Anfang Mai habe ich mit drei Frauen einen tollen Mädelsurlaub in Paris verbracht. Auch wenn das Wetter nicht wirklich mitspielte, waren die fünf Tage gut ausgefüllt mit spannenden Programm, bei dem wir vor allem die Klassiker besuchten. Das kam mir sehr entgegen, denn ich war bisher nur ein einziges Mal in der französischen Hauptstadt, und zwar als Tagesausflug während eines Schüleraustauschs, den ich als Siebt- und Achtklässlerin jeweils in Dijon verbrachte. Daran habe ich fast keine Erinnerungen mehr.
Die Hinfahrt legten wir dem Zug von Konstanz über Zürich zurück, von dort erreichten wir mit dem TGV in nur vier Stunden den Garde de Lyon. Wir hatten ein nettes Airbnb mit drei Schlafzimmern etwas außerhalb von Paris in einer ruhigen Seitenstraße von Fontenay-sous-Bois gebucht, aber nahe der RER A. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, aßen wir in einem kleinen französischen Restaurant zu Abend.
Am Vormittag des nächsten Tages gab es noch ein paar Regenschauer. Wir holen uns frische Croissants und frühstückten in der Ferienwohnung. Dann fuhren wir nach Paris rein und spazieren zu Fuß über die Seine auf die Insel Île Saint-Louis. Die Schlange vor Notre Dame war kurz und schon waren wir drin. Diese Karthedrale ist einfach unglaublich beeindruckend! Vom großen Brand in 2019 ist im Innern kaum noch etwas zu sehen.
Mit einem Bus fuhren wir zum Centre Pompedou und weiter zum Atelier des Lumières. In der alten Fabrikhalle wird klassische Kunst mittels Video-Installation an Wände, Decke und Boden projiziert und man kann sich darin bewegen. Dazu hört man passende Musik. Und so erlebten wir die "Renaissance mit Da Vinci, Raphael und Michelangelo" mal auf eine besondere Weise.
Zuletzt besuchten wir die Galerie Lafayette, schlenderten herum, tranken einen Kaffee, stöberten in der Second Hand Abteilung und genossen den Ausblick vom Dach. Der Eiffelturm war im Regen nur schwach zu sehen.

























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