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Samstag, 18. Juni 2022

Dieser Moment...


Ein Foto, keine Worte. Ein Moment der Woche eingefangen.
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will.

Dienstag, 4. September 2018

In den Weinbergen


Schiefer, steile Hänge, hohe Mauern, Treppen, die wir als Kinder so gerne hochsteigen wollten, Hubschrauber mit Spritzmittel, kleine grüne saure Trauben, Weinlese-Traktoren, Mostgeruch, Weinproben, im Winterhalbjahr trostlose kahle Rebenstöcke, abgeschnittene Rebzweige.

Als wir letzte Woche mit meiner Mama einen Spaziergang durch die Weinberge machten, wurden Erinnerungen an meine Kindheit in dem kleinen Weinort im unteren Ruwertal wieder wach.










Samstag, 7. April 2018

Dieser Moment...

In den Osterfeien haben wir schöne und kostbare Familienzeit erleben dürfen. Deshalb war es hier am Blog so still. Ich möchte in den nächsten Woche noch einiges darüber nachtragen und berichten. Zuvor erstmal nur ein Bild:


Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen.
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will.




Mittwoch, 5. Oktober 2016

Auf alten Wegen

Mit unseren Kindern haben wir am langen Wochenende unseren früheren Wohnort Kaiserslautern besucht. Die beiden Großen hatten sich gewünscht, nochmal dorthin zurückzukehren. 

Dabei sind wir auf alt vertrauten Pfaden und Wegen gegangen.
So haben wir die vielen Treppen auf dem früheren Kindergartenweg unserer Großen abgelaufen, auf denen sie damals zu ihrem Opa meinte: "Die Stufen kannst du nicht zählen. Die kann niemand zählen, nur mein Papa" :-)
Wir sind die Straße, in der wir damals gewohnt hatten, entlanggelaufen und haben unser altes Wohnhaus, (leider nur) von außen angeschaut. 
Das alles war nach zwölf Jahren schon ganz schön fremd und doch plötzlich wieder vertraut, dort auf den Straßen entlang zu fahren, durch das Wohngebiet mit den alten Häusern zu gehen, den Spielplatz zu sehen, wo unsere kleinen Stöpsel ihre ersten Erfahrungen mit dem Rutschen, Klettern und gleichaltrigen Krabbelkindern machten. 

Dabei wurden so viele Erinnerungen wach an vergangene Zeiten, als unsere Kinder noch klein waren, die Nächte kurz waren, die Tage anders abliefen, Kinderwagen und Dreirad im Hausflur standen, wir alle Spielplätze in der Gegend kannten und täglich Spaziergänge durch raschelndes Laub im nahen Wald anstanden.  

Nachher, und weil die Autobahnen sowieso verstopft waren, sind wir noch auf bekannten Straßen und Sträßchen durch den Pfälzer Wald gefahren und haben auch dort Erinnerungsorte vom Liebsten und mir angesteuert, die noch viel weiter zurückliegen: Den Kindergarten, in dem ich vor mehr als zwanzig Jahren meine erste Arbeitsstelle hatte und das alte Pfarrhaus, in dem meine erste eigene Wohnung war.

































 

Dienstag, 4. Oktober 2016

Herbstliches Wiedersehens- Wochenende


Hui, die letzten Tage waren kühl und ungemütlich und meist auch nass. Das lange Wochenende haben wir für eine Reise in unsere alte Heimat genutzt.

Der Liebste hatte ein Treffen mit seinem alten Professor und den Kollegen von damals an der Uni in Kaiserslautern. Ich habe in dieser Zeit (teilweise mit den Kindern zusammen) liebe "alte" Bekannte besucht, die wir seit acht und neun Jahren nicht mehr gesehen hatten. Das war ein ganz besonderes Wiedersehen!

Da die Kinder dann schon zu den Großeltern vorrausfuhren, konnte ich, nach meinen Besuchen, im dortigen Möbelschweden einkaufen, allerdings war ich an diesem regnerischen Samstagnachmittag da nicht alleine

Anschließend haben wir endlich mal wieder unsere Eltern im Trierer Raum besucht und auch hier eine schöne Zeit mit der Familie verbracht. Da alles so entspannt und gemütlich war, habe ich nur ganz wenige Fotos gemacht. 
   






Donnerstag, 7. Juli 2016

School life is over!

Nach dem Abiball, dem Abistreich und dem letzten Konzert ist die Schulzeit für unsere Große nun endgültig vorbei.

Dabei ist es mir, als habe sie gerade erst begonnen. Ich sehe meine Tochter noch vor mir an ihrem allerersten Schultag im September vor zwölf Jahren, in die Kirchenbank gedrückt, im feinen Kleidchen, den blauen Schulranzen mit den Wolfstatzen auf den Schultern und ihre in der Kita selbstgebastelte Schultüte im Arm. Gespannt und aufgeregt und ein bisschen ängstlich schaut sie aus. 

Auch ich war damals sehr aufgeregt und auch unsicher, ob der Zeitpunkt der Einschulung überhaupt der richtige für sie ist, weil sie klein und zart und eher ruhig und zurückhaltend war.

Sie selbst hatte diesen Tag mit Spannung und auch Ungeduld erwartet, denn Ihre Kindergartenfreude im anderen Bundesland hatten ihre Einschulung längst hinter sich. Da wir gerade erst hergezogen waren, kannte sie in der Schule noch niemanden.

Schulanfang 2004

Aber sie hat einen prima Start hingelegt, dank ihrer Intelligenz und mit der Hilfe ihrer tollen Lehrerinnen und einer prima Klasse.
Ihre Hausaufgaben waren noch vor dem Mittagessen selbstständig und blitzschnell erledigt. Und weil sie in Mathe so schnell war, bekam sie Extrafutter. 
Und seither ist sie immer sehr gerne zur Schule gegangen, die Schule das war ihre Welt.

Der Wechsel zum Gymnasium stand außer Frage und auch dort hat sie ihren Weg gemacht, mit besonderes guten schriftlichen Leistungen geglänzt, drei Fremdsprachen erlernt, den bilingualen Unterricht belegt und nun (mit 1,0) einen grandioses Abi geschafft. 

Wir sind sehr stolz auf unsere Große.

Abitur 2016





Dienstag, 15. März 2016

Sie wandern wieder

Die Krötenwanderung hat begonnen. 
Jedenfalls wurde bereits die Straßensperrung an der kleinen Straße, nicht weit von unserem Haus entfernt, angebracht. Die Frösche, Kröten und Molche dürfen sich also auf den Weg machen. 

Mit der Wanderung der Amphibien verbinde ich Erinnerungen an meine zweite Schwangerschaft. 
Bei Beginn des Frühlings vor bald 18 Jahren, warteten wir auf unsere erste gesunde Tochter. Diese erste ganz normale Schwangerschaft habe ich damals besonders genossen. Gerade die letzten Wochen mit meinem gesunden Baby im Bauch und das Spüren der Kindsbewegungen empfand ich als sehr innig.

Meine regelmäßigen Abendspaziergänge mit dem Liebsten zum Frischluft tanken, führten am Rand des Pfälzer Waldes vorbei. Dort konnten wir allabendlich Kröten auf ihrem Weg aus dem Wald in die Gartenteiche beobachten. Und nachts durch das geöffnete Schlafzimmerfenster das Froschkonzert am Gartenteich des Nachbarn hören. 

Unsere Große hat sich dann noch richtig Zeit gelassen. Voller Ungeduld von uns erwartet, ist sie am 3.April, mit einigen Tagen Verspätung und nicht ohne Komplikationen, auf die Welt gekommen. Gesund und wunderschön.

Und irgendwie haben sich in meiner Erinnerung daran die Kröten und ihr Quaken damit verwoben.






Mittwoch, 14. Oktober 2015

Im Rambagh Palace

Mit dem Liebsten war ich am Abend vor seiner Abreise im Rambagh Palace. Das Rambagh Palace ist ein Indisches Ayurveda Restaurant, das auf Bio und Nachhaltigkeit setzt. Es befindet sich im alten Stift St. Johann. 
 
Die Liebe zur Indischen Küche teilen wir seit unseren Jahren in Kaiserslautern, als der Liebste an der Uni einige indische Kollegen hatte. Bei denen waren wir öfter mal eingeladen und wurden bekocht. 
So kamen wir auf den Geschmack und begannen auch zu Hause selbst das ein oder andere indische Gericht zu fabrizieren. Und damit hielten auch ein paar indische Gewürze bei uns Einzug.  Seit dieser Zeit essen wir beispielsweise sehr gerne Basmatireis, der mit Kardamom gewürzt ist. 
 
Im Rambagh Palace waren wir nun zum ersten Mal und es hat uns sehr gut dort geschmeckt. Auch das Ambiente hat uns gut gefallen. Die Farben und Gerüche sind einfach klasse.




































Donnerstag, 10. September 2015

Berlin- Erinnerungen

Beim Anschauen der Berlinbilder unserer Großen, und beim Hören ihrer begeisterten Berichte, wurden bei mir Erinnerungen wach an meinen bisher einzigen Besuch in Berlin.  
Im Jahr 1987, also noch vor dem Mauerfall, bin ich mit meiner Klasse dort gewesen. Viel erinnere ich nach all den Jahren leider nicht mehr, aber insbesondere die Mauer, der Übertritt nach Ostberlin, der  verbindliche Mindestumtausch (bzw. Zwangsumtausch) und die Frage, was man für das Geld kaufen soll ... all das war damals für mich spannend und im Nachhinein betrachtet irgendwie auch besonders.

Zusammen haben wir dann auch meine wenigen grauen Fotos von damals angeschaut. Heute bedauere ich es sehr, nur so wenige Fotos gemacht zu haben.
  
Aber ich weiß noch genau, was ich mir damals für die 25 Ostmark gekauft habe: Schallplatten mit klassischer Musik und Aquarellmalfarben und -papier.







Donnerstag, 16. April 2015

Schiefer Schiefer Schiefer

Ich bin in einem kleinen Weinort an der Ruwer (in der Nähe von Trier) aufgewachsen. 

Der Ort ist umgeben von steilen Weinbergen und überall liegt Schiefer. Die hohen Weinbergsmauern, auf denen ich als Kind gerne kletterte, bestehen aus diesem Stein, aber auch Dächer sind damit gedeckt und Häuser damit erbaut. Jahrhundertelang bis in die 1950er Jahre wurde im Ruwertal Dachschieferbergbau betrieben. 

Als wir über Ostern im Dorf meiner Kindheit waren, ist mir wieder sehr bewusst geworden, wie sehr ich diesen Stein mit meiner Kindheit verbinde. 
Spannend und sehr interessant, auch für unsere Kinder, war deshalb ein Ausflug in das Besucherbergwerk Fell im früheren Bergbaugebiet im Nossernbachtal, ca. 20 Kilometer östlich von Trier.
Das Besucherbergwerk besteht aus zwei übereinanderliegenden typischen Dachschiefergruben aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, der obere Stollen Hoffnung ist seit 1850 urkundlich belegt, der untere Stollen Barbara seit 1908. Die beiden Bergwerke sind durch einen 100 Meter langen Treppenschacht miteinander verbunden.
Die Führung geht durch lange Stollen und durch mehrere Abbaukammern. Dort dokumentieren Bergmannsfiguren die gefährliche Arbeit des vorindustriellen Schieferbergbaus. Auf anschauliche Weise erhalten Besucher einen Eindruck von der harten Arbeit bei der Schiefergewinnung vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. In den Abbaukammern sieht man die mächtigen Schutthalden („Prass“), die sog. Bergemauern, und die Gewinnungsstätten des blaugrauen Dachschiefers. 
Neben dem Eingang des Bergwerks befindet sich ein Informationszentrum mit einem kleinen Bergbaumuseum. 
Ein Grubenwanderweg erschließt weitere zwölf Stolleneingänge und einen ehemaligen Steinbruch.