Sonntag, 17. September 2023

Mit dem Hafenboot

... , das direkt vor dem Haus ablegt, fahren wir am nächsten Tag erstmal ganz entspannt entlang des Innen Hafens bis zur Anlegestelle Knippelsbro. Zu Fuß geht es weiter zur U-Bahn-Haltestelle Christianshavn.

Mit der M2 fahren wir, für uns ganz ungewohnt mit einer führerlosen U-Bahn, bis zur Öresund-Haltestelle. Von da laufen wir zum Amager Strandpark. Das ist ein vier Kilometer langer künstlicher Sandstrand auf einer Insel mit Lagune. Wir spazieren am Ufer entlang mit leise schwappenden Wellen und dem Geschrei der Möwen und genießen die Weite. Ich laufe barfuß am Meeressaum entlang. In der Ferne können wir die Öresund-Brücke und das Schwedische Festland mit Malmö sehen. Große Schiffe sind im Öresund unterwegs. Wir beobachten die Flugzeuge vom Kopenhagener Flughafen beim Starten oder Landen. Wir legen uns in den Sand, lesen oder nicken ein.

Auf dem gleichen Weg geht es nachher wieder zurück. Auf den unteren Fotos sieht man das Wennberg Silo, indem unsere Ferienwohnung ist, früher und heute. Das Gebäude war Teil der Dansk Sojakagefabrik, die mit der Produktion von Futtermitteln und Chlor der größte Arbeitsplatz auf Islands Brygge war. Nachdem das Silo einige Jahre leerstand, wurde es bis in die 1960er Jahre in mehreren Etappen umgebaut. Dabei war es das Ziel des Architekten Tage Lyneborg, den kraftvollen Ausdruck des Silos und die Erinnerung an eine ehemalige Industrieanlage zu bewahren, um eine Interaktion zwischen Neu und Alt zu schaffen. Das Besondere sind die vertikal verbundenen Erkerfenster an jeder Wohnung. Auch die teilweise runden Wände fanden wir außergewöhnlich.
 
 


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