Donnerstag, 12. September 2019

12 von 12 im September

kann Werbung enthalten wegen Verlinkung

Heute ist wieder 12 von 12. Am 12. eines Monats macht man den Tag über Fotos und zeigt abends 12 davon im Blog. Bei Caro versammeln sich alle, die mitmachen.
 
Ich bin heute wieder dabei, denn ich schaue mir meine 12 von 12 der vergangenen Jahre sehr gerne noch mal an. So war der 12. September vor zwei Jahren ebenso der 2.Schultag und doch verlief der Tag ganz anders. Oder vor drei Jahren sangen wir bereits Weihnachtslieder, vor vier Jahren waren wir zu der Zeit noch verreist, vor fünf Jahren standen wir kurz vor der Einschulung des kleinen Bruders und dem Einzug ins neue Haus und vor sieben Jahren habe ich zum allerersten Mal bei 12 von 12 mitgemacht, was waren die Kids da noch klein.
 
Heute ist hier der zweite Schultag nach den Sommerferien. Wegen starken Rückenschmerzen habe ich mein für heute gebuchtes Weiterbildungsseminar leider absagen müssen. Das ist sehr ärgerlich, zumal wir heute auch noch geniales Spätsommerwetter haben.
























Meine Nacht war nicht wirklich erholsam. Als ich aufstehe, sind der kleine Bruder und der Liebste bereits aus dem Haus. Gluten- und zuckerfrei hin oder her, ich brauche heute Nervennahrung. Diese Schokostreusel aus dunkler Schokolade sind noch aus dem Urlaub, ebenso das Windmühlentuch. Meinen Tee trinke ich heute mal in meiner Tasse aus Texel, passt ja irgendwie auch.



Ich mache dann etwas Ordnung und räume die Spülmaschine aus und wieder ein, heute geht alles etwas langsamer und ich bewege mich vorsichtiger. Den neuen Stundenplan des kleinen Bruders hänge ich an die Pinnwand, er hat nun zum ersten Mal an einem Tag nachmittags Unterricht, wenn auch nur Orchester. Neu ist das Fach Werken. Beim ersten Elternabend nächste Woche werde ich mehr über die Lerninhalte des Hauptunterrichtes durch die Klassenlehrerin erfahren. Das ist immer sehr interessant an der Waldorfschule.
























Ich versuche am Tisch sitzend, Mails zu schreiben, aber sitzen ist echt schmerzhaft. Und im Liegen kann ich schlecht arbeiten. Das schöne Trockenwetter muss ausgenutzt werden. Bei unserer Rückkehr aus dem Urlaub ließ sich der Wasserhahn der Waschmaschine, den wir abdreht hatten, nicht mehr richtig aufdrehen. Der Liebste hat ihn nun repariert.


Zu Mittag mixe ich mir einen feinen Grünen Smoothie. Da ist drin: Spinatblätter, Zucchini, Zitrone, Banane, Nussmus und Rote Beete, die für die Farbe verantwortlich ist. Mein Stabmixer (Affiliate-Link) schafft sogar die ungekochte Rote Beete.
























Der Liebste kommt früher von der Arbeit heim, um mich zum Arzt zu fahren. Ich warte etwa 45 Minuten hauptsächlich stehend. Leider habe ich meinen Reader vergessen. Der Arzt untersucht mich und lässt mich dann röntgen. Mit einer Überweisung für ein MRT wegen einem eventuellen Bandscheibenvorfall darf ich gehen. 
























In der Stadt ist Spätsommerwetter vom Feinsten und all die Urlauber haben es echt gut. Ich hole rasch noch im Buchladen das bestellte Buch Die rote Pyramide(Affiliate-Link) ab, das der kleine Bruder noch zum Schulanfang bekommen soll. Dann schleppe ich mich zum Auto, wo der Liebste gewartet hat.
























Er bringt mich dann noch bei Schills und Rischs vorbei, wo ich ein Geschenk aussuche, denn ich bin morgen zu einem Geburtstagsbrunch eingeladen und will da unbedingt hin. Ich bekomme das Geschenk gleich eingepackt.



Allerliebst schlafenden Besuch entdecke ich auf unserer Terrasse.


Nach einer kleinen Pause gehe ich noch mit dem Liebsten über das Feld bis zu unserem Patenbaum. Es hängen kaum noch Äpfel am Baum, die Ernte wird dieses Jahr sehr bescheiden sein.


Ich fülle selbstgemachten Lavendelsirup in eine schöne Flasche und binde trockenen Lavendel an, fertig ist mein Geschenk.
























Als wir zu Abend essen, bestaunen wir den klaren Himmel.








Dienstag, 10. September 2019

Spätsommerurlaub in Nordholland Tag 2

Montag, 2.9.2019

An diesem Tag ist das beste Wetter der ganzen Woche und wir verbringen den Tag entspannt am Strand. Wir lassen den 20Jahre alten Drachen steigen, gehen spazieren, beobachten Möwen, suchen Muscheln, entdecken Meeresbewohner und sitzen im Windschatten der Strandhäuschen und hören das Meer rauschen. Und ich mache viele Fotos.



























































Da es am Strand zum Essen zu windig ist, setzten wir uns auf der Terrasse des Ferienhäuschens in die Sonne, trinken Kaffee, lesen und spielen. Abends fahren wir nach Bergen aan Zee, der Ort wirkt jetzt in der Nachsaison wie ausgestorben. Am Strand beobachten wir die hohen Wellen und ein Schiff, das Sand hochbringt. Nachher essen wir in einem Restaurant ganz lecker mexikanisch. An den Nachbartischen sitzen lauter Deutsche.











Montag, 9. September 2019

Spätsommerurlaub in Nordholland


Eintrag könnte Werbung enthalten, Urlaub wurde von uns selbst bezahlt

In den letzten beiden Wochen waren wir verreist, erst ein paar Tage auf Familienbesuch an der Mosel und im Rheinland und dann eine Woche an der nordholländischen Nordsee. Zum allerersten Mal hatte ich Urlaub in der gleichen Gegend wie im letzten Jahr gebucht, zwar nicht die gleiche Ferienwohnung, aber eine im Nachbarort. In Nordholland ist es einfach so schön. Nun sind wir zurück zuhause und haben noch zwei Tage, dann beginnt die Schule wieder.


1.Tag, Sonntag, 1.9.2019

An unserem ersten richtigen Tag in Nordholland, beschließen wir eine Radtour durch die Dünen zu unternehmen. Die Räder haben wir diesmal wieder mitgebracht. Von unseren netten Ferienhaus in Callantsoog aus fahren wir durch den Ort und dann am Rande der Dünen mit Blick über die Felder und Bewässerungsseen. Bei Sint Maartenszee geht es in die Dünen und den Weg bergauf und bergab durch Gras, Heide und Kiefernwäldchen. An einer Stelle klettern wir einen Sandhügel hinauf und sehen von dort das Meer und die Dünenlandschaft vor uns ausbreitet.










In Petten fahren wir hinunter ans Meer, denn hinter dem Deich liegt der Hondsbossche Zeewering. Hier wurde zwischen den Dörfern Petten und Camperduin statt dem unbepflanzten Deich aus Basaltblöcken seit 2014 im Hinblick auf den zu erwarteten Anstieg der Meeresspieles ein 300 Meter breiter Strand geschaffen. Als Nebeneffekt entstanden außerdem eine 24 Meter hohe Aussichtsdüne, eine Badelagune sowie ein Naturschutzgebiet. 

Zwei gerade Radwege führen dort am Deich entlang, wir nehmen den, der näher am Meer liegt. Als wir an einer Aussichtstelle anhalten, beginnt es zu regnen und wir stellen uns solange unter und beobachten Vögel. Zum Glück dauert es nicht lange und wir können fahren weiterradeln. In der Ferne können wir die hohen Schoorlser Dünen erkennen. Da uns kalt geworden ist, genehmigen wir uns Kaffee und Kuchen (natürlich auch "Aappelgebak") im stilvoll eingerichteten Strandpaviljoen Struin von Camperduin.








Schön aufgewärmt machen wir uns dann auf den Rückweg, die Regenjacken brauchen wir nun nicht mehr.  Und da ja bekanntlich der Wind in Holland immer von vorne kommt, müssen wir auch am Rückweg ganz schön treten. Tagelang spüre ich dann noch meine Beine. Im Ferienhaus kochen wir uns was Leckeres, leider sind die Abende schon recht kühl, weshalb wir abends auch nicht mehr draußen sitzen.