Mittwoch, 7. Oktober 2015

Landlust oder "Warum wir uns für das Leben auf dem Land entschieden haben"

Wir haben das große Glück, uns aussuchen zu können, wo wir leben wollen.

Das Tochterkind hat es diese Woche, als die Felder rings um den Ort frisch gedüngt wurden, auf den Punkt gebracht: "Es riecht nach Stall, nach Bergwiesen und irgendwie nach Heimat" meinte sie.
  
Es war richtig toll in Hamburg, aber ich könnte, glaub ich, nicht in einer Großstadt leben. Ich würde mich zumindest schwer damit tun. Mir würde zu viel fehlen, ich mag die Erdverbundenheit und die Natur ringsum, die den Lauf der Jahreszeiten wiederspiegelt. 

Und ich mag die freie Sicht über Felder und Wiesen ebenso wie den Wald hier am Bodanrück und natürlich die Weite, die der See eröffnet. Und besonders diese Weite schätze ich hier sehr, denn ich bin aufgewachsen in einem kleinen Dorf im recht engen Ruwertal mit seinen steilen Rebhängen.

Seid ihr mal im Juni an Erdbeerfeldern entlanggeradelt? Dieser Duft ist einfach eine Wucht. Oder der Heugeruch, der im Sommer abends aus den Wiesen steigt, es gibt für mich nicht Besseres.

Dafür verzichte ich gerne auf eine großes Angebot an Konzerten, Ausstellungen und Museen, ebenso wie auf Einkaufspaläste.
Glücklicherweise denkt auch meine Familie so.
  













verlinkt bei Mittwochs mag ich...

1 Kommentar:

  1. Ja, das geht mir ähnlich, Hamburg ist wirklich meine Lieblingsstadt in Deutschland, aber wohnen möchte ich da eigentlich nicht. In der Nähe schon ;-) Am besten noch ein bisschen näher am Meer :-)
    Wir haben uns nicht ganz ausgesucht, wo wir wohnen, sonst hätte ich noch mehr Weitblick, weniger Hügel, salzige Luft und Meer in der Nähe (norddeutsche Gene;-)), aber zumindest haben wir uns ein Grundstück am Rand des Kleinstädtchens und direkt am Wald ausgesucht. Auf Natur um mich herum möchte ich auf keinen Fall verzichten!

    Liebe Grüße,
    Karen

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