Dienstag, 13. November 2018

12 von 12 im November

12.11.18

12 Bilder von meinem Tag, die Auswahl fällt mir heute schwer. Bei Caro sind wieder alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelt. Der kleine Bruder hat heute schulfrei (Klausurtag der LehrerInnen) und da das Wetter uns hold ist, wollen wir einen Ausflug machen. 

Gegen 11 treffen wir vor dem Eingang zur Insel Mainau einen Klassenkameraden des Jüngsten und los geht´s. Anfangs haben wir die Insel fast für uns, ist das schön. Als wir am Wasser ankommen, sieht es gerade so aus:


Und von der Brücke in die andere Richtung geschaut so:


Wir spazieren durch die Allee der Metasequoia, die gerade ihr kupferfarbenes Herbstkleid anlegt.






















Unser erstes Ziel ist das Schmetterlingshaus. Dort ziehen wir erstmal unsere Jacken aus. Diesmal erschlägt mich die Wärme und die hohe Luftfeuchtigkeit dort drinnen fast und ich habe Kreislaufprobleme. Nach einer Weile geht es dann besser und ich kann mir mit den Jungs die vielen bunten Schmetterlinge, die tropischen Pflanzen, Schildkröten und Vögel anschauen. Wir entdecken sogar viele Raupen, die einer Pflanze den Garaus machen. 
Meine schönsten Fotos aus dem Schmetterlingshaus sammle ich übrigens dort!







Wir spazieren weiter hinauf zum Schloss und lassen die Blätter rascheln. Unser nächstes Ziel ist die neue Winteraustellung: Bauen, Fahren, Spielen - Die Brio World (am Freitag war ich hier schon zur Austellungseröffnung). Auf einem großen Teppich können Kinder eine riesige Schienenlandschaft bauen, das macht auch den Vierklässlern viel Spaß.






Während die beiden Jungs spielen und spielen und spielen, vertreibe mir die Zeit mit Lesen meines spannenden Scheden-Krimis (Amazon-Partner-Link) bei Kaffee und Kuchen im Schlosscafé...

























mit dieser Aussicht...


und mit Fotografieren von Gingkogold...

... im Italienischen Rosengarten...


und in der Frühlingsallee (mein 12tel Blick im letzen Jahr)





Nach fast drei Stunden kann ich die Jungs endlich ins Freie locken. Am Seeufer entlang laufen wir zum Spielplatz. Viel Zeit bleibt dann aber nicht mehr. Die Jungs würden gerne die große Kugelbahn in Betrieb zu nehmen, aber leider haben wir keine Holzkugel dabei.
Wir schlendern Richtung Ausgang. Von der Brücke ein letzter Blick zurück:



Gegen 16Uhr verabschieden wir den Klassenkameraden und fahren nach Hause. Da habe ich meine 12 Bilder (und viele mehr) schon längst im Kasten.
Der kleine Bruder geht nach einem kurzen Snack noch ein bisschen mit dem Nachbarfreund spielen, ich räume die Küche auf und hänge im Keller eine Ladung Wäsche auf.
Abends gibt es Pizza und dann fahre ich noch mit dem Liebsten zur Chorprobe von Liedern aus Peter Pan und sitze anschließend noch nett im Brauhaus mit den Chorkollegen zusammen. 
Ein schöner Tag!

Sonntag, 11. November 2018

Martinstag


Morgens regnet es und so brennt zum späten gemütlichen Sonntagsfrühstück das Feuer im Kamin. Mittags kommt die Sonne hervor. Ich backe eine Große Martinsbrezel, das mache ich schon, seit ich Kinder habe.

Dann setzte ich mich mit meinem Buch auf der Terrasse in die Sonne, ich brauche nicht mal eine Jacke. Ich drehe eine Runde durch den Garten und schaue, was noch so blüht. Gestern haben der Liebste und ich schon die Hecken etwas gestutzt und Blätter vom Rasen geharkt. Am liebsten sind mir zur Zeit die großen und kleinen Hagebutten, die mit den letzten Rosen um die Wette leuchten. Aber auch die Beeren des Feuerdorns schmücken den Garten.

Als die Sonne hinterm Wald verschwindet, zünden wir viele Laternen an. Zum Tee verspeisen wir die Brezel, so frisch ist sie am allerbesten, für uns drei aber inzwischen zu groß. Die kleinen Waldorf-Tischlichter habe ich vor etwa 30 Jahren mal gefaltet und bemalt und sie gefallen mir immer noch gut.



















































Als die Sonne hinter dem Wald verschwindet, zünden wir viele Laternen der Kinder an. Zum Tee verspeisen wir die Brezel, so frisch ist sie am allerbesten, für uns drei aber inzwischen zu groß. Die kleinen Waldorf- Tischlichter habe ich vor etwa 30 Jahren mal gefaltet und bemalt und sie gefallen mir immer noch gut. Wir sitzen dann noch beim Licht der Laternen zusammen und spielen, während es draußen dunkel wird.





Abends fahren wir in den Nachbarort und parken das Auto am Ortsrand. Wir kehren heute dem traditionellen Martinsumzug im Ort den Rücken, denn wir einen Tipp bekommen: Die Narrenzunft Moorschrat Dettingen-Wallhausen eröffnet die „Fünfte Jahreszeit“ mit dem "Moorschratausgraben". Das möchten wir uns anschauen.

Zuerst ziehen alle mit Laternen und Fackeln zu Musik durch den Ort. Auf einer Wiese versammeln sich dann alle, die Fasnacht wird offiziell eröffnet und dann wird mit lauten Rufen der Moorschrat geweckt. Der kommt aus dem Gebüsch hervor mit einer unheimlich anmutenden handgeschnitzten Holzmaske und schwingt seinen Binsenwedel. 

Wir wärmen uns am Feuer auf, das den Liebsten und mich ein bisschen an unsere Kindheit erinnert, denn dort gab es zu St.Martin immer ein großes Feuer. Wir unterhalten uns nett mit Bekannten und die Kinder bekommen vom Verein Wurstwecken spendiert. 






Samstag, 10. November 2018

Kurzurlaub in Oberbayern 3

04.11.18
 
Am dritten Tag heißt für uns schon wieder packen und saubermachen in der Wohnung. Währenddessen hören wir draußen Musik und beeilen uns, denn wir wollen beim Uttinger Leonardiritt zuschauen.

Mit dem Leonhardiritt wird in großen Teilen Bayerns eine uralte Tradition gepflegt. Der Leonhardiritt, auch Leonhardifahrt genannt, ist eine Prozession zu Pferde, die zu Ehren des heiligen Leonhards von Limoges (6.Jahrhundert) immer um seinen Gedenktag (6.November) herum stattfindet. Der heilige Leonhard wird verehrt als Nothelfer und Schutzpatron für das Vieh, besonders für die Pferde. 

Hier in Utting am Ammersee ziehen nach dem Gottesdienst Reiter und Gespanne zur St. Leonhardskirche, wo eine Pferdesegnung stattfindet. Prachtvoll geschmückte Pferde, festlich verzierte Wagen und herausgeputze ReiterInnen gibt es zu sehen. Anscheinend laufen alle Pferde und Ponys der Gegend mit. Dreimal wird die Kirche umrundet, währenddessen spielt eine Kapelle Blasmusik.






























































































Nachdem wir das Auto bepackt haben, unternehmen wir noch einen Spaziergang durch den Ort hinunter bis zum Dampfersteg. Leider liegt immer noch Hochnebel über dem See, trotzdem sitzen einige Menschen draußen vor dem Hafencafé. Im Sommer ist es hier bestimmt sehr nett.
 
Am frühen Nachmittag machen uns dann an die Heimfahrt zurück an den Bodensee.






























Lies auch: Teil 1 und Teil 2

Mittwoch, 7. November 2018

Kurzurlaub in Oberbayern 2


03.11.2018 

Unser zweiter Tag am Ammersee ist schnell erzählt. Wir beschließen erst gegen Mittag, nochmal Großstadtluft zu schnuppern. Und wir hoffen immer noch auf Sonne. 

Wir nehmen diesmal die S-Bahn Linie 4 und steigen am Stachus oder Karlsplatz kurz aus. Dort am Karlstor findet gerade eine Demo für ein Veganes Weihnachten von Veganmania statt. Das Thema treibt uns auch gerade um, da unsere Teenietochter vegan lebt. Wie schön muss es hier am Stachus sein, wenn im Sommer der Springbrunnen läuft. Nach einem Blick auf den Justizpalast fahren wir bald weiter.






























Wir laufen ein paar Schritte zum Haus der Kunst und sehen schon von weitem eine Menschenmenge, die von der Brücke gebannt nach unten schauen. Am dort austretenden Eisbach wird eine stehende Welle von Surfern genutzt. Das ist richtig faszinierend und wir schauen eine ganze Weile zu.





























Dann spazieren wir durch den südlichen Teil des Englischen Gartens, wie gut, dass der kleine Bruder seinen Roller mit hat:-) Wir besuchen die bekanntesten Gebäude des Parks. Vom Monopteros, einem auf einem Hügel errichteten imposanten Rundtempel genießen wir den Ausblick über den Park bis zur Altstadt. Der Chinesische Turm, ein 25 Meter hoher Holzbau im Stil einer Pagode, schaut richtig hübsch aus. In dem riesigen Biergarten gleich unterhalb des Turmes gönnen wir uns Kaffee, Kuchen und Brezeln. Und das Anfang November!














Als uns zu kühl wird, steigen wir einfach in den Bus, der dort ganz in der Nähe vorbeifährt und fahren ein bisschen durch die Gegend, dann steigen wir um in die Straßenbahn oder Tram, wie sie hier heißt, denn so eine Fahrt ist für uns etwas Besonderes. Auf meinen Wunsch schlendern wir dann noch ein bisschen durch Haidhausen, aber es dämmert bereits und meine Jungs haben keine Lust mehr. So setzen wir uns in die warme S-Bahn und fahren zurück Richtung Ammersee. Tschüß München! Ich möchte gerne mal im Sommer wiederkommen.