Am ersten Schultag musste ich dann auch unbedingt auf´s Eis. Ich wollte auch testen, ob ich nach meinem Wadenbeinbruch im letzten Jahr wieder ohne Schmerzen Schlittschuhlaufen kann. Und dann habe ich es gewagt und bin auf dem teilweise zugefrorenen Gnadensee zwischen Hegne und der Insel Reichenau gefahren. Hach war das schön. Oben im Bild sieht man den Damm, der auf die Insel führt. Die Fotos täuschen, denn es war auf dem "Hauptweg" einiges los.
Abends sah ich mir endlich einmal das Oberuferer Dreikönigs- oder Herodes-Spiel an. Das führte eine inklusive Kumpanei sehr gekonnt auf. Interessantes zum historischen Hintergrund des Stückes habe ich dort gefunden.
Am Donnerstag reiste die Große wieder nach Berlin. Nachdem wir zum Bahnhof gebracht hatten,
fuhren gleich weiter zum Eislaufen an den Gnadensee, um nochmal eiszulaufen, bevor das Tauwetter einsetzte. Da es in der Nacht geschneit hatte, war es allerdings ungünstig zum raschen Schlittschuhfahren, denn die kleinen Löscher im Eis waren nicht mehr zu sehen.
Am Mittwoch habe ich mit den Kurskindern die ersten geöffneten gelben Haselkätzchen gesehen. Nanu, das ist aber doch viel zu früh für den Beginn des Vorfrühlings.
Ansonsten haben wir hier gerade immer wieder Nebel.
Apropos Nebel. Wie ich auch schon bemerkt habe, gab es hier in Konstanz
im Dezember so wenig Sonnenstunden wie schon seit Jahrzehnten nicht
mehr. Im
Vergleichszeitraum 1991 bis 2020 wartet Konstanz im Dezember
normalerweise mit 44,6 Sonnenstunden auf. Im vergangenen Monat
allerdings gab es davon nur einen Bruchteil, nämlich 18,5 Stunden. Ganz
anders sah es in Friedrichshafen aus. Dort gab es mit 49,2 Sonnenstunden sogar mehr
Sonnenstunden als im Vergleichszeitraum. Ein gewaltiger Unterschied zur
gegenüberliegenden Seeseite.
Die Kids in meinem Filzkurs waren stolz auf ihre mit Nadeln selbstgefilzten Schneefiguren.
Am Donnerstag schien hier am Überlinger See morgens schon die Sonne, während sich der Nebel am Untersee bis mittags hielt. Nach einem Termin in Radolfzell genoss ich die Sonne bei einem Spaziergang am Markelfinger Winkel. Dort war der See noch über große Flächen zugefroren.












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