Montag, 25. September 2017

Unser Wochenende


... beginnt am (schulfreien) Freitag mit einem kranken kleinen Bruder. Am Vormittag fühlt er sich schon nicht gut und bis zum Mittag hat er Fieber, da sind die ersten Muffins für seine Geburtstagsnachfeier schon im Ofen. Also alle eingeladenen Kinder anrufen und die Party verschieben. Sehr schade, denn das Wetter ist einfach toll.

Nachmittags darf ich mich ausklinken, der Liebste bleibt beim kranken Kind und ich fahre zur Insel Mainau. Um 16:30 Uhr leert die Insel sich bereits und so kann ich dort ganz entspannt einen Spaziergang unternehmen. Die Insel wird bunter, überall nehme ich herbstliche Veränderungen wahr. Durch den Weinberg steige ich zur Frühlingsallee auf und mache Aufnahmen für den 12tel Blick. Ich sammle ein paar erste Esskastanien und genieße die letzten Sonnenstrahlen beim Schwanenbrunnen. Die Mauern sind noch sonnenwarm und ich setzte mich eine Weile dorthin. Ich lese und ich lausche einer abendlichen Inselführung, die dort halt macht.

Da die Sonne in den Wolken versinkt, beschließe ich, mir die Dalienpracht ein anderes Mal anzusehen und lieber den Rosskastanienbaum bei der Schwedenschänke zu suchen. Ich rufe den kleinen Bruder an, der sich genau erinnert, wo der Baum steht, ist ihm doch beim Schüblingsmarsch eine Kastanie genau auf den Kopf gefallen, aua. Die meisten Kastanien wurden aufgesammelt, ein paar finde ich aber doch und nehme sie für unsere herbstliche Deko mit. Dann trete ich den Heimweg an.











































Für den Samstag habe ich mich zu einem Fachseminar zum Thema "Natur trifft Abenteuergeschichten" angemeldet.

Ein netter Kreis von in der Kinder- und Jugendbegleitung tätigen Frauen trifft sich am frühen Nachmittag mit dem Referenten Michael Bauer und der Organisatorin vom BUND im Palmenhaus. Diese exotische Umgebung bietet beste Vorraussetzungen, um unsere Fantasie zu beflügeln. 
Nach einer Vorstellungsrunde und Einführung sprechen wir über unsere Erwartungen. Dann widmen wir uns neben kurzen theoretischen Abschnitten über die Technik und die Wirkungsweise des Storrytelling auch immer wieder der Praxis. Da werden Geschichten geübt und erzählt, die die Teilnehmer auf irgendeine Weise berührt oder geprägt haben. Ich nehme ganz viel an Ideen und Tricks für mich mit.
Zwischendurch gibt es eine Kaffeepause mit von den Teilnehmerinnen mitgebrachten Leckereien. Meine eigentlich für die Geburtstagsfeier gebackenen Blaubeer- Muffins kommen gut an :-)
Als ich wieder zurück bin, kochen wir uns was zum Abendessen und skypen alle zusammen mit der Großen in Berlin. Sie war in ihrer ersten Woche dort gleich krank, es geht aber schon wieder besser. 
































Blick von meinem Sitzplatz

Den Sonntag verbringen wir zuhause. Wir räumen auf, der kleine Bruder holt Hausaufgaben nach und gemeinsam bauen wir etwas mühsam das riesige Weltkarte- Leinwandbild zusammen und hängen es dann im Flur auf. Zum Kaffee gibt es Apple- Crumble von den eigenen Äpfeln.
Und kurz vor Schließung des Wahllokals geben der Liebste und ich unsere Stimmen für die Bundestagswahl ab. Für Kinder ist übrigens auf der Maus-Sachgeschichten-Seite des WDR ganz toll erklärt, wie die Wahl funktioniert. Auf dem Rückweg machen wir einen kleinen Spaziergang über den Friedhof und die Felder. 
Zum Abendessen ernten wir dicke Karotten vom Dachgärtchen. Beim Kochen verfolgen wir die ersten Hochrechnungen der Wahlergebnisse. Es bestätigt sich leider eine Entwicklung, die wir nicht gutheißen.

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