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Dienstag, 7. November 2017

Berlin 3. Tag

Dienstag, 31.10.2017

Nach einem ausgiebigen Frühstück vom Buffet holt uns die große Tochter am Hotel ab. Es ist grau und bewölkt, als wir zusammen zum Schloss Charlottenburg gehen. Wir spazieren durch den Park der öffentlich zugängig ist. Die leeren Pflanztöpfe, die kahlen Beete und die Springbrunnen ohne Wasser stimmen mich ein wenig wehmütig, wie schön muss es hier im Sommer sein. Wir entdecken frisch aufgeworfene Maulwurfshügel auf dem englischen Rasen. Vorbei Karpfenteich folgen wir dem Weg zum Belvedere.
An der Spree entlang laufen wir dann zurück zur S-Bahn und fahren zum Tempelhofer Feld, das an die berühmte Luftbrücke erinnert.










Dann geht es in die Stadtmitte zum Gendarmenmarkt.
Von dort aus führt uns die Große über Umwege zum Checkpoint Charly, muss halt man mal gesehen haben. Beim Weiterlaufen werden wir daran erinnert, dass heute Halloween ist. Wir sehen viele gruseig verkleidete Menschen. Und ich dachte immer, Halloween werde in Berlin nicht gefeiert.
Unterwegs sehen wir, das bereits jetzt die Weihnachtsbeleuchtung angebracht wird, obwohl es noch einen ganzen Monat hin ist, bis der Advent beginnt. Auf Wunsch der Kids genehmigen wir uns eine süße Stärkung im Dunkin Donuts.





















Unsere nächste Station heißt Story of Berlin. Das am Kurfürstendamm gelegene Erlebnismuseum über die Geschichte Berlins wurde uns empfohlen. Wir verbringen spannende Stunden darin und begeben uns auf einen Spaziergang durch 800 Jahre Berliner Geschichte. In 23 Themenräumen wird die Alltagswelt der Berliner Bevölkerung auch für Kinder recht gut erlebbar.
Ein Höhepunkt ist die Führung durch einen originalen Atomschutzbunker aus der Zeit des Kalten Krieges direkt unter dem Kudamm, der über 3500 Menschen Schutz geben sollte.






Nachher sind wir ganz schön hungrig und begeben uns auf die Suche nach einem netten Restaurant. Das angesteuerte ist leider proppevoll, dort ist uns die Musik auch zu laut. Wir laufen am hell erleuchteten Stage Theater des Westens vorbei und landen irgendwann wieder in einem Vapiano. 
Dann müssten wir leider die Große verabschieden, das fällt richtig schwer. Wir werden sie erst kurz vor Weihnachten wiedersehen.
Wir steigen in einen Bus der Linie 100. An unserem letzten Abend habe ich mir gewünscht, noch einmal (in Erinnerung an damals) durch das beleuchtete Brandenburger Tor zu laufen. Der Liebste und der kleinen Bruder begleiten mich netterweise.
Nachher geht es mit dem Schnellbus bis vor die Tür des Hotels.






































Am nächste Tag heißt es schon wieder Abschied nehmen von Berlin. Am Bahnsteig mache ich ein allerletztes Foto. Tschüss Berlin!


Die Rückfahrt ist relativ entspannt, obwohl die Züge wieder übervoll sind, kommen wir diesmal gut voran und sind abends um 21:30 pünktlich wieder zuhause.

Das waren außerordentlich schöne und interessante Tage, an denen wir sehr viel gesehen haben. Hoffentlich Ganz sicher wird es nicht wieder 30 Jahre dauern, bis ich dorthin zurückkomme!

Sonntag, 5. November 2017

Berlin 2. Tag

Montag, 30.10.2017

Wir werden von der Sonne geweckt, denn trotz Verdunklungsvorhängen, ist es ungewohnt hell im Hotelzimmer. 
Nach einem guten Frühstück machen wir uns auf den Weg und treffen die Große. Sie begleitet uns zur East Side Gallery. Die East Side Gallery ist eine bemalte 1,3 Kilometer lange Teilstrecke der ehemaligen Berliner Mauer entlang der Spree. Sie ist mit über hundert originalen Mauermalereien die längste Open-Air-Galerie weltweit.
Wir laufen die ganze Strecke ab und schauen uns alle Gemälde an. Es ist stellenweise unangenehm voll dort, denn ganze Schulklassen sind unterwegs und fotografieren sich vor der Mauer.
Wir gehen dann lieber auf der anderen Seite der Straße in der Sonne bis zum Ende.




 
Dann fahren wir weiter, denn ich möchte zur Museumsinsel. Wir spazieren dort ein wenig herum und schauen uns die großen Museumsbauten von außen an. Einige werden gerade renoviert und sind nicht wirklich fotogen, aber den kleinen Bruder faszinieren die vielen Kräne. Als es plötzlich zu tröpfeln anfängt, gehen wir spontan in den Berliner Dom, aber dort stehen schon einige Besucher Schlange. Es hat auch schon wieder aufgehört zu regnen und wir fahren mit dem Bus weiter zum Alexanderplatz.








Wir statten dem Nikolaiviertel einen Besuch ab, weil wir im Reiseführer davon gelesen haben. Das Nikolaiviertel ist zusammen mit Cölln das älteste Siedlungsgebiet der Stadt. Wir bewundern das Rote Rathaus, spazieren am Spreeufer entlang und laufen einmal um die Nikoleikirche herum. Angewohnt leer ist es hier. 










Wir legen eine Pause ein bei Tee, Kakao und süßem Gebäck und fahren dann nach Alt- Moabit. Dort zeigt uns die Große, wo sie ihr Praktikum absolviert, dann spazieren wir über die Spree und am Ufer entlang und genießen dabei wir die letzten Sonnenstrahlen.










Am Schloss Bellevue angekommen, können wir einen prächtigen Abendhimmel bewundern. Wir bleiben noch davor stehen, bis zur Blauen Stunde die Abendbeleuchtung angeschaltet wird. Mit müden Beinen laufen wir dann noch weiter zur Siegessäule.








  
Wir schauen noch kurz bei den Hackeschen Höfe vorbei, haben aber alle großen Hunger und sind müde. Wir fahren zum Hbf und ergattern einen Tisch im Vapiano, da findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Auch der Nachtisch ist lecker. Dann verabschieden wir die Große und fahren ins Hotel zurück.