Posts mit dem Label Rhein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rhein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 8. September 2025

Auf dem Rheinradweg (Euro Velo) Etappe 6

Diese Fahrradtour haben wir vor ein paar Tagen gemacht. Sie ist mittelschwer und es geht überwiegend über befestigte Wege. Wir beginnen die Tour in Konstanz am Seerhein in Sichtweite der alten Rheinbrücke und Rheinkilometer 0. Über den kleinen Grenzübergang Gottlieber Straße und durch das Tägermoos geht es zuerst nach Tägerwilen. (Optional fährt man nach Etape 5, die am Obersee entlangführt, von Kreuzlingen kommend direkt nach Tägerwilen.) 

Samstag, 15. März 2025

In der alten Heimat

Die Karnevalstage haben wir an Rhein, Mosel, Ruwer und Alzette verbracht. Am "Schmotzgen" fuhren wir aus traurigen Anlass zuerst nach Düsseldorf. Für zwei Nächte hatten wir außerhalb ein kleines Apartement gebucht. Denn am Freitag wurde der älteste Bruder meines Vaters, mein Patenonkel, beerdigt. Er wurde 93 Jahre und lebte zuletzt im Heim, im Juli haben wir ihn zum letzten Mal gesehen.

Montag, 7. Oktober 2024

Zweimal Freiburg


Mitte und Ende September im Abstand von zwei Wochen verbrachte ich zwei verlängerte Wochenenden in der südlichsten Großstadt Deutschlands. Dort stand Recherchieren und Fotografieren für das neue Buchprojekt an und das bei recht ungünstigem Wetter.

Montag, 15. April 2024

12 von 12 im April

Am Wochenende war ich unterwegs, deshalb reiche ich hier meine Fotos vom 12. April nach. Und weil ich mich nicht recht entscheiden kann, sind es diesmal ein paar mehr als zwölf Fotos. Was Andere so an diesem Tag gemacht haben, seht ihr drüben bei Caro /Draußen nur Kännchen .

Freitag, 4. August 2023

Unsere Sommerferien 2022 im Rückblick


Weil der Sommer gerade Pause macht, hier noch ein paar Einblicke in unsere letztjährigen Sommerferien. Da hatten wir, neben einem Kurzurlaub im August in Vorarlberg und einem zweiten im September, die Sommerferientage zuhause verbracht und dabei Ausflüge und Aktivitäten in der Bodenseeregion unternommen.

Mittwoch, 5. Juli 2023

Am Mittelrhein

Letzte Woche war ich am romantischen Mittelrhein. Im Stadtteil Biebernheim oberhalb von St.Goar traf ich meine Mama, meine Schwestern, einen Schwager und drei Nichten. Meine jüngste Schwester ist gerade mit ihren Kids in Deutschland und so bot sich ein Familientreffen an. In dem tollen Ferienhaus mit einem riesigen Garten zum Spielen und Zelten hatten wir eine schöne Zeit miteinander.

Donnerstag, 28. Juli 2022

Die letzten Schultage

Heute haben hier endlich die Sommerferien begonnen. Und das Sommerwetter hält an. Das es in der letzten Zeit kaum geregnet hat und es dieses Jahr weniger Tauwasser aus den Bergen gab, steuert der Pegel des Bodensees auf ein Rekordtief zu. Das Kunstwerk "El Nino" von Ubbo Enninga an der Radolfzeller Hafenmole zeigt den Wasserstand deutlich. Sah im Winter kaum anders aus.  

Mittwoch, 22. Juni 2022

Zurück am See



Am späten Sonntagabend sind wir aus dem Urlaub zurückgekehrt. Eine Woche, acht Nächte, haben wir an der Côte d'Azur und in der Provence verbracht. Wir hatten eine wunderbare Zeit dort und haben viel erlebt. Ich werde darüber noch berichten. Leider war der Urlaub etwas kurz bei der weiten Anreise. Aber der Liebste hatte nun mal nur eine Woche vorlesungsfrei. Aber auch das Reisen war spannend, denn wir passierten beispielsweise den Bieler, den Neuenburger und den Genfer See, sahen den schneebedeckten Mont Blanc und blühende Lavendelfelder in der Rhoneebene. Kurz vorher war der Liebste von Covid 19 genesen, das war richtig knapp. Denn für die Einreise nach Frankreich brauchte er einen negativen Test.

Mittwoch, 19. August 2020

Rhein-Schauen

Werbung

Eine ganz tolle Ausflugsziel für Familien am Bodensee haben wir am Sonntag getestet.

Das Rhein-Schauen, Museum und Rheinbähnle, liegt in Lustenau (Österreich) und ist ein besonderes Erlebnis am Alpenrhein, denn es nimmt mit auf eine kleine Zeitreise. Wie war das früher, als der Alpenrhein sich noch natürlich durch das Tal schlängelte, sein Bett immer wieder neu formte und dabei oft auch für Überschwemmungen sorgte? Auch die Mündung des Rheins in den Bodensee verlagerte sich mehrmals und heute noch verändern enorme Sedimentmengen die Mündungslandschaft ständig. In Halle 1 des  Museums kann man sich das auf vielen Bildern und im Film anschauen. Mit Fotos und Modellen werden die verschiedenen Regulierungsprojekte gezeigt.


Die Ausstellung in der Halle 2 zeigt die natürlichen Lebensräume im Alpenrheintal. Hier kann man sehen, hören und spielerisch herausfinden, welche Tiere in Ried, Auwald und im Fluss selbst beheimatet sind. Auf einer Liegeinsel kann man im abgedunkelten Raum einfach mal die Augen schließen und lauschen. 

Die Lokremise  (Halle 3) gibt Einblick in die verschiedenen Kraftquellen, mit der die Dienstbahn zum Transport der Baumaterialien zur Rheinregulierung betrieben wurde und noch wird. Unter dem Motto „Ein Tag als Lokführer“ werden hier auch regelmäßig Veranstaltungen speziell für Kinder (6-15 Jahre) angeboten, bei der die historischen Lokomotiven besichtigt werden.

Das Rhein-Schauen ist aber mehr als ein Museum, denn man kann mit dem Rheinbähnle mitfahren, das von einer historischen Elektro- oder Dampflokomotive gezogen wird. Die Fahrt auf dem Hochwasserdamm zur Rheinmündung dauert etwa 30 Minuten. Die Waggons ruckeln, an den Bahnübergängen pfeift die Lok und es fliegen auch schon mal glühende Funken, was ein Erlebnis!

Im Naturschutzgebiet Rheindelta gibt es einen 45 minütigen Aufenthalt und die Lok wird umgesetzt, bevor das Bähnle zurückfährt. Bei einem kleinen Spaziergang kann man Vögel beobachten, Treibholz sammeln und den wunderbaren Rundumblick über Wasser und Berge genießen. 

Alpenstrandläufer

Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen. Das Rhein-Schauen Museum und Rheinbähnle bietet für jeden etwas und wir können es unbedingt empfehlen. Alle Infos zu Öffnungszeiten und Ticketpreisen findet ihr dort! Übrigens können im Bähnle Fahrräder mitgenommen werden (vorher anmelden!) und der Rückweg alternativ mit dem Rad zurückgelegt werden.

Tipp: Schön ausklingen lassen kann man den Tag anschließend im Naturschutzgebiet Schleienlöcher (Hard)


Offenlegung: Wir waren vom Verein Rhein-Schauen eingeladen, dies hat keinen Einfluss auf meinen Bericht.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Beim Kaiserstuhl am Oberrhein

... haben wir am Pfingstmontag alle zusammen den 19. Geburtstag des Maikindes nachgefeiert.


Nachdem die Große am Sonntag, weil sie kurzfristig frei bekommen hatte, von Köln angereist war, konnte sie uns für den Tag sogar nach Freiburg begleiten. Wir holten das Maikind dort ab und fuhren dann zusammen in die Nähe von Sasbach am Kaiserstuhl. Auf einer Picknickbank im Schatten mit Blick auf einen Rheinarm und die bewaldete Insel, die schon zu Frankreich gehört, verspeisten wir den Geburtstagskuchen. Es war hier mit 27Grad deutlich wärmer als am Bodensee.

Dann begannen wir den Aufstieg auf den Limberg, den nordwestlichsten Ausläufer des Kaiserstuhls. Wir besichtigten die Burg Limburg, die Ruine einer Höhenburg, 40 Meter über dem Oberrhein gelegen. Das muss eine gewaltige Anlage mit strategischer Bedeutung gewesen sein. Wir irrten etwas herum, bis wir den Aussichtsspunkt mit einem Gipfelkreuz erreichen. Von dort oben hatten wir einen sehr schönen Ausblick über die bewaldete Rheinebene bis zu den Vogesen in der Ferne.


























Zurück am Parkplatz fuhren wir weiter Richtung Wyhl. Als wir unterwegs einen Baggersee mit türkisfarbenem Wasser entdeckten, hielten wir an. Leider hatten wir keine Badesachen dabei, aber wir gingen mit den Füßen ins Wasser, das herrlich kühl war. Wir waren noch nie an einem Baggersee. 























Hinter dem Ort Wyhl am Kaiserstuhl folgten wir dann der Beschilderung zum Naturlehrpfad Wyhl. Wir wanderten auf schmalen Pfaden durch den Rheinauenwald mit Erklärungen zur Vegetation. Die Altrheinarme, die durch dieses Waldgebiet fließen, sind Relikte des einstigen Rheinbettes und von allerlei Wasserpflanzen durchwachsen und reich an Fischen.











Als wir an den Rhein kamen, war es ganz ruhig und wir wunderten uns, dass keine Schiffe fuhren. Grund ist die sogenannte Schlingenlösung mit dem Rheinseitenkanal, in französisch Grand Canal d’Alsace, über den der Schiffsverkehr geht.




Auf der Rückfahrt nach Freiburg sahen wir nochmal die Höhenzüge des Kaiserstuhls. In der Freiburger Altstadt gingen wir dann noch zusammen Indisch Essen. Zum Glück bekamen wir auch ohne Voranmeldung einen Tisch, wir waren im Innenraum des Restaurants sogar für uns. Der Kellner trug eine Maske und wir mussten unsere persönlichen Daten angeben. Sehr gut gesättigt brachten wir das Maikind zu ihrem WG-Zimmer zurück und machten uns gegen 22Uhr durch den Schwarzwald auf den Heimweg.


Dienstag, 26. Mai 2020

Im Rheinland

Das verlängerte Wochenende habe ich mit meinen Töchtern zusammen auf der Autobahn ähm im Rheinland verbracht.



Am Freitag Vormittag machte ich mich mit der Großen zuerst auf nach Donaueschingen. Dort am Bahnhof gabelten wir das Maikind auf, das mit dem Zug aus Freiburg gekommem war und weiter ging die Fahrt. Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass bedingt durch Corona weniger los wäre auf den Autobahnen, es war aber doch gut was los. Ich bin ja nicht so die begeisterte Autofahrerin. Ich fahre ganz gerne über Land, aber Autobahn fahre ich sehr sehr ungern. Auf der Hinfahrt konnte ich zum Glück mit der Großen abwechseln. Daraus resultierten auch vier Stopps. Die WC´s von SANIFAIR können aktuell ohne Gebühr benutzt werden, was wir praktisch fanden, man muss aber Maske tragen. Mit dieser Aktion Freier Zugang zu SANIFAIR werden die Anstrengungen zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland unterstützt.

Wir verbrachten zwei Nächte bei meiner Schwester, die in der Nähe von Bonn lebt. Das Wiedersehen und Zusammensein war sehr schön. Am ersten Abend machten wir noch einen Spaziergang auf die Höhen hinter dem Ort und konnten das Abendrot hinter den Städten Bonn und Köln bewundern.





Der eigentliche Grund unserer Reise war die Wohnungsauflösung meiner alleinstehenden Tante, die wegen Demenz nun seit März leider in einem Altenheim leben muss. Wegen Corona durfte sie dort seither auch keinen Besuch bekommen. 

Am Samstag früh fuhren wir also nach Neuss, der Geburtsstadt meiner Großmutter, und trafen dort meinen Kusin an der Wohnung meiner Tante. Bis zum Nachmittag räumten, stöberten, sichteten und packten wir. Das Maikind packte vor allem Praktisches für ihre Wohnungsausstattung ein, ich nahm hauptsächlich Dinge mit Erinnerungswert für mich mit, aber auch Küchensachen, schöne Kerzenleuchter und Vasen. Darunter ist sicher das ein oder andere Familienerbstück, das noch von meinen Groß- oder Urgroßeltern stammt. Zwei Kisten mit alten Tischdecken ect. waren schon für mich zusammengepackt worden, darüber freue ich mich sehr. Da die Tante noch lebt, war es schon sehr seltsam und es stimmte uns traurig, in ihren Sachen zu stöbern. Da wir nachher ziemlich müde waren, haben wir es leider nicht geschafft, weitere Verwandte in Düsseldorf und Köln, die wir lange nicht gesehen haben, zu besuchen.








Am Sonntag nach einem ausgiebigen Frühstück unternahmen wir noch mit meiner Schwester eine schöne Wanderung. Der Rundweg führte uns über Wiesen zu zwei schönen Aussichtspunkten. Oberhalb Remagens besuchten wir den Rolandsbogen, den letzten noch erhaltenen Bogen der mittelalterlichen Burg Rolandseck. Hier bot sich uns eine toller Blick auf das Siebengebirge mit dem Drachenfels, die Insel Nonnenwerth und dem Rhein entlang.















Nach einem Kaffee verabschiedeten wir uns und traten die Rückfahrt an. Die Große blieb da, denn für sie begann diese Woche endlich wieder die Arbeit in Köln. 

Es fehlten zwar die Lastwagen, aber es gab doch recht viel Rückreiseverkehr. Wir standen kurz im Stau und wunderten uns dann ab Karlsruhe über die vielen Autos mit Schweizer Kennzeichen, denn die Grenze ist ja eigentlich noch nicht offen. Nachdem ich das Maikind nach Freiburg gebracht hatte, machte ich mich an die letzte Strecke. Während den eineinhalb Stunden bis Konstanz musste ich gegen die Müdigkeit ankämpfen und war froh, gegen 21Uhr endlich zuhause anzukommen.