Montag, 11. Juni 2018

Sommerwochenende

Ein schönes entspanntes Sommerwochenende voller Wiedersehensfreude war das. 

Bei strömendem Regen holen wir am Freitag Abend zusammen die Große am Bahnhof in der Stadt ab. Sowas hatte ich noch nicht erlebt, da stehe ich in der Sonne auf der Terrasse, über mir blauer Himmel und gleichzeitig regnet es auf mich herab und bis ich das überhaupt realisiere, ist der Stoff der Markise schon durchnässt.
Auf dem Weg zum Bahnhof hole ich rasch noch ein Kilo Erdbeeren im Bioladen. Eigentlich wollte ich ja Erdbeeren vom Feld des benachbarten Hofes pflücken, aber dort hatte ein Gewitter mit Hagel die Früchte zerstört und schon war die Selbstpflücker-Ernte vorüber, bevor ich einmal dort war.
Das von der Großen gewünschte Grillen im Garten fällt leider ins Wasser, wir grillen Gemüse und Würstchen stattdessen im Backofen. Als Nachtisch habe ich Tiramisu vorbereitet, das die Große so gerne mag. Sie sprudelt über vor Erlebnissen und wir sitzen abends noch lange zusammen.

Am Samstag Morgen fahre ich mit dem Jüngsten zum Uni- Parkplatz und begleite die BUND-Spechte Kindergruppe in den Wald.
Rund um die Themen Bushcraft, Survival und Erste Hilfe verbringen wir miteinander einen harmonischen Tag. Nach einem Naturschätze- Spiel dürfen die Kinder Erste- Hilfe Maßnahmen ausprobieren, sich über verschiedenen Möglichkeiten des Feuermachens informieren und selbst Feuer entzünden (zum Glück scheint die Sonne:-), Stockbrot und Würstchen überm Feuer grillen, mit Glut Löffel brennen und schnitzen sowie Hütten bauen. Zu diesen Themen kann ich das tolle Buch von Sabine Simeoni Wildes Naturhandwerk (Amazon-Partner-Link) empfehlen. Die Fotos sind zwar etwas enttäuschend, aber das Buch bietet eine Fülle an Ideen rund um Werken, Pflanzenwissen und Wildkräuterküche mit Kindern im Rhythmus der Jahreszeiten. Schon alleine solche Namen wie z.B. Feenbrause, Wunschrosenzucker oder Frau Holles Schreiberling machen Lust auf mehr.











Als wir müde und schmutzig nach Hause kommen, hat die Große leckeren Erdbeerkuchen gebacken, den wir uns auf der Terrasse schmecken lassen. Der Jüngste geht mit dem Freund im See schwimmen. Abends kommt dann noch unsere Mittlere von ihrer Kursfahrt nach Berlin zurück und hat viel zu erzählen. Mit der Großen spaziere ich später noch zur Anlegestelle und wir inhalieren den typischen Seegeruch und genießen die Ruhe, beides hatte die Große in HH vermisst.





























Am Sonntag muss die Mittlere zum Probentag, der Liebste muss arbeiten und der Jüngste hat noch Hausaufgaben zu erledigen. Es ist heiß, aber es geht ein leichtes Windchen, so lässt es sich im Garten ganz gut aushalten. Ich beschneide die Wildrosen, relaxe und lese im Hängesitz und buche uns endlich eine Ferienwohnung für die Sommerferien. Später trinken wir Kaffee und essen Eis und Kuchen. Als es kühler wird, pflücken wir die Kirschen (die meisten haben leider die Vögel angepickt), erste Felsenbirnen und schwarze Johannisbeeren. 






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