Samstag, 12. Januar 2019

12 von 12 im Januar 2019


Auch im neuen Jahr möchte ich wieder dabei sein und den 12. eines Monats in 12 Bildern hier am Blog festhalten. Wer noch alles mitmacht, seht ihr in Caros langer Liste!


In der Nacht hat es nochmal ein wenig geschneit. Zum gemütlichen Samstagsfrühstück holt der Liebste Brötchen im Nachbarort. Der Jüngste geht dann gleich mit Nachbarkindern am Hügel rodeln, bevor alles wieder taut und ich drehe eine Walkingrunde um den Ort. Es ist ganz windstill. Zuerst laufe ich am "Dämmle", dem verwaisten Schiffsanlegesteg vorbei.


Dann komme ich an einem der hier absolut seltenen Reetdächer vorüber. Sieht besonders schön aus mit Schnee.


Ich gehe zum Lieblingsstrand. Hier habe ich im letzten Jahr den 12tel Blick aufgenommen. Wie anders es damals im Januar hier aussah, der unterschiedliche Wasserstand ist extrem.


Vor mir waren schon andere da.

 Von den Bäumen tropft es schon, denn es ist über 0°C.

Über die Felder laufe ich dann zurück nach Hause.


Die Große backt dann mit unserem neuen Waffeleisen (Amazon-Partner-Link) Waffeln und ich schlage Sahne und decke den Tisch.

Als auch der Kleine Bruder heimkommt, lassen wir uns die Waffeln mit warmen Himmbeeren und Sahne zum Tee schmecken.



Anschließend fahren wir alle zusammen in die Waldorfschule. Wieder bin ich dort begeistert vom Jahreszeitentisch im Schulflur, Frau Holle, wie schön!



Wir müssen dieses Wochenende das Klassenzimmer (und den angrenzenden Garderobenraum) des Jüngsten putzen. Das geht reihum, alle Eltern kommen mal dran. Tische abwischen, Fußboden saugen, Tassen spülen, Waschbecken säubern, Pflanzen gießen, Handtücher wechseln, Boden nass wischen. Da wir das zum ersten Mal machen und uns nicht gleich zurechtfinden, benötigen wir fast zwei Stunden. 


Nachher wollen wir gleich noch den Großeinkauf für eine Woche erledigen. Gemüse und Frisches bekommen wir über die Grüne Kiste vom Hofgut Rengoldshausen geliefert. Und weil wir keine Lust mehr zum Kochen haben, nehmen wir auf Wunsch der Kids gleich Flammkuchen aus der Tiefkühltruhe mit und bereiten dazu noch einen kleinen Salat zu.

Während es draußen zu stürmen und regnen beginnt, machen wir es uns dann auf dem Sofa vor dem Kamin gemütlich, skypen mit dem Maikind und schauen den Eisbärfilm.(Amazon-Partner-Link). Mit beeindruckenden Aufnahmen führt der Film deutlich vor Augen, wie die Lebensbedingungen der Eisbären durch die Klimaerwärmung bedroht sind. 



Habt einen schönen gemütlichen Sonntag!


Freitag, 11. Januar 2019

Dieser Moment...


Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen. 
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will.

etwas Schnee + 1 Schlitten + 4 Poporutscher = 6 fröhliche Kinder





Mittwoch, 9. Januar 2019

Palmöl - Das geht uns auf den Keks!


Palmöl, ist dieser Tage in aller Munde, in wahrsten Sinne des Wortes. Es wird aus der Palmfrucht gewonnen und ist sowohl das beliebteste als auch das günstigste Öl der Welt. Die Lebensmittelindustrie setzt es vor allem als Stabilisator in Fertigprodukten ein.

Palmöl wird bei der Herstellung von Margarine verwendet. Es steckt auch in Nutella & Co., Keksen und Kuchen, salzigem Knabbergebäck, Erdnüssen, gefüllter Schokolade und vielen Fertiggerichten. In Tütensuppen sorgt Palmöl dafür, dass kein Pulver am Beutel klebt. Das trifft genauso für Bio-Produkte zu. Sogar in Säuglingsnahrung kommt es vor.

Im Bereich der Körperpflege findet es sich in Cremes, Seifen, Waschmitteln, Lippenstiften... Und es ist im Biosprit.  
 
Beim Griff ins Supermarktregal und beim Tanken entscheiden wir über das Schicksal bedrohter Arten wie Orang-Utan oder Tiger und des Regenwaldes. Mittlerweile erstreckt sich der Anbau von Palmölplantagen weltweit auf eine Fläche von etwa 19 Millionen Hektar rund um den Äquator in artenreichen Regionen wie Indonesien und Malaysia. Für neue Plantagen werden weiterhin zahlreiche Hektar Regenwald gerodet. Kann man beispielsweise dort nachlesen! Eindrucksvoll wird die Problematik dargestellt auch für Kinder in diesem süßen Weihnachtsspot (Link zu YouTube) der britische Supermarktkette Iceland Foods, den Regulationsbehörde in Großbritannien verboten hat, weil er zu politisch sei.

Und wenn wir Palmöl mit der Nahrung aufnehmen, stellt sich außerdem die Frage, ob es gesundheitliche Auswirkungen für uns hat.
Palmöl steht im Verdacht, an der Entstehung von Krankheiten beteiligt zu sein. Beim starken Erhitzen des Öls können sogenannte Fettsäureester entstehen, die nach Auskunft des Bundesinstituts für Risikobewertung als krebserregend gelten. Die Substanz löse im Tierversuch ab einer bestimmten Dosierung Tumore aus. Genauer hier nachzulesen!
Der relativ hohe Gehalt an gesättigten Fettsäuren in Palmöl kann nach Ansicht von Medizinern zu einer Verschlechterung der Blutfette führen. Dadurch steige das Risiko für Gefäßverkalkung und Diabetes.
Studien haben gezeigt, dass Palmöl den LDL-Cholesterinspiegel steigern oder zumindest negativ beeinflussen kann. Als besser für die Gesundheit gelten Pflanzenöle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren.

Wir haben uns seit einiger Zeit dazu entschlossen, keine Produkte mit Palmöl mehr zu kaufen. Sicher, am besten wäre es, alles selbst zu machen, denn dann weiß man genau, was drin ist und braucht gar keine Fertigprodukte mehr zu kaufen. Und wenn man es doch tut, bleibt nur der Blick auf das Kleingedruckte. Die Italiener machen es vor, was hierzulande in den Supermarktregalen noch absolut selten ist, dort werden Produkte ohne Palmöl schon seit Jahren deutlich gekennzeichnet.

Hier findet ihr eine Auflistung von Produkten ohne Palmöl. Und dort ein Rezept zum Selbermachen von veganer Margarine ohne Palmöl. Und da wir lange auf der Suche nach einer Alternative zu den üblichen Schoko-Aufstrichen in Bio-Qualität ohne Palmöl waren, wir können diesen, auch in der Familiengröße (beides Amazon-Partner-Links) empfehlen, der auch noch sehr gut schmeckt. Mal wieder die Italiener:-)
 





Dienstag, 8. Januar 2019

Vogelfutterhäuschen - Schnelle Upcyclingidee


Mit meiner Naturkindergruppe habe ich einfache Futterhäuschen für die Vögel aus Tetrapacks gebastelt. 










Das geht ganz einfach:

Man nimmt einen gut ausgespülten Saft- oder Michkarton
(wenn gewünscht, können Kinder ihn auch mit Lackfarbe bunt bemalen)

1 und bohrt mit dem Stichling in unteren Bereich zwei gegenüberliegene Löcher hinein.
2 Zeichnet sich ein Fenster vor.
3 Schneidet, am besten mit einen Cutter, die Fensteröffnung hinein (kleinere Kindern brauchen dabei Hilfe)
4 und mit der Schere oben entlang ab. Dabei kann man ein Stück als "Vordach" stehen lassen, das man nach außen knickt. Nun wiederholt man das alles exakt auf der anderen Seite.
5 Nun wird einen Stab (wir haben an Neujahr aufgesammelte Raketenstecken verwendet) oder einen Stock aus der Natur als Sitzstange durch die Löcher gesteckt.
6 Oben ein kleines Loch unter der Falz durchstechen, eine Stück Draht durchstecken und zum Aufhängen fest zusammendrehen. Bis knapp unter die Öffnungen mit Vogelfutter befüllen und in den Baum hängen. 

Fertig ist ein schnellgemachtes Futterhaus aus Abfallmaterial.

Die Idee habe ich dort gesehen. 



























gezeigt bei Creadienstag

Sonntag, 6. Januar 2019

Frau Holle



























Frau Holle hat ihre Betten am Samstag kräftig über uns ausgeschüttelt. In zarten Flocken schneite es den ganzen Tag über bis zum Abend. Schnee gleich vor der Haustüre, wie schön! Zum Spielen, Rodeln und Spazierengehen. Alleine der Blick aus den Fenstern in den weißen Garten, hach. 

Am Mittag ging es dann zusammen raus ins Schneegestöber. Wie im Winterwunderland kamen wir uns vor bei unserer Wanderung durch die verschneite Landschaft und den märchenhaften Wald zum verwunschen wirkenden Riedsee.
































































































Samstag, 5. Januar 2019

Dreikönigskuchen

Am 6. Januar, dem Tag der Erscheinung des Herrn und dem Festtag der Heiligen drei Könige, ist hier in Baden-Württemberg, wie auch in Bayern, Sachsen-Anhalt, in Österreich und in wenigen Kantonen der Schweiz ein Feiertag. In diesem Jahr fällt er auf einen Sonntag, also haben alle was davon:-)
 
Seit wir hier leben, backe ich zu diesem Tag einen Dreikönigskuchen. Auf die Idee dazu brachte mich vor Jahren das tolle Buch von Ursula Müller-Hiestand Feste und Feiern im Jahreskreis (Amazon-Partner-Link, nur noch gebraucht erhältlich). Ich bereite den Dreikönigskuchen in Tradition unserer Schweizer Nachbarn zu. Er besteht aus einem Quarkhefeteig und hat ein bisschen die Form einer Krone, die mit Mandelblättchen und Hagelzucker verziert wird. Aufgesetzt bekommt er eine aus Goldkarton ausgeschnittene Krone. Und derjenige darf für diesen Tag König sein, der die eingebackene Mandel im Dreikönigskuchen erwischt. 

Hier das Rezept für den Dreikönigskuchen.

Zutaten:
 
600g Mehl
1 Würfel Hefe
ca. 150ml lauwarme Milch
150g Zucker
100g Butter

250g halbfetter Quark
abgeriebene Schale von einer Zitrone

evtl. Rosinen
1 Mandel
1 Eigelb + 1EL Milch zum Bestreichen
Hagelzucker
Mandelblättchen
 

Zubereitung:
 

Den Hefeteig bereite ich mit oben angegeben Zutaten nach dieser Anleitung zu. Nach dem Gehen forme ich den Teig zu Kugeln (eine größere und sechs bis acht kleinere) und ordne sie blütenförmig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech an. Dabei verstecke ich in einer der Kugeln die Mandel. Das Eigelb verquirle ich mit der Milch, bestreiche damit den Kuchen und besteue ihn mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen. Ich lasse ihn nochmal für 20 Minuten stehen und backe ihn dann im vorgeheizten Ofen bei 150°C Umluft ca. 30 Minuten. Je nach Bräunung reduziere ich die Hitze zum Ende hin auf 120°C und mache die Stäbchenprobe.


Habt einen schönen Dreikönigstag!

Mittwoch, 2. Januar 2019

Willkommen 2019! Hallo Januar!


"Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen." 

Ich bin kein Fan von großen Plänen. Vieles was ich im letzten Jahr geplant hatte, habe ich so nicht geschafft. Und in den vergangenen Jahren habe mir schlimme Erlebnisse sowieso anderes aufgezwungen und ich musste mich von meinen Plänen verabschieden. Aber ich möchte zumindest positiv nach vorne schauen. Für das neue Jahr haben wir uns wieder einiges Schönes vorgenommen, Familienurlaube sind gebucht, Familientreffen geplant. Und unser Dorf wird dieses Jahr zum fasnächtlichen Austragungsort des Seenarrentreffens, große Umzüge und buntes Treiben durch das Ort erwarten uns, falls wir nicht die Flucht ergreifen werden.


In 2019

werde ich die Leitung der BUND-Kindergruppe übernehmen
werde ich noch ein Jahr Vorstandvorsitzende des Grundschulfördervereins sein
sollte ich mein Immunsystem verbessern

habe ich schon fürs ganze Jahr Termine bei "meiner" Friseurin
möchte ich meine Verwandten aus Neuseeland wiedersehen
 will ich Ostern am Meer feiern
werde ich zum ersten Mal Venedig sehen
werde ich den 12., den 18. und den 21.Geburtstag meiner Kinder feiern
möchte ich Midsomar in Schweden erleben
und dort meinen Mittsommergeburtstag feiern
möchte ich neue Elemente im Garten integrieren
leben wir seit 15 Jahren am Bodensee

und seit fünf Jahren im neuen Haus
will ich gerne einen Tanzkurs machen
werden der Liebste und ich in unserem Chor viele schöne Lieder singen
freue ich mich sehr über eure Begleitung hier am Blog!


Im Januar möchte ich

eine knappe Woche Ferien mit der Familie genießen
mich über Schnee und Eis am Bodensee freuen
in den Bergen Schneewanderungen mit Rodelfahrt unternehmen
liebe Gäste zu Besuch haben
zu Dreikönig Königskuchen backen

die Weihnachtsdeko gegen Winterliches austauschen
zu einem Infoabend an der Schule des Jüngsten gehen
an verschiedenen Besprechungen teilnehmen
die BUND-Kindergruppe ins Ried begleiten

mit meiner eigenen Naturkindergruppe upcyceln
das Klassenzimmer des kleinen Bruders putzen
unbedingt meine Blutwerte kontrollieren lassen

eine Kontrolle beim Augenarzt durchführen lassen
neue Bücher für die Schulbücherei auszeichnen

im Haus aufräumen, aussortieren und Ordnung schaffen
mir ein neues 12tel-Blick Motiv auswählen






Dienstag, 1. Januar 2019

🍄 Happy New Year! 🍄




Ich wünsche Euch
ein gutes und gesundes Neues Jahr
mit ganz vielen schönen Glücksmomenten!


Den Silvesterabend haben wir ganz entspannt zu viert zuhause verbracht. Das Maikind musste leider inzwischen schon wieder abreisen. Mit dem Liebsten habe ich im Projektchor bei der Andacht zum Jahresschluss gesungen. Wir hatten wenig geübt, aber naja, schön wars trotzdem. 

Zuhause hatte die Große schon den Tisch gedeckt. Die mit Pilzen dekorierten Baumscheiben von Weihnachten kamen wieder zum Einsatz und viele rote Kerzen leuchteten. Für den Jahreswechsel hatte ich Glückspilze, also essbare Fliegenpilze, gebacken, die zierten die Teller. Unser Punkte-Geschirr von GreenGate passte prima zur Deko. Mit dem Jüngsten hatte ich Knallbonbons (ohne Knall) gebastelt und mit Kleinigkeiten gefüllt. Und wir hatten gesammelte Sektkorken als Pilze bemalt und über dem Tisch aufgehängt. Gefiel mir richtig gut.

Warum der Fliegenpilz ein Glückssymbol ist, ist nicht so klar. Es wird vermutet, dass die Bedeutung daher rührt, dass der Pilz von unseren germanischen Vorfahren als Rauschmittel eingesetzt wurde, Glücksgefühle sollten die Kämpfer mutiger machen. Viele Völker nutzten das Gift des Fliegenpilzes für rituelle Zeremonien und als Droge. Vermutlich trägt aber auch sein attraktives Aussehen zu seiner Popularität als Glücksbringer bei.

Auf Wunsch der Kids gab es Nudel- und Kartoffelsalat, Gemüse und Würstchen. Nachher schauten wir zusammen den Film La Melodie- Der Klang von Paris (Amazon-Partner-Link) und knabberten dabei Chips und Pistazien. Die Kinder hatten, wie jedes Silvester, wieder die neue Jahreszahl aus Legoduplo- Steinen gebaut. Um kurz vor 12 mixten wir uns Feuerwerkssaft und schauen durch die Dunstglocke aus den Dachfenstern ein bisschen der Knallerei zu.

Da das noch ein ganze Weile weiterging, konnten wir eh nicht schlafen und um 1 Uhr lauschen wir den Glocken des Big Ben und sahen uns die BBC-Lifeübertragung des New-Year-Feuerwerks in London an. London Eye diente als wunderschöne Kulisse. Ein beeindruckendes Schauspiel, hat uns sehr gut gefallen.
























































Zum späten Frühstück und zum Nachmittagstee genehmigten wir uns einen feinen Neujahrszopf. Auch an Neujahr blieb die Sonne aus, das Dauergrau macht mürbe. Wir drehten aber eine Runde um den Ort, sammelten Feuerwerksstöcke und besuchten den Dachsbau, wo wir frische Spuren entdeckten. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir ganz gemütlich bei Spielen, Essen, Experimentieren mit der Kamera:-), Telefonaten mit den Lieben in der Ferne und einem Film.