Am Samstag vor zwei Wochen machten wir uns zu dritt auf den Weg nach Korsika. Vor ziemlich genau 15 Jahren verbrachten wir schonmal unsere Pfingstferien auf der Île de Beauté (Insel der Schönheit). Damals mit drei Kindern, das Jüngste noch keine zwei Jahre alt. Auf dieser Reise hatten wir kurz vor dem Hafen bei Livorno einen Motorschaden. Wir wurden abgeschleppt, verbrachten die Nacht zu fünft in einem Hotelzimmer und mussten morgens eine neue Fährpassage nach Korsika buchen. Zudem brauchten wir für zwei Wochen einen Leihwagen.
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Montag, 3. Juni 2024
Montag, 21. August 2017
Grotte di Toirano
Heute nehme ich euch mit in die Höhlen von Toirano, die wir während unseres Urlaubs in Ligurien besucht haben.
Das Tropfsteinhöhlensystem Grotte di Toirano befindet sich oberhalb der Ortschaft Toirano am Rande der Seealpen. Es liegt am Ende des Vallone del Vero, des Tals der Wahrheit, und ist etwa sieben Kilometer vom Meer entfernt.
Wir treffen zum Ende der Mittagepause auf dem Parkplatz ein. Aus der Ferne suchen wir die Bergwände ab und entdecken einige in Stein gehauende riesige Figuren.
Wir stellen uns dann schonmal am Eingang auf und innerhalb von Minuten hat sich hinter uns eine lange Schlange mit Besuchern gebildet. Wir kaufen eine Familieneintrittskarte und haben dann noch Zeit, uns in dem kleinen Museum umzuschauen, in dem Höhlenfunde ausgestellt sind.
Dann gehen wir hinauf zum Höhleneingang und nehmen an einer etwa 70 minütigen englischsprachigen Führung teil. Dabei können zwei Höhlen besichtigt werden.
In der Eingangszone der Grotta della Bàsura, der „Hexenhöhle“ ist der Blick auf eine große Anzahl Stalaktiten und Stalamiten möglich, die man normalerweise gar nicht sehen könnte: Ein bei der Entdeckung völlig mit Wasser gefüllter Raum wurde entleert und ist heute zu besichtigen.In den vorderen Bereichen können wir menschliche Spuren aus der Steinzeit sehen: ein Fußabdruck, mehrere Knieabdrücke und Abdrücke von Fingerkuppen. Außerdem können wir Knochenreste von Höhlenbären bestaunen.
Auch die im Italienischen „concrezioni mamellonari“ genannten Ablagerungen, große kugelige, gelbliche Gebilde sind Naturwunder, die nur unter Wasser im Laufe von Jahrtausenden entstehen. Staunend gehen wir dort drunterher und sind fasziniert.
Über einen in den Stein gehauenen Verbindungstunnel von etwa 120 Metern Länge gelangen wir in die Grotta di San Lucia Inferiore .
Auch hier gibt es beeindruckende Räume und Gebilde zu bestaunen.
Nachher fahren wir bach Toirano und schlendern etwas träge wegen der Wärme durch die mittelalterlichen engen Gäschen. Hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein.
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Montag, 19. Juni 2017
An der Riviera delle Palme
Die Palmenriviera (italienisch: Riviera delle Palme) ist der ligurische Küstenabschnitt der Riveria di Ponente, der sich von Varazza östlich der Provinzhauptstadt Savona bis nach Laiguelia erstreckt.
Die Palmenriviera besitzt weite Sandstrände im Wechsel mit Felsküstenabschnitten. Die Hügellandschaft des Binnenlandes kommt bis auf wenige hundert Meter an das Ligurische Meer heran.
Die Landschaft ist wirklich toll. Die Palmem an den langen Strandpromenaden vermitteln Lebensgefühl und Urlaubsfeeling schlechthin. Das hat auch uns sehr gut gefallen. Manche Orte haben da viel investiert. An der Küste hat uns gestört, dass sich Badeanstalt an Badeanstalt reiht und öffentlich zugängliche Strände, insbesondere Sandstrände, sehr rar sind.
Die pittoresken Altstädte mit ihren schattigen engen Gassen laden zum Bummeln und Besichtigen ein, was allerdings für Kinder eher weniger spannnend ist. "Das sieht doch alles gleich aus" bekamen wir bald zu hören. Besichtigt haben wir die Altstadt von Alassio, Noli und Sportona und unser kleines Straßendorf Garlenda. Auch haben wir einen Abstecher an die Riviera dei Fiori nach Imperia unternommen. Und natürlich standen die Grotten von Toirano und das Dörfchen Toirano auf unserem Programm.
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Sonntag, 18. Juni 2017
Zurück aus Ligurien
Gestern Abend sind wir gut wieder am Bodensee angekommen.
Wir haben eine späte Pfingstferienwoche an der Palmenriviera in Ligurien verbracht. Diesesmal hat uns auch die große Tochter begleiten können, das war besonders schön.
Wir hatten ein richtig tolles Ferienhaus in Garlenda, in der Nähe des Golfplatzes in der Hügeln der Seealpen gelegen mit Blick auf die Landschaft. Das Haus hatte ich schon vor über einem Jahr gebucht, weil es mich ansprach und wir noch eine Vorsaison- Preis bekommen hatten.
Das Haus war sehr wertig eingerichtet und bot viel Platz zum Entspannen, Spielen, Lesen, Relaxen, Kochen, Essen, Feiern... Es gab mehrere Terrassen auf verschiedenen Ebenen und der eigene Salzwasser- Pool nur für uns war einfach klasse und wurde von uns allen, besonders von den Kindern, sehr viel genutzt. Auf den Terrassen verströmten Jasminhecken einen betörenden Duft, üppige Orleanderbüsche, Lavendel und ein Erdbeerbaum begeisterten uns.
Das Haus war sehr wertig eingerichtet und bot viel Platz zum Entspannen, Spielen, Lesen, Relaxen, Kochen, Essen, Feiern... Es gab mehrere Terrassen auf verschiedenen Ebenen und der eigene Salzwasser- Pool nur für uns war einfach klasse und wurde von uns allen, besonders von den Kindern, sehr viel genutzt. Auf den Terrassen verströmten Jasminhecken einen betörenden Duft, üppige Orleanderbüsche, Lavendel und ein Erdbeerbaum begeisterten uns.
Die späten Pfingstferien brachten es mit sich, dass es in Italien schon recht warm war. Wir hatten einen bewölkten Tag mit abendlichem Gewitter, ansonsten durchgehend blauen Himmel mit Temperaturen um 3o°C.
Abends kühlte es zum Glück noch schön ab. Und mit der Dämmerung begann das Froschkonzert ringsum und viele Glühwürmchen saßen in den Hecken und erfreuten uns. Einmal sahen wir den fast vollen Mond hinter den ligurischen Hügeln aufgehen. Aus dieser Oase zu Ausflügen loszukommen, war, auch aufgrund der Wärme, ganz schön schwierig und nicht immer wollten alle Kids mit. Trotzdem haben wir einiges unternommen, davon berichte ich hier in den nächsten Tagen.
Abends kühlte es zum Glück noch schön ab. Und mit der Dämmerung begann das Froschkonzert ringsum und viele Glühwürmchen saßen in den Hecken und erfreuten uns. Einmal sahen wir den fast vollen Mond hinter den ligurischen Hügeln aufgehen. Aus dieser Oase zu Ausflügen loszukommen, war, auch aufgrund der Wärme, ganz schön schwierig und nicht immer wollten alle Kids mit. Trotzdem haben wir einiges unternommen, davon berichte ich hier in den nächsten Tagen.
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