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Dienstag, 14. Mai 2019

Kurz am Gardasee 3

20.04.19

Als wir am Morgen aufwachen, hören wir den Wind und sehen Schaumkronen auf dem See. Viele Windsurfer reiten auf den Wellen. Zum Mittag hin lässt der Wind dann nach.

Heute heißt es für uns schon wieder abreisen. Freundlicherweise dürften wir das bepackte Auto aber noch auf dem Grundstück stehen lassen.


 
Wir spazieren in den Ort und steigen durch das Labyrinth der Altstadtgassen den Hügel zur alten Burg von Malcesine, dem Castello Scaligero, hinauf. 

Die Burg besteht aus verschiedenen Baukörpern aus unterschiedlichen Bauepochen, auch wenn der allgemein benutzte Name Scaligerburg nur auf das 13. bis 14. Jahrhundert verweist. Anhand der erhaltenen Gebäude lassen sich vier verschiedene Bauperioden unterscheiden, in den sich die Burg schrittweise vom höchsten Punkt langsam nach unten hin ausgebreitet hat.

Wir schauen uns zuerst im unteren Burghof Ausstellungen im Naturgeschichtlichen Museum an, die auf morderne Art und Weise die Tier- und Pflanzenwelt und der Entstehung des Monte Baldos und des Gardasees zeigen. Wir besuchen den Goethe Saal, der an den Besuch Johann Wolfgang von Goethe im September 1786 erinnert und den Galeerensaal, in dem eine Ausstellung die Schifffahrtgeschichte zeigt.
 
Wir besichtigen die große Burganlage, genießen immer wieder den Blick über den See und steigen über steile Treppen auf den Wehrturm, dem ältesten Teil, von dem sich eine traumhafte Aussicht bietet.

































Am frühen Nachmittag holen wir das Auto ab, verabschieden uns vom Vermieter und machen uns auf den Weg Richtung Adria.



























Tschüss Gardasee!

Mittwoch, 8. Mai 2019

Kurz am Gardasee 2


Nach unserem Zwischenstopp in Limone fahren wir mit dem nächsten Schiff weiter Richtung Nordufer des Sees. Schon aus der Ferne sehen wir allerhand Wassersportler, die Gegend ist berühmt für ihre Winde.
Der auffällige Monte Brione, der bis an Wasser geht, fällt ins Auge. Wir werden von zwei Wassermotorrädern in Empfang genommen, die das Schiff durch eine Segelregatta geleiten. In Torbole sul Garda, an der Mündung des Sarca-Flusses gelegen, legt das Schiff dann an.






























Da die Zeit leider nicht mehr für einen weiteren Stopp reicht, bleiben wir an Bord und fahren weiter nach Riva del Garda. Hier steigen wir aus und lassen uns einfach treiben durch die autofreie charmante Altstadt mit ihren vielen historischen Bauten. Immer wieder beeindruckend auch der Blick auf die steil aufragenden Felswände des Monte roccetta. Beim Piazza Garibaldi mit Blick auf den See und die Wasserburg Rocca setzen wir uns und lauschen wir eine ganze Weile Straßenmusikern. 











Mit dem letzten Schiff geht es dann wieder zurück über Torbole und Limone bis nach Malcesine. Durch die trubeligen zauberhaften alten Gässchen laufen wir zurück zur Ferienwohnung, die etwas abseits vom Ortskern liegt. 
 






Der kleine Bruder testet das Wasser im Pool, leider darf er wegen seiner OP nicht schwimmen. Ich lasse mir vom Vermieter die ersten Rosen zeigen. Während die Sonne dann ganz rasch hinter den Bergen versinkt, bereiten wir uns ein Abendessen zu.




























Verlinkt zum Monatsthema Wasser

Montag, 29. April 2019

Kurz am Gardasee


19.04.19

Am ersten Morgen nach der Anreise genießen wir beim Frühstück vom Fenster aus erstmal die herrliche Aussicht. Zum Draußenfrühstücken ist es noch etwas zu frisch. Wir sind zum ersten Mal am Gardasee und uns gefällt dieser Teil des Sees sehr gut.

Wir beschließen, den See per Schiff zu erkunden. Der kleine Bruder darf noch nicht so viel laufen und den Liebsten quälen Rückenschmerzen, da ist solch ein Ausflug per Schiff ganz passend.
 
Wir spazieren durch die romantischen Gassen zum Hafen von Malcesine und gehen an Bord eines alten Fährschiffes. Auf dem Oberdeck sitzend, lassen wir den Blick in alle Richtungen schweifen, genießen die Sonne und lesen uns ein bisschen aus dem Reiseführer vor.

In Limone gehen wir von Bord. Limone war lange Zeit ein einfacher Fischerort, erst im 15. Jahrhundert, gelang Limone wirtschaftlicher Aufschwung. Dank des milden Klimas erlangte der Ort mit dem Bau von zahlreichen Limonaia (Zitronengewächshäusern) den Status des nördlichsten Zitronenanbaugebietes Europas. Heute sind die Zitronen hier überall präsent. Namesgeber des Ortes sind sie wahrscheinlich aber nicht, sondern das lateinische Wort limes (Grenze), denn hier endete die Republik Venedig.

Wir schlendern bzw. schieben uns durch die engen Altstadtgässchen. Hier ist es richtig voll und beinahe alle Touristen sind deutschsprachig, was uns echt nervt. An der Uferpromenade schlecken wir dann alle vier, wie sollte es anders sein, ein feines Zitroneneis. 






































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