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Dienstag, 8. März 2016

"Pledge For Parity"


Der 8. März steht ganz im Zeichen des weiblichen Geschlechts. Weltweit wird heute der „Internationale Weltfrauentag“ gefeiert.

Initiiert wurde der Feiertag, der auch „Tag der Frau“ oder „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau“ genannt wird, in Europa von Clara Zetkin. Zusammen mit Käte Duncker setzte sie sich auf der Zweiten Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen für die Einführung eines Frauentages ein.

Seit 1921 wird der Weltfrauentag jährlich am 8. März gefeiert.
1977 erkannte die UN-Generalversammlung den 8. März als Internationalen Frauentag an.
 
In vielen Orten wird heute weltweit für Frauenrechte demonstriert. Zahlreiche Organisationen fordern die volle soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Gleichstellung von Frauen. Der Weltfrauentag 2016 steht unter dem Motto "Pledge For Parity"- Zusicherung von Gleichheit. 

Viele Frauenrechtsorganisationen unterstreichen heute wieder einmal das Recht der Frauen auf Bildung und Gleichberechtigung. In Deutschland herrscht beispielsweise bei der Bezahlung von Männern und Frauen noch immer ein starkes Ungleichgewicht zu ungunsten der Frauen.

Auf zahlreichen Informationsveranstaltungen geht es auch um Missstände wie Gewalt gegen Mädchen und Frauen. Ein wichtiges Thema ist dabei die weibliche Genitalverstümmlung. Laut WHO sind derzeit rund 140 Millionen Mädchen und Frauen von Genitalverstümmlung betroffen, in Staaten wie Ägypten, Sudan, Nigeria, Jemen, Iran, Oman, Irak und Syrien bis hin zu Malaysia und Indonesien.
 
Zum heutigen Tag veröffentlicht Google ein Video-Doodle. Darin erzählen über 300 Frauen von ihren Träumen und Zielen. 
 
Unter dem Motto "Nichts kann sie stoppen" gibt es heute bei Arte einen Themenabend. Darin geht es um Frauen, die für ihre Weltanschauung, ihre Ideale und ihre Träume kämpfen. Schaut mal rein!

Zum Weltfrauentag wünsche ich allen Frauen viel Mut und Zuversicht!



Dienstag, 5. Mai 2015

Hebammenunterstützung

Zum heutigen Internationalen Hebammentag haben besorgte Eltern eine Petition gestartet, um sich für die Hebammen einzusetzen. Die Petition richtet sich an die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenkassen.

Ab Juli 2016 wird es keine Haftpflichtversicherung mehr für freiberufliche Hebammen geben. Es steht eine dramatische Entwicklung bevor. Wegen der Pläne der gesetzlichen Krankenkassen werden weiterhin zahlreiche Hebammen ihren Beruf aufgeben. Immer mehr Frauen finden bereits heute keine Hebamme für die Vorsorge und Betreuung im Wochenbett. Hebammen fehlen auch in Kliniken, wo längst nicht mehr alle freien Stellen besetzt werden können.

Damit wird nicht nur den Hebammen ihre Existenz genommen, sondern auch den Eltern die freie Wahl des Geburtsortes ihrer Kinder. Auch werden Mütter dann nicht mehr in den Genuss der Schwangerschafts- und Wochenbettbetreuung bei sich zu Hause kommen. Weder Beleghebammen, noch außerklinische Geburten werden möglich sein.
Die Begleitung durch eine Hebamme, egal an welchem Geburtsort, ist aber Voraussetzung für eine sichere und selbstbestimmte Geburt. Ziel der Elternproteste ist die Kostenübernahme für Hebammen unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin.

Machst du mit? Klick hier! Dankeschön!

Mehr über die Initiatoren dieser Petition und ihre Motivation diese Petition zu starten, erfährst du dort!

Wissenswertes zur aktuellen Situation zum Nachlesen:
Der Blog von Hebamme Anja Constance Gaca
Wirtschaftliche Abläufe bestimmen Klinikroutinen
Wissenswertes über die natürliche Geburt
Qualitätsberichte zur Außerklinischen Geburt
Pressemitteilung des GKV

Meine eigenen Erfahrungen habe ich dort mal aufgeschrieben.


Sonntag, 8. März 2015

Zum Internationalen Frauentag

Jede 4. Frau in Deutschland ist oder war schon einmal betroffen von häuslicher Gewalt. Eine beängstigend hohe Zahl.

Zum heutigen Weltfrauentag startet TERRE DES FEMMES unter dem Motto "Schaust du hin?" eine Kampagne gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.
Die Aktion soll an den Gemeinschaftssinn der Bevölkerung und an die Zivilcourage jedes Einzelnen appellieren. Denn häusliche Gewalt ist mitten unter uns. Niemand darf wegschauen, wenn eine Frau im nächsten Umfeld Hilfe braucht.
TERRE DES FEMMES ist die größte gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für Mädchen und Frauen in Deutschland. Die Organisation unterstützt von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen durch Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit, Beratung und konkrete Hilfe und sie fördert Projekte im Ausland. Häusliche und sexualisierte Gewalt, Gewalt im Namen der Ehre, Zwangsheirat, weibliche Genitalverstümmelung, Frauenhandel und frauenfeindliche Werbung sind seit Jahren Schwerpunkte in der Arbeit von TERRE DES FEMMES.
Hier kann man zum Beispiel durch eine Spende mithelfen, dass das Thema Gewalt an Frauen in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert wird und die Opfer Schutz und Hilfe finden.

ARTE stellt heute Frauen vor, die für ihre Rechte kämpfen und für ihre Wünsche einstehen: Künstlerinnen, Sportlerinnen, Aktivistinnen und Mütter aus allen Winkeln der Welt. Es sind Geschichten voller Schmerz, aber auch voller Hoffnung, die Mut machen, sich für Gleichberechtigung einzusetzen.


Ich wünsche allen Frauen heute einen guten und hoffnungsvollen Tag!


 

Samstag, 10. Januar 2015

„Wir sind Charlie - wir sind nicht Pegida!”

Fanatiker haben in Paris 12 Menschen bei einem bewaffneten Überfall auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo” ermordet. Dies entsetzt und schockiert mich. Gleichzeitig instrumentalisieren rechte Demagogen von Pegida die Morde, um Hass zu säen. Am Montag wollen sie in Dresden demonstrieren und auch in Wien ist eine Demo geplant.
   
Ich habe gerade den Appell „Wir sind Charlie - wir sind nicht Pegida!” unterschrieben, der ein starkes Zeichen für ein friedliches Zusammenleben aller Religionen und Menschen setzt. 
 
Unterzeichne auch du den Campact-Appell und verbreite die Kampagne:


Die Spirale aus Hass durchbrechen
Klick hier - Danke!

Donnerstag, 8. Januar 2015

Je suis ...

Ich bin fassungslos und mir fehlen die Worte angesichts der gestrigen schrecklichen Terroranschlags auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris.

Trotzdem möchte ich meine Trauer und mein Mitgefühl ausdrücken. Im Internet formiert sich eine massive Solidaritätswelle, der ich mich anschließen möchte.
   



Dort findet ihr eine Auswahl von Zeichnungen, Cartoons und Bildern, die sich mit dem Anschlag auseinandersetzten.


Samstag, 8. März 2014

Zum Weltfrauentag

Zum Internationalen Frauentag wünsche ich allen Frauen viel Mut und Stärke!


Noch immer nicht ganz fit, habe ich den Gedanken schnell verworfen, heute an einer der bundesweiten Demos für die Zukunft freiberuflicher Hebammen teilzunehmen. 
Stattdessen habe ich bei Oxfam für eine sichere Geburt und für Gesundheitsfürsorge für Schwangere gespendet.
Sehr wertvoll ist auch eine Unterstüzung der Arbeit von Target gegen weibliche Genitalverstümmelung.
Darüber, dass Frauen stärker benachteiligt sind bei Risiken und Folgen von HIV kann man sich dort informieren.
Einen klitzekleinen Überblick wie es um die Gleichberechtigung anderswo aussieht findet man z.B. dort.
Anlässlich des Internationalen Frauentags widmet sich ARTE am Wochenende den Frauen und auch in der nächsten Woche geht es dort weiter mit dem Programmschwerpunkt starke Frauen.   

Im Lieblingsgartenladen habe ich mir heute selbst eine kleine Freude gemacht, in dem ich mir fünf rote Tulpen und Heidelbeerkraut für eine schlichten weißen Tontopf gekauft habe. Witzigerweise hatte der Liebste im Einkaufszentrum gleichzeitig den selben Gedanken und der kleine Bruder wählte rote Tulpen aus. Und wie schön, die verschieden Tulpen passen hervorragend zusammen, so dass ich nun einen schönen großen Strauß habe. Dazu haben wir Bodenseesteine gelegt, die alle einen weißen Streifen haben und die Farbe des Topfes aufgreifen.




Meinen Strauß verlinke ich bei Holunderblütchen und wünsche euch einen schönen Abend!

Montag, 17. Februar 2014

Ein Anliegen

Ab dem Sommer 2015 können sich freiberuflich tätige Hebammen in Deutschland nicht mehr für ihre Berufsrisiken versichern. Für die Hebammen bedeutet dies das berufliche Aus, denn ohne Versicherung dürfen sie nicht arbeiten. Nach Bekanntwerden dieser Ungeheuerlichkeit letzte Woche, geht eine wahre Welle der Solidarität durchs Netz. Auf einigen Blogs wurde darüber bereits berichtet. Genaueres findet ihr dort!
Ich selbst wurde, nach meinen Kaiserschnitten (eine Geburt zu Hause oder im Geburtshaus war mir leider nicht vergönnt), während der Wochenbettzeit zu Hause von einer freiberuflichen Hebamme betreut, das war für mich als junge Mutter sehr wichtig. Ganz besonders viel bedeutete mir diese Betreuung bei meiner zweiten Tochter. Im Krankenhaus hatte ich keine wirkliche Hilfe beim Stillen, dort wurde mir geraten zuzufüttern. Als ich zuhause war, hat mich meine Nachsorge-Hebamme beim Stillen sehr gut angeleitet und unterstützt. Dank ihrer konnte ich meine drei gesunden Kinder jeweils ungefähr zwei Jahre lang stillen; das war eine ganz besondere Zeit für uns. 

Es wird einige Protestaktionen geben, zu einer ersten Unterschriften-Aktion gehts hier entlang. Bitte unterschreibe, wenn du auch willst, dass Frauen weiterhin die Möglichkeit zur Unterstützung durch eine freiberufliche Hebamme bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett haben können! Wenn genug Menschen protestieren, muss Gesundheitsminister Gröhe reagieren. Hilf bitte mit, die Petition noch weiter zu verbreiten! Danke!