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Freitag, 4. Oktober 2024

Das Appenzeller Brauchtumsmuseum

Direkt am Dorfplatz von Urnäsch mit seinen farbenfrohen Häusern liegt das Appenzeller Brauchtumsmuseum. Es bietet einen tollen Einblick in die bäuerliche Kultur des Appenzellerlandes, das Handwerk, das traditionelle Wohnen und die heute noch lebendigen Bräuche. Im teilweise gut 400 Jahre alten Gebäude mit schiefen Holzböden, niedrigen Decken und Türen geht es über viele Treppen und hohe Schwellen in den verwinkelten Räumen auf Entdeckungstour.

Freitag, 5. Januar 2024

Der Laternli-Weg - Im WinterWunderland

Die Schwägalp liegt auf 1360 Metern an der Nordwestflanke des Säntis, dem mit 2502 Metern höchsten Berg des Alpsteingebirges. Im Winter kann man inmitten der einmaligen Naturkulisse durch eine verschneite Märchenwelt spazieren, die Wanderwege sind ab dem ersten Schnee bis Ende März präpariert. Rodeln ist auf den Wegen und auf den Hügeln bei der Talstation möglich, Schlitten und Schneeschuhe können im Hotel ausgeliehen werden. Von November bis März gibt es mit dem Laternliweg ein besonderes Highlight.

Dienstag, 10. Oktober 2023

Am Sämtisersee


Am Brückentag waren wir endlich mal wieder in den Bergen. Unser Ziel war der Sämtisersee, der auf einer Höhe von 1209 Metern im Alpsteingebebirge am Fuße des Hohen Kasten liegt. Vor vielen Jahren, als der Sommerjunge noch ein Baby war, sind wir beim Abstieg vom Staubern einmal an diesem Bergsee vorbeigekommen.

Sonntag, 20. November 2022

Mitte November

Hier ein kleines Lebenszeichen von mir. Seit Tagen schreibe ich an diesem Post, aber immer wieder kam mir etwas dazwischen. Heute haben wir zum ersten Mal in diesem Herbst die Heizung eingeschaltet. Wenn es uns in den letzten Tagen zu kalt im Wohn- und Esszimmer und der Küche wurde, also die Temperatur unter 19 oder 18 Grad gesungen war, kam der Schwedenofen zum Einsatz und die mollige Wärme haben wir sehr genossen. Die beim Neubau eingeplanten Schiebetüren haben wir jetzt schätzen gelernt.

Samstag, 13. August 2022

12 von 12 im August

Eintrag enthält Werbung

Wir sind im Ferienmodus und ich weiß oft gar nicht mehr, welches Datum gerade ist. Prompt habe ich daher am Vormittag das Fotomachen für 12 von 12 vergesssen. Los geht´s deshalb erst mit unserem Ausflug, denn dabei sind gaaanz viele Bilder entstanden.☺ Wir verbringen diese Sommerferien zuhause, machen als quasi Urlaub am Bodensee. Bei dem perfekten Sommerwetter unternehmen wir viele tolle Ausflüge rund um den See.

Mittwoch, 3. November 2021

Ein schönes langes Wochenende

Unsere Herbstferien begannen mit dem durch den Feiertag verlängerten Wochenende. Am Freitag Abend veranstaltete ich mich mit der Kollegin einen kleinen Leseabend für Drittklässler. Wir lasen passend zu Halloween gruselige Geschichten. Für unserer Buffet, an dem wir uns zwischendurch stärken konnten,  hatten die Kinder passendes Schauriges mitgebracht, wie Spinnennetz-Muffins, Mumien-Würstchen, Pizzaknochen oder liebevoll verzierte Amerikaner.

Donnerstag, 23. Juli 2020

Erlebnisrundfahrt und Appenzeller Witzweg

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Die vielseitige und abwechslungsreiche Rundtour durch das Appenzellerland, das Naturschutzgebiet des Alten Rheins und über den Bodensee bietet für jeden etwas. Wir haben sie am letzten Wochenende ausprobiert und sind ganz begeistert.

Wir beginnen die Tour am Hafen von Rorschach, alternativ kann man auch am Bahnhof Rorschach starten. Vorher haben wir noch ein wenig Zeit, uns am Hafen von Rorschach umzuschauen. Hier waren wir in den 15 Jahren, in denen wir nun am Bodensee leben, noch nie.




Die traditionsreiche Zahnradbahn der Appenzeller Bahnen fährt von Rorschach den Berg hinauf bis nach Heiden. Im Sommer fahren auch offene nostalische Wagons und gerade Kinder lieben es, im offenen Wagen zu sitzen und die Landschaft an sich vorbeiziehen zu lassen. Wir lehnen uns zurück, lassen uns den Fahrtwind um die Nase wehen und genießen die herrliche Aussicht über den Obersee.





























































Das Biedermeier Dorf Heiden liegt rund 400 m über dem Bodensee auf 790 m und war und ist auch heute noch bekannt für seine Molkenkuren. Seit 1848 entwickelte sich Heiden zum Molkenkurort und nach 1860 wurde der Ort zu einem der berühmtesten Kurorte Europas.

Hier gleich hinter dem Bahnhof beginnt der Appenzeller Witzweg. Er führt er über Fußwege durch Wiesen und auf kleinen Sträßchen vorbei an hübschen alten Bauernhäusern und hin und wieder können wir den See in der Ferne sehen. Nach dem Motto "Lache isch gsond" finden sich entlang des Weges Tafeln mit Witzen (manche auch für Kinder) aber es gibt auch Interessantes zu Land und Leuten. Die erste Wegstrecke bis Wolfhalden ist auch mit Kinderwagen möglich.
































Es ist an dem Tag etwas zu heiß, so dass wir diesmal nicht den ganzen Witzweg wandern, sondern von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Strecke von Wolfhalden bis Walzenhausen bequem mit dem Postauto zurückzulegen. In Walzenhausen haben wir noch Zeit, uns an einem Raketenglace zu erfrischen, seit nun 51 Jahren immer noch ein Dauerbrenner in der Schweiz. Dann geht es mit einer weiteren Zahnradbahn steil hinab nach Rheineck.


















































Dort kühlen wir uns die Füße im Alten Rhein, bevor wir an der höchstgelegenen Schiffsanlegestelle am Rhein an Bord der Rhynegg gehen. Die letzte Etappe der Erlebnisrundfahrt geht nun zunächst in gemächlichem Tempo durch das Naturschutzgebiet entlang dem Alten Rhein. Eine wunderschöne Gegend!




































Das Schiff fährt dann weiter auf dem Obersee und nach einem Zwischenhalt erreichen wir wieder Rorschach.  Was ein traumhaft schöner Ausflug!

































Dieser Post entstand in Kooperation mit den Appenzeller Bahnen. Vielen Dank für die angenehme Zusammenarbeit!

Weitere Infos zur Erlebnisrundfahrt findet ihr dort!


Donnerstag, 16. Januar 2020

In Schneeschuhen auf der Ebenalp


Eintrag kann Werbung enthalten, Seilbahnfahrt wurde von uns selbst bezahlt





Zum Ende der Weihnachtsferien, am Dreikönigstag, hatten wir nochmal einen feinen Ausflug unternommen. Wir ließen den dichten Nebel über dem Bodensee zurück und fuhren ins sonnige Appenzellerland. Und diesmal, da in der Ostschweiz kein Feiertag, waren wir fast alleine unterwegs.

Schneeschuhwandern wollten wir schon ganz lange mal ausprobieren. Ich hatte zufällig davon gelesen, dass auf der Ebenalp Schneeschuhe kostenlos verliehen werden und fand das eine prima Idee für unsere ersten Gehversuche auf Schneeschuhen und um dabei herauszufinden, ob es uns Spaß macht.

Am frühen Nachmittag schwebten wir also mit der Luftseilbahn von Wasserauen hinauf zur Bergstation Ebenalp. Dieses Fahrt geht über zwei steile Felswände und ist deshalb ziemlich aufregend. Oben angekommen fanden wir im Vorraum Schneeschuhe und Stöcke, der freundliche Bahnführer zeigte uns, wie man diese Schuhe festzieht. Dem kleinen Bruder waren sie noch recht groß, aber es ging.

Da die ausgewiesene Schneeschuh-Runde bereits im Schatten der höheren Berge lag, stapften wir einfach Richtung Sonne los. Etwas gewöhnungsbedürftig war es anfangs schon, in diesen Schuhen zu laufen, aber wir fanden schnell rein. Allerdings zum Fotografieren mal eben einen Schritt rückwärts zu gehen oder etwas zu Seite, ist nicht drin. Jeder Schritt will vorher überlegt sein, sonst fällt man.

Die Ebenalp ist das nördliche Ende des Alpsteins und liegt mit seiner Höhe von 1644 m auf einem Grat, der sich vom Säntisgipfel zum Schäfler erstreckt. Hier oben im Schnee fühlten wir uns wie auf einer Insel, umgeben von braunen Wiesen und Hügeln. In der Ferne lag die Bodenseeregion im Nebelmeer. 

Wir passierten den Gipfel der Ebenalp und folgen einem Pfad weiter Richtung Schäfler. Dabei hatten wir den Gipfel des Säntis immer im Blick. Wir wären gerne noch weiter gewandert, aber da die Sonne schon bald hinter den Bergen versinkt, drehten wir um.

Mit einer der letzten Bahnen ging es dann zurück ins Tal. Schneeschuhwandern hat uns (dem kleinen Bruder weniger) großen Spaß gemacht und wir möchten das unbedingt bald wiederholen.






Blick Richtung Bodensee


















































Steinadler
































Blick Richtung Rheintal



































Blick zurück Richtung Säntis

Das Appenzeller Land im Abendrot und dahinter der Nebel über dem Bodensee