

Auch unsere zweite Ferienwochenende war wieder heiß, aber nicht mehr so trocken.

Die Pfirsiche an der Hauswand sind reif. Ungewöhnlich viele gibt es dieses Jahr.

☀ Am Dienstag bringen wir die Sachen der Teenie-Tochter in ihr WG- Zimmer in der Nähe von Freiburg. Sie nimmt ihr Bett mit, das wir dann gleich aufbauen. Im Möbelschweden essen wir zu Mittag und finden einen Schreibtisch für die Fensternische. Als der aufgestellt ist, werden wir von den Vermietern zu Ingwerwasser, Kaffee, Kuchen eingeladen. Im Baumarkt lassen wir dann noch zusätzliche Bretter für die Einbauschränke zuschneiden.
Ganz schön komisch, die 17-jährige abends dann dort zurückzulassen. Obwohl ihre Ausbildung erst im September beginnt, möchte sie sich schonmal einrichten, die neue Umgebung kennenlernen und erstmal ein paar Tage dort bleiben.

Mittwochs gibt es morgens etwas Regen und es wird nicht mehr ganz so heiß.  Abends können wir endlich mal wieder Rasenmähen und schneiden gleich noch den Sommerflieder zurück. Der kleine Bruder hat einen Übernachtungsgast da. Viel schlafen wir alle nicht, da die beiden nachts um 2 noch durchs Haus schleichen.

Am Donnerstag bekommt der kleine Bruder seine erste herausnehmbare Zanspange. Abends holen wir die Große am Bahnhof ab. Sie hat bei der Soko- Stuttgart für zwei Wochen drehfrei und wir freuen uns darauf, sie wieder bei uns zu haben. Der Abend bringt Regen und wunderbare Abkühlung. Durch den tröpfelnden Regen gehen der Liebste und ich zur ersten Projektchorprobe: Die Luft ist herrlich frisch und kühl.

  Es regnet auch nachts noch ein wenig und am Freitag bleibt es 22C°. Ich radle über die Felder und Wiesen und
sammle Holunder- und Brombeeren für Gelee, leider sind die Brombeeren größtenteils schon vertrocknet, während die Holunderbeeren noch nicht durchgängig rot sind. Als ich bei unserem alten Patenapfelbaum vorbeischaue, entdecke ich, das er sehr voll hängt und ein großer Ast abgebrochen ist. Oh nein!







































Mittwoch, 8. August 2018

Kennt ihr Kühlwalda?

In diesen Ferien haben wir mit unserem Jüngsten begonnen, die Folgen von Catweazle (Amazon Affiliate Link) anzuschauen. Für ihn ist es das erstemal, während wir Großen den Film schon öfter gesehen haben und immer wieder gerne mal anschauen. Catweazle ist ein beliebter TV-Klassiker aus den 1970er Jahren, den ich zwar nicht, den der Liebste aber schon aus der Kindheit kannte. Der Film ist einfach toll, überaus witzig und absolut sehenswert.

Der Zauberer Catweazle (Geoffrey Bayldon) aus dem 11. Jahrhundert, gerät auf der Flucht vor den Normannen ins England der 1970er Jahre. Dort sieht er sich plötzlich von vielen technischen Neuerungen, die er allesamt für Magie hält, umgeben, wie dem sprechenden Zauberknochen (Telefon) und der "Elektrik-Trik". Zusammen mit Harold und der Kröte Kühlwalda erlebt Catweazle viele Abenteuer und versucht, sich in der modernen Welt zurecht zu finden.

Letzte Woche haben wir abends eine dicke Erdkröte im Vorgarten angetroffen und nun ist sie immer noch da. Sie scheint sich in unserem dichtzugewachsenen Vorgarten bei der Hitze wohlzufühlen und genießt sicher morgens und abends die regelmäßige Dusche durch die automatische Bewässerung. 

Schon klar, wie wir die Kröte nun genannt haben, oder? 

 FotoQuelle: pixabay.com

Montag, 6. August 2018

Abschied nehmen


Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

 

Am Wochenende waren wir im Rheinland bei der Beerdigung meiner Tante. 

Sie war eine tolle und starke Frau. Wenn ich Ermutigung oder Zuspruch brauchte, von jemandem der das Gleiche durchgemacht hat wie ich, telefonierte ich mit ihr. Ich fühlte mich ihr besonders verbunden.

Und jetzt ist da auch der Gedanke, vor ihrem Tod nicht mehr mit ihr gesprochen zu haben. Denn es geht nicht immer alles gut aus.

Sie fehlt mir.


Sonntag, 5. August 2018

Zehn Fakten über mich und das Meer


Auf den allerletzten Drücker schreibe ich hier noch ein paar persönliche Fakten zu Astrids Thema auf. Sie selbst hat dazu auch Nachdenkliches ganz wunderbar formuliert. Danke für den Anstoß zu diesem schönen Sommerthema!






  
1. "Wenn ich den See seh´, brauch ich kein Meer mehr." Stimmt für mich so nicht, der Bodensee hat was und ich möchte gar nicht mehr woanders leben, außer vielleicht am Meer. Aber einen Urlaub ohne Meer kann ich mir nicht mehr vorstellen. Ich bin zwar kein große Schwimmerin und habe Respekt vor den gewaltigen Wassermassen, aber am Meer kann ich mich wunderbar entspannen und einfach nur sein. Das Meer, von dem der Mensch bisher nur einen kleinen Teil dessen erfasst hat, was seine Weiten an Schätzen und Geheimnissen bergen, es fasziniert mich.
Klar, ich liebe auch die Berge (die mir von meinen bergbegeisterten Eltern sozusagen in die Wiege gelegt wurden), aber ich muss in den Ferien unbedingt auch ans Meer. Das ist ein bisschen wie eine Sucht.
  


2. Das Meer habe ich zum ersten Mal mit 8 Jahren an der holländischen Nordseeküste kennenengelernt, als ich meine Großmutter, Tante und Onkel dorthin bei einem Tagesausflug begleiten durfte.

 
3. In der 8. Klasse hatte ich meine zweite Begegnung mit dem Meer. Da überquerte ich es den Ärmelkanal auf dem Weg zum Schüleraustausch nach England. Diese Überfahrt ist mir in keiner guten Erinnerung geblieben, da ich seekrank wurde. Was war ich froh, als wir uns endlich den White Cliffs of Dover näherten.

 
4. Gemeinsam mit dem Liebsten war ich mit Anfang 20 zum ersten Mal an der holsteinischen Ostsee. Dort war ich besonders von den Steilküsten und der tosenden Brandung faziniert. 


 
5. Mit unseren Kindern waren wir, solange sie klein waren, jedes Jahr im Sommer an der belgischen Nordsee, wohl weil es da schon eine Familientradition bei der Familie des Liebsten gab.
Dort hatten wir wunderbare Erlebnisse. Die weiten Strände und Gezeitentümpel waren einfach toll für die Kleinen und im luftbereiften Buggy ließen sie sich auch prima über den feuchten Sand schieben, was kilometerweite Strandspaziergänge ermöglichte.


 
6. Während unserer großen USA- Rundreise besuchten wir auch die Westküste und kamen dabei zum ersten Mal an den Pazifischen Ozean. Ein paar Jahre später reisten wir mit zwei Kindern nach Vancouver Island (Kanada) und erlebten dort den Pazifik wieder. 


 
7. Als der kleine Bruder noch ein Baby war, machten wir Urlaub in Holland. Dort auf der wunderschönen Insel Texel lernten die Kinder und ich dann auch zum ersten Mal das Watt kennen. In 2014 erlebten wir dann auch die Südholländische Küste.

 


8. In 2009 waren wir alle, während unserer Pfingstferien auf der Insel Korsika, erstmals am und im Mittelmeer. Da hat es uns erwischt und im Spätsommer 2012 (nach meiner Chemo) reisten wir zusammen an der Côte d'Azur. In den nächsten Jahren verbrachten wir unsere Pfingsturlaube am Tyrrhenischen Meer und am Ligurischen Meer.

 
9. In den letzten Jahren zieht es uns im Sommer in den Norden. Wir genießen Wind, Wellen und Weite an Nord- und Ostsee. Wir haben uns in die schwedischen Schärenküste verliebt und die Küste von Kent und Cornvall schätzengelernt.



10. Und wovon ich träume? Ich möchte mal ins dänische Skagen, wo Nord- und Ostsee aufeinandertreffen. Und das Europäische Nordmeer auf dem Postschiff befahren und die "Arme des Meeres", die Norwegischen Fjorde erleben.


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