Donnerstag, 12. April 2018

12 von 12 im April

Der 12. April wird für mich ein ausgefüllter Donnerstag mit ganz viel Frühlingsgrün. Da fällt es mir am Ende sogar schwer, 12 Fotos auszuwählen. Mehr Tageseinblicke in 12 Bildern seht ihr heute wieder bei Caro!
 

Der Liebste steht um 4:15 auf und verabschiedet sich um kurz vor 5 Uhr. Er fährt mit dem Bus zum Bahnhof und dann weiter per Zug nach Erlangen. Er hat einen beruflichen Termin und wird dort über Nacht bleiben, ich bin also heute Strohwitwe
Mein Wecker geht um 6:45 Uhr, ich nicke nochmal kurz ein. Da wird es aber richtig knapp für den kleinen Bruder, aber er schafft es dann in einer halben Stunde fertig zu werden. Um 7:30Uhr klingeln die Nachbarkinder und holen ihn ab, der Unterricht beginnt heute um 7:45Uhr. Ich habe mit ihm gefrühstückt und lege mich nochmal eine Stunde hin. Überhaupt bin ich heute den ganzen Tag über (frühlings)müde.

Das ist am Morgen mein Blick aus unserm Badfenster:


Um 10 Uhr gehe ich zur Grundschule, denn ich habe Dienst in der Schulbücherei. Die Kollegin ist heute auch da und so wird es richtig nett. Wir machen eine Durchsage und schon stürmen die Kinder das Bücherregal.


























Ich nehme Lektüre für den kleinen Bruder mit heim. Gregs Tagebücher* sind seit Jahren schon beliebt bei den Grundschulkindern, meine Großen haben sie damals auch gemocht und gerade liest sie der Jüngste.


Auf dem Heimweg sehe ich am Dorfplatz, dass Maiglöckchen und Kastanienblüten schon in den Startlöchern stehen.




Ich mache mich daran, die Küche aufräumen. Es ist auch dringend nötig, mal wieder durchzusaugen. Hier seht ihr unsere Sofaecke im Frühlingskleid:-) Das Leinwand-Bild* mit Vincent van Goghs "Sämann bei untergehender Sonne" habe ich ganz neu. 

Der Postbote bringt ein Päckchen. Zu seinem Geburtstag hat der Liebste sich gute Nageknipser* und Nagelschere* gewünscht. Und eine gute Profi Augenbrauenpinzette* habe ich für mich bestellt. Ich habe mich für Produkte von FABCARE, einem jungen österreichische Unternehmen, das höchste Maßstäbe für Qualität und Kundennutzen setzt, entschieden.


Als der kleine Bruder auf sich warten lässt und nur seinen Schulranzen vor dem Haus abgestellt hat, telefoniere ich, bis ich ihn bei Nachbars finde. Zum Mittagessen gibt es für mich Beerenquark leicht gesüßt mit kalorienfreier Biosüße* und Eiernudeln für den Jüngsten.

Die Hausaufgaben will der Jüngste abends machen. Leider bekommt er von Seiten der Schule, trotz seiner Diagnose, nun keine Hausaufgaben- Unterstützung mehr. Ich kann mich nicht kümmern, denn ich muss los zu meinem Naturkurs. Die Kinder dürfen heute mit dem anderen Kurs tauschen und so ziehe ich mit fünf Jungs los in den frühlingsgrünen Wald. Sie wollen heute nur auf den Rampen, die dort mal angelegt wurden, rennen und sind unermüdlich. Eigentlich wollte ich mit ihnen weiter an unserem Unterschlupf bauen, aber ich lasse sie heute machen, was sie möchten. Ich genieße das Vogelkonzert, die Sonne und die ersten frischen Buchenblättchen und kann mich gar nicht daran sattsehen. Es ist warm in der Sonne und überall auf dem Waldboden blühen Buschwindröschen, hach. 


























Nach einer guten Stunde ist es Zeit, den Rückweg anzutreten. Unterwegs zeige ich den Kids noch ein paar Wildkräuter. Beim nächsten Mal möchte ich gerne zusammen mit den Kindern einen Kräuterquark herstellen. Zuhause setzte ich mich dann erstmal mit einer Tasse Kaffee und meinem eReader* auf die Terrasse. Inzwischen ist es 20°C. Da ich die größte Schrift wähle, benötige ich zum Lesen keine Brille, was ich ganz angenehm finde. Ich lese gerade den Krimi Pfefferkuchenhaus* von Carin Gerhardsen, den ersten Band einer Reihe um Kommissar Conny Sjöberg, die in Stockholm spielt. Der liest sich ganz gut und dabei werden immer wieder Erinnerungen an unseren Urlaub in Schweden wach.


Ich muss den Jüngsten dann wieder herbeitelefonieren, denn wir wollen Abendessen.  Er wird am nächsten Tag ohne Mathehausaufgaben in die Schule gehen, denn es ist mir dann auch zu spät für eine Nachtaktion. Wir legen Süßkartoffeln und Paprikastücke und für die für die Kinder Kroketten und Fischstäbchen aufs Blech. 


Der Abendhimmel ist heute nur zartrot.


























 
Und hier noch ein Bonusfoto, weil der Jüngste sich das gewünscht hat. Denn während wir mit der Großen in Hamburg skypen, steht ein Polizeihubschrauber genau über unserm Dach. Das ist ein komisches Gefühl und wir machen uns so unsere Gedanke, ob was passiert ist oder wen der wohl sucht? Nach eine Weile dreht er ab und wir verschließen alle Fenster und Türen gut. Eine leichte Unruhe bleibt zurück.


Als die Kinder im Bett sind, schreibe ich hier meinen Tag auf und telefoniere mit dem Liebsten.

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