Montag, 26. März 2018

Palmsonntagswochenende

Am Samstag steht zuerst wieder Palmenbinden auf den Programm. Die diesjährigen Kommunionkinder und ein paar andere Familien werken Palmstecken für den Palmsonntagsgottesdienst. Der kleine Bruder recycelt seinen Stecken von letzten Jahr. Er wickelt den trockenen gelben Buchs davon ab und wir packen frischen Buchs (allerdings mit deutlichen Zünslerschäden) daran und binden die Bänder wieder drumherum. Dann macht er noch einen kleinen kurzen Stab, den er gut beim Ministrieren tragen kann. 

Nachmittags wollen wir eigentlich eine erste Radtour unternehmen, aber meine Hand macht mit immer noch Probleme, die Stelle sieht entzündet aus und schmerzt. So machen wir halt einen Spaziergang über die Felder zum Wald. Unterwegs beobachten wir Rotmilane und Traktoren. Im Wald wollen wir eine Dachsbau anschauen, den ich kürzlich mit meinen Naturkindern entdeckt habe. Er scheint aber verlassen zu sein. 

Dann wandern wir noch zu einem anderen Dachsbau, den wir vor einigen Jahren mal gefunden hatten. Wir suchen verschiedene Eingänge nach Spuren ab, da sieht der kleine Bruder genau vor einem Loch einen halben Dachsschädel liegen. Den muss ich natürlich mitnehmen und zuhause schauen wir ihn uns genauer an. Es fehlen ein paar Zähne, sonst ist er noch gut erhalten. Auf dem Rückweg sehen wir Osterglocken auf einer Wiese. Ich nehme Maulwurfshügelerde mit, um darin in einem neuen Versuch nochmal Tomaten zu säen.









Am Sonntag helfe ich in der Kinderkirche mit, die parallel zum Gottesdienstes der Gemeinde stattfindet. Wir spielen den Einzug Jesu in Jerusalem nach, singen und beten mit Gesten und nachher dürfen die Kinder Bilder dazu ausmalen. Anschließend besuche ich das Grab meiner besonderen Tochter, die am 27. März Geburtstag gehabt hätte. Zwischen den Gräbern sind schon Feuerkäfer aktiv.

Zurück zuhause setzte ich Hefeteig an für Palmbrezeln. Das Formen der Brezeln müssen der Liebste und der kleine Bruder übernehmen, denn meine Hand schmerzt.  Die beiden müssen erst noch  üben :-) Der kleine Bruder macht lustige Gesichterbrezeln. Ganz frisch lassen wir uns die Palmbrezeln dann auf der Terrasse zum Tee schmecken. Dort ist es schon so warm, dass wir keine Jacke brauchen.
 
Später gegen Abend (huch, es ist so ungewohnt lange hell, die Zeitumstellung bringt einen ganz durcheinander) fahre ich mit einer Bekannten noch zum Bärlauchpflücken in den Wald oberhalb der Insel Mainau. Die Bärlauchblätter sind schon raus und bilden einen grünen Teppich im Wald. Die Vögel singen und erste Buschwindröschen blühen. Hach, ich liebe den Frühling!






















































Frühlingsboten sammelt Lotta

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