Freitag, 17. Januar 2020

Wochenschnipsel

Dies und Das aus meiner Woche.

Das Wetter war, wenn es auch beängstigend ist, weil der Winter bisher ausblieb und hier auch der Regen fehlt, traumhaft schön. An einigen Tagen gab es vormittags etwas Nebel, der sich dann aber lichtete und nachmittags war es frühlingshaft warm. 

Raus, nichts wie raus, hieß es deshalb für die Kinder meine Natur-AGs. Wir haben in den Gärten die ersten Schneeglöckchen entdeckt, haben Winterbäume bestimmt und waren am Bauernhof, am Spielplatz und am See. Und bei 10C macht es auch gleich wieder Spaß, am Wasser zu spielen. 

Diese Woche fand für den Liebsten und mich die erste Chorprobe nach den Weihnachtsferien statt. Wir üben nun Filmmusik ein, das wird sicher interessant. Und ein paar neue Mitsänger und -Sängerinnen sind zum Chor dazu gestoßen.

Mit der Kollegin aus der Schulbücherei der Grundschule habe ich diese Woche in der Buchhandlung schöne neue spannende Kinderbücher ausgesucht. Wir haben Reihen erweitert, die bei den Kindern sehr beliebt sind und laufend ausgeliehen werden, wie die Schule der magischen Tiere * und Lotta Leben*. Und wir haben neue Bücher ausgewählt, etwa die drei ersten Bände von Bitte nicht öffnen*, die schon von ihrer Aufmachung Spannung versprechen. Alea Aquarius "Der Ruf des Wasser", der erste Band der Meermädchen-Saga von Tanja Stewner,  kommt vermutlich bei den Mädchen gut an. Waldo Wunders fantastischer Spielzeugladen *und Mortina, ein Mädchen voller Überraschungen* haben uns beide angesprochen und wir haben sie zum Vorlesen an einem Leseabend mitgenommen. 
Da wir von der Buchhändlerin Gutscheine für Heißgetränke bekamen, genehmigten wir uns im Café der Buchhandlung noch eine Pause. Was ein netter Vormittag! Mit Beuteln voller Lesefutter fuhren wir nach Hause. Jetzt wartet die nächste Arbeit auf uns, denn die Bücher müssen mit einer Nummer ausgezeichnet werden. Wir arbeiten hier immer noch altmodisch mit Karteikarten.

An einem Mittag war ich mit einer lieben Bekannten Indisch Essen. Ich hatte ihr ein Essen im Restaurant ihrer Wahl zum Geburtstag geschenkt. Wir hatten beide Zeit und haben lange gesessen und uns sehr nett unterhalten.




























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Donnerstag, 16. Januar 2020

In Schneeschuhen auf der Ebenalp


Eintrag kann Werbung enthalten, Seilbahnfahrt wurde von uns selbst bezahlt





Zum Ende der Weihnachtsferien, am Dreikönigstag, hatten wir nochmal einen feinen Ausflug unternommen. Wir ließen den dichten Nebel über dem Bodensee zurück und fuhren ins sonnige Appenzeller Land. Und diesmal, da in der Ostschweiz kein Feiertag, waren wir fast alleine unterwegs.

Schneeschuhwandern wollten wir schon ganz lange mal ausprobieren. Ich hatte zufällig davon gelesen, dass auf der Ebenalp Schneeschuhe kostenlos verliehen werden und fand das eine prima Idee für unsere ersten Gehversuche auf Schneeschuhen und um dabei herauszufinden, ob es uns Spaß macht.

Am frühen Nachmittag schwebten wir also mit der Luftseilbahn von Wasserauen hinauf zur Bergstation Ebenalp. Dieses Fahrt geht über zwei steile Felswände und ist deshalb ziemlich aufregend. Oben angekommen fanden wir im Vorraum Schneeschuhe und Stöcke, der freundliche Bahnführer zeigte uns, wie man diese Schuhe festzieht. Dem kleinen Bruder waren sie noch recht groß, aber es ging.

Da die ausgewiesene Schneeschuh-Runde bereits im Schatten der höheren Berge lag, stapften wir einfach Richtung Sonne los. Etwas gewöhnungsbedürftig war es anfangs schon, in diesen Schuhen zu laufen, aber wir fanden schnell rein. Allerdings zum Fotografieren mal eben einen Schritt rückwärts zu gehen oder etwas zu Seite, ist nicht drin. Jeder Schritt will vorher überlegt sein, sonst fällt man.

Die Ebenalp ist das nördliche Ende des Alpsteins und liegt mit seiner Höhe von 1644 m auf einem Grat, der sich vom Säntisgipfel zum Schäfler erstreckt. Hier oben im Schnee fühlten wir uns wie auf einer Insel, umgeben von braunen Wiesen und Hügeln. In der Ferne lag die Bodenseeregion im Nebelmeer. 

Wir passierten den Gipfel der Ebenalp und folgen einem Pfad weiter Richtung Schäfler. Dabei hatten wir den Gipfel des Säntis immer im Blick. Wir wären gerne noch weiter gewandert, aber da die Sonne schon bald hinter den Bergen versinkt, drehten wir um.

Mit einer der letzten Bahnen ging es dann zurück ins Tal. Schneeschuhwandern hat uns (dem kleinen Bruder weniger) großen Spaß gemacht und wir möchten das unbedingt bald wiederholen.






Blick Richtung Bodensee


















































































Blick Richtung Rheintal



































Blick zurück Richtung Säntis

Das Appenzeller Land im Abendrot und dahinter der Nebel über dem Bodensee




Dienstag, 14. Januar 2020

Winterliche Tischdeko mit Schneekristallen


Eine einfache und schlichte Deko für den Tisch habe ich mir ausgedacht. 

Ich verwende Einmach- und Marmeladengläser, in die ich etwas grobes Salz fülle. Hinein stelle ich weiße Kerzen. An die größeren Gläser binde ich mit Paketschnur Eiskristalle aus Bügelperlen, die mal von den Kinder gesteckt wurden. Noch viel schöner finde ich gehäkelte Eiskristalle, damit liebäugle ich schon lange. Leider kann ich nicht so gut häkeln. In kleine T-Licht-Gläschen kommen Zapfen.

Als Tischläufer haben wir viele Schneekristalle aus Papier ausgeschnitten und auf dem Holztisch ausgelegt. Wir verwenden vorgezeichnete Bastelpapiere, die es dort zum Bestellen gibt. Wir haben sie uns zum öfter Verwenden kopiert und im Winter hängen immer auch welche davon am Fenster. Weißes Geschirr und Servietten mit Eiskristall-Motiv ergänzen die Winterliche Tischdeko. Und zum Kaffee gibt es winterlich verzierte Muffins und Schneegestöbertorte.







Hinweis: Eintrag kann Werbung enthalten, unbezahlt und ohne Auftrag

gezeigt beim Creadienstag 

Sonntag, 12. Januar 2020

12 von 12 im Januar 2020

Willkommen zum ersten 12 von 12 im neuen Jahr! Auch in diesem Jahr möchte ich an jedem 12. eines Monats 12 Fotos von meinem Tag im Blog zeigen. Alle, die mitmachen, versammeln sich bei Caro / Draußen nur Kännchen.


Der Sonntag beginnt mit grauem Himmel. Zu unserem späten gemütlichen Brunch backe ich Scones. Den Teig habe ich am Abend vorher zubereitet und über Nacht kühl gestellt, nun muss ich ihn nur noch  ausstechen und backen. So warm aus dem Ofen schmecken sie einfach am besten. Darauf essen wir Griechischen Joghurt oder Sahne und Marmelade. Der Liebste macht uns Rührei.  



Der Liebste und die Große müssen dann arbeiten, der kleine Bruder trifft einen Freund. Nachdem wir gestern das Klassenzimmer des kleinen Bruders geputzt haben (das geht reihum und jede Familie kommt im Jahr etwa dreimal dran) und unseren Wocheneinkauf gemacht haben, ist heute für mich mal der Haushalt dran. Und die Weihnachtssachen müssen in der Keller geräumt werden. Nur der Baum darf auf Wunsch der Familie noch stehen bleiben.
In der Restwärme des Backofens stelle ich Gläser, an denen Salzkristalle wachsen sollen. Da wir keine Heizkörper haben, weiß ich nicht, wie ich sonst dieses tollen Eislichter für drinnen machen könnte. Vielleicht hat jemand einen Tipp?

Als die Sonne rauskommt, beeile ich mich, denn ich möchte meine Walkingrunde über die Mainau machen. Da ist heute einiges los, aber auf der Insel verteilen sich die Besucher gut. Es ist 3C.


Auf der Brücke wird kräftig gefüttert, was man ja eigentlich nicht tun darf.


In der Metasequoia Allee und im Ufergarten entdecke ich die ersten Schneeglöckchen, die durch die frühlingshaften und so gar nicht winterlichen Temperaturen der letzten Tage hervorgelockt wurden.


Ich halte Ausschau nach Singschwänen, die hier Wintergäste sind, entdecke aber nur Höckerschwäne.
























Die erste Hamamelis oder Zaubernuss blüht, hach. Auch Kamelien blühen schon.
























Am Ufer entlang mache ich mich auf den Rückweg. Seht ihr die Nebensonne?


Als ich genau um vier wieder zuhause bin, hat der Liebste den Tee fertig. Dazu lassen wir uns die restlichen Scones schmecken. Hach, ich bin ganz begeistert von meiner neuen Tasse * mit König Winter Motiv von Elsa Beskow.
 

Während ich am Computer arbeite, geht die Sonne mit schönen Farben unter. Als der kleine Bruder heimkommt, schaue ich mir mit ihm zusammen auf dem Sofa den Altas Obscura Kids Edition * an. Ein cooles Buch, darin gibt es die 100 geheimnisvollsten Orte der Welt zu entdecken.
























Der Jüngste packt dann seinen Schulrucksack und übt Vokabeln. Ich bereite ein Norwegisches Wunderbrot * vor. Das ist ein Bio-Hafervollkornbrot ohne Mehl und Hefe, aber proteinreich und glutenfrei. Die Backmischung haben wir gestern im Laden entdeckt und wollen das mal probieren.



Gleich werden wir uns noch etwas zum Abendessen kochen und dann freue ich mich schon auf die Badewanne und mein Buch. Habt es fein!

Winterlicher waren meine 12 von 12 im Januar 2019.

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Mittwoch, 8. Januar 2020

Hallo Alltag!


Gestern haben hier Schule und Uni wieder begonnen, der Alltag hat uns wieder. Aus der Weihnachtsferienblase mit gemütlicher Familienzeit wieder aufzutauchen, fällt gar nicht so leicht. Auch an das frühe Aufstehen und im Dunkeln aus dem Haus gehen, müssen wir uns erst wieder gewöhnen. Jetzt dauert es gut sechs Wochen bis zu den nächsten Ferien.

Mit den Kindern der Natur-AG war ich heute gleich mal am Biohof, um im Laufstall zu schauen, ob schon die ersten Kälbchen der „Hinterwälder“ geboren wurden. Und wir konnten eines bestaunen, das am ersten Tag des neuen Jahres auf die Welt gekommen ist.


Montag, 6. Januar 2020

Dieser Moment...


Ein Foto, keine Worte. Ein Moment der Woche eingefangen.
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will.



Samstag, 4. Januar 2020

Im Winterland


Zwischen den Jahren haben wir im Appenzeller Land den Winter gesucht.

Wir fuhren an grüne Hängen vorbei und auch noch auf 900 m war von Schnee nichts zu sehen. Das hatten wir so nicht erwartet und wurden langsam unruhig. Erst als wir begannen, die Passstraße zur Schwägalp aufzufahren, lag an den Nordhängen Schnee. Als wir uns der Passhöhe näherten, dann die nächste Überraschung: Autos ohne Ende.

War wohl keine so gute Idee, an einem Wochenende zwischen den Feiertagen hier her zu fahren. Auf der Passhöhe war die Durchfahrt zur Schwägalp sogar zeitweise gesperrt, die Autos wurden nicht durchgelassen. Auf der anderen Seite des Berges führte die Straße ins Tal hinab. Wie folgten ihr ein Stück und wendeten dann. Nach einiger Wartezeit und nachdem uns freiwerdende Parkplätze quasi vor dem Kotflügel weggeschnappt wurden, ergatterten wir endlich einen Platz. 

Wir spazierten den Winterwanderweg Richtung Talstation der Säntisbahn. Immer im Blick die beeindruckende Nordflanke des 2502 m hohen Säntis. Ab und an schlitterten die Kinder auch ein Stück. Leider hatte die Große Fußschmerzen, deshalb kamen wir nur langsam voran. Ich tauchte die Stiefel mit ihr. Hier oben waren wir zuletzt am 1.August. Die Sonne tat gut und es war gar nicht so kalt.
 


















































Als die Sonne unterging, begaben wir uns zum Laternliweg und warteten auf das Aufhängen der Petroleumlampen. Der Weg wurde verlängert und es gibt nun eine weitere Runde bis zum Gasthaus Passhöhe, nach den ersten Hundert Metern in diese Richtung stellte sich aber heraus, dass der sehr vereist war und daher kaum begehbar.

Wir schlugen also die Waldrunde ein und staunten unterwegs nur so über die Besuchermassen. Das war vor sieben Jahren (hui, schon so lange her!) anders. Damals waren wir beinahe alleine unterwegs auf dem Laterliweg. Diesmal war auch dieser Weg immer wieder so vereist, das wir ganz am Rand gehen mussten, um nicht auszurutschen. Im Wald war es rasch dunkel. Unterwegs machten wir eine kleine Pause, tranken vom bereitgestellten heißen süßen Punsch und saßen auf den Schlitten unter dem Sternenzelt. Das war schön romantisch.

Bergab ging es dann leider viel zu rasch zurück zur Talstation und dann im Dunkeln der Straße entlang zu unserem Auto. Über uns die Milchstraße und unzählige Sterne.