Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen schönen 1.Advent!
Es war eine schöne und ziemlich ausgefüllte Woche für uns. Außer am Montag, und eine halbe Stunde am Dienstag Nachmittag, hatte der Hochnebel uns leider fest im Griff und es blieb richtig kalt.
Am Montag besuchte uns ganz spontan das Maikind aus Freiburg.
Werbung
Leinöl steht schon seit einer Weile auf unserem Speiseplan. Es enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, insbesondere einen hohen Anteil an der Omega 3-Fettsäure, sowie Vitamin E.
Deshalb waren wir sehr erfreut, dass wir Leckeres Leinöl testen durften. In Friedrichshafen hier am Bodensee gibt es eine kleine Leinölmühle, die spezialisiert ist auf bestes, hochwertiges Bio-Leinöl!
In der sternenklaren Nacht zum Samstag sank die Temperatur hier am See zum ersten Mal auf etwas unter 0 Grad. Tagsüber blieb es mit 3 C ganz schön frisch. Der kleine Bruder hatte einiges für die Schule zu tun, die Große bastelte Weihnachtskarten, der Liebste arbeitete im Homeoffice und ich machte Wäsche und begann allmählich damit, Laternen und Herbstdekoration in den Keller zu räumen. In der kommenden Woche werde ich an jedem Tag das Haus etwas weihnachtlich dekorieren. Aber zuerst müssen die Fenster geputzt werden.
Ich weiß ja nicht, wie ihr diese so eigenartige Zeit ohne schlechte Laune übersteht, aber ich habe ein nun neues Hobby für mich entdeckt. Schließlich kann ich ja nicht immer nur spazieren gehen oder walken, wie man das jetzt nennt, um dieser Sache einen sportlichen Touch zu geben, und Secco trinken.
Flamenco tanzen – obwohl ohne Partner eigentlich super coronaconform – geht nun seit Anfang November nicht mehr und es geht mir sicherlich wie vielen von Euch, die derzeit auf ihr Hobby verzichten müssen: Es fehlt etwas! Die Bewegung und auch die Begegnung mit meinen Tanzdamen vermisse ich persönlich jedenfalls sehr!
Deshalb habe ich etwas Neues für mich entdeckt, oder sagen wir wiederentdeckt.
Während es dienstags recht schön wurde, tat sich am Mittwoch die Sonne aber schon arg schwer und schaffte es nachmittags nur kurz, durch den Nebel zu schauen.
Da für die nächste Zeit die ersten Frostnächte gemeldet sind, musste ich nachmittags noch einiges im Garten erledigen. Am Dienstag arbeitete ich nochmal an meinem alten Holzbänkle, am Mittwoch erntete ich dann endlich die letzten grünen Tomaten und Paprikas. Ich harkte Laub vom Rasen und gab es auf die Beete und brachte die Geranien, Fackeln und eine Gartenliege in ihr Winterquartier.
Sonntag, 06.September 2020
Vormittags erkunden wir einen Teil des ehemaligen Fischer- und Seefahrerdorfes Prerow zu Fuß. Zuerst schauen wir uns die Seemannskirche an, die ist eines der ältesten Baudenkmäler der Region ist. Sie wurde 1728 erbaut und besitzt ein Kirchenschiff aus Backstein und einen hölzernen Turm. Auf dem Friedhof neben der Kirche finden sich noch alte Kapitänsgräber aus der Zeit um 1800. Oft aufwendig gearbeitete Grabsteine erzählen die Lebensgeschichten aus früheren Zeiten. Der älteste Grabstein stammt aus der Zeit um 1690.
Unser Wochenende war schön und entspannt. Zwar hatten wir auch wieder Nebel, aber im Gegensatz zum vorherigen Wochenende, kam gegen Mittag die Sonne heraus und es wurde mit bis zu 13C richtig angenehm.
Am frühen Samstag Nachmittag fuhren wir in den Hegau mit seinen charakteristischen Vulkanhügeln. Wir drehen einen Runde um die Festungsruine Hohentwiel, die auf einem Vulkanschlot erbaut wurde. Eigentlich wollten wir wieder mal den Vulkanpfad gehen, aber wir stiegen zu weit auf und spazierten über den Magerrasen durch das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Hohentwiel.
Ups, schon wieder der 12., die Zeit rennt. Wie jeden Monat am 12. zeige ich hier 12 Bilder von meinem Tag. Wer sonst noch alles bei 12 von 12 mitmacht, seht ihr drüben bei Caro / Draußen nur Kännchen.
Überraschung und Freude am Morgen: Heute haben wir am See zum ersten Mal seit 10 Tagen keinen Nebel! Hach, das kann ja nur ein guter Tag werden.
Heute, am Fest des Hl.Martin, haben wir traditionell ein bisschen zu Hause gefeiert. Die diesjährige Martinsweg-Aktion hatte hier ja bereits am Sonntag stattgefunden.
Ich hatte eine Große Martinsbrezel aus Hefeteig gebacken, deren Duft durchs Haus zog und die haben wir uns noch warm zu feinem Zimttee schmecken lassen. Wie schön, dass heute der kleine Bruder nur bis mittags Unterricht hatte und die Große zur Zeit zu Hause ist. Der Liebste konnte eine Pause vom Homeoffice machen. Und natürlich durfte das warme Licht der Laternen nicht fehlen.
Samstag, 05.09.2020
Wechseltag. Heute heißt es früh aufstehen, denn um 10Uhr müssen wir raus sein aus der schönen Ferienwohnung. Wir beladen das Auto in der Tiefgarage und geben die Schlüssel in der Lobby ab. Dann spazieren wir zum Hafen von Glowe, steigen auf den kleinen Aussichtsturm und schauen ein letztes Mal über die Bucht.
Anschließend frühstücken wir fein mit mit Kaffee, heißer Schoki und Schokoladen-Waffeln im Choco la vie, einer kleinen Schokoladen-Manufaktur.
Auch am Wochenende hielt sich hier am See der Nebel hartnäckig.
Samstags vormittags machten wir das Haus sauber und ordentlich. Wir erwarteten die Große zurück, die mit dem Auto aus Jena kam. Und pünktlich gegen Mittag traf sie in einem großen Wagen ein. Nach einem gemeinsamen Brunch, bei dem wir uns viel zu erzählen hatten, brachte die Große den Leihwagen in die Stadt und der kleine Bruder durfte mitfahren. Der Liebste fuhr mit unserem Auto hinterher, um die beiden auf dem Rückweg mitzunehmen.Was für eine Woche. Es waren die ersten Tage des kleinen Lockdowns in Deutschland. Wir haben den spannenden Wahlkrimi in den USA verfolgt. Und es gab schreckliche terroristische Anschläge in Europa, die sprachlos machen und die eigenen kleinen Sorgen unwichtig werden lassen.
🍁 Für den kleinen Bruder war es auch die erste Woche, in der er während des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen musste. Nur zum Vespern und auf dem Pausenhof darf sie abgenommen werden. Ich habe ihm nun solche ProtectMe-Kids-Loops von der Firma Alpstoffe gekauft. Die sind elastisch, aus einer Hightechfaser, die das Bakterienwachstum und die Geruchsentwicklung hemmt und sehen auch noch cool aus. Und die Stoffe sind nachhaltig und regional hier auf der Schwäbischen Alb produziert.(Empfehlung, unbezahlt und nicht beauftragt)
Nach einem sehr interessanten Vormittag in Trier und einer feinen Kaffeetafel bei der Verwandtschaft an der Mosel spazierten wir am späten Nachmittag durch die Weinberge. Es war ungewöhnlich warm und die Weinberge ringsum leuchteten ganz herrlich. Wir stiegen höher und höher, fingen die letzten Sonnenstrahlen ein und sammelten, ein bisschen wie Frederik*, Farben und Wärme für die grauen und kalten Wintertage.
Im November möchte ich
zurück an den Bodensee reisen
den kleinen Bruder nach zwei Wochen Pause einen guten Start an der Schule wünschen
ihm zusätzliche Masken für den Unterricht nähen
die Große zu Hause begrüßen
den Liebsten coronabedingt ebenfalls zu Hause haben
drei Kursnachmittage an der Grundschule leiten
an einer Elternversammlung als Onlinemeeting teilnehmen
sonst durch den Teil-Lockdown wenig Termine haben
die letzten Herbstfarben (leider nicht auf der Insel Mainau) genießen
eine große Martinsbrezel backen
die Aktion "Sankt-Martins-Weg" im Ort unterstützen und Laternen vor dem Haus leuchten lassen
den Garten winterfest machen
gegen meine andauernden Rückenschmerzen regelmäßig walken gehen
gesund bleiben
kräftig an meinem Buchprojekt arbeiten
das Haus adventlich schmücken
Fenstersterne falten
Adventskalender-Säckchen füllen
Stollen backen
zum ersten Advent das erste Blech Lebkuchen machen
Auch an meinem Blick-Standort ist es Herbst geworden. Besonders die Baum- und Buschreihe am See präsentiert sich in Herbstfarben. Auf der Insel Mainau geht es erst allmählich damit los. Im Dunst sind die schneebedeckten Berge erkennbar. Unter meinen Füßen liegt nun Laub des Bergahorn unter dessen mächtiger Krone ich stehe.
Dieser Kuchen ist in kurzer Zeit zu einem unserer Lieblingskuchen geworden. Er ist ohne Mehl, enhält wenig Zucker und ist schnell und einfach zubereitetet. Und das Beste: Durch das Mandelmehl schmeckt der Kuchen fein nach Marzipan. Mit den Äpfeln eine geniale Kombination.
Ich habe das Rezept etwas für uns abgewandelt, das Originalrezept findet ihr dort!
... wurden wir mit goldenem
Oktober-Wetter verwöhnt. Was ein feiner Ferienauftakt! Vor allem am
Samstag war der Himmel strahlend blau und die Sonne wärmte kräftig. Das
lockte uns, aber auch viele andere Spaziergänger aus dem Haus. Der Weg über den Höhenrücken
zwischen Dingelsdorf und Litzelstetten war sehr beliebt, die
Wanderparkplätze dort entlang überfüllt. Vermutlich waren auch einige
Tagesausflügler da. Die Sicht auf den Überlinger See ist von dort oben
aber auch sehr schön.
| Mein 12tel Blick Baum von 2013 |
Am Sonntag hielt sich der Hochnebel hartnäckig, erst am Nachmittag ging
der Himmel auf. Mit den Rädern fuhren wir durch den herbstbunten und
nach feuchtem Laub duftenden Wald zum Naturschutzgebiet Dingelsdorfer
Ried. Da waren wir zuletzt im Mai.
Im Herbst sind die etwas verwunschen wirkenden Riedseen durch die
Reflektion des bunten Herbstlaubes auf dem Wasser ganz besonders
attraktiv.
| an meinem 12tel Blick aus 2019 |
Ich freue mich sehr über das Interesse und hoffe, du kannst etwas für dich mitnehmen. Wer mag, darf mir gerne einen Kommentar hinterlassen oder etwas in mein virtuelles Spendenkästle werfen. Vielen herzlichen Dank für die Anerkennung!