Posts mit dem Label Weiterbildung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weiterbildung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 15. April 2024

12 von 12 im April

Am Wochenende war ich unterwegs, deshalb reiche ich hier meine Fotos vom 12. April nach. Und weil ich mich nicht recht entscheiden kann, sind es diesmal ein paar mehr als zwölf Fotos. Was Andere so an diesem Tag gemacht haben, seht ihr drüben bei Caro /Draußen nur Kännchen .

Freitag, 5. April 2024

Frühlingstage im Breisgau


Am Freitag vor zwei Wochen, dem Beginn unserer Osterferien, fuhr ich nach Freiburg. Ich besuchte das erste Modul des Feldbotanikkurses "Südlicher Oberrhein". Das wird organisiert von der Umweltakademie Baden-Württemberg. Die zehnteilige Exkursionsreihe ist der Praxisteil zum Online-Lernangebot der NABU Naturgucker-Akademie. Und was ein Glücksfall, eine andere Frau aus Konstanz, ich kannte sie vorher nicht, hatte sich auch zum Kurs angemeldet. Sie nahm mich im Auto mit hin. Wir fuhren etwas früher, so blieb uns noch Zeit, den Seepark anzuschauen.

Donnerstag, 29. September 2022

Ende September

Die letzten Tage waren hier nebelgrau und es hat sehr viel geregnet. Auf alle Fälle ist der Regen gut für die Natur, aber das ungemütliche kühle Wetter drückt auf die Stimmung. Die aktuelle politische Situation sowieso. Zudem waren der Liebste und ich stark erkältet, der Sommerjunge hatte uns angesteckt. Deshalb war ich tagelang nicht vor der Türe und wir konnten auch den ersten Achtklass-Elternabend im Schuljahr nicht besuchen.

Freitag, 16. Juli 2021

Die Welt der Schmetterlinge

Ende letzter Woche besuchte ich eine naturpädagogische Fortbildung zum Thema: "Schmetterlingsforscher - mit Kindern die Welt der Schmetterlinge entdecken". Geleitet wurde die Fortbildung von der Biologin und Natur- und Umweltpädagogin Angela Klein, die ich schon vom ersten Modul meiner Weiterbildung kenne.

Dienstag, 10. März 2020

Das Wochenende


Werbung wegen Verlinkung
 
... begann für mich am Freitag Nachmittag mit der Fahrt nach Singen. Dort besuchte ich an der VHS eine Veranstaltung zum Thema "Philosopieren als Bildung- und Erziehungsprinzip in der Umweltbildung" der Münchner Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog. In diesem Schnupperkurs erlebte ich ein philosophisches Gespräch zu einem ausgewählten Thema, so wie man es auch mit Kindern durchführen könnte. 

Das Bilderbuch Das größte Haus der Welt (Affiliate Link) von meinem Lieblingsbilderbuch-Autor Leo Leonnie diente als Einstieg ins Gespräch zur Frage "Wie viel ist genug?". Ich bekam dadurch Anregungen für Umsetzungsmöglichkeiten des Philosophierens mit Kindern in meinen Naturkursen und erhielt außerdem Infos über die Ausbildungen der Akademie. Geplant ist eine Fortbildungsreihe "Philosophieren über Zukunftsfragen und Themen der Nachhaltigkeit" in südlichen Baden Württemberg. Die interessiert mich.



Der Samstag war verregnet. Wir erledigten Liegengebliebenes und räumten weiter im Keller auf. Abends gab es einen kleinen Lichtblick am Himmel.



Am Sonntag lockte mich die Sonne aus dem Haus. Der Liebste hatte beruflich zu tun und der Jüngste schrieb an seinem Referat für die Schule über Delfine. Bei diesem Wetter vermutete ich viele Leute beim Spazieren am See und auf der Blumeninsel. Ich wollte lieber für mich sein, deshalb zog es mich in den Wald.

Der Waldweg war sehr matschig und ich sah viele Holzstapel, sicher stammten dabei auch einige Stämme von den letzten Stürmen. Wie viele kleine Sonnen leuchteten am Weg entlang Huflattich-Blüten. Hallo Frühling! Ich konnte mich gar nicht daran sattsehen. Auch die Brennnesseln trieben aus. Dazu noch das Vogelzwitschern und das Klopfen eines Spechtes, wunderbar. Ich dachte darüber nach, wie gut ich es doch habe und schickte später via Instagram Wünsche anlässlich des Internationalen Frauentages.









Am Riedsee beobachtete ich Graugänse und ihre Revierstreitigkeiten. An einigen Stellen entdeckte ich Weidenkätzchen und die ersten grünen Triebe der Sträucher. Der Weg zwischen beiden Seen, meinem letzten Standort für den 12tel Blick, war überschwemmt. Ich war beinahe alleine und genoss die Ruhe in diesem Naturparadies.


































































Auf dem Rückweg nahm ich im Café Kuchen für uns mit und den ließen wir uns zum Tee schmecken. Ich werkelte noch ein bisschen im Garten, goß die ersten Pflänzchen im Frühbeet und freute mich an den Krokussen. Die Osterglocken stehen nun kurz vor der Blüte.

Abends schaute ich mir mit dem Liebsten Die göttliche Ordnung (Affiliate Link) an, den mir eine Freundin empfohlen hat: Im Jahr 1971 setzen sich Frauen in einem kleinen Appenzeller Dorf für das Frauenwahlrecht ein. Der Film mit Rachel Braunschweig und Marta Zoffoli geht zu Herzen und ist stellenweise dramatisch. Die Frauen kämpfen nicht nur für ihre gesellschaftliche Gleichberechtigung, sondern auch für sexuelle Freiheit. Wir schauten den Film auf Schweizerdeutsch, das finde ich authentischer, aber wir mussten doch sehr genau hinhören, um alles zu verstehen.













Montag, 17. September 2018

September-Wochenende


Zum Start ins Wochenende sammeln wir am Freitagabend erstmal einen Eimer voller heruntergefallener Boskoopäpfel unter unserm Patenbaum auf.

Ich backe dann zwei Bleche Hefestreuselkuchen(nach diesem Rezept) belegt mit Äpfeln, Zwetschgen aus der Grünen Kiste und für den Jüngsten einen Streifen ohne Obst. Mit unserer superpraktischen Apfelschälmaschine (Amazon-Partner-Link), mit der die Äpfel gleichzeitig geschält, in Scheiben geschnitten und entkernt werden, geht das Zubereiten rasch von der Hand.

Der Liebste holt dann gegen 22Uhr die Große vom Bahnhof in Allensbach ab und als sie heimkommen, duftet das ganze Haus nach Kuchen. Wir freuen uns sehr, die Große nach drei Wochen wieder bei uns zu haben.



Am Samstag heißt es für mich zeitig aufstehen. Nach dem Frühstück mit dem Liebsten (die Kinder schlafen noch), fahre ich ins Paradies, einem Konstanzer Stadtteil, und habe für das gemeinsame Buffet Streuselkuchen dabei.

Ich nehme an einem Fachseminar zum Thema "Erlebnispädagogik mit bewegten Spielen" teil. Da das Wetter so schön ist, sind wir den ganzen Tag draußen im Garten beim Palmenhaus. 

Nach Aufwärm- und Kennenlernspielen mit Äpfeln stellt uns Kursleiterin Sabrina Molkenthin, Dipl. Biologin und Leiterin des UmweltZentrum Stockach, herbstliche Wildfrüchte vor und verrät uns Verwendungsmöglichkeiten in der Küche von Schwarzdorn (Schlehe), Weißdorn und Hagebutte. Dann dürfen wir mit den Schätzen aus der Natur kreativ werden und es entstehen hübsche Ketten, Kränze und andere Gebilde. 

Mittags stärken wir uns vom Buffett, die Kursleiterin hat feine Kräuterbutter mit Dost mitgebracht. Zum Trinken gibt es frischen Steuobstwiesen-Apfelsaft, aber auch Wasser, Tee und Kaffee. Nachmittags testen wir verschiedene Spiele, stellen Karten aus Blütenblättern her und bekommen das Bogenbauen gezeigt.
Leider habe ich meine Speicherkarte für die Kamera zuhause vergessen. Und dann noch diese Farben von Blüten und Beeren, da blutet mein Fotografenherz. Die folgenden Fotos vom Seminar wurden mir freundlicherweise von Christine Gierle zur Verfügung gestellt.
































Die Nacht ist sternenklar.  

Sonntags ist wieder ein herrliches Spätsommerwetter. Wir frühstücken spät, dann lassen wir zwei Ladungen Wäsche in der Sonne trocknen. Der Liebste arbeitet an der Lohnsteuererklärung, ich  werkele im Garten und pflanze die Rotbuchen ein. Zum Nachmittagstee lassen wir uns den Streuselkuchen schmecken.
 
Mit der Großen schnipsel ich später dann Gemüse für leckeres Backofengemüse mit Dip zum Abendessen. Ich würze das Gemüse mit frischem Rosmarin und Oregano. Sehr lecker, zur Zeit mein absolutes Lieblingsessen! Um 19Uhr geht der Zug der Großen nach Stuttgart und während der Liebste sie an den Bahnhof bringt, geht der Jüngste in die Badewanne.






vorher
nachher

Montag, 11. Dezember 2017

2. Adventswochenende


Das Wochenende beginnt für mich mit einem netten vorweihnachtlichen Treffen mit den anderen Jugendbegleitern der Grundschule im neueröffneten Cafleur. Währenddessen singt der Liebste mit unserem Chor beim Weihnachtskonzert. Ein bisschen traurig bin ich ja schon, nicht mitsingen zu können, aber ich bin immer noch etwas erkältet.

Samstags  muss ich früh aufstehen, denn gegen 10Uhr treffe ich mich mit den anderen Betreuern, um die Kinder der BUND-Spechte Naturgruppe in Empfang zu nehmen. In der Nacht hat es etwas geschneit und alles ist schön winterlich weiß, es ist frostig kalt und anfangs scheint auch die Sonne.

Wir veranstalten eine Schnitzeljagd in zwei Gruppen über Felder und Wiesen und durch den Wald, unterwegs gibt es Stationen mit Rätseln und Aufgaben. Am Ende treffen wir uns alle wieder am Eulenbach- Parkplatz oberhalb von Wallhausen. Dort in der Grillhütte erwartet uns schon ein Feuer zum Aufwärmen. Das tut so richtig gut. Bald darauf beginnt es wieder zu schneien. Die Kinder grillen ihre mitgebrachten Würstchen und backen Stockbrote. Es gibt noch Spiele, eine Schatzsuche und als Höhepunkt wird gemeinsam ein besonderer "Winterwunschpunsch" zubereitet.

Der Liebste holt mich dort dann ab, ich ziehe mich schnell daheim um und mit einer Flasche am Vortag schnell zubereitetem Mandarinenlikör fahren wir weiter. Weil ich gerne weiße Fotos hätte, begleitet mich der Liebste auf die Mainau zu einem schnellen Fotoshooting an meine 12tel Blick-Stellen, bevor wir weiter zu Bekannten fahren, wo wir zum Adventskaffee eingeladen sind.



















Für den Sonntag habe ich eine Weiterbildung gebucht, das Thema heißt "Philosophieren mit Kindern".
Zum Glück sind die Autoscheiben morgens nicht vereist, unterwegs halte ich am Fähranleger und nehme zwei Teilnehmerinnen mit in die Stadt. Nach einer längeren Suche finden wir schließlich die Räumlichkeiten, die eine angenehme und zugleich reduzierte Atmosphäre bieten. Wir sitzen im Kreis auf Sitzkissen und werden zu Beginn aufgefordert, etwas aus der mit Schätzen aus der Natur gestalteten Mitte zu nehmen und uns damit vorzustellen.

Das Philosophieren mit Kindern, wie es die Akademie Kinder philosophieren anbietet und konzipiert hat, stellt eine Methode dar, über die wir auch mit kleineren Kindern ins Gespräch gehen können, z.B. über Themen der Nachhaltigkeit. Mike Roth und Christine Mok-Wendt von der Uni Konstanz befassen sich im Rahmen der Philosophie mit dem Thema Natur und Umwelt.

In diesem Sonntags-Workshop haben wir die Möglichkeit in die Methode reinzuspüren und sie kennenzulernen. Nach einer theoretischen Einführung üben wir die Methode am Beispiel des Begriffes "Achtung". Dabei bringen Wortspiele und ganz unterschiedliche Bedeutungen neue Sichtweisen und Ideen für die Arbeit mit den Kindern und für uns selbst. Das mitzuerleben ist sehr interessant und macht Lust, die Methode mit Kindern auszuprobieren.


Zwischendurch können wir in der Teeküche eine feine Pausenverpflegung einnehmen. Da die meisten TeilnehmerInnen sich bereits von der Naturpädagogik- Weiterbildung kennen, haben wir uns viel zu erzählen. Auch ein paar Bücher zum Thema liegen bereit. Das Buch Wie wollen wir leben?: Kinder philosophieren über Nachhaltigkeit* kommt gleich auf meine Wunschliste. Anschließend probieren wir dann noch ein Philodrama, eine Rollenspiel- Methode, aus und werden dabei gefilmt. Dabei geht es um die Rodungen der Schwedischen Urwälder.

Während des Seminars setzt starker Schneefall ein und als wir nachher zu den Autos kommen, müssen wir erstmal die Scheiben befreien. Die Straßen sind noch nicht geräumt und wir kriechen dahin. Wie bin ich froh, als ich endlich zuhause ankomme. Dort erwartet mich ein Feuer im Kamin, warmer Tee und Gebäck.