Mittwoch, 25. Februar 2026

Die Winterferien

... waren fast durchgehend kalt und schneeregennass. Gut, die Niederschläge waren wirklich dringend überfällig. Für mich fielen Butzenlauf  und Fasnetumzug ins Wasser, bei dem wenig einladendem Wetter hatte ich keine Lust diese Veranstatungen zu besuchen. So vergingen die Tage gemütlich unter Anderem mit Aufräumen und Sortieren im Büro und im Kreativzimmer unterm Dach. 

Ich war auch zwei Mal im Kino. Mit Freundinnen besuchte ich zum Filmstart "Die Ältern" mit   Sebastian Bezzel (Bodensee Tatort), der aus Konstanz stammenden Anna Schudt, Kya-Celina Barucki, Philip Müller und Judith Bohle in den Hauptrollen. Regie führte der großartige Sönke Wortmann. Unsere Große war beim Filmdreh dabei und ich war schon sehr gespannt. Wir hatten einen sehr unterhaltsamen Abend und haben so viel gelacht. Anschließend waren wir im Karma noch eine Kleinigkeit essen.

Fotos von einem morgentlichen Spaziergang. Wenn man früh aufstand, war es noch ein bisschen weiß, bevor alles wegschmolz.


Im ZEBRA, unserem kleinen Programmkino, sah ich HAMNET in der englische Originalversion mit deutschen Untertiteln. In der Verfilmung des Romans von Maggie O’Farrell wird die Geschichte von William Shakespeares Familie aus Sicht seiner Frau Agnes erzählt, die grandios gespielt wird von Oscar®-Gewinnerin Chloé Zhao. Der Film hat mich sehr berührt. 


Am Freitag stand sehr früh auf, denn zum Morgengrauen war ich zu einer morgentlichen Vogelstimmen-Führung verabredet. Diese wurde vom NABU angeboten und führte durch das Naturschutzgebiet Dingelsdorfer Ried. Das war ein sehr schönes Erlebnis. Wir lauschten den unterschiedlichen Gesängen und zum ersten Mal hörte ich vier unterschiedliche Spechtarten rufen und klopfen. Das hat mich überrascht, die Spechte klopfen schon wieder, der Lenz ist da. 
 
Anschließend hatte ich in einem Café noch eine sehr schöne Unterhaltung mit einer neuen Bekannten. 

 

Am Samstag haben wir das große Fastenfunken besucht. Ein paar Regentropfen und leichter Wind hielten uns nicht davon ab, das Spektakel anzuschauen. Der große Holzturm wird schon einige Tage vorher aufgebaut. Dieses Mal verhinderte der Wind und das nasse Holz, dass sich das Feuer nach oben ausbreitete und nach eine guten Stunde kippte der ganze Turm um. 



Am Sonntag nahm ich an einem Aquarell Workshop in der Wessenberg Galerie teil. Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung von den Winterbildern der Düsseldorfer Malerschule lernen wir unter Anleitung der Künstlerin Luise Merle Aquarelltechniken kennen und experimentieren mit Farbverläufen, Nass-in-Nass-Technik und dem gezielten Einsatz von Weißräumen. Alle malten zwei vorgegebene Winterlandschaftsmotive (erstes Foto), die Gestaltung wurde von jeder Teilnehmerin unterschiedlich umgesetzt. Das hat mir großen Spaß gemacht. 



Und obwohl die Temperatur nachts immer nahe dem Gefrierpunkt war, wurde die Krötenschranke seit Fasnacht an der kleinen Straße hinter unseren Häusern jeden Abend geschlossen. 

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