An unserem dritten Urlaubstag am Lago di Como besuchten wir die Abtei Piona. Sie liegt auf einer Halbinsel im nördlichen Teil des Sees schräg gegenüber von Domaso. Auf der Brücke Ponte del Passo überquerten wir zuerst die Mera. Der 50 Kilometer lange Fluss kommt aus dem oberen Bergell, einem Tal im schweizerischen Graubünden.
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Mittwoch, 23. Juli 2025
Mittwoch, 9. Juli 2025
Mittsommertage am Comer See
Am
14. Juni erreichten wir nach einer recht aufregenden Anreise über den Splügenpass nachmittags unsere Ferienwohnung an Comer See. Sie befand sich in Vercana, einem Ort am Hang oberhalb von Domaso, gelegen am Nordufer des Sees. Vom Balkon
des terrassenförmig am Hang gebauten Hauses bot sich uns ein
traumhafter Blick und der zauberhafte Duft von Jasmin begleitete uns in
den Tagen. Wir saßen am ersten Abend einfach nur staunend da und
genossen das Ambiente.
Montag, 3. Juni 2024
Eine lange Reise nach Korsika
Am Samstag vor zwei Wochen machten wir uns zu dritt auf den Weg nach Korsika. Vor ziemlich genau 15 Jahren verbrachten wir schonmal unsere Pfingstferien auf der Île de Beauté (Insel der Schönheit). Damals mit drei Kindern, das Jüngste noch keine zwei Jahre alt. Auf dieser Reise hatten wir kurz vor dem Hafen bei Livorno einen Motorschaden. Wir wurden abgeschleppt, verbrachten die Nacht zu fünft in einem Hotelzimmer und mussten morgens eine neue Fährpassage nach Korsika buchen. Zudem brauchten wir für zwei Wochen einen Leihwagen.
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Mittwoch, 20. Mai 2020
Murano (Venedig Teil 3)
Nach dem Besuch von Burano fuhren wir mit dem Schiff weiter nach Murano. Burano besteht aus sieben Einzelinseln, die durch acht Kanäle voneinander getrennt und durch elf Brücken miteinander verbunden sind. Burano ist weithin bekannt für ihre Glaskunst.
Auf dem Weg durch die Lagune von Venedig passieren wir andere bewohnte auch auch verlassene Inseln. Diese erobert sich die Natur zurück.
Venedig wird als Wiege der
mitteleuropäischen
Glasherstellung angesehen. Die Glaskunst Venedigs entstand vermutlich
bereits zu Zeiten der Römer. Wegen der großen Brandgefahr verlagerte man die
Glashütten im 13.Jahrhundert nach Murano. Vor allem diente diese
Maßnahme jedoch dazu, das streng gehütete Geheimnis der Glasherstellung zu bewahren. Den innovativen Glasbläsern war es unter Androhung der
Todesstrafe verboten, ihr Wissen
weiterzugeben.
Im 15. Jahrhundert wurde die cristallo Methode, kristallklares blasenfreies Glas, bestens geeignet für elegante Weingläser, erfunden sowie das Milchglas, lattimo genannt. Im 17.Jahrhundert begann man mit der Herstellung von Aventuringlas
oder Goldfluss-Glas, in das man Metallflecken einbrannte und beispielsweise
für die Schmuckherstellung verwendete. Im 19.Jahrhundert gelangen Neuentwicklungen
wie bullicante, Glas mit Luftblasen, sowie sommerso, Buntglas mit einem Schichteffekt.
Wir schlenderten in Murano über Brücken und am Ufer der Kanäle entlang, bewunderten in Schaufenstern ausgestellte Glaskunst und betraten Schauräume, wo man ab und zu einem Glasbläser über die Schulter schauen konnte.
Beim Spaziergang durch Murano fühlten der Liebste und ich mich tatsächlich ein bisschen ins 15.Jahrhundert versetzt, da wir begeistert den Historischen Roman Die Madonna von Murano (Affiliate Link) gelesen hatten, der vom Leben von Sanchia, der Ziehtochter eines Glasmachers auf Murano handelt.
Samstag, 2. Mai 2020
Burano (Venedig Teil 2)
Ich habe Fernweh. Unsere Reise in den Osterferien mussten wir absagen. Und um mich etwas aufzuheitern, habe ich die Fotos vom letzen Jahr herausgesucht.
Denn wir duften die Ostertage am Lido vor Venedig verbringen. Für mich und die Kinder war es der erste Besuch von La Serenissima und ich bin so dankbar dafür und empfinde ihn als etwas ganz Besonderes und Einmaliges. Denn der Massentourismus in Venedig und die damit verbundenen ökologischen Folgen können so nicht weitergehen.
Wobei es ja aktuell dort ganz anders zugeht und sich die Natur sogar langsam vom Tourismus erholt. Die verwaiste Stadt bettelt nun sogar um Touristen.
Wobei es ja aktuell dort ganz anders zugeht und sich die Natur sogar langsam vom Tourismus erholt. Die verwaiste Stadt bettelt nun sogar um Touristen.
Nach einem traumhaften Tag in Venedig, machen wir am nächsten Tag Inselhopping zu den Inseln in der Lagune vor Venedig.
Den ersten Stopp legen wir in Burano ein. Burano ist berühmt für seine
bunten Häuser, frischen Meeresfrüchte und aufwendigen Spitzen. Die
Inselstadt wurde im 6.Jahrhundert gegründet, aber erst im
16.Jahrhundert blühte sie auf, weil sie für ihre Spitzenherstellung
bekannt wurde. Hier wurde eine besondere Technik entwickelt, bei der man
Nadeln statt einem Webstuhl verwendete. Im dieser Zeit entstand wohl
auch die Gewohnheit, die Häuser in leuchtenden Farben anzumalen. Die
Seeleute konnten dadurch ihre Insel auch bei schlechtem Wetter besser
erkennen.
Bereits aus der Ferne können wir, obwohl die Sonne nicht scheint, bereits die Insel, es handelt sich eigentlich um eine Gruppe von vier nahe
beieinander liegenden und durch acht Brücken verbundenen Inseln, ausmachen, denn die Farben der Häuser leuchten kräftig.
Wir gehen von Bord und spazieren durch die zahlreichen Gassen, über Brücken und über kleine Plätze. Die Häuser sind auch vor grauem Himmel immer noch fotogen. Kanäle durchziehen das Städtchen und beinahe vor jedem Haus liegt ein Boot. Manchmal gibt es tolle bunte Spiegelungen auf dem Wasser.
Wir steuern die Chiesa di San Martino, die Kirche aus dem 15.Jahrhundert an, deren schiefer Glockenturm sich 183cm zur Seite neigt und immer tiefer in den weichen Inselboden versinkt.
An der Piazza Baldassare Galuppi, dem zentralen Platz von Burano reihen wir uns in eine Schlange, ein, um etwas zum Essen zu kaufen. Da keine freie Bank zu finden ist, setzten wir uns dann mit den Sandwiches an einen Kanal auf den Boden.
Nach einer Weile steuern wir den Fischereihafen an. Hier ist es schön ruhig und wir sind fast für uns. Wir setzen uns hin und schauen auf das Wasser. Und ich mache Fotos der Kids vor einem farbigen Haus ihrer Wahl.
Uns fasziniert, wie hier auf Burano die Wäsche getrocknet wird: Sie wird auf Leinen, die zwischen den Häusern gespannt und zur Unterstützung auf Holzständern befestigt sind, aufgehängt, mitten auf den Gassen. Oder auch gleich unter den Fenstern.
Mit dem nächsten Ausflugsboot fahren wir weiter. Gerne wären wir noch länger geblieben, aber wir wollen uns noch zwei weitere Insel ansehen.
Donnerstag, 23. Mai 2019
Ostertage in Venedig 1
Ein kleines bisschen möchte ich hier am Blog noch von unseren Osterurlaub bei Venedig zeigen, auch wenn er jetzt schon wieder einen Monat zurück liegt. Vom Gardasee reisten wir weiter an die Adria auf den Lido di Jesolo.
Ostersonntag, 21. April 2019
Nach unserer ersten Nacht in der Ferienwohnung genießen wir ein leckeres Osterfrühstück mit Rührei und mit Leckereien aus dem Begrüßungsgeschenkekorb, auch einer Colomba pasquale, dem typischen Ostergebäck.
Mit dem Auto fahren wir dann nach Punta Sabbioni, einem Fährhafen der Schiffe in der Lagune von Venedig.
Wir kaufen für uns vier ein Zweitagesticket und gehen an Bord eines
Wasserbusses. Es geht vorbei an zahlreichen Inseln und nach einem
Zwischenhalt am Lido di Venezia steuern wir auf dem Canale di San Marco auf Venedig zu. Ganz schön beeindruckend ist die Stadt vom Wasser aus.
Bei San Marco gehen wir von Bord. Wegen den Osterfeiertagen ist es richtig voll hier. Wir versuchen, etwas aus dem Getümmel herauszukommen und lassen uns durch die Gassen treiben.
Irgendwann steigen wir in ein Wassertaxi und lassen uns den Canal Grande hochschippern. Die Brücken, mit der bekanntesten Rialtobrücke, die prächtigen Kirchen und Adelspaläste und die allgegenwärtigen Gondeln entlang der Wasserstraße bieten jede Menge Fotomotive. Wir fahren einmal komplett rund, sehen den Bahnhof und den Terminal der Kreuzfahrtschiffe. Im Canale della Giudecca gehen wir in Redentore auf der Insel Giudecca von Bord, um uns in einer Pizzeria zu stärken.
Nachher besuchen wir den Markusplatz, streifen durch die Gassen und beobachten die Gondoliere auf den kleineren Kanälen und Rii.
Ich hätte zu gerne noch den Abend in der Stand verbracht, aber die Familie möchte zurückfahren. Voller Eindrücke sitzen wir dann auf dem Schiff im Freien, lassen uns den Wind um die Nase wehen und genießen die letzten Strahlen der Abendsonne.
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