Grüezi mitenand! Das traumhafte Wetter am Wochenende haben wir ausgenutzt für einen Ausflug ins Appenzellerland. Wir fuhren nach Gais und parkten an der dortigen Klinik. Unser Ziel war der Gäbris, den wir schon zwei Mal auf unterschiedlichen Wegen erwandert haben, einmal auch im Herbst. Der
Gäbris ist mit 1246 Metern der nördlichste Schweizer Voralpen-Gipfel, der über 1200
Meter hoch ragt.
Der
Winterwanderweg führt uns zunächst am Rotbach entlang. Dann geht es steil und durch Tiefschnee, im dem wir immer wieder bis zu den Knien versinken, einen Hang hinauf und durch einen Wald nach Schwäbrig. Puh, ganz schön anstrengend durch so hohen Schnee zu steigen.
Der Blick öffnet sich nun zu den Bergen und wir wandern bis zum zugeschneiten Gäbrisseeli. Auf dem Fahrweg geht es weiter zur Wirtschaft Unterer Gäbris und wir geraten ganz schön ins Schwitzen.
| Blick auf den Bodensee |
| Untere Gäbris |
Am Zielpunkt der
Route liegt das Restaurant Oberer Gäbris. Trotz Wärme und Sonne liegt am Gäbris noch viel Schnee. Von dort oben bietet sich uns eine fantastische Aussicht über
die Appenzeller Hügellandschaft mit dem Kasten bis zum Säntis, auf die Gipfel des Vorarlberg und hinunter zum Bodensee.
Eine
gute Stunde sitzen wir auf einer der Geißen-Bänke in der Sonne und
genießen Wärme und Aussicht, während der kleine Bruder auf kleinen
Hügeln "schlittelt".
| Oberer Gäbris |
| Blick zum Säntis |
| Ausblick ins Reintal und nach Vorarlberg |
Den Rückweg nehmen wir über den Hinteren Gobel, immer schön in den schon vorhandenen Fußspuren und der kleine Bruder, da wo es geht, auf dem
Schlitten. Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir Gais und entdecken im Ort frische "Schnee"glöckchen. Auf dem Weg zum Auto gibt es sogar noch ein klitzekleines Alpenglühen, hach.
