Montag, 18. September 2017

Septemberwochenende

Am Wochenende schien hier endlich wieder mal die Sonne. Nach der kühlen verregneten Woche tat das so richtig gut. 

Samstags stehen alle früh auf, um unsere Große zu verabschieden. Der Liebste bringt sie dann mit ihrem großen schweren Koffer zum Bahnhof. Von dort tritt die Große die lange Zugfahrt nach Berlin an. Sie wird dort ein dreimonatiges Praktikum bei einer Filmfirma machen. 

Nach einem gemütlichen Frühstück bei Kaminfeuer, arbeiten der Liebste und ich vom späten Vormittag an im Garten. Das schöne Wetter muss ausgenutzt werden. Das Gras ist während unseres Urlaubs so gewachsen, dass der Liebste erstmal mit der Sense ran muss. Ich mähe hinterher und schneide dann den Lavendel und stutze den Schmetterlingsflieder. Ich flechte die Triebe in den Weideniglu ein und ich flücke ein paar Himmbeeren. Der Liebste trimmt dann noch die Grasränder. Ich freue mich über kräftig orangefarbenen Hagebutten und Beeren des Feuerdorn. Jetzt im zweiten Jahr sind sie schon richtig üppig.

Am späten Nachmittag fahren wir in den Nachbarort, wo der Liebste und ich nach einer Probe mit dem Projektchor im Gottesdienst zum Patronatsfest oben auf der Empore singen. Anschließend gibt es draußen Zwiebelkuchen und Apfelmost und -saft. Da regnet es leider schon wieder ein bisschen. 





































Am Sonntag schlafen wir lang und finden uns dann zum ersten Mal nur zu viert zum Sonntagsfrühstück ein, ganz schön ungewohnt.

Ich muss viele Mails beantworten, der kleine Bruder hat einiges für die Schule zu tun und der Liebste arbeitet an seinem neuen Blogg. Ich backe ein Blech Zwechgen- Streuselkuchen nach meinem bewährten Rezept. Den lassen wir uns noch leicht warm schmecken, jummy.

Dann fahren wir zu unserem Patenbaum und ernten die Boskoop-Äpfel. Mit dem Obstpflücker* mit Teleskopstange* kommen wir sogar bis hinauf in die obersten Äste. Dieses Jahr sind die Äpfel etwa vier Wochen früher reif und trotz des Frostes im April hängen doch einige dran. Es sind zwar weniger als letztes Jahr, dafür sind aber richtig dicke dabei. Wir füllen etwa zwei Stiegen, die Hälfte der Äpfel ist leider schon runtergefallen und angefressen.

Abends kochen wir eine feine Lauchsuppe. Die Große schickt Fotos und wir tauschen uns per Skype aus.







































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