Donnerstag, 18. Januar 2018

Donnerstagsschnipsel

❄ Seit gestern ist es ziemlich stürmig, der Sturm ist aber hier nicht so stark wie in anderen Teilen Deutschlands. Während wir gestern einen Schneeschauer nach dem anderen hatten und ich zwischen zweien auf meiner Walking-Runde stimmungsvolle Fotos am See einfangen konnte, hat heute erst gegen Abend ein starker Dauerregen eingesetzt. 

Der kleine Bruder ist krank und hat seit Dienstag die Schule nicht besucht. Er hat hohes Fieber, ist schlapp, hat keinen Appetit, klagt über Kopfschmerzen und ist erkältet. In den letzten Tagen hat er viel geschlafen und ich habe viel Zeit mit ihm auf dem Sofa verbracht, Kinderfilme geschaut und vorgelesen, besonders gerne mag er gerade die fantasievollen Geschichten aus Friede auf Erden* von Selma Lagerlöf.

Gestern hatten der Liebste und ich das Informations- und Beratungsgespräch zur  Grundschulempfehlung mit den Lehrerinnen des kleinen Bruders. Nachdem er nach der Diagnose nun mehr Zeit bei den Arbeiten und Tests bekommt, sind seine Noten deutlich besser geworden. Die Lehrerinnen waren überrascht und erfreut über die Entwicklung. Er wird eine Realschul- Empfehlung bekommen. Unser Entschluss steht schon eine Weile fest, wir werden ihn in der Waldorfschule anmelden.

Mit meiner Naturkinder-Gruppe bin ich heute wegen der Sturmwarnung lieber nicht ins Freie gegangen. Stattdessen haben wir gespielt und darüber gesprochen, wie die Tiere den Winter verbringen. Eine tollen kostenlosen Legekreis dazu habe ich hier entdeckt. Ich habe ihn mir laminiert*, denn ich finde ihn sehr hilfreich.
 
Morgen werde ich mit der Kollegin in der Schulbücherei eine Inventur aller Bücher machen und dabei alte Bücher, die sehr vergilbt aussehen oder in alter Rechtschreibung sind, ausmustern. Und meine große Tochter wird uns freiwillig dabei unterstützen:-), ihr fällt zur Zeit "die Decke auf den Kopf".
  
























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Montag, 15. Januar 2018

Wintersonne in den Bergen


In den letzten Tagen hatten wir hier am See ungemütlichen Hochnebel, der auf die Stimmung drückte. Und so haben wir am Wochenende endlich mal wieder einen Ausflug in die Berge unternommen. 

Dieses Mal ist Laterns im Laternser Tal/ Österreich unser Ziel. (Danke an Manuela aus dem Ländle für den Hinweis, Laterns liegt nicht, wie von mir angenommen, im Bregenzer Wald!) Mit 1,5 Stunden Fahrzeit von Konstanz nicht gerade um die Ecke, aber die Fahrt hat sich gelohnt, denn schon im Rheintal reißt die Wolkendecke auf und immer mehr blauer Himmel zeigt sich.  

Als wir nach der etwas nervenaufreibenden Serpentinenfahrt gegen Mittag am Kühboden auf 1145m ankommen, sind zum Glück auf dem großen Parkplatz noch freie Plätze zu haben. Dort oben an der Skilifte- Talstation empfängt uns ein strahlend blauer Himmel und Schnee. 

Wir teilen uns auf. Während der Liebste, der kleine Bruder und ich den Winterwanderweg einschlagen, denn ich möchte mir die Höhe unbedingt erwandern, kauft sich die Teenietochter eine Halbtages- Rodelkarte, mit der sie bequem so oft sie möchte, mit dem Lift auf den Berg fahren kann, um dann herunterzurodeln. 
 
Es ist windstill und etwa 1°C. Unser Weg schlängelt sich zunächst durch den Wald. Wir geraten ganz schön ins Schwitzen und packen Mütze, Schal und Handschuhe weg. Stellenweise ist es recht steil und rutschig. Langsam lichtet sich der Wald und zwischen den freier stehenden Bäumen tauchen über dem Nebelmeer die Gipfel der gegenüberliegenden Talseite auf und wir können Sonne, knalliges Himmelsblau und den Ausblick genießen. Dann steigen wir in Richtung Gapfohlalpe auf, wo sich auf 1605m der Start der Rodelbahn befindet.

Hier warten wir auf die Tochter und machen uns dann alle zusammen an die abwechslungsreiche etwa 25 minütige Abfahrt. Schnelle gerade Strecken sowie lange und kurze Kurven wechseln sich ab. Das ist ein Gaudi! Ich bin ja sonst eher weniger wagemutig, habe diesmal aber (dank Skihelm) richtig Spaß. Und mein alter Holzschlitten vom Sperrmüll funktioniert noch prima:-)






































































Nähere Infos zu Rodelbahn und Winterwanderweg findet ihr da und dort!


verlinkt bei Bunt ist die Welt!

Sonntag, 14. Januar 2018

12 von 12 im Januar

Das erste 12 von 12 im neuen Jahr. Gerne möchte ich hier auch in diesem Jahr an jedem 12. eines Monats 12 Bilder meines Tages zeigen und ein bisschen etwas dazu schreiben. Eine Aktion, an der viele viele Bloggerinnen und Blogger teilnehmen, die alle in Caros Liste zu finden sind! 



Guten Morgen! Mit einer Tasse Tee und einer Kapsel Mariendistel -Extrakt*(Silymarin) starte ich in den Tag. Gestern habe ich meine aktuellen Blutwerte bekommen und kann berichten, die Leberwerte und die Triglyceride haben sich erheblich verbessert:-) Ich werde die Kapseln unbedingt weiter einnehmen und meine gemäßigte Low- Carb- Diät fortsetzen.
 























 
Mein Lieblingsduschgel zur Zeit, ich mag diesen Duft nach Sommer und Mittelmeer:


 
Die große Tochter ist wahrscheinlich noch bis Februar zuhause, wie schön! Sie hilft mir etwas bei der Hausarbeit, wir teilen uns auf, sie räumt die Spülmaschine aus und wieder ein und ich kümmere mich um die Wäsche.
Ich werfe Schmutzwäsche im Kinderbad im ersten Stock und im Elternbad obendrüber in den Wäscheschacht...
 


























   
... und nehme sie im Keller aus dem Sack, der am Ende des Rohres alles auffängt. Ich sortiere die Wäsche in Wäschesammlern und starte dann gleich eine Waschmaschinenladung. Sagte ich schon, dass ich unseren Wäscheabwurf liebe?


   
Es bleibt leider den ganzen Tag grau und duster, zur Zeit hat der Hochnebel uns hier am See voll im Griff. Auf dem abgemähten Maisfeld hinterm Haus gibt es gerade viele Vögel zu beobachten, das ist besser als Fernsehen:-) Dabei sind Stockenten, Möwen, Tauben, Rostgänse, Fasane und Rabenkrähen und einige kleine Singvögel.
  























 
In der Post ist heute das gerade zum Gutenberg- Jubiläum erschienene Kinderbuch Johannes Gutenberg: und das Werk der Bücher (Kinder entdecken berühmte Leute)* vom Kindermann- Verlag. Werde ich später mit dem kleinen Bruder zusammen hineinspickeln.


 
Als nach dem Essen und einer gemütlichen Pause auf dem Sofa der Jüngste zum Spielen geht, die Mittlere in die Theater- AG und die Große zur Jazz-Band-Probe fährt, nähe ich zwei 60x60cm große Kissen für unser Sofa. Die Druckstoffe von Stoff & Stil liegen schon länger zu diesem Zweck bereit. Ich nähe unten einfach Reißverschlüsse an.
 























  
Auf unserem neuen Sofa gefallen mir die Kissen richtig gut. Jetzt nachdem die Weihnachtsdeko verräumt ist, darf gerne winterliches Hüttenfeeling aufkommen.



  
Hier vom Balkon aufgenommen ein Beweisfoto :-) Um 17Uhr ist es noch hell, und das, obwohl es bewölkt ist. Ja, es geht wieder aufwärts!
























 
Ich verteile noch ein wenig winterliche Deko und klebe aus Muffinförmchen geschnittene Eiskristalle mit kleinen Tesaröllchen ans Esszimmerfenster. Die sind noch vom letzten Jahr.





 
Der Liebste und die Große sind noch nicht zurück, als ich gegen 19:30Uhr losgehe. Wegen meiner Tätigkeit in der Kinderkirche und bei der Kommunionsvorbereitung im letzten Jahr bin ich an diesem Abend von der Pfarrei eingeladen. Mit leckerem Essen vom Buffet und sehr netten Gesprächen vergeht der Abend wie im Flug. Auf dem Tisch vor mir sieht es so aus:
























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Donnerstag, 11. Januar 2018

Meine Stadt [Tell a story]

Emma von Frühstück bei Emma hat mit Tell a story zum neuen Jahr eine Blogfotoparade gestartet und daran möchte ich gerne teilnehmen. Diese Woche ist das Thema "Meine Stadt".


Es gibt einige wenige Städte, mit denen ich mehr verbinde, als mit anderen Städten. Das sind Städte, die mich geprägt haben, weil ich dort mal gelebt habe und mit denen ich viele Erinnerungen verknüpfe und die ich deshalb mal als meine Stadt bezeichnet habe.

Diese Städte sind Düsseldorf, meine Geburtsstadt am Rhein, Trier an der Mosel, in deren Nähe ich aufgewachsen bin und in der ich meine Schul- und Ausbildungszeit verbracht habe, Minneapolis/ Minnesota (USA) in der ich mit dem Liebsten zusammen für ein Jahr gelebt habe und Kaiserslautern, das Tor zum Pfälzer Wald, wo ich sechs Jahre mit meiner kleinen und größer werdenden Familie gelebt habe. 

Seit gut 13 Jahren ist nun Konstanz, wieder am Rhein und zugleich am Bodensee, meine Stadt. Hier habe ich ein Kind geboren und ein Kind begraben, besuchen meine Kinder die Schule, haben wir uns ein Haus gebaut, haben wir Arbeit und geht es uns gut.
  
Das kleine aber feine Konstanz habe ich in den letzten Jahren kennen und lieben gelernt. Das ging rasch, wie ihr euch sicher denken könnt. Diese Stadt am großen See, die uns zu jeder Jahreszeit ganz unterschiedliche Gesichter zeigt. Hier in Konstanz, das ja genaugenommen mit Kreuzlingen eine Doppelstadt ist, nur getrennt durch die Grenze, fühle ich mich eigentlich immer (noch) ein bisschen wie im Urlaub. Hier erlebe ich das Flair der weiten Welt, das die Touristen im Frühling, Sommer und Herbst und unsere Schweizer Nachbarn eigentlich immer mitbringen. Ich mag besonders die Altstadt und den ältesten Stadtteil von Konstanz, die Niederburg, wo es noch zahlreiche Häuser aus dem späten Mittelalter zu sehen gibt. 

Und nur noch selten ärgere ich mich über die überfüllte Fußgängerzone, ausgebuchte Restaurants, belegte Parkplätze, lange Warteschlangen an den Kassen. Und die Frage an der Kasse, wenn mein Einkaufswagen recht gefüllt ist, ob ich einen Ausfuhrschein brauche, beantworte ich routiniert mit Nein. 

Aber eigentlich bin ich eher selten in der Stadt. Ich lebe am Stadtrand und bin froh über die Natur und Weite, die gleich hinter unserem Garten beginnt. Dingelsdorf heißt mein Stadtteil und ist eigentlich wirklich ein Dorf. Hier gibt es nur einen Bäcker und zwei Bauernläden, aber das macht mir nichts.


Hat im Winter leider geschlossen, aber der Münsterturm bietet die beste Aussicht über Konstanz:





Mittwoch, 10. Januar 2018

Garderobenbaum [Christbaum- Recycling]

oder: Es war einmal ein Weihnachtsbaum...

Habt ihr euren Christbaum schon hinausgeworfen? 
Bei uns steht er noch. Die Familie hat beschlossen, ihn noch ein paar Tage zu genießen.

Jedes Jahr tut es mir leid, wenn wir unseren Baum, der uns in den festlichen Tagen erfreut hat, vor die Tür setzen (müssen).
Auf  anderen Blogs und auf Pinterest habe ich geniale  Christbaum-Recyling Ideen gesehen, z. B. einen Quirl, hier und hier, ein Schlüsselbrett, einen Zwerg  oder schlichte Kartenständer.

Das hatte mich im letzten Jahr angespornt, unserem Baum einen zweiten Bestimmung zuzuführen. So hatten wir gemeinsam dicke Äste eingekürzt, dünne entfernt, die Rinde mit dem Schnitzmesser abgeschält, eine Seite glattgehobelt, das Holz geschmirgelt, geglättet, geölt...

Und nun dient der Baum im Hausflur unseren Besuchern als schlichte Garderobe:



Mal sehn, was wir dieses Jahr mit unserem Weihnachtsbaum anfangen... 


verlinkt bei Creadienstag und Caros Grünzeug

Montag, 8. Januar 2018

Dreikönig- Wochenende


Ich bin ein bisschen traurig, weil der kleine Bruder freitags zum ersten Mal Sternsinger war, und dabei gleich als König Balthasar, und ich ihn gerne in seiner Rolle erlebt hätte. Wir hatten zwar für seine Gruppe Mittagessen gekocht, aber die fünf Kinder kamen zu uns leider ohne Verkleidung. 

Am Samstag, dem eigentlichen Dreikönigstag, besuche ich aber den Gottesdienst und kann den kleinen Bruder mit allen anderen Sternsingern nochmal sehen. Die Kinder ziehen feierlich ein und tragen ein Lied vor. Sie spielen Szenen zum Thema Kinderarbeit, dem diesjährigen Sternsinger-Motto vor, die nachdenklich machen. Im Anschluss an den Gottesdienst werden noch Gruppenfotos gemacht. Auf dem Weg nach Hause entdecken wir in den Gärten blühende Rosen, ist nicht verrückt?

Für diesen Tag habe ich einen Dreikönigskuchen gebacken, den wir uns zum Nachmittagstee schmecken lassen. Die Teenietochter hat uns eine schöne große Krone aus Goldkarton für den Tisch gebastelt.




































Am Sonntag können wir beim Frühstück auf dem Feld hinterm Haus ein Rostgans- Pärchen beobachten. 
Die Sonne schafft es leider den ganzen Tag nicht richtig durch den Hochnebel, aber wir machen am Nachmittag trotzdem einen Spaziergang mit den Jüngsten auf seinem Roller bis zum Lieblingsstrand. Auf den Wiesen stehen kleine Seen und der Bodensee hat deutlich Hochwasser. Der Fön über den Alpen ist zusammengebrochen.

Ein schönes entspanntes letztes Ferienwochenende.













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