In katholischen Einrichtungen werden Personen, die nicht kirchlich verheiratet sind, nicht eingestellt, bzw. ihnen wird gekündigt, da sie gegen die Glaubens- und Sittenlehre der Katholischen Kirche verstoßen. Beispiel findet man z.B. hier , da oder dort.
Diese Erfahrung habe ich jetzt selbst machen müssen, denn ich hatte mich in der Kita hier vor Ort (in dessen Kleinkindergruppe ich bereits ein Jahr gearbeitet hatte) um einen Minijob mit 7 Stunden pro Woche als Krankheitsvertretung beworben. Obwohl gerade Personalmangel herrscht und ich die Einrichtung und die Kinder bereits gut kenne, wurde mir abgesagt. Mein Mann und ich wären nun sogar bereit gewesen, eine Sanatio in radice (Heilung in der Wurzel) zu beantragen. Nach zwei Monaten habe ich heute eine Absage bekommen aus plötzlich ganz anderen Gründen: Es würde stören, dass mein Sohn gleichzeitig die Einrichtung besuche (er geht nur noch ein halbes Jahr dorthin und die vorherige Kraft auf dieser Stelle hatte auch ihre Kinder in der Einrichtung) und es sei unklar, ob ich die Konzeption der Kita überhaupt befürworte!
Ironischer Weise durfte ich dort unentgeltlich aushelfen, aber sobald es um eine Festanstellung geht, stellt sich das Bischhöfliche Ordinariat in Freiburg stur.
Diese Geschichte musste ich mir jetzt unbedingt mal von der Seele schreiben. Die Situation macht mich traurig und wütend.