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Mittwoch, 20. August 2025

Im Markgräflerland 2



Der Naturerlebnispfad Käfigecken bei Neuenburg-Grißheim war am nächsten Tag unser erstes Ziel. Er bietet an siebzehn Stationen Einblicke in den Lebensraum der Trockenaue am Oberrhein. Als zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts der Rhein in ein enges Bett gezwungen und begradigt wurde, gingen große Teile der ursprünglichen Auen, die bei Hochwasser regelmäßig überflutet waren, verloren. Auf den steppenartigen Wiesen gibt es einiges zu entdecken und am Ende des Weges lockt ein Barfußpfad. Hier gleich am anderen Ufer des Altrheins ist eine Insel, die schon zu Frankreich gehört.
 

Montag, 7. Oktober 2024

Zweimal Freiburg


Mitte und Ende September im Abstand von zwei Wochen verbrachte ich zwei verlängerte Wochenenden in der südlichsten Großstadt Deutschlands. Dort stand Recherchieren und Fotografieren für das neue Buchprojekt an und das bei recht ungünstigem Wetter.

Montag, 15. April 2024

12 von 12 im April

Am Wochenende war ich unterwegs, deshalb reiche ich hier meine Fotos vom 12. April nach. Und weil ich mich nicht recht entscheiden kann, sind es diesmal ein paar mehr als zwölf Fotos. Was Andere so an diesem Tag gemacht haben, seht ihr drüben bei Caro /Draußen nur Kännchen .

Mittwoch, 3. Juni 2020

Beim Kaiserstuhl am Oberrhein

... haben wir am Pfingstmontag alle zusammen den 19. Geburtstag des Maikindes nachgefeiert.


Nachdem die Große am Sonntag, weil sie kurzfristig frei bekommen hatte, von Köln angereist war, konnte sie uns für den Tag sogar nach Freiburg begleiten. Wir holten das Maikind dort ab und fuhren dann zusammen in die Nähe von Sasbach am Kaiserstuhl. Auf einer Picknickbank im Schatten mit Blick auf einen Rheinarm und die bewaldete Insel, die schon zu Frankreich gehört, verspeisten wir den Geburtstagskuchen. Es war hier mit 27Grad deutlich wärmer als am Bodensee.

Dann begannen wir den Aufstieg auf den Limberg, den nordwestlichsten Ausläufer des Kaiserstuhls. Wir besichtigten die Burg Limburg, die Ruine einer Höhenburg, 40 Meter über dem Oberrhein gelegen. Das muss eine gewaltige Anlage mit strategischer Bedeutung gewesen sein. Wir irrten etwas herum, bis wir den Aussichtsspunkt mit einem Gipfelkreuz erreichen. Von dort oben hatten wir einen sehr schönen Ausblick über die bewaldete Rheinebene bis zu den Vogesen in der Ferne.


























Zurück am Parkplatz fuhren wir weiter Richtung Wyhl. Als wir unterwegs einen Baggersee mit türkisfarbenem Wasser entdeckten, hielten wir an. Leider hatten wir keine Badesachen dabei, aber wir gingen mit den Füßen ins Wasser, das herrlich kühl war. Wir waren noch nie an einem Baggersee. 























Hinter dem Ort Wyhl am Kaiserstuhl folgten wir dann der Beschilderung zum Naturlehrpfad Wyhl. Wir wanderten auf schmalen Pfaden durch den Rheinauenwald mit Erklärungen zur Vegetation. Die Altrheinarme, die durch dieses Waldgebiet fließen, sind Relikte des einstigen Rheinbettes und von allerlei Wasserpflanzen durchwachsen und reich an Fischen.











Als wir an den Rhein kamen, war es ganz ruhig und wir wunderten uns, dass keine Schiffe fuhren. Grund ist die sogenannte Schlingenlösung mit dem Rheinseitenkanal, in französisch Grand Canal d’Alsace, über den der Schiffsverkehr geht.




Auf der Rückfahrt nach Freiburg sahen wir nochmal die Höhenzüge des Kaiserstuhls. In der Freiburger Altstadt gingen wir dann noch zusammen Indisch Essen. Zum Glück bekamen wir auch ohne Voranmeldung einen Tisch, wir waren im Innenraum des Restaurants sogar für uns. Der Kellner trug eine Maske und wir mussten unsere persönlichen Daten angeben. Sehr gut gesättigt brachten wir das Maikind zu ihrem WG-Zimmer zurück und machten uns gegen 22Uhr durch den Schwarzwald auf den Heimweg.