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Mittwoch, 30. Mai 2018

In der Brasserie Colette Tim Raue Konstanz


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Seit Herbst 2016 ist der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete „Star Koch“ Tim Raue auch am Bodensee vertreten.

Ich war eingeladen, im Rahmen eines Blogger-Dinners die Brasserie Colette in Konstanz kennenzulernen. Zunächst war ich skeptisch, bin ich doch eigentlich gar keine Lifestyle-Bloggerin. Aber dann hat die Neugierde doch gesiegt und ich habe zugesagt. Im Vorfeld hatte ich mich etwas durch die Restaurant-Bewertungen gelesen.

Die Lokalität liegt im ersten Stock des Gebäudes in der Brotlaube Ecke Marktstätte und man steigt von einer großen hohen Halle über eine lange Wendeltreppe hinauf. Oben im Lokal empfängt mich eine stilvolle Atmosphäre. Die Ausstattung ist ansprechend, nostalgisch im Belle-Époque-Stil. Es gibt auch eine nette Terrasse mit etwa 20 Sitzplätzen.

Die kulinarische Reise durch das Angebot des Colette startete mit Austern und dann folgten weitere feine Fischgerichte. Nach dem Auftakt aus dem Meer ging es weiter mit Rindertatar mit Entenlebereis von der Stopfente. Aus ethischen Gründen lehnte ich diese Gericht ab. Ich finde es nicht mehr zeitgemäß. Jeder weiß heute, wie barbarisch dessen Erzeugung ist. Auch Froschschenkel stehen im Colette noch auf der Speisekarte.

Eine Explosion für den Gaumen waren die Garnelen Marocain. Die Kombination mit Erdnuss, Litschi und Koriander was sehr gelungen. Als nächstes wurde Zitronenhuhn mit wildem Brokkoli und Blutwurst mit Birne, Bohne und Speck aufgetischt. Das Zitronenhuhn war leider nicht ganz gar und der Brokkoli hatte noch zu viel Biss. Aber geschmacklich ganz wunderbar. Da ich keine Blutwurst mag, habe ich die nicht probiert.

Als Nachtisch wurden uns eine Cremé Brûlée mit Papaya und Orangenblüte, Tarte Tatin und Pfirsisch Melba mit Pistazieneis und Holunderblüte serviert. Alles sehr lecker und spannend kombiniert, ich mochte besonders das Pistazieneis.

Der Service ließ leider etwas zu wünschen übrig. Nach frischen Tellern, nach den einzelnen Gängen, mussten wir selbst fragen. Das ist bei diesem Preis-Niveau nicht in Ordnung und sollte vom Service- Personal angeboten werden. 

Insgesamt ist die Brasserie Colette Tim Raue sicher eine Bereicherung für Konstanz und bietet für alle Geschmäcker etwas.  Hier vereinen sich die bezeichnenden Merkmale von Raues Kochstil: Raffinesse, Kreativität und eine gekonnte Kombination aus den Komponenten Süße, Schärfe und Säure. Die Preise liegen in der oberen Klasse. Die Brasserie bereitet auch das Essen für das im gleichen Haus befindliche Seniorenheim der Tertianum Premium Residences zu. 
 
Übrigens: Seit Mai gibt es nun im Colette nachmittags auch ein Kuchenangebot. 




































Mittwoch, 14. Oktober 2015

Im Rambagh Palace

Mit dem Liebsten war ich am Abend vor seiner Abreise im Rambagh Palace. Das Rambagh Palace ist ein Indisches Ayurveda Restaurant, das auf Bio und Nachhaltigkeit setzt. Es befindet sich im alten Stift St. Johann. 
 
Die Liebe zur Indischen Küche teilen wir seit unseren Jahren in Kaiserslautern, als der Liebste an der Uni einige indische Kollegen hatte. Bei denen waren wir öfter mal eingeladen und wurden bekocht. 
So kamen wir auf den Geschmack und begannen auch zu Hause selbst das ein oder andere indische Gericht zu fabrizieren. Und damit hielten auch ein paar indische Gewürze bei uns Einzug.  Seit dieser Zeit essen wir beispielsweise sehr gerne Basmatireis, der mit Kardamom gewürzt ist. 
 
Im Rambagh Palace waren wir nun zum ersten Mal und es hat uns sehr gut dort geschmeckt. Auch das Ambiente hat uns gut gefallen. Die Farben und Gerüche sind einfach klasse.