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Dienstag, 25. November 2025

Eisige Novembertage

Letzte Woche ist es kalt geworden und ab und an zeigte sich auch die Sonne. An einem Morgen hatte ich die Gelegenheit, dieses wunderbare Blau von Himmel und Wasser an der Seestraße zu genießen. Später sah ich beim Stadtgarten mit einer neugierigen Möwe dem Platzieren der Buden für den Weihnachtsmarkt zu und fragte mich, was dieser Vogel wohl denkt angesichts der Veränderungen. 

Samstag, 8. November 2025

Novembersonne am See


Kaum zeigte sie sich hier in der letzten Zeit, meist hielt sich der Nebel beharrlich. Am ersten Tag nach den Ferien konnte ich die Sonne und einen unverschämt blauen Himmel zwischen zwei Terminen beim Spaziergang durch den Konstanzer Stadtgarten und auf der Promenade entlang der Seestraße genießen. Die Bergkette lag ausgebreitet über dem Wasser.  

Freitag, 24. Oktober 2025

Mitte Oktober

 
Zum Ende der Schifffahrtsaison der BSB bin ich letzte Woche nochmal an Bord gegangen. Auf der anderen Seeseite habe ich mich in Überlingen unter die wenigen Touristen gemischt und einen Stadtbummel durch das schöne Bodenseestädtchen genossen.
   

Montag, 29. Januar 2024

Wind und Wellen


Letzte Woche Mittwoch habe ich mich am See gut durchpusten lassen. Und das kam so: Nach einer Stunde in einem überheizten und gut gefüllten Wartezimmer bin ich nach dem Termin spontan noch runter ans Wasser gegangen. Denn aus den Fenstern der Praxis im obersten Stock hatte ich einen Stück der Alpenkette erspäht. Es war etwas windig, aber mit so schönen Wellen hatte ich nicht gerechnet. Ich genoss die besondere Stimmung und das "Vitamin See".

Mittwoch, 27. Dezember 2023

Unsere Weihnachtsfeiertage


Ich hoffe, ihr konntet die Feiertage genießen! Unsere Weihnachtstage waren wunderbar gemütlich. Und wir wurden sogar mit Sonnenschein beglückt. An Heiligabend habe ich unseren Weihnachtsbaum geschmückt. Diese schlanke Tanne macht sich gut im Raum, ihre dünnen Äste biegen sich aber stark unter der Last von Kugeln und anderem Baumbehang.

Samstag, 24. Oktober 2020

Wochenschnipsel

Die Woche hat sich schon ein bisschen wie Ferien angefühlt. Wir haben morgens lang geschlafen und es uns zuhause gemütlich gemacht, denn der kleine Bruder hat diese Woche wegen seiner starken Erkältung nicht die Schule besucht. Seit Montag müssen hier alle SchülerInnen ab der fünften Klasse auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der kleine Bruder meinte, wie das denn gehen soll, er könne ja mit Maske nicht mal seine Nase putzen. Er hat dann seine Lehrerin per Mail gefragt, was er zuhause nachholen kann und Arbeitsaufträge bekommen. Ich war diese Woche auch schon wieder etwas erkältet und habe nun schon seit drei Wochen Kopfschmerzen.

Da der kleine Bruder sich aber eigentlich fit fühlte und nicht auch noch seinen Schlagzeug-Unterricht verpassen wollte, brachte ich ihn am Dienstag Nachmittag mit dem Auto zur Musikschule. Die knappe halbe Stunde Wartezeit nutze ich für einen Spaziergang am Konstanzer Trichter. Ich versuchte Abstand zu den Urlaubern und Passanten zu halten und genoss die Alpensicht, auch wenn es etwas dunstig war.




Am Dienstag und Mittwoch gab es morgens Nebel, der sich erst spät lichtete. Nachmittags wurde es dann ganz angenehm und wir haben die letzten Äpfel vom Patenbaum gepflückt und aufgesammelt und in den Apfelstiegen auf dem Balkon gelagert. Hoffentlich sind nicht bald die Mäuse dran.














Diese Woche hat Konstanz und der Landkreis mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht. Die Schweiz gilt nun als Corona-Risikogebiet, auf den Grenzverkehr und den Einkaufstourismus hat das aber vorerst keine Auswirkungen.

Am Donnerstag wurde es schön warm und ich habe den ganzen Nachmittag im Garten gearbeitet. Ich habe Stauden ein- und umgepflanzt, Blumenzwiebeln eingesetzt und den Rasen gemäht und gedüngt, bevor abends der Regen kam. Diese Ecke im Gärtchen gefällt mir gerade sooo gut:

Heute haben hier nun die Herbstferien begonnen. Es ist nur eine Woche, aber wir freuen uns trotzdem auf ein paar schöne gemeinsame freie Tage.

 

Ich freue mich sehr über das Interesse und hoffe, du kannst etwas für dich mitnehmen. Wer mag, darf mir gerne einen Kommentar hinterlassen oder etwas in mein virtuelles Spendenkästle werfen. Vielen herzlichen Dank für die Anerkennung!












 

Montag, 12. August 2019

Ferienwochenende






Den anfangs regnerischen Samstag haben wir entspannt zuhause verbracht, einen Streuselkuchen mit Zwetschgen (ich) und Brownies (die Große) gebacken, am Projekt Treibholzspiegel weitergewerkelt (der Liebste), Koffer gepackt (die Große) und gelesen (der kleine Bruder). 

Nachmittags klart es auf und wir beschießen nach dem Abendessen, in die Stadt zu fahren, um uns das hoffentlich letzte Seenachtsfeuerwerk aus der Ferne und ohne viel Rummel anzusehen. In 2014 und 2017 hatten wir uns ein solches schonmal angeschaut. Konstanz hat Anfang Mai als erste Stadt Deutschlands den Klimanotstand ausgerufen und nun soll auch das Seenachtfest umweltfreundlicher werden und die prachtvolle Himmelsschau, die gemeinsam mit der Partnerstadt Kreuzlingen veranstaltet wird, gestoppt werden. Was wir sehr begrüßen, solch ein 80.000 Euro teueres Spektakel ist unvernünftig, menschenunwürdig und einfach nicht mehr zeitgemäß. 
 
Wir kurven erstmal beim Hörnle-Parkplatz herum, aber dort ist jede kleinste Stelle womöglich bereits seit Stunden zugeparkt, schließlich finden wir beim Wasserwerk einen Parkplatz. Es ist kühl und wir sind dankbar, unsere Jacken dabei zu haben. Durch den stockdunklen Wald laufen wir im Schnellschritt zum Hörnlestrandbad und über die Liegewiesen, dann den Weg am See entlang. Ich muss an die Wasservögel denken. Viele kleine und große Boote und Schiffe haben ihren Weg in den Konstanzer Trichter gefunden und warten dort aufgereiht auf den Beginn des Klangfeuerwerks. 

Als wir am von Menschen überfüllten Anlegesteg versuchen, nach vorne zu gelangen, bekomme ich etwas Panik. Da geht auch schon das Feuerwerk los und wir merken, dass wir das von Konstanz aus abgefeuerte dort nur hinter Bäumen sehen können. Wir gegen rasch weiter bis zu einer Stelle, wo wir uns durch die versammelten Menschen und über Picknickdecken hinunter ans Wasser begeben können. Um besser sehen zu können, steige ich aus meinen Schuhen und laufe über die Steine ins Wasser. Fetzen der Musik dringen zu uns herüber. Das Konstanzer Feuerwerk geht eine Viertelstunde, dann wird von der Schweizer Seite aus abgefeuert. Am Ende gibt es noch eine gemeinsame Runde. Jedesmal applaudieren die Zuschauer um uns herum und alle Boote und Schiffe betätigen ihre Hupen und jede klingt etwas anders.

Anschauen kann man sich das Konstanzer Feuerwerk übrigens nochmal dort. Der kleine Bruder meinte zu uns auf dem Rückweg, er habe die ganze Zeit an die Kinder denken müssen, die diese Feuerwerkskörper hergestellt haben.






































Am Sonntag bringen wir mittags die Große zu ihrem Zug an den Radolfzeller Bahnhof. Sie fährt für 4 Wochen nach Berlin, wo sie eine Stelle bei einer Filmproduktionfirma hat. Wegen Sperrung der Strecke nach Stuttgart und weil sie wegen starker Auslastung der Züge ihren Anschluss verpasst, kommt sie erst gegen Mitternacht in der Hauptstadt an.

























Wir fahren dann weiter über die Vordere Höri durch Bankholzen mit hübschen Fachwerkhäusern und kurven hinauf auf den Schiener Berg, dabei können wir in der Ferne die Hegauvulkankegel sehen. Oben parken wir auf dem ersten Parkplatz und spazieren erst Richtung Ruine Schrotzburg, die wir aber nicht finden. Es ist auch zu warm in der prallen Sonne, viel angenehmer wandern wir dann im Wald auf einem kleinen Pfad Richtung Schweiz. Unterwegs genehmigen wir uns mitgebrachten Kuchen. Ab und zu bietet sich uns ein Ausblick auf den Zellersee, wie dieser Teil des Untersees genannt wird.






































Abends steht dann zuhause noch ein bisschen Gartenarbeit an, bevor es wieder zu regnen beginnt.

Sonntag, 10. August 2014

Sonntagsfreude: Beim Seenachtsfeuerwerk

Obwohl wir nun schon bald zehn Jahre hier am See wohnen, waren wir bisher noch nie dabei: Das traditionelle Seenachtsfest in Konstanz und Kreuzlingen lockt jedes Jahr zehntausende Besucher an. Über den ganzen Tag hinweg finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Höhepunkt ist stets das spektakuläre Seefeuerwerk - eines der größten in Europa. Eine halbe Stunde lang lassen deutsche und schweizer Pyrotechniker über dem Bodensee "gemeinsam die Sterne im Takt der Musik tanzen". Ein Spektakel, das man mindestens einmal miterlebt haben muss!
Menschenmassen sind nun mal nicht so unser Ding, aber das berühmte Feuerwerk wollten wir uns doch gerne einmal anschauen. So sind wir gestern Abend kurzentschlossen alle zusammen ans schweizerische Bodenseeufer gefahren und haben uns in Bottighofen an der Hafenmole postiert. 
Mindestens zwölf große Schiffe warteten aufgereiht im Konstanzer Trichter auf den Beginn des Feuerwerks. 
Dann ging es los: Zu Anfang wurde vor dem Konstanzer Stadtgarten ein farbenprächtiges Feuerwerk dargeboten, begleitet von Musik, die in Fetzen auch zu uns herüber drang. Beeindruckend waren immer wieder auch die sich auf den Wellen wiederspiegelnden Farben. Dann wurde das wunderschöne Feuerwerk von der schweizer Seite aus fortgesetzt. Und als wir dachten, alles sei vorüber, begannen plötzlich beide Städte gleichzeitig zu einem großen Finale anzusetzten, ein besonders zauberhafter Moment.
Ergreifend war auch jedesmal das durchdringende Dankeschön vieler Schiffshupen. Und am Ende konnten wir beobachten, wie sich all die großen Schiffe wieder auf den Rückweg machten.