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Donnerstag, 15. Mai 2025

Gegen das Vergessen

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist."
 Gunther Demnig 

Am 8. April besuchte ich eine Führung zu den Stolpersteinen in der Altstadt. Die Initiative  „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ hatte im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus dazu eingeladen.

Donnerstag, 27. März 2025

30 Jahre Mama


Eigentlich würde hier heute ein Geburtstag gefeiert. Ein runder, denn unsere erste Tochter wäre heute 30 Jahre alt geworden. Wenn sie gesund und ohne große Beeinträchtigungen auf die Welt gekommen wäre, wie hätte sie wohl ausgesehen? Wie hätte sie gelacht? Was hätte sie gemocht? Wie hätte sie wohl ihr Leben gestaltet? Vielleicht hätte sie auch schon einen Partner gehabt, ein Kind?

Donnerstag, 10. März 2022

Donnerstagsschnipsel


* Am Montag hat hier die Schule wieder begonnen. Das Alltagsgeschäft fällt gerade schwer, zu viele Gedanken gehen mir durch den Kopf. Und täglich kommen weitere schreckliche Nachrichten. "Zum Glück ist Frühling", schieb mir eine Leserin. Und genauso ist es. Spaziergänge oder Gartenarbeit sind meine Kraftquellen, dabei kann ich recht gut abschalten. Und da ich ja quasi eine Blumeninsel vor der Haustüre habe, nutze ich das auch. Dort blühen jetzt unzählige Krokusse und die ersten frühen Tulpen recken an der Frühlingsallee ihre Köpfe ans Licht.

Freitag, 19. März 2021

Eintönigkeit


Jeden Tag immer das Gleiche, mein Leben verläuft zur Zeit recht eintönig und langweilig. Das spiegelt sich auch hier im Blog wieder. Und genau das wird mir in kritischen und abwertenden Kommentaren, die anonym angebracht werden, immer wieder mal vorgeworfen.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Weitermachen

Es fällt schwer, zur Tagesordnung zurückzukehren. Nach dem Montagabend in Berlin. Nach immer neuen Berichten von Gewalt, die Menschen sich untereinander antun.
Ich bin erschüttert und entsetzt über all diese schrecklichen Ereignisse. Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. 

Können wir denn einfach so weitermachen, als sei nichts geschehen? 

Katja hat es so wunderbar auf den Punkt gebracht, in ihrer Antwort auf diese Frage, sie schreibt: Zitat "Wo das Ziel ist, uns durch Terror, Mord, Angst, Panikmache, Schuldzuweisungen und tumbe Hetzerei unsere Freiheit zu nehmen und die Gesellschaft zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen, um sie zu zerstören, da ist die einfachste Form von Protest, genau das nicht zuzulassen."

Und genau deshalb bleibe ich bei meiner kleinen Erinnerung an das Weihnachtsgefühl und dem Wunsch nach einer heilen Welt und zeige hier unser liebstes Rezept für Vanillekipferl.
Denn fein duftendes zartes Gebäck verbinden viele mit ihrer Kindheit, es erinnert an das Gefühl von Menschlichkeit, Daheimsein und Geborgenheit. 




Zutaten für den Teig: (in Klammern Familienportion)

250 g (500g) Mehl
1 TL (2TL) Backpulver
80g (160g) Zucker
3 (5) Eigelb
175g (350g) Butter
125g (250g) gemahlene Mandeln

Außerdem:
 
50g Puderzucker
1Pck. Vanillezucker 

Zubereitung:

Einen Knetteig herstellen und für etwa eine Stunde in den Kühlschrank geben. 
Aus dem Teig daumendicke Rollen formen, davon gut 2cm lange Stücke abschneiden, diese zu etwa 5 cm langen Hörnchen formen.

Auf dem mit Backpapier ausgelegtem Backblech bei 150 °C Umluft etwa 10-12 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. 

50g Puderzucker mit 1 Päckchen Vanillezucker mischen und die heißen Hörnchen darin wälzen.


Donnerstag, 2. Juni 2016

Alltag

Während uns hier schon wieder der Alltag voll im Griff hat und die nächsten Wochen bereits mit Terminen gut belegt sind, fühlt es sich an, als sei ein Teil von mir immer noch am Mittelmeer.
Und der Liebste meinte heute Morgen, er könne sich gar nicht an die "Grüne Hölle" da draußen gewöhnen. 

Was uns fehlt, ist der mediterrane Flair, gar nicht mal die Wärme, aber die Sonne, die Düfte, die Mentalität, auch die Einfachheit und natürlich die wirklich überall blühenden Pflanzen und Blumen.

So wird es wohl noch ein bisschen dauern, bis wir wieder richtig zuhause und im Alltag angekommen sind.