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Mittwoch, 9. Januar 2019

Palmöl - Das geht uns auf den Keks!


Palmöl, ist dieser Tage in aller Munde, in wahrsten Sinne des Wortes. Es wird aus der Palmfrucht gewonnen und ist sowohl das beliebteste als auch das günstigste Öl der Welt. Die Lebensmittelindustrie setzt es vor allem als Stabilisator in Fertigprodukten ein.

Palmöl wird bei der Herstellung von Margarine verwendet. Es steckt auch in Nutella & Co., Keksen und Kuchen, salzigem Knabbergebäck, Erdnüssen, gefüllter Schokolade und vielen Fertiggerichten. In Tütensuppen sorgt Palmöl dafür, dass kein Pulver am Beutel klebt. Das trifft genauso für Bio-Produkte zu. Sogar in Säuglingsnahrung kommt es vor.

Im Bereich der Körperpflege findet es sich in Cremes, Seifen, Waschmitteln, Lippenstiften... Und es ist im Biosprit.  
 
Beim Griff ins Supermarktregal und beim Tanken entscheiden wir über das Schicksal bedrohter Arten wie Orang-Utan oder Tiger und des Regenwaldes. Mittlerweile erstreckt sich der Anbau von Palmölplantagen weltweit auf eine Fläche von etwa 19 Millionen Hektar rund um den Äquator in artenreichen Regionen wie Indonesien und Malaysia. Für neue Plantagen werden weiterhin zahlreiche Hektar Regenwald gerodet. Kann man beispielsweise dort nachlesen! Eindrucksvoll wird die Problematik dargestellt auch für Kinder in diesem süßen Weihnachtsspot (Link zu YouTube) der britische Supermarktkette Iceland Foods, den Regulationsbehörde in Großbritannien verboten hat, weil er zu politisch sei.

Und wenn wir Palmöl mit der Nahrung aufnehmen, stellt sich außerdem die Frage, ob es gesundheitliche Auswirkungen für uns hat.
Palmöl steht im Verdacht, an der Entstehung von Krankheiten beteiligt zu sein. Beim starken Erhitzen des Öls können sogenannte Fettsäureester entstehen, die nach Auskunft des Bundesinstituts für Risikobewertung als krebserregend gelten. Die Substanz löse im Tierversuch ab einer bestimmten Dosierung Tumore aus. Genauer hier nachzulesen!
Der relativ hohe Gehalt an gesättigten Fettsäuren in Palmöl kann nach Ansicht von Medizinern zu einer Verschlechterung der Blutfette führen. Dadurch steige das Risiko für Gefäßverkalkung und Diabetes.
Studien haben gezeigt, dass Palmöl den LDL-Cholesterinspiegel steigern oder zumindest negativ beeinflussen kann. Als besser für die Gesundheit gelten Pflanzenöle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren.

Wir haben uns seit einiger Zeit dazu entschlossen, keine Produkte mit Palmöl mehr zu kaufen. Sicher, am besten wäre es, alles selbst zu machen, denn dann weiß man genau, was drin ist und braucht gar keine Fertigprodukte mehr zu kaufen. Und wenn man es doch tut, bleibt nur der Blick auf das Kleingedruckte. Die Italiener machen es vor, was hierzulande in den Supermarktregalen noch absolut selten ist, dort werden Produkte ohne Palmöl schon seit Jahren deutlich gekennzeichnet.

Hier findet ihr eine Auflistung von Produkten ohne Palmöl. Und dort ein Rezept zum Selbermachen von veganer Margarine ohne Palmöl. Und da wir lange auf der Suche nach einer Alternative zu den üblichen Schoko-Aufstrichen in Bio-Qualität ohne Palmöl waren, wir können diesen, auch in der Familiengröße (beides Amazon-Partner-Links) empfehlen, der auch noch sehr gut schmeckt. Mal wieder die Italiener:-)
 





Donnerstag, 5. März 2015

Einkaufstaschen

Die Deutschen tragen ihre Einkäufe jährlich im Schnitt etwa in 64 Plastikbeuteln nach Hause. Daran wird sich nun leider nach der EU-Entscheidung erstmal nichts ändern.
Ich begrüße den Schritt der Drogeriemarktkette Müller, Plastiktüten einzusparen, in dem die Kunden nun für die Tüte oder wahlweise die Baumwolltasche etwas zahlen müssen. Auch bei DM wird es Veränderungen geben.

Zum Anfang des Jahres hatte ich mir vorgenommen, ganz ohne Plastiktüten für meine Einkäufe auszukommen. Da habe ich dann schonmal die Einkäufe einfach im Arm mitgenommen. Das ist etwas, das in meiner Jugendzeit noch unvorstellbar gewesen ist, denn es war schlicht nicht erlaubt, ohne Tüte aus dem Laden zu spazieren, erinnert ihr euch auch noch daran?
Da mir die schnöden beigen Baumwollbeutel zum Mitnehmen zu langweilig sind, habe ich mir endlich mal farbenfrohere Einkaufstaschen genäht, die sich bei Nichtgebrauch ganz praktisch zusammenfalten lassen und in meine Handtasche passen. 


Genäht habe ich nach dieser tollen Anleitung, die Größe der Tasche und die Trägerlänge habe ich etwas verändert, denn ich trage meine Einkäufe gerne über der Schulter nach Hause.




verlinkt bei RUMS und der Märztaschen-Sammlung

Mittwoch, 11. Februar 2015

Die Grüne Kiste

Ich hab`s getan. Ich habe zum allerersten Mal für uns eine Grüne Kiste bestellt. Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt, und da hier in unserer neuen Straße gleich mehrere Familien sind, die sich regelmäßig eine solche Kiste liefern lassen, werden wir die Kiste jetzt auch mal testen. 

Und als der Liebste sich heute Vormittag auf den Weg machte, stand da bereits unsere Kiste vor der Türe. Der Fahrer hatte offensichtlich nicht unseren Klingelknopf entdeckt. 

Die Grüne Kiste wird hier geliefert vom Hofgut Rendoldshausen bei Überlingen. Ich erhoffe mir davon, mit frischem Gemüse und Obst, Milchprodukten, Eiern, Fleischprodukten u.a. direkt vom Hof oder soweit wie möglich aus der Region, versorgt zu werden. Da wir auf dem Land leben, gibt es hier vor Ort keinen Bioladen, wir müssen also immer erst fahren. Diese Wege würde ich gerne minimieren. 
Und wir freuen uns darauf, auch mal etwas Neues ausprobieren. Rezepte finden sich auf der Seite massenhaft. Wir sind gespannt.
Jetzt überlege ich, ob es heute Abend einen schmackhaften Batavia-Salat mit Käsespätzle gibt oder doch einen leckeren Lauch-Kartoffel-Auflauf, mal sehn.

Und das war heute drin in unserer Grünen Kiste: 

  
Habt ihr Erfahrungen mit einer Bio-Kiste?


Was Andere mittwochs mögen findet ihr dort!

Sonntag, 19. Januar 2014

Sonntagsfreude

Diese Woche kam ein Paket aus Italien hier an. Spannend für die Kinder, die nicht wussten, was darin war. Zum Vorschein kam der bestellte Wasserkocher, den wir nach langem Suchen (lieben Dank an Maike von Froh und Bunt für den Tipp!) endlich gefunden haben. Ein kleines Schrittchen hin zu einem umweltbewussteren Leben.

Wasserkochen ohne Kunststoff ist heute meine Sonntagsfreude.




























    
Nach einer Idee von Maria: Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bilder, Worte, Gedanken, die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.

Freitag, 10. Januar 2014

Gute Vorsätze [Short Stories]

Der Jahreswechsel ist bekanntlich die Zeit der guten Vorsätze. Ich habe es eigentlich nicht so mit Vorsätzen für`s neue Jahr. Klar nehme ich mir immer vor häufiger Sport zu treiben, mehr Obst und Gemüse zu essen und noch gesünder zu leben. Aber das ist in meinem Fall ja eigentlich schon Teil meiner Therapieempfehlung.
Mit meiner Familie möchte ich in diesem Jahr versuchen umweltbewusster zu leben, d. h. zum einen schon beim Einkaufen kritischer zu sein und die Müll- und Kunststoffmenge in unserem Haushalt zu reduzieren. Das haben wir im vergangen Jahr (auch dank diesem Buch) begonnen und festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, auf verpackte Lebensmittel zu verzichten. Zum andern möchte ich (mit den Kindern) noch mehr selber machen z. B. unser eigenes Brot backen, Käse selbst herstellen (inspiriert durch dieses Buch), eine Ladung schöner Stofftaschen zum Einkaufen nähen, alte Kleidung recyceln und Neues davon nähen und probieren Wasch- und Geschirrspülmittel selbst herzustellen.
Außerdem werden wir dieses Jahr ein energieeffizientes Haus bauen, das Carportdach intensiv begrünen (ich träume davon, dort oben eigenes Gemüse anzubauen:-), bei der Gestaltung des Gartens insektenfreundliche Sträucher und Blumen auswählen und über eine Fassadenbegrünung nachdenken ...

    
Dieses Gedanken möchte ich bei Bines und Andreas neuer Aktion "Short Stories" verlinken, ihre Idee ist klasse und es hat Spaß gemacht, meine/ unsere Vorsätze und Pläne mal hier aufzuschreiben.