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Donnerstag, 13. Oktober 2022

12 von 12 im Oktober


Auch wenn ich zur Zeit kaum dazu komme, hier etwas zu posten, will ich doch wieder bei 12 von 12 mitmachen und meinen Alltag in 12 Fotos zeigen. Alle Teilnehmer*innen sind drüben bei Caro versammelt.

Um halb 9 bin ich schon in der Schulbücherei und treffe meine Kollegin sowie eine neue Mutter, die uns ab sofort unterstützen wird. Wir lesen den Erstklässlern abwechselnd und in zwei Gruppen hintereinander Mortina – Ein Mädchen voller Überraschungen*, den ersten Band der Reihe um ein Zombi-Mädchen vor. Das passt jetzt vor Halloween prima und die Kinder sind begeistert und erzählen von ihren eigenen Kostümen.

Freitag, 12. Juni 2020

12 von 12 im Juni


Guten Morgen! Wir haben Pfingstferien und genießen den schönen Tag. Heute vor genau einem Jahr waren wir in Schweden, da war das Wetter ganz anders. 


Als der Liebste vom frühen Wocheneinkauf wiederkommt, frühstückt er mit dem Jüngsten. Ich trinke erstmal im Garten mein warmes Zitronenwasser.  Ich möchte heute wieder Intervallfasten machen.

Ich drehe eine Runde durch den Garten. Die Rosen sind gerade die Stars, die rote Kletterrose (Foto oben) habe ich erst vor drei Jahren gepflanzt. Die Johannisbeeren sind noch nicht rot. Ich hatte Jungfer im Grünen augesät, jetzt blüht sie. Die hübschen Blüten und die Samenkapseln mag ich so. 


Der Liebste geht dann ins Homeoffice, der kleine Bruder faulenzt und ich wasche Wäsche und mache Haushalt.


Im Briefkasten ist ein neues Buch, das ich zum Rezensieren zugeschickt bekommen habe: 52 kleine & große Eskapaden am und um den Bodensee (Affiliate Link). Die Aufmachung spricht mich sehr an und ich stöbere eine ganze Weile darin. Einige der tollen Tourenvorschläge kenne selbst ich noch nicht.
Ich arbeite dann noch an meinem Buchprojekt und plane etwas für das Wochenende.


Dann mache ich ein Päuschen auf dem Balkon im Strandkorb und sonne meine Beine. Mein aktuelles Buch, Die Taten der Toten, (Affiliate Link) der gerade erschienene achte Band der Krimiserie um die Kommissarinnen Nyström und Forss ist wieder super spannend geschieben. Es geht diesmal dabei auch um den bekanntesten Kriminalfall der schwedischen Geschichte, den Mord an Olof Palme.  
Weil es 27C ist, wird es mir am Balkon leider schnell zu warm.


Um drei gibt es dann endlich etwas für mich zu essen. Ich mache mir eine Kaffee und dazu esse ich Erdbeeren mit gemahlenen und gehackten Mandeln und Sahne. Obendrauf kommt etwas Raspelschokolade. Fertig ist mein schnellgemachter glutenfreier Kuchenersatz, der fast genauso gut wie Kuchen schmeckt.
























Dann steht das Maikind mit einem großen Rucksack vor der Türe. Sie hat die Strecke von Freiburg mit einer Freundin zusammen teilweise per Rad zurückgelegt und unterwegs eine Nacht gezeltet. Seit Fasching, dem Beginn der Corona-Zeit, war sie nicht mehr hier.  Sie wird freudig begrüßt und hat einiges zu erzählen. Wir stellen dann gleich nochmal eine Waschmaschine an.
























Die Kids spielen miteinander, während ich Geschenke einpacke.


Dann gibt es ein spätes Abendessen auf  der Terrasse. Ich esse Gemüse mit einem Würstchen. Die Hitze hat nachgelassen, jetzt ist es draußen angenehm.


Wir radeln dann noch zum Lieblingsstrand und kommen gerade recht zum Sonnenuntergang. Der ist für Konstanz um 21:20Uhr berechnet, das passt, nur stehen kleine Wolken im Westen.


Und für ein paar Minuten kommt es mit tatsächlich wie Urlaub vor und ich genieße den Sand unter meinen Füßen, den Geruch von Seetang und Sonnencreme, das sanfte Schwappen der Wellen, die Reflektionen der letzten Sonnenstrahlen auf dem Wasser ...


Zurück zuhause schiebe ich noch schnell meinen Kuchenteig in den Ofen und verziere anschließend den fertigen Kuchen. Denn morgen feiern wir Geburtstag und haben einen tollen Ausflug geplant. 

Ich verlinke meinen Eintrag drüben bei Caro, die heute, wie an jeden 12. eines Monats, die Tageseinblicke aller TeilnehmerInnen sammelt. 

Habt ein feines Wochenende!


Mittwoch, 13. Mai 2020

12 von 12 im Mai

Hier sind 12 Fotos von meinem 12.Mai. Wir sind nun schon in der siebten Woche zuhause. Drüben bei Caro versammeln sich alle, die ihren Tagesablauf in 12 Bildern zeigen.


Heute am Fest des Eisheiligen Pankratius gab es zum Glück keinen Frost in der Nacht. Ich werde um 8Uhr wach, als der Liebste und die Große sich gerade fertig machen. Da ist es 4C. Die beiden machen seit Beginn dieser verrückten Corona-Zeit den Einkauf für die Woche zusammen. Dazu fahren sie immer ganz früh ins Einkaufszentrum.

Der kleine Bruder schläft noch. Ich trinke erstmal eine Tasse Tee und genieße die Stille im Haus. Hach, ich liebe diesen Blick aus dem Fenster gerade sehr. In diesem Jahr wurde auf dem Feld hinterm Haus ausnahmsweise mal eine Blumenwiese eingesät. Ich lege mich dann nochmal ins Bett und lese in meinem aktuellen Buch (Affiliate Link).





















Als die beiden zurück sind und alles ausgeräumt und verstaut ist, wird auch schon die Grüne Kiste vom Rengoldshausener Hof geliefert. Darin ist Gemüse und Obst sowie Eier und in der blauen Kühlbox Milchwaren und manchmal Fleisch. Ich bestelle das alles immer so, wie wir das brauchen und mögen. Wir müssen dann quasi puzzeln, um alles im Kühlschrank unterzubringen.

Nach dem Frühstück beginnt der Liebste mit Homeoffice im Dachstudio und hat beinahe nahtlos Vorlesungen und Konferenzen bis zum Abend. Für den Jüngsten steht wieder Homeschooling an. Diese Woche soll er für den Hauptunterricht einiges fertigstellen, denn am Freitag müssen wir die dicke Mappe mit allen Blättern und Arbeiten von sieben Wochen in die Schule bringen. Die Lehrerin hat wieder Sprachmemos geschickt und ein Dossier zum Lesen zur Einstimmung auf die nächste Geschichtsepoche. Er sitzt heute an einem Mathearbeitsblatt und an der Englisch Lektüre. Ich erledige dabei Hausarbeit und muss ihn immer wieder motivieren, weiterzuarbeiten.

Die Sonne scheint und erwärmt die Luft mittags auf 14C. Im Garten ist es noch nass, heute wird hier kein Trampolin gesprungen.




















Ich schaue nach den Rosen, die alle übervoll mit Knospen hängen, ob sich nicht schon eine geöffnet hat. Ja, an der Hauswand entdecke ich dann die allererste. Der Nachbarkater streicht mir um die Beine und legt sich dann auf die sonnenwarmen Steine an unserer Feuerstelle.  Der kleine Bruder schaut nach, ob schon etwas aus seinen im Rahmen einer Schulaufgabe ausgesäten Samen hervorspitzelt.  Er meint, Pflanzen würden doch Musik mögen, ob er ihnen vielleicht etwas vorspielen soll.




















Wir essen Müsli auf der Terrasse. Das ist meines:


Dann bringe ich der kleinen Bruder in die Stadt zur Musikschule. Da er Einzelunterricht hat, darf er heute zum ersten Mal wieder zum Schlagzeugunterricht. Er bringt seine eigenen Schläger mit. Er muss die Schule mit Maske betreten und zuerst die Hände waschen. Und es gibt ein Einbahnstraßensystem. Während des Unterrichts darf er die Mund-Nasen-Bedeckung ausziehen. Nach dem Unterricht wird vom Lehrer alles desinfiziert.

Ich fahre weiter in die Altstadt. Die Hälfte der beliebten Parkplätze auf dem Stephansplatz sind frei. Heute hat der Optiker geöffnet, es dürfen aber nur drei Kunden gleichzeitig in den Laden. Während ich warte, dass meine Lesebrille neue Nasestege bekommt, mache ich dieses Foto. Ich bin auch drauf mit Maske. ☺





















Die Stadt ist immer noch ungewohnt leer. Ich gehe ins Depot, dort sind kaum Kunden, denn es sind momentan noch wenig Urlauber am See und keine Schweizer Einkaufstouristen da. Vermutlich schreckt die Maskenpflicht die Leute auch auch vom Einkaufen ab. Ich muss sagen, ich genieße es gerade, solch leere Läden zu haben. Theoretisch wäre das jetzt eine gute Zeit, um mal wieder ausgiebig shoppen zu gehen. Die Masken vermitteln mir aber wohl ein falsches Sicherheitsgefühl. Hier die Marktstätte an einem sonnigen Maitag ohne Straßencafés:




















Im Gondelehafen werden Tretboote zu Wasser gelassen. Die „freizeitmäßige Nutzung von Booten“ ist bisher nicht erlaubt. Deshalb ist auch auf dem See kein einziges Boot zu sehen. Auch die großen Ausflugsschiffe bleiben im Hafen.
  

Auch die Imperia trägt jetzt Maske. Aber so bitte nicht! ☺


Ich hole den kleinen Bruder im Hof vor der Musikschule ab. Er hat dort noch eine halbe Stunde auf einer Bank gewartet und gelesen. Wie schön, hier blühen die Rosen schon kräftig.


Wir halten noch kurz an meinem 12tel Blick Standort. Die Wiese wächst und blüht.




















Ich mache mir dann einen Kaffee und esse die letzte Rhabarber-Vanille-Schnecke vom Wochenende. Ich blättere durch das neue Living at Home.               


Dann bekomme ich einen Anruf von der anderen Elternvertreterin in der Klasse des kleinen Bruders und wir telefonieren sehr lange. Die Große kocht uns in der Zwischenzeit zum Abendessen ein leckeres Curry, dass wir uns dann zusammen schmecken lassen. 

Heute kommt die letzte Folge der Serie WaPo Bodensee, bei deren Produktion die Große mitgewirkt hatte. Wir schauen uns "Echte Freunde" zusammen in der Mediathek an, zu diesem Anlass gibt es süßes Popcorn.


Montag, 13. April 2020

12 von 12 im April - Ostersonntag


Frohe Ostern!


Die Osterfeiertage haben wir ganz entspannt zusammen verbracht. Vorsorglich war das Maikind nicht zu uns gekommen, was aber sehr schade war. Hier unser Ostersonntag in 12 Bildern. Weitere 12 von 12 Einblicke sind drüben bei Caro versammelt.


Ich pflücke Blumen und decke dann den Tisch für das späte Osterfrühstück. Es gibt mit Kurkuma gefärbte Eier, Brot, den restlichen Zopf von unserer kleinen Osternachtsfeier und ein Osterlamm. 


Die gelben Tischläufer und Servietten hatte ich ebenfalls mit Kurkuma eingefärbt.


Der Tischschmuck besteht aus selbstgegossenen Eierkerzen und gefärbten Eierväschen mit Blümchen von der Frühlingswiese.


Ich gehe im Garten gießen, denn es ist sehr trocken, weil es lange nicht mehr geregnet hat. Manche Sträucher haben schon vertrocknete Triebe. Gerade beginnt die Süßkirsche zu blühen.


Dann backe einen Kuchen und packe Ostergeschenke ein. Die werden dann mit Eiern im Garten versteckt, aber bitte nicht in die Sonne. Und der Jüngste darf suchen.


Da versteckt sich auch noch ein Hase im Beet.

Es ist etwas über 20C. Wir kochen Tee, decken auf der Terrasse im Schatten den Tisch und lassen uns den Spiegeleikuchen schmecken. Und Lamm gibt es auch noch. Hach, ist das gemütlich.



Vor der Türe entdecken wir noch ein kleines Osternest für den kleinen Bruder von seinem Freund. Die viele Kalorien verlangen nach ein bisschen Bewegung. Am späten Nachmittag radeln wir auf dem Bodenseeradweg bis zum Nachbarort. Uns begegnen wenige Radfahrer und ein TomTom-Auto. Es duftet wunderbar süß nach alle möglichen Blüten, später dann bei den Apfelplantagen weniger fein nach Spritzmittel.

Unterwegs können wir zwei Hochlandrinder beim Kämpfen beobachten. Eine kleine Pause legen wir dann am Strandbad ein. Es ist noch schön warm und wir sind beinahe alleine. Da könnte man jetzt fein mit einem Buch sitzen...


Auf dem Rückweg kommen wir an der Schafherde vorbei und bleiben eine ganze Weile stehen, um die Schafe und Lämmer zu beobachten.


Während der Liebste mit Unterstützung der Großen ein feines Hühnerfrikassee mit Spargel und Pilzen zubereitet, setzte ich mich mit dem kleinen Bruder zu den letzten Sonnenstrahlen noch ein bisschen in den Strandkorb und wir schauen die neuen Bücher an: Er hat sich schon länger den vierten Band der Helden des Olymp gewünscht und ich hatte im Lieblingsbücherladen das geniale Buch Eier: Eine runde Sache. Kurioses von Kolibri bis Kolumbus entdeckt. (beides Affiliate Links)


  
Und hier noch ein Bonusbild vom ostereierfarbenen Abendhimmel.  Und da wir nach dem Essen noch lange zusammensitzen, gibt es meine 12 von 12 erst am Ostermontag.




Freitag, 13. März 2020

12 von 12 im März 2020


Eintrag kann Werbung enthalten wegen Verlinkung

Mit einem Tag Verspätung kommen hier 12 Bilder von meinem 12. März.

Der Liebste erfährt am Morgen, dass die Semesterferien verlängert wurden und Prüfungen und Klausuren an der Uni ausgesetzt werden. Die WHO spricht seit heute von eine Corona-Pandemie. Ich habe etwas Husten bekommen und ein bisschen Gliederschmerzen, deshalb schlafe ich lange. Zum Fotografieren fehlt mir die Lust. Die Sonne lockt mich irgendwann aus dem Haus und ich entdecke die ersten Osterglocken im Garten. Da mache ich das erste Foto:
























Ein bisschen Hausarbeit steht an: Spülmaschine ausräumen, aufräumen und durchsaugen. Diese Woche habe ich dem Wohnzimmer ein Frühlingsoutfit verpasst.




Gestern hatte ich Bärlauch gepflückt, den püriere ich nun und mische die Masse mit Salz. Leider reicht mir das Salz nicht, deshalb stelle ich das Gefäß nochmal in den Kühlschrank.
























Mir fällt ein, dass ich noch Aufhängefaden an den Filzeiern der Kinder anbringen muss, bevor ich sie ihnen mitnehme.






Um 14 Uhr kommt der kleine Bruder heim. Er isst Brote und ich meinen Himbeer-Joghurt mit gemahlenen Mandeln, Leinsamen und Sonnenblumenkernen. Dabei schauen wir die aktuelle Sendung mit der Maus in der Mediathek, in der es diesmal um Dänemark geht, hach.


Ich fahre zur Grundschule im Nachbarort und treffe die Kinder meines Naturkurses. Vor der verschlossenen Türe sitzt heulend ein neues Kind. Mit heute fünf Erstklässlern gehe ich dann durch die Blumenstraße ☺ zu den Feldern und Wiesen.


Dort entdecken wir viele Schneeglöckchen und eine erste Osterglocke. Die Kinder setzen sich ins Gras und vespern. Wir schauen, welche Wildkräuter hier schon wachsen und  probieren Blättchen von Sauerampfer, Löwenzahn und Spitzwegerich. 


Am Bach halten wir dann noch Ausschau nach Frühlingsboten. Und finden Barbockskraut, Buschwindröschen und Schlüsselblumen in Mengen.


Wir gehen zurück zum Spielplatz am Ortsrand. Während die Kids begeistert schaukeln, wippen und Seilbahn fahren, entdecke ich dort auf der Wiese hübsche kleine Primeln.


Ich bringe die Kinder zurück zur Schule. Auf dem Rückweg nach Hause kaufe ich noch rasch Salz ein und lege auch noch einen Stop bei Schills & Rischs ein, da wollte ich schon längst mal wieder vorbeischauen. Im Verkaufsraum lacht mich stilvolle frühlingshafte Deko an. Zwei tolle Selbermach-Bücher entdecke ich: How to make ... praktisch alles und Zero Waste, Do it yourself  (beides Affiliate Links), ich entscheide mich für letzteres. Sieht ja gerade so aus, als ob wir die nächsten Wochen viel Zeit zum Kreativsein haben werden.
























Der Liebste und der kleine Bruder sind schon zuhause. Wir unterhalten uns, ich trinke einen Kakao und knabbere ein paar Nüsse, während die Sonne hinterm Wald untergeht.

Um kurz nach 7 bin ich in Evelyns Café und komme gerade recht fürs Foto. Ups, davon wusste ich gar nichts. Ich bekomme eine Blumenvase in die Hand gedrückt. Eine Dame von der Zeitung ist da und macht ein paar Aufnahmen, weil sie was über den im Ort neu gegründeten "Arbeitskreis Klimaschutz und Biodiversität" schreiben wird. Heute trifft sich die Konsum-Gruppe, um einen Kleidertauschmarkt für Erwachsene und ein Repaircafé zu organisieren. Und da sind noch einige andere Ideen... Wir trinken alle Ingwer-Orangetee.




Um kurz nach 9 bin ich wieder zuhause. Der Liebste hat Lasagne gekocht, davon mache ich mir noch etwas warm. Ich höre, dass Schulschließungen in Ba-Wü nicht mehr ausgeschlossen werden. Und wie auch schon letzten Monat, habe ich dann keine Lust mehr zum Bloggen. Während das Bärlauchsalz im Ofen langsam trocknet (und stark duftet), lese ich gemütlich in meinem neuen Schwedenkrimi Sieben minus eins von Arne Dahl (Affiliate Link). Später erreicht mich eine Mail aus der Waldorfschule, dass der Ostermarkt abgesagt wurde. Sehr schade.

Alle Teilnehmer bei 12 von 12 sind wie immer bei Caro versammelt. Bleibt gesund!