Freitag, 12. Oktober 2018

12 von 12 im Oktober 2018


Am 12. des Monats macht man den Tag über viele Fotos von seinem Tag, und zeigt am Abend 12 davon am Blog.  Das ist 12 von 12. Alle Teilnehmer finden sich auf Caros langer Liste.


Wir haben heute Herbstwetter vom Feinsten, wolkenlosen Himmel und mittags werden es über 20°C. Das muss ich nochmal ausnutzen für eine Schifffahrt. Noch zwei Tage, dann ist Schluss, dann beginnt für die Weiße Flotte die Winterpause. An unserem Anleger warte ich auf das Schiff. Der Wasserstand des Sees ist immer noch auffällig niedrig.
 



Mit nur einer weiteren Person gehe ich dann an Bord der Stuttgart und genieße die Überfahrt auf Deck. Die nur etwa 30 Passagiere verteilen sich gut auf dem Schiff. Mir kommt "Ich liebe das Ende der Saison" von Reinhard Mey in den Sinn. Passt irgendwie.
Am Landungsplatz im herbstlichen Überlingen herrscht immer noch Urlaubsstimmung, okay einige Bundesländer haben ja auch gerade Herbstferien. Ich spaziere die Promenade entlang, dann starte ich meinen Einkaufsbummel.


Unser Lieblingskinderladen für Neues und Secondhand wird Ende des Monats geschlossen. Sehr sehr schade! Ich kaufe nochmal einiges für den Jüngsten ein und finde sogar mitwachsende Schlittschuhe.



Mir bleibt noch ein bisschen Zeit bis zur Abfahrt des Schiffes und weil es so warm ist, gönne ich mir ein Eis (wohl das letzte für dieses Jahr), Macchiato und Zimt, passend zum Herbst. Und ja, heute kann ich nochmal Sandalen tragen, was mich freut.




An Bord der MS Überlingen sitze ich ganz vorne auf Deck, es ist nahezu windstill heute. Ich kann die Alpenkette im Nebeldunst hinter der Insel Mainau ausmachen. Hat was, aber ich warte immer noch auf Föhnwetter.


Tja, das war´s dann nun. Da kann man schon wehmütig werden. Tschüss Sommer!











Ich schleppe meine Einkäufe den Hügel hinauf. Zuhause ist gerade der Kleine Bruder eingetroffen. Wir essen Reste, dann hänge ich noch rasch Wäsche in die Sonne. 


Der Jüngste geht spielen, ich mache Siesta. Ich lese nun schon den sechsten Band (Amazon-Partner-Link) der Fjällbacka-Reihe von der schwedischen Autorin Camilla Läckberg.

Dann mache ich mich an die Gartenarbeit, die Blumenzwiebeln müssen in die Beete und den Rasen. Mit dem genialen Blumenzwiebelpflanzer von Manufactum (unbezahlte Werbung) funktioniert das Setzen prima. Es ist so warm, dass ich doch tatsächlich ins Schwitzen gerate.


Ich bekomme Besuch, Nachbarkater Fred streicht mir um die Beine und macht es sich dann auf der Bank bequem.





Leider muss ich mich um 16:30Uhr aus dem Garten verabschieden. Ich fahre mit dem Rad zur Schule, um den Schlüssel abzuholen. Zuhause packe ich dann Tischtücher, Trinkbecher, Kürbisse und Lichter zusammen und nehme neben dem kleinen Bruder und seinem Freund, Sitzunterlagen, Kissen und Kuscheldecken im Auto mit.






Im Klassenzimmer der 3. Klasse räume ich dann mit der Kollegin zusammen Tische und Stühle zur Seite. Gegen 18Uhr kommen dann noch 12 weitere Jungs zum Leseabend und machen es sich auf einem Teppich und Sitzkissen bequem. Alle bringen etwas für unser Buffet mit, an dem wir uns zwischendurch stärken. Wir lesen, wie schon im letzten Jahr, das spannende und ein bisschen gruselige Buch Die Spiderwick Geheimnisse - Eine unglaubliche Entdeckung (Band 1) (Amazon-Partner-Link) vor. Und wer von den Kindern mag, darf auch mal lesen.


Donnerstag, 11. Oktober 2018

Beim Gräflichen Schlossfest

Vom 3. bis 7. Oktober waren Besucher auf der herbstlichen Blumeninsel zum Gräflichen Schlossfest eingeladen. Dabei öffnet die Familie Bernadotte traditionell die Türen des im 18. Jahrhundert erbauten Barockschlosses Mainau. Die Besucher kommen im Rahmen einer exquisiten Verkaufsausstellung in sonst nicht öffentlich zugängliche Schlossräumlichkeiten und können einmal eintauchen in Gräfliches Flair.

Das diesjährige Schlossfest habe ich leider verpasst, aber ich nehmen es zum Anlass, hier von meinem Besuch dort im letzten Jahr zu erzählen.

Damen und Herren in historischen Kostümen flanierten durch die Anlagen rund ums Schloss und ich fühlte sich gleich ein bisschen in eine andere Zeit versetzt. Viele Aussteller boten in den beiden oberen Stockwerken im rechten Flügel des Schloss zum Motto "Mode, Schmuck und edle Accessoires" ihre eigenen Kreationen an. Ich schaute mich im Wappensaal, der Bibliothek, in den historischen Schlossfluren und den Salons um.

Und da gerade eine historische Modenschau von Sissis Erben begann, schaute ich mir die auch an. Im weißer Saal, dem barocken Festsaal des Schlosses, bekam ich sogar noch einen Platz in der ersten Reihe. Ein roter Teppich diente als Laufsteg, hier flanierten Damen und Herren und präsentierten Kleidung in der Mode des späten 19. Jahrhunderts. Die Damen trugen aufwendig geschmückte Kleider und die Herren Gehröcke mit Zylindern. Die kleine Zeitreise durch die Welt der damaligen Mode wurde unterhaltsam von Frau Haller begleitet. Ganz schön beeindruckend.

Und ich durfe am Ende sogar eine Rose mit nach Hause nehmen, die mir einer der Herren im Gehrock geschenkt hatte :-)

























































































Montag, 8. Oktober 2018

Abendlohn


Am Ende eines super anstrengenden aber sehr gelungenen Basar-Wochenendes (wie ein solches für mich abläuft, habe ich dort schonmal aufgeschrieben), das ich trotz traumhaftem Sommer- ähm Herbstwetter beinahe nur in der Halle verbrachte, fuhr ich mit dem kleinen Bruder die Große zu ihrem Zug an den Allensbacher Bahnhof.

Vom Bahnsteig aus gingen wir dann rasch noch zum Gnadensee hinunter. Da erwischten wir diesen magischen Moment, wenn die untergehende Sonne das Wasser färbt. 




Donnerstag, 4. Oktober 2018

Donnerstagsschnipsel


Mit Kopf- und Gelenkschmerzen begann meine Woche. Für den Dienstag hatte ich schon vor einiger Zeit zugesagt, eine andere Jugendbegleiterin zu vertreten. Ich warf mir also eine Schmerztablette ein (was ich sonst nie mache), um der Aufgabe gerecht zu werden. Und der Kurs auf der Streuobstwiese (mit Äpfelverkostung und Apfelspielen) hat mit richtig Spaß gemacht. Der Jüngste blieb am Dienstag zuhause, weil er auch nicht so richtig fit war.

Den (eher grauen) Feiertag nutzte ich hauptsächlich dazu, mich zu schonen. Außerdem habe ich bergeweise Kinderkleidung aus dem Keller hochgeholt, um sie für den Verkauf am Kinder-und Jugendbasar am Wochenende zu sortieren und später auszuzeichnen.

Als ich heute früh gegen 9Uhr aus dem Haus ging, kam der kleine Bruder gerade wieder zurück. Er war zu seiner Schule gefahren, hatte dort aber niemand angetroffen. Kein Unterricht also. Er wusste es nicht, weil er am Dienstag nicht in der Schule war und wir hatten auch keinen Elternbrief bekommen. Ich erkundigte mich bei einer anderen Familie, deren Kinder die gleiche Schule besuchen, und erfuhr, dass auch am Freitag ein beweglicher Ferientag ist. Schade, hätten wir das gewusst, hätten wir ein paar Tage wegfahren können. (Denn die Herbstferien sind hier erst Ende Oktober/ Anfang November, was nicht wirklich attraktiv ist.)

Mit der Kollegin von der Schulbücherei habe ich heute eine kleine Einführung für die neuen Erstklässler gemacht. In zwei Gruppen haben wir dann noch etwas vorgelesen, mal wieder Muriels Garten (Amazon-Partner-Link), weil das Buch einfach die Kinder jedesmal begeistert und es so gut in den Herbst passt. Der lustigen Geschichte um der Schildkröte Muriel und die Brüder Tümpel geben die Zeichungen ihren besonderen Charme.

Ich habe heute Nachmittag nun endlich alle sechs Kinder meiner Gruppe kennengelernt, die ich als Jugendbegleiterin einmal in der Woche in die Natur begleitete. Beim tollstem Sonnenschein haben wir die Wiesen erkundet und dann aus Sahne, Wildkräutern (Wildem Majoran oder Dost, Schafgarbe, Rotkleeblüten) und Salz durch reihum schütteln, Kräuterbutter hergestellt, die dann gleich auf Brot verzehrt wurde. Lecker! Nachher durfte, wer  wollte, eine Kette aus Herbstschätzen basteln (schon etwas schade, dass ich nur ein Mädchen in der Gruppe habe:-(

Der morgige Freitag ist schon verplant mit Basarvorbereitungen, Wechselgeld bei der Bank holen, Materialien in der Kita abholen und dann vor allem noch mit Klamotten auszeichnen ... Deshalb verschiede ich mich hier schon in ein ausgefülltes arbeitsreiches Wochenende. 

Habt ein feines Wochenende! 





Dienstag, 2. Oktober 2018

Ein Kranz voller roter Äpfelchen


Zum Brechen voll hängt in diesem Jahr unser (vor 3 Jahren gepflanzter) Zierapfelbaum im Vorgarten, unter der Last der vielen Äpfelchen biegen sich die Zweige beängstigend. Und bevor der nächste Herbststurm kommt, haben wir nun mal einige Äste herausgeschnitten.


Ich kann also für meine Deko aus den Vollen schöpfen, lach. Im ersten Jahr hatte ich aus nur ein paar Äpfelchen zusammen mit Beeren und Hagebutten einen "Herbstfeuerkranz" gebunden und letztes Jahr hatte ich die hübschen kleinen Äpfel für unsere Tischdeko verwendet. 

Nun ist zunächst ein Kranz aus Zieräpfeln entstanden. So ein Kranz war schon lange mein Traum, oft bin ich im Herbst um die teuren Zweige im Blumenladen herumgeschlichen. 
Aus abgeschnittenen Zweigen der Weide habe ich ein Grundgerüst von etwa 40cm Ø gewunden und dann mit dünnem Blumendraht rundherum die Äpfelchen daraufgebunden. Etwas unterschätzt hatte ich das Gewicht des fertigen Kranzes. Mit Hilfe eines starken Nylonfadens, der an zwei Stellen festgeknotet ist, haben wir den Kranz nun an unserer Haustüre befestigt. Sieht richtig opulent aus :-)





Allerlei Herbstliches gibt es beim Creadienstag

Montag, 1. Oktober 2018

Hallo Oktober!

Im Oktober möchte ich

das Gräfliche Schlossfest auf der Insel Mainau besuchen
die Erstklässler in die Schulbücherei einführen
meine neue Naturkurs-Gruppe kennenlernen
ein ganzes Wochenende am großen Basar mithelfen
den ersten Elternabend an der neuen Schule des Jüngsten besuchen
an einem Fachseminar teilnehmen
Herbstkekse und Lieblingskuchen backen
die BUND-Spechte Gruppe in die Natur begleiten
ein weiteres Extra-Modul zu meiner Weiterbildung besuchen
zu einem Geburtstagsfrühstück gehen
endlich mal nach Stuttgart fahren
Esskastanien sammeln
im Garten Laub harken und Frühlingszwiebeln verbuddeln
Blätterraschelwaldspaziergänge machen
endlich wieder mein Nähzimmerchen in Beschlag nehmen
eine gruselige Lesenacht für Drittklässler veranstalten
die späten Herbstferien begrüßen
Kürbisse schnitzen 
den Jüngsten zu Halloween verkleiden
Gespensterlollis verteilen


Das letzte September-Wochenende


Nach einer Woche mit sonnigem Wetter, war auch das Wochenende weiterhin so schön und über Tag wurde es ganz angenehm warm. Da glauben wir gerne der Bauernregel zu Michaeli: "Kommt Michael heiter und schön, wird es noch vier Wochen so weiter geh'n." Wir hatten Besuch von der Großen, was uns sehr gefreut hat.


Am Samstag holt der Liebste mit dem Rad im Nachbarort Brötchen fürs Frühstück und bringt auch eine Tasche Rote Boskoop-Äpfel vom Patenbaum mit. Wir kochen dann erstmals Apfelmus und ich backe Apfelkuchen zum Tee auf der Terrasse. Dazu probiere ein neues Rezept mit Schmand. Der Kuchen sieht ganz gut aus, aber in der Mitte bleibt er weich und Flüssigkeit tritt aus. Dieses Rezept werde ich mit Sicherheit nicht nochmal verwenden. 

Die Große fährt dann in die Stadt, um sich mit einer Freundin zu treffen. Der Jüngste spielt den ganzen Tag mit den Nachbarkindern, sie bauen weiter an ihrem Versteck. Der Liebste und ich fahren zu unserem Patenbaum auf die Streuobstwiese. Wir räumen, so gut es geht, den Boden frei von den vielen heruntergefallenen und faulen Äpfeln und pflücken eine erste Kiste Äpfel vom Baum. Mit der ausziehbaren Teleskopstange am Pflücker (Amazon-Partner-Links) kommen wir ganz gut hinauf in den alten Baum. An einem benachbarten Grundstück sammle ich dann noch Walnüsse auf. 

Abends sind wir ganz schön müde. Nach dem Abendessen schauen wir Großen den Film New in Town mit Renée Zellweger (Amazon-Partner-Link). Der Film spielt in Minesota, wo wir vor 25 Jahren für ein Jahr gelebt haben und richtigen Winter kennengelernt haben.






































 
Unser Sonntag ist ganz entspannt. Die Kids üben ihre Musikinstrumente, der kleine Bruder stickt weiter, was er im Handarbeitsunterricht begonnen hat, ich werkle im Garten und pflanze drei neue Astern ein und beginne mit den Vorbereitungen für meinen Basarverkauf. Nachmittags unternehmen wir einen kleinen Ausflug nach Wallhausen und spazieren am Waldrand über den naturbelassenen breiten Strand (also dort wo mein 12tel Blick hingeht) entlang, bis zum Teufelstisch. Der schaut aber noch nicht aus dem Wasser heraus. Um ihn zu sehen, werden wir im Winter wiederkommen.

Nach dem Abendessen müssen wir unsere Große dann schon wieder am Bahnhof verabschieden. Später skypen wir dann noch mit der kranken Teenietochter in Freiburg.