Der Januar zieht sich ja bekanntlich. In diesem Jahr besonders, der Nebel und das trübe Licht lassen die Sonne und Wärme sehr vermissen. Da mache ich es mir gerne zuhause gemütlich, kuschele mich in eine Decke oder feuere den Kamin an, lese, mache Yoga, stricke an meiner Wolljacke, höre Musik oder plane Urlaube. Die aktuelle politische Lage in der Welt muss ich manchmal einfach ausblenden, Nachrichten nur dosiert aufnehmen.
Was mir neben dem wunderschönen Winterausflug gut tat und die Stimmung aufhellte, waren nette Begegnungen und schöne Erlebnisse. So habe ich die LichtOrte in der Konstanzer Altstadt besucht, den Testlauf eines neuen Projektes: Ausgewählte Innenhöfe und Plätze wurden künstlerisch in Szene gesetzt und neu erlebbar gemacht.Ich habe mit anderen Interessierten bei der öffentlichen Riedpflege der Streuwiesen im Wollmatinger Ried mitgeholfen. An diesem Tag war das Wetter perfekt dafür. Die praktische Naturschutzarbeit mit Heugabel und Rechen machte allen Spaß, war ein gutes Workout und zugleich eine wichtige Hilfe für unsere Natur. Für ein Vesper im Anschluss war gesorgt und alle freiwilligen Helfer bekamen einen Riedführungsgutschein als Dankeschön.
Ich habe bei einer "Happy Hour" nochmal die Ausstellung "Verschneites Land" besucht. Nach einem Aperitif führte uns die Leiterin der Wessenberg-Galerie in entspannter Atmosphäre durch die Ausstellung, bot Einblicke in die vielfältige Darstellung des Winters und zeigte, wie die Künstler der Düsseldorfer Malerschule im 19. und frühen 20. Jahrhundert mit Licht, Farbe und Komposition die Besonderheiten der kalten Jahreszeit festhielten.
Am letzten Freitag konnten wir bei einem Spaziergang über die Höhe tatsächlich etwas Sonne genießen.
Am Samstag nahm ich an einer Wanderung bei Überlingen teil. Mit einer netten Gruppe ging es durch den Spetzgarter Tobel, am Schloss Spetzgart (heute Teil des Salemer Internats) vorbei über Fidelishöhe bei Hödingen und der Gletschermühle mit schönem Blick auf den See. Leider blieb es den ganzen Tag über trüb. Hinterher kehrten wir noch im NATURATA Café ein. Diese Gegend habe ich vor vielen Jahren mal mit der Familie besucht, aber ich hatte kaum noch Erinnerungen daran.
Am Sonntag habe ich uns mal wieder leckere fluffige Zimtschnecken gebacken.






















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