Mittwoch, 12. Dezember 2018

12 von 12 im Dezember 2018


Zum letzten Mal in diesem Jahr heißt es 12 von 12. Heute die Adventedition. Bitteschön, hier sind 12 Bilder von meinem Tag:



Als der kleine Bruder um 7:15Uhr als erster das Haus verlässt, ist es richtig eisig (- 3°C). Wir haben heute zum ersten Mal in diesem Winter Eisblumen außen an den Fenstern im Dachgeschoss. Dreifachverglasung macht es möglich:-)


Ich habe schlecht geschlafen (immer noch erkältet) und lege mich nochmal hin. Der Liebste kocht Eier und holt frisches Brot beim neuen Bäcker im Ort und so frühstücke ich später mit der Großen und dem Liebsten ganz gemütlich.

























Der Liebste radelt dann zu Arbeit und ich gehe durch den Garten und mache Winterfotos.


























Das Aufräumen der Küche übernimmt heute die Große, was ein Luxus:-) Von meinem Platz am Laptop, wo ich unseren Familienjahresbrief fertigstelle, Mails schreibe und Telefonate führe, beobachte ich Besucher am Vogelhaus und einen Trupp Spatzen im Gebüsch.



Ich sortiere 110 adressierte Briefumschläge, die ich und zwei andere Damen aus dem Vorstand des Fördervereins der Grundschule im Ort austragen wollen, nach Straßen. Dieses Jahr, haben wir beschlossen, gibt es keine Weihachtsmail, sondern echte Post für alle Mitglieder. Die Große hilft mir, in dem sie die Briefe faltet.

























Als der Jüngste von der Schule kommt, packt er das Adventskalendersäckchen mit der Nummer 12 für sich und seine Schwester aus. Na, hoffentlich schaffen wir es in den nächsten Tagen noch auf den Weihnachtsmarkt...

























Er bekommt dann Eierbrote und ich esse aufgetaute Himbeeren mit Quark. Wir lesen unsere Adventskalendergeschichte (Amazon-Partner-Link) weiter und dann muss ich mich auch schon auf den Weg machen.

In meinem Kurs sind heute nur 4 Kinder da. Sie dürfen Karten und Geschenkanhänger, Weihnachtsmänner aus Erdnüssen oder Tütensterne basteln.



Um kurz nach 17Uhr bin ich fertig. Auf dem Heimweg komme ich am Dorfplatz vorbei, wo der Grundschulchor mit dem Musikverein ein "Adventssingen unterm Tannenbaum" veranstaltet. Ich bleibe ein bisschen stehen und höre zu und komme ich ins Gespräche mit Bekannten. Hinter dem Glühwein- und Punschstand stehen Elternbeiräte und ich bin ganz froh, nun nicht mehr involviert zu sein. 

























Zuhause zünde ich erstmal Kerzen und Lichter an, das macht es gleich heimeliger. Dann räume ich noch ein bisschen auf. Der Jüngste spielt mit einem Nachbarjunge und kommt um 18Uhr mit erdverkrusteten Klamotten heim. Sie hatten sich auf den Acker gelegt und die Sterne und den Mond angeschaut:-)

























Dann wird die Grüne Kiste gebracht, sie enthält heute eine schöne Weihachtsüberraschung. Zum Abendessen kochen wir uns eine leckere Gemüsepfanne. Der Liebste hat heute eine Weihnachtsfeier und kommt erst später heim. Als der Jüngste im Bett ist, schreibe ich diesen Post und freue mich jetzt auf die Badewanne.





Bei Caro versammeln sich alle 12 von 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Dienstag, 11. Dezember 2018

Vom Himmel hoch... Engel aus Gesangbuchseiten


Beim Pfarrfest habe ich mit Kindern gebastelt. Ich fand Engel für den Anlass und so kurz vor Weihnachten wunderbar passend. Und weil in der Gemeinde noch alte Gesangbücher gefunden wurden, war es ein echtes Upcyling-Projekt.

Die Engel kann man mit Kindern aller Altersstufen basteln. Je älter die Kinder sind, desto enger können sie falten. Für die kleineren Kinder geht es einfacher mit dickerem Papier.


Man benötigt:
Holz- oder Styropor- Kugel  
(altes) Notenpapier oder alternativ einen Bogen weißes Papier
(Gold-)Kordel
doppelseitiges Klebeband
Klebstift 

Gebastelt habe wir nach dieser Anleitung, nur haben wir die Flügel oben am Kopf dann noch ein wenig mit Klebestift fixiert.

Die Engel sind nett zum Verschenken, als Baumschmuck oder in klein als Geschenkanhänger.
















































Samstag, 8. Dezember 2018

WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt


Werbung, unbezahlt und ohne Auftrag


"Klar kenne ich einen Elefanten, ich kann ihn beschreiben, hab schon oft einen gesehen, auf Bildern, als Zeichentrick, im Zoo. Ich weiß genau was ein Elefant ist und ich weiß es doch nicht. Das wird mir klar genau dann, als ich zum ersten Mal einen wirklichen Elefanten berühre. Ich stehe da und vergesse alles was ich davor zu wissen geglaubt habe. Und so, so ist es ungefähr mit der Welt, die Fantasie geht und die Erfahrung kommt."
  
 
Patrick und Gwen ziehen mit dem Rucksack um die Welt und versuchen dabei auch, sich in Verzicht zu üben. Das Ziel ist es, nicht mehr als fünf Euro am Tag auszugeben. Das junge Paar ist drei Jahre lang an 110 Tagen unterwegs. Im Frühjahr 2013 brechen sie von Freiburg zu einer Reise um die Welt auf, mit dem Vorsatz, nicht zu fliegen. Sie trampen, gehen zu Fuß, fahren mit Zug, Bus, Motorrad und mit dem Schiff. Sie möchten so lange in den Osten reisen, bis sie aus dem Westen wieder nach Hause kommen. Ein Wagnis mit viel Mut und Idealismus.
 
Sie halten ihre Erlebnisse mit der Kamera fest. Daraus entstand der Kinofilm WEIT. Wer den Film, wie ich, im Kino verpasst hat, kann ihn noch bis zum 17.Dezember in der ZDF Mediathek sehen. Oder vielleicht auch zu Weihnachten verschenken.

Ich finde den Film unglaublich schön. Er begleitet die beiden auf ihrer weiten und immer wieder auch gefährlichen Reise durch ganz unterschiedliche Landschaften und in verschiedene Kulturkreise. In Hitze und in Kälte, durch die Wüste oder hinauf ins Himalajagebirge, durch absolut einsame Gegenden und durch quirlige Weltmetropolen. Und vor allem auch sind es die Begegnungen mit den Menschen die berühren. Der Film strahlt einen angenehmen Optimismus aus. Und mit Feingefühl wechselt immer wieder Stille mit Lärm.

Ich habe den Film mit dem Liebsten gesehen und wir waren beide absolut begeistert. Und diese Woche habe ich ihn dann nochmal (in Etappen) mit meinem 11-jährigen Sohn zusammen angeschaut, der ebenso fasziniert war. 


"Und was am Ende bleibt, ist die Erfahrung. Die Erfahrung, dass es sich lohnt, zu vertrauen." 
  



Weitere Infos zum Film und zur Reise findet ihr dort!

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Lasst uns froh und munter sein...


In der Nacht hatten der Liebste und ich den Nikolaus unterstützt und Weckmänner gebacken. Den vorbereiteten Hefeteig ausgerollt und mit einer Schablone ausgestochen, das ging ratz fatz. Schön dick sind sie diesmal geworden. 

Ich fülle, wie schon letztes Jahr, wieder nur noch zwei Teller, diesmal für die Große und den kleinen Bruder. Die beiden bekommen schöne Socken, einen Schoko-Bischhof und ein bisschen Süßkram. Und der Jüngste das Buch Die Weihnachtsgans Auguste.(Amazom-Partner-Link)

Die Große backt Weihnachtskekse, die sie später dann mit Marmelade dazwischen zusammensetzt. Als der kleine Bruder nachmittags von der Schule kommt, machen wir Tee und Kinderpunsch und genießen zusammen frische Weckmänner. 
Dann mache ich mich fein und gehen 17Uhr fahren der Liebste und ich in die Stadt. Ich huste immer noch und habe ziemlich zu schaffen mit Lippenherpes. Nicht schön. Aber ich möchte unbedingt mitsingen beim Wintermärchen- Konzert. Und da zwei Sopräne fehlen, sind die anderen ganz froh, dass ich komme. Zuerst treffen wir uns zum Einsingen.

An diesem Konzert wirken Orchester, Chöre und Singeklassen des Töchter-Gymnasiums mit. Die Schulgemeinschaft feiert das Jahresende mit einem märchenhaftes Programm. Dieses Jahr bewusst nichts Christliches. Die Geschichte von Hänsel und Gretel in der Vertonung der Märchenoper von Engelbert Humperdinck wird in Auszügen erzählt und gesungen. Wir, der Eltern-Lehrer-Chor, singen Lieder aus Peter Pan von Leonard Bernstein. Das Orchester spielt Antonio Vivaldis a-moll Violinkonzert und entführt in die Welt der traumhaften Ballettmusik von Peter Tschaikowskys Schwanensee. Zum großen Finale stimmen dann alle Chöre und das Orchester Ludwig van Beethovens Ode an die Freude an. 
  
Zufrieden sind der Liebste und ich mit unserem Chorauftritt diesmal nicht, aber stimmungsvoll und eine Freude war das Konzert auf jeden Fall. Und morgen dürfen wir gleich nochmal singen:-)




























Mittwoch, 5. Dezember 2018

Mein 12tel Blick


Leider habe ich den November-Blick versäumt. Ich wollte das Foto in der letzten Woche des Novembers aufnehmen, aber dann hab ich das Bett hüten müssen und der November war rum. Heute habe ich meinen ersten Spaziergang unternommen und das Fotomachen nachgeholt.

Hui, was ein Unterschied zum Oktober! Mein Lieblingstrand ist menschenleer, nur Wasservögel sind zu sehen. Der Nebel über dem See verbreitet Winterstimmung und die Oberfläche ist spiegelglatt. Ich finde, es wirkt hier heute fast ein bisschen mystisch. 

An meinem Standort sind die Bäume über mir jetzt nahezu laublos, Blätter liegen im Sand. Die Weide am Wasser hat ihre Blätter abgeworfen, am Strand sind kleine und große Pfützen, die der Regen der letzten Tage hinterlassen hat. Am Wasserstand des Sees zeigt der aber noch keine Auswirkungen. Ein Reflex der Stämme in einer Pfütze fällt mir auf. Zig kleine Muscheln knirschen unter meinen Füßen, als ich über den weiten Strand laufe. Kormorane streiten laut über den besten Sitzplatz auf der Badeinsel.








































In der anderen Richtung geht der Blick nach Überlingen. Von dort dringen Geräusche herüber von den Arbeiten an der naturnahen Umgestaltung des Uferbereichs für die Landesgartenschau 2020.




Den Blick mogele ich in die Collage, die nun so aussieht:




verlinkt beim 12tel- Blick
 

Montag, 3. Dezember 2018

Unser erstes Adventswochenende


Tja, den ersten Advent hatte ich mir anders vorgestellt. In der letzten Woche war ich krank, eine heftige Erkältung mit Fieber hatte mich lahmgelegt. Schöne Termine musste ich leider absagen und die Adventsvorbereitungen blieben sämtlich liegen.

Am Samstag erwachen meine Lebensgeister wieder. Jede Bewegung strengt noch an und der Husten nervt. Ich schaffe es, mich zu duschen und anzuziehen. Die Sonne scheint und es ist nicht mehr so kalt und so wage ich mich auf die Terrasse und binde den ersten Adventskranz. Ganz schlicht, ich binde einfach im Wald gesammelte Dougasienzweige um ein kleines Kerzengestell. Die Zapfen lasse ich gleich dran, im warmem Haus werden sie sich öffnen und sind mir dann schon genug als Deko am Kranz. Und ich kann endlich wieder etwas riechen, Harzduft!

Dann beginne ich die Adventskalender-Säckchen zu füllen, mit Leckereien, mit Praktischem fürs Bad (feines Duschzeug, winterliches Sprudelbad) und für den Schreibtisch, mit kleinen Zettelchen oder Rätseln, auf denen schöne gemeinsame Aktivitäten ( wie Spieleabend, Tiere füttern im Wildpark, Plätzchenbacken, Weihnachtsmarktbesuch oder Kinobesuch stehen) und mit Karten fürs Weihnachtstheater. Und wie immer kommt in jedes eine Figur unserer Ostheimer-Krippe hinein. Die Säckchen hänge ich dann an unserem Treppengeländer auf. 

Leider kann ich nicht singen und so fährt der Liebste ohne mich in den besonderen Gottesdienst unserer Kirchengemeinde und singt im Projektchor. Die Kinder backen Ausstecherle und ich mache es mir auf dem Sofa gemütlich.



Am Sonntag ist auch mein Geschmack wieder ein bisschen da. Es regnet den ganzen Tag. Nützt alles nichts, wir müssen dieses Wochenende einen Bereich in der Waldorfschule putzen. Das ist unserer erstes Mal. Ich bleibe daheim, der Liebste fährt mit der Großen und dem kleinen  Bruder dorthin und zusammen erledigen sie alles nach Plan. Etwa zwei Stunden sind sie beschäftigt. Der Jüngste zeigt seiner Schwester auch seinen Klassenraum.

Ich ruhe mich aus und lese. Später klebe ich im Esszimmer Faltsterne aus weißem Transparentpapier an, die gefallen mit gerade an unseren Sprossenfenster so gut. Langsam wird unser Haus zu einem Adventsheim.

Als die Familie wiederkommt, macht der Liebste erstmal das Feuer im Schwedenofen an. Dann gibt es Tee, leckeren Stollen und Gebäck. Und die erste Kerze brennt. Schön ist das. Nachher verzieren die Kids noch einen Teil ihrer Kekse und der Liebste kocht uns was Feines zum Abendessen.




Samstag, 1. Dezember 2018

Hallo Dezember!


"Im Dezember muss man keine Termine machen, die kommen von selbst", meinte letztens eine Bekannte. Genau so ist es. Deshalb möchte ich in den nächsten Wochen versuchen, einen Gang herunterzuschalten, um den Stress zu reduzieren. Ich möchte meine wenige freie Zeit möglichst mit der Familie verbringen und nur das tut, was mir gut tut und worauf ich Lust habe. Und daher wird es im Dezember auch hier am Blog etwas ruhiger zugehen.



Im Dezember möchte ich

die Große zuhause haben
einen Advents- und Türkranz binden
zum ersten Mal in der Schule des kleinen Bruders putzen
Barbara-Zweige mit den Naturkindern schneiden
 Weckmänner zu Nikolaus backen
an zwei Schulkonzerten mitsingen
vielleicht ins Kino gehen oder einen Weihnachtsmarkt besuchen
unseren Familienjahresbrief fertigschreiben
Kalender in Druck geben
vielleicht zu einem Adventssingen oder zur Luciafeier gehen
die Wintersonnenwende mit meiner Naturgruppe feiern
einen Leseabend im Advent für 2.Klässler veranstalten
mit dem Liebsten eine Tanne aussuchen
Weihnachtspost verschicken
Weihnachtsfilme schauen und Weihnachtsmusik hören
mit dem kleinen Bruder zum Christgeburtspiel gehen  
die Teenietochter zuhause begrüßen
ein Weihnachtstheater besuchen
Weihnachten mit der ganzen Familie feiern

kostbare Familienzeit genießen
 das zu Ende gehende Jahr verabschieden