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Donnerstag, 26. November 2020

Leckeres Leinöl

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Leinöl steht schon seit einer Weile auf unserem Speiseplan. Es enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, insbesondere einen hohen Anteil an der Omega 3-Fettsäure, sowie Vitamin E.

Deshalb waren wir sehr erfreut, dass wir Leckeres Leinöl testen durften. In Friedrichshafen hier am Bodensee gibt es eine kleine Leinölmühle, die spezialisiert ist auf bestes, hochwertiges Bio-Leinöl!

Mittwoch, 9. Januar 2019

Palmöl - Das geht uns auf den Keks!


Palmöl, ist dieser Tage in aller Munde, in wahrsten Sinne des Wortes. Es wird aus der Palmfrucht gewonnen und ist sowohl das beliebteste als auch das günstigste Öl der Welt. Die Lebensmittelindustrie setzt es vor allem als Stabilisator in Fertigprodukten ein.

Palmöl wird bei der Herstellung von Margarine verwendet. Es steckt auch in Nutella & Co., Keksen und Kuchen, salzigem Knabbergebäck, Erdnüssen, gefüllter Schokolade und vielen Fertiggerichten. In Tütensuppen sorgt Palmöl dafür, dass kein Pulver am Beutel klebt. Das trifft genauso für Bio-Produkte zu. Sogar in Säuglingsnahrung kommt es vor.

Im Bereich der Körperpflege findet es sich in Cremes, Seifen, Waschmitteln, Lippenstiften... Und es ist im Biosprit.  
 
Beim Griff ins Supermarktregal und beim Tanken entscheiden wir über das Schicksal bedrohter Arten wie Orang-Utan oder Tiger und des Regenwaldes. Mittlerweile erstreckt sich der Anbau von Palmölplantagen weltweit auf eine Fläche von etwa 19 Millionen Hektar rund um den Äquator in artenreichen Regionen wie Indonesien und Malaysia. Für neue Plantagen werden weiterhin zahlreiche Hektar Regenwald gerodet. Kann man beispielsweise dort nachlesen! Eindrucksvoll wird die Problematik dargestellt auch für Kinder in diesem süßen Weihnachtsspot (Link zu YouTube) der britische Supermarktkette Iceland Foods, den Regulationsbehörde in Großbritannien verboten hat, weil er zu politisch sei.

Und wenn wir Palmöl mit der Nahrung aufnehmen, stellt sich außerdem die Frage, ob es gesundheitliche Auswirkungen für uns hat.
Palmöl steht im Verdacht, an der Entstehung von Krankheiten beteiligt zu sein. Beim starken Erhitzen des Öls können sogenannte Fettsäureester entstehen, die nach Auskunft des Bundesinstituts für Risikobewertung als krebserregend gelten. Die Substanz löse im Tierversuch ab einer bestimmten Dosierung Tumore aus. Genauer hier nachzulesen!
Der relativ hohe Gehalt an gesättigten Fettsäuren in Palmöl kann nach Ansicht von Medizinern zu einer Verschlechterung der Blutfette führen. Dadurch steige das Risiko für Gefäßverkalkung und Diabetes.
Studien haben gezeigt, dass Palmöl den LDL-Cholesterinspiegel steigern oder zumindest negativ beeinflussen kann. Als besser für die Gesundheit gelten Pflanzenöle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren.

Wir haben uns seit einiger Zeit dazu entschlossen, keine Produkte mit Palmöl mehr zu kaufen. Sicher, am besten wäre es, alles selbst zu machen, denn dann weiß man genau, was drin ist und braucht gar keine Fertigprodukte mehr zu kaufen. Und wenn man es doch tut, bleibt nur der Blick auf das Kleingedruckte. Die Italiener machen es vor, was hierzulande in den Supermarktregalen noch absolut selten ist, dort werden Produkte ohne Palmöl schon seit Jahren deutlich gekennzeichnet.

Hier findet ihr eine Auflistung von Produkten ohne Palmöl. Und dort ein Rezept zum Selbermachen von veganer Margarine ohne Palmöl. Und da wir lange auf der Suche nach einer Alternative zu den üblichen Schoko-Aufstrichen in Bio-Qualität ohne Palmöl waren, wir können diesen, auch in der Familiengröße (beides Amazon-Partner-Links) empfehlen, der auch noch sehr gut schmeckt. Mal wieder die Italiener:-)
 





Freitag, 16. März 2018

Heute

Heute hatte ich meine ambulante Operation des Schnapp Fingers.
 
Der Liebste begleitet mich am Vormittag in die Klinik. Ich muss etwas warten, dann werde ich in einen Raum gebracht, wo ich mich bis auf die Wäsche ausziehe und in ein OP- Hemd schlüpfe. Ich soll dann auf einem bequemen Stuhl sitzen und warten. Da ist friere, bin ich dankbar, dass mir eine Schwester eine vorgewärmte Decke anbietet. Die Zeit zieht sich und irgendwann wird es mir zu dumm und ich hole meinen Reader aus dem Spint und lese.

Nach einer knappen Stunde werde ich endlich abgeholt und in den OP-Raum gebracht. Mein rechter Arm liegt auf einem seitlich an die Liege angestellten Tisch und wird ordentlich mit Hautantiseptikumlösung gewaschen. Ich frage, wann denn der Venöse Zugang gelegt wird und erfahre, dass ich keinen brauche. Umso besser!  

Ein Tuch wird gespannt, um mir den Blick auf die Operation zu versperren. Ich bekomme am Oberarm eine Blutsperre, ähnlich einer Blutdruckmanschette angelegt, mit der die Blutzirkulation künstlich gedrosselt wird. Als erstes wird nun die lokale Betäubung gespritzt, was das Unangenehmste ist. Dann wird ein Schnitt unten am Daumen gemacht und die Engstelle, die Sehnenkapsel (1.Ringband) vollständig gespalten und die Sehnen aus den Verwachsungen befreit. Anschließend werde ich aufgefordert, meinen Daumen zu beugen und es funktioniert. Dann wird genäht und schließlich verbunden.

Endlich hab ich es überstanden und darf mich wieder anziehen. Etwas ungewohnt mit links. Ich warte noch auf den Brief und bekomme Schmerztabletten mit. Jetzt ist die Hand rotbraun und dick verbunden. Am Montag muss ich zur Kontrolle wieder hin. Die Fäden werden erst in 10 Tagen gezogen.


Mittwoch, 27. Mai 2015

Läusealarm

Als das Tochterkind am Freitag aus der Schule kam, meinte sie: "Mama, ich glaub ich hab Läuse". Ich beruhigte sie: "Alles nur Einbildung! In unserer Familie gibt es keine Läuse!" 
Und wirklich haben unsere Kids noch nie Läuse gehabt, irgendwie sind wir da in den ganzen Jahren immer drumherum gekommen. Auch die Läusezettel, die die Kids ständig aus Schule oder Kita mitbringen, mit der Info, dass jemand aus der Einrichtung Läuse hat, und man sein Kind bitte daraufhin untersuchen soll, haben wir nicht mehr wirklich ernst genommen.
Da ist gerade beim Marmeladekochen war, konnte ich nicht gleich bei ihr Nachschauen und irgendwie glaubte ich es auch nicht. 
Als ich dann aber "Mama, da läuft eine Laus, ich seh sie!" hörte, war ich mir nicht mehr so ganz sicher. 
Und tatsächlich, nach einer Beratung durch unsere läuseerfahrene Nachbarin und der Aushändigung einer Spülung und diversen Läusekämmen, sah nun auch ich eine erste Laus. Wie gut, dass unsere Nachbarin immer eine Packung Läusemittel zu Hause hat...
Wir Anderen sind zum Glück nicht betroffen.