Freitag, 13. Februar 2026

12 von 12 im Februar


Zwölf Bilder am Zwölften des Monats, das ist die Idee des Fotoprojekts "12 von 12" . Dabei werden ganz unterschiedliche Tage gezeigt, mal vielfältig und spannend, mal mit lauter Alltäglichkeiten. Ursprünglich von Chad Darnell begonnen, sammelt nun die Hamburger Bloggerin Caro / Draußen nur Kännchen alle Teilnehmenden im deutschsprachigen Raum. 

Hallo zu meinen "12 von 12" am Schmotzgen! Mit dem Schmotzigen Donnerstag beginnt hier in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht die eigentliche Fastnachtszeit. Schmotzig bedeutet schmalzig, der Tag wird deshalb so genannt, weil gerne Fettgebackenes gegessen wird. Kannte ich früher nicht, in meiner Kindheit hieß der Tag "Weiberdonnerstag". Wie immer werden wir ab 5:30 Uhr durch die laute Musik vom Narrenwagen ein paar Mal hintereinander aufgeweckt. Als ich aufstehe, erwische ich dann aus dem Dachfenster genau den Moment, an dem die Sonne hinter dem Hügel hervorkommt. Der Tag wird dann aber sehr regnerisch.

Der Sommerjunge hat erst um 9 Uhr Schule, da trifft sich die Klasse aber nur zum Frühstück. Nach der Schulbefreiung durch einen Narrenverein ist dann die Schule auch schon wieder vorbei und die Ferien beginnen. Ich mache mein tägliches Workout mit Hilfe einer App. Seit die Große ausgezogen ist, habe ich ein schönes helles Zimmer dafür zur Verfügung. 
 

Dann backe ich einen Zebra-Käse-Kuchen nach diesem Rezept von Einfach backen. Die Vorbeitung dauert allerdings länger als angegeben. 
 
 
Zwiscben der Hausarbeit schaue ich aus dem Badfenster dem Aufstellen des Narrenbaums zu und sehe  einen Wagen des Narrenvereins vor dem Haus vorbeifahren.


Ich decke dann schonmal den Tisch.
 

 Im Garten recken die ersten Krokusse ihre Köpfe ans Licht. Und überall höre ich Vögel singen
 

In einer Lücke zwischen zwei Schauern drehe ich eine Walkingrunde. Es ist gar nicht kalt. Die beiden Störche beim Campingplatz Klausenhorn sind zurück. Einen sehe ich auf den Wiesen, der andere bringt gerade das Nest in Ordnung.

 
Es ist windig am Lieblingsstrand. Rund um den Überlinger See blinken die Sturmwarnungslampen.


Der Strand ist gerade extrem weit. Ob Regen und Schnee in den Bergen es richten werden?
 

 Meine Fasnachtsdeko ist ziemlich vom Winde verweht.


Als alle zuhause sind, trinken wir Tee und schneiden auch den frischen Käsekuchen an. Schmeckt ganz lecker, könnte aber etwas süßer sein. Zum Abendessen gibt es dann später nur noch Reste.


Da es genau um 19 Uhr eine Regenpause gibt, schaue ich mir mit dem Sommerjungen den kleinen Hemdglonker-Umzug im Ort an. 
Die Teilnehmenden tragen weiße Nachthemden und -mützen und ziehen mit einer Musikkapelle durch die Straßen. Wir sind die einzigen Zuschauenden. 
 

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