Dienstag, 22. Dezember 2015

2 Tage vor Weihnachten

Die Große steht als erste auf, kurz darauf ich. Sie fährt zum Weihnachtsgottesdienst, mit dem heute der letzte Schultag beginnt. Sie wird dort musizieren und etwas vorlesen. Das Tochterkind schwänzt den Gottesdienst und schläft genauso lange wie der Kleine Bruder, der heute erst um 9:00 Schule hat.

Gegen 7:30 Uhr gehe ich bei traumhaftem Morgenrot den kurzen Fußweg zur Schule, es ist gar nicht kalt. Als Elternbeirätin nehme ich an einer kurzfristig einberufenen Sitzung der Schulkonferenz statt. Im Anschluss daran überreiche ich das Gemeinschaftsgeschenk an die LehrerInnen, das ich ganz schlicht eingepackt habe.


Der kleine Bruder entdeckt mich auf dem Schulhof und kommt mich begrüßen. Alle Schüler und LehrerInnen haben sich schon eingefunden, sie werden gleich alle gemeinsam in den Nachbarort wandern und dort ihre Weihnachtsfeier haben.

Ich laufe nach Hause und lausche dem Gesang einer Amsel, die den Morgen begrüßt. Unterwegs hole ich Brot und Teilchen und frühstücke dann gemütlich mit dem Liebsten. Mein Physiotermin wurde leider schon wieder abgesagt. Eine liebe Bekannte bringt uns ein Geschenk vorbei, ein riesiges Stück "Wälder"-Käse aus dem Bregenzer Wald :-)


Der Liebste schreibt noch ein paar Weihnachtskarten an seine Verwandten und ich tüte die letzten Geschenke ein, die noch zur Post müssen.
Dann verabschiedet sich der Liebste zu seinen Terminen und ich räume die Küche auf. Nebenher bereite ich Gebrannte Mandeln zu, von denen ich gleich welche in eine Tüte fülle. 

Ich gehe wieder zur Schule und überreiche, mit meiner Kollegin, den MitarbeiterInnen der Kernzeit ihr Geschenk. Da sind auch schon die Schulkinder zurück und ich drücke dem Kleinen Bruder die noch warmen Mandeln in die Hand, damit er sie seiner Lehrerin schenkt. Nach dem Austausch von guten Wünschen gehen wir heim. Endlich Ferien! Der kleine Bruder spielt, dann essen wir und schauen die neue Sendung mit der Maus an. 

Ich scheuche den Kleinen Bruder raus in die Sonne zum Spielen, als verspätet das Tochterkind heimkommt, der Schulbus fuhr nicht mehr. Ich nicke kurz auf dem Sofa ein, dann mache ich mir einen Kaffee. 
Ich bringe das Paket und die letzten Briefe zur Post und fahre dann weiter in die Stadt. Die Straßen sind ziemlich verstopft, denn heute ist der letzte Tag des Weihnachtsmarkts. Ich finde eine Parkplatz und mache schnell ein paar letzte Besorgungen.



Eigentlich hatten wir für abends einen Spieleabend geplant, aber nach dem Essen sind wir viel zu müde.


1 Kommentar:

  1. was für eine schöne weihnachtskarte und die erzählung ist wie eine weihnachtsgeschichte : viel zeit und liebe den kinder geben *
    joyeux noël !

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