Ich liebe ja die skandinavischen Mittsommerbräuche wie ich sie einmal in Schweden erleben dufte
und zelebriere die Sommersonnenwende gerne in diesem Flair auch zuhause. Bei einem Urlaub vor einigen Jahren in Vorarlberg, als die Kinder noch klein waren, bekamen wir etwas von den dortigen Bräuche zur Sommersonnenwende mit. So kam im Juni der Idee auf, meinen Mittsommergeburtstag einmal in den Bergen zu verbringen. Und weil keine Gewitter für dieses heiße Wochenende gemeldet waren, buchte ich kurzfristig ein Hotelzimmer.
Nach dem Einchecken im Hotel ging es von Faschina mit der Panoramabahn Stafelalpe im Sesselbahn zur Bergstation unterhalb des 2134 Meter hohen Glatthorn. Wir spazierten noch ein Stück entlang des der Blumen-Lehrpfades und genossen die Aussicht, bevor wir zurück zur Mittelstation fuhren. Dort wurden Kleinigkeiten zum Essen angeboten. Als die Sonne ihre letzten Strahlen über die Berggipfel schickte, wurde ein großer Holzstapel angezündet und in alpenländischer Tradition musizierten Alphornbläser und sorgen für Gänsehautfeeling.
Während der Fahrt ins Tal sahen wir auf den Hügeln und Gipfeln ringsum zahlreiche Höhenfeuer.
Nach einer ruhigen Nacht frühstückten wir am Morgen meines Geburtstags gemütlich auf dem Balkon des Speiseraums bei diesem Blick:
Nach dem Auschecken ließen wir das Auto in der kühlen Tiefgarage stehen und spazierten ein paar Meter zur Talstation des „Uga Express“. Wieder ging es mit einem Sessellift gemütlich den Berg hinauf. An der Bergstation angekommen, begannen wir über blühende Bergwiesen begleitet von Kuhglockengeläut den Aufstieg auf die Damülser Mittagsspitze. Der Gipfelanstieg war steinig mit teils ausgesetzten Stellen, Seile waren sehr hilfreich. Oben auf 2095 Meter Höhe bot sich uns ein toller Weitblick, auch der Bodensee war im Dunst zu sehen.
Zurück an der Bergstation teilten wir uns auf der Panoramaterrasse der Elisenalpstube einen Kaiserschmarrn und späten schwebten wir wieder runter nach Damüls. Um
der Hitze am Bodensee noch etwas zu entgehen, hielten wir auf der
Rückfahrt nochmal an der Bregenze Aach, wo wir an einem steinernen
Becken sogar ein paar Züge schwimmen konnten.








Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar oder, wenn es privater ist, eine Email an: bodenseewellen@gmail.com
Wenn Du auf meinem Blog kommentierst, werden die von Dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. Deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest Du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.
Kommentare werden von mir moderiert und es kann deshalb auch mal etwas dauern, bis sie hier erscheinen.
Dankeschön!