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Mittwoch, 10. Februar 2016

Aschermittwoch

Heute beginnt hier die Schule wieder, die kurzen Faschingsferien sind vorbei. 

In den letzten Tagen haben wir viel geschlafen, den Husten kuriert (ich), bei der Kinderbelustigung im Ort mitgemacht (der kleine Bruder), jeden Nachmittag eine leckere Kaffeepause eingelegt, die neue Ausstellung im ALM angeschaut, genäht, gebastelt, geräumt, gelernt, gelesen und uns bei dem stürmigen Wind zuhause eingekuschelt.

Mit dem Aschermittwoch beginnt heute auch die Fastenzeit. Deshalb haben wir gestern endlich den Weihnachts- ähm Faschingsbaum hinausbefördert. Wir waren richtig erstaunt darüber, wie viel freier Platz im Wohnzimmer plötzlich wieder ist. 

Tschüss Fastnachtszeit!



Montag, 23. März 2015

Unser Wochenende

Am Samstag haben wir den kleinen Bruder zu seiner Generalprobe gebracht. In der Wartezeit waren wir einkaufen und auf dem Wertstoffhof. Da war ich schon ewig nicht mehr und bin wieder sehr erstaunt, was die Leute dort alles in den riesigen Containern entsorgen. Hier gibt es leider keinen Sperrmüllabholung mehr, wo die Leute ihre ausrangierten Sachen an die Straße stellen, so dass andere sich davon etwas mitnehmen können.
Mein Sammlerherz freute sich über altes Geschirr (das Meiste lag allerdings leider in Scherben) und ich nahm eine Zuckerdose als Vase, einen Pflanztopf und einen alten Schlitten für meine Winterdeko mit. 
Am Nachmittag begann es zu regen, der erste Regen seit Längerem und damit der Startschuss für unsere Rasensamen. Zum Tee haben wir uns eine feine Rüblitorte gebacken und der kleine Bruder hat mit seiner Freundin gefilzt. 

Der Sonntag war trübe und etwas kühl. 
Wir waren zu einem Fastenessen eingeladen. Zuerst gab es einen Liedvortag von Grundschülern zur Misereor-Fastenaktion. "Wir sind die Kinder" war das Lieblingslied vom kleinen Bruder, das er in den letzten Tagen auch zu Hause oft geträllert hat.  
Anschließend haben wir uns Reis und Quinoa mit verschiedenen leckeren Soßen schmecken gelassen und uns nett mit Bekannten unterhalten. Und der kleine Bruder hat mit einer Freundin Waffeln verspeist.  
Zum Schluss haben wir noch den Eine-Welt-Laden besucht, uns am Bücherflohmarkt mit tollen Büchern eingedeckt und handgezeichnete Briefkarten erstanden.
Nachmittags habe ich endlich wieder mal gefilzt.



















Montag, 10. März 2014

Fastenfunken

Am Abend des ersten Sonntags nach Aschermittwoch, also dem ersten Fastensonntag, werden sie überall rund um den See entzündet, die Fastenfunkenfeuer.
Dabei handelt es sich um einen alten Feuerbrauch, der bereits im elften Jahrhundert belegt ist. Darüber, wo seine Wurzeln liegen,  gibt es verschiedene Theorien. 
Entweder handelt es sich dabei um einen heidnisch - germanischen Brauch, nach dem mit einem großen Feuer die Wintergeister vertrieben werden sollen und für ein fruchtbares Jahr gesorgt werden sollte. Andere Forscher schreiben den Ursprung den alten Römern zu. Zum römischen Jahresanfang wurde seinerzeit ein heiliges Feuer entzündet. Noch heute wird in Oberitalien dieser Brauch gewahrt. Desweiteren könnte ein enger Zusammenhang mit dem Ende der Fastnacht und dem christlichen Jahresablauf, also dem Beginn der Fastenzeit bestehen. 


Das Fastenfunken ist hier ein richtiges Event mit Würstchenbuden, Musik und vielen Schaulustigen. Wir waren gestern Abend zum ersten Mal dabei und deshalb sehr gespannt auf die großen Funkenfeuer. Auf dem Feld erwartete uns ein kunstvoll aus lauter Baumstämmen aufgebauter Turm, auf dessen Mitte eine Tanne und eine Fasnetspuppe thronte.
Für uns war es ein ganz besonderes schönes Erlebnis das feierliche Anzünden mit Fackeln durch Kinder, ein kleines in den Turm integriertes Feuerwerk und dann das langsame Abbrennen des Riesenfeuers zu erleben und das Spiel der Flammen und den Funkenflug zu beobachten.













Sonntagsfreuden nach einer Idee von Maria von Kreativberg