Montag, 25. September 2023

Aus einem kleinen Ausflug ...


... wird eine längere und anstrengende Besichtigungstour. Denn ich habe eine heftige Bronchitis und bin noch schwach. Aber ich möchte bei dem schönen Wetter so gerne raus und endlich noch etwas von der Stadt sehen. An Bord des Hafenbootes können wir zum ersten Mal vom Wasser aus erleben, wie nacheinander alle Brücken geöffnet werden, jede auf eine andere Art, weil größere Schiffe durchfahren wollen.

An der Anlegestelle Nyhavn verlassen wir das Boot und bummeln einmal auf der Sonnenseite entlang des Wahrzeichens Kopenhagens. Die vielen bunten Häuser, die den Kanal säumen, sind wirklich hübsch. Es ist ganz schön trubelig dort.


Dann machen wir uns erstmal auf die Suche nach starken Hustenbonbons, ohne die es bei mir nicht geht. Am Amagertorv in der Fußgängerzone Strøget entdecke ich den Flagship Store Royal Copenhagen und gehe da kurz mal rein.


Von dort steuern wir den Rundetårn, den Runden Turm an, der am Ende der Straße schon zu sehen ist. Der im 17. Jahrhundert erbaute Turm ist Europas ältestes funktionierendes Observatorium. Sehr ungewöhnlich ist der Aufstieg über eine spiralförmige Rampe. Es gibt hier keine Treppen, weil früher Pferdewagen Bücher hinauf in die Universitätsbibliothek brachten. Oben bietet sich uns rundherum eine beeindruckende Aussicht über Kopenhagen und bis zum Öresund. Wir sitzen dort an einem sonnigen Platz eine ganze Weile. Beim Abstieg schauen wir uns noch die interessant gestaltete aktuelle Ausstellung über Wölfe in Dänemark an.

Am Schloss Amalienborg vorbei gehen wir dann noch zu Den lille Havfrue. Die Bronzefigur der Kleinen Meerjungfrau leuchtet in der Abendsonne an der Uferpromemade. Wir sind etwas enttäuscht davon, hatten wir uns doch den Touristenmagneten größer vorgestellt. Es ist noch einiges los, Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes werden dort entlanggeschleust.



Wir spazieren dann noch durch das Kastell, eine sternförmige Festung aus dem 17.Jahrhundert mit eindrucksvollen Wällen und Wassergräben.

Tja, und dann fährt uns das gelbe Hafenboot gerade vor der Nase weg. Wir warten eine Stunde am Wasser und ich friere, bis endlich das nächste Boot kommt, mit dem wir zur Ferienwohnung zurückfahren können.

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