Montag, 19. Oktober 2020

Herbstwochenende

Als ich am Freitag von meinen kleinen Ausflug wiederkam, lag der kleine Bruder auf dem Sofa mit Fieber und schlief. Am Abend half ich bei den Vorbereitungen für einen Kleidertauschmarkt, den die Konsum-Gruppe des Arbeitskreises Klimaschutz im Ort veranstaltete. Wir bauten Kleiderständer auf und stellten sie mit großen Abständen in den Saal und befestigten Schilder mit den Größen. Dann hängten jede von uns schonmal ihre mitgebrachten sieben Teile auf.

Am Samstag ging es dem kleinen Bruder etwas besser, das Fieber war weg, aber er hatte eine Erkältung mit Husten, Schnupfen und Ohrenschmerzen. Ich beteiligte mich mit einem eigenen Stand beim ebenfalls im Ort veranstalten Flohmarkt vor der Haustüre. Ich hatte sowas noch nie gemacht, aber ich wollte es gerne mal ausprobieren, denn die Kleiderberge im Keller wachsen. Da die großen Kinderkleiderbasare coronabedingt ausfallen, war die Idee entstanden, eine Alternative im Kleinen zu schaffen. 12€ zahlte man als Standgebühr, die Grundschule und Kindertagesstätte zugute kommt. Von 11 bis 16Uhr standen also ich oder auch mal der Liebste mit den Sachen vor dem Haus. Es war kühl, aber zum Glück blieb es trocken. Besonders viele Passanten kamen nicht vorbei und die meisten suchten auch eher Baby- und Kleinkindersachen. Am besten verkauften sich noch Kindersachbücher. 

Zwischendurch drehte ich eine kleine Runde im Ort, um mir mal ein paar andere Stände anzuschauen. An den 50 Ständen wurde neben Kindersachen auch Haushaltskram angeboten. Manche Stände waren ansprechend dekoriert (siehe Foto oben), das gefiel mir gut. Parallel fand der Kleidertauschmarkt für Erwachsene statt. Dort half ich am Ende noch beim Abbau und stieß mit den anderen Frauen der Konsum-Gruppe mit einem Glas Sekt auf den Erfolg des ersten Tauschmarktes an.






Am Sonntag frühstückten wir spät, dann machte ich etwas Ordnung und verräumte die Kinderkleidung. Nachher spazieren wir über die Streuobstwiesen zu unserem Patenbaum und sammelten ein paar Äpfel auf. Zum Kaffee tauen wir uns einfach den restlichen Apfelkuchen vom letzten Wochenende auf. Sehr lecker!


















Der Liebste, der die meisten Apfelchips gefuttert hatte, bereitete nochmal eine Ladung davon im Backofen zu. Ich nahm meinen neuen Dampfentsafter (Affiliate-Link) in Betrieb und füllte ihn mit ungeschälten Apfelstücken ohne Kerngehäuse. Feiner Apfelduft breitete sich aus und nach ein paar Stunden waren die Äpfel zerfallen und wir konnten schön säuerlichen Saft ziehen. Die übriggebliebene Apfelmasse pürierte ich mit wenig Zucker, würzte sie mit Zimt, Kardamon und Vanille und strich sie auf ein Backblech. Den ganzen Abend trocknete die Masse im Backofen dann zu leckerem Fruchtleder.




 

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