Dienstag, 21. März 2017

Bärlauchbutter selber machen


 
Das geht ganz einfach: 

250g Butter weich werden lassen, etwa 25g Bärlauchblätter mit dem Messer kleinschneiden, zusätzlich ca. 5g Bärlauch mit dem Messerstern oder einer Kräutermühle pürieren (muss nicht sein, gibt der Butter aber eine schöne Farbe), alles mit etwas Salz und einem Schuss Zitronensaft im Mixer gut vermengen. Fertig!

Tipp: Bärlauchbutter kann man auch prima portionsweise einfrieren für die kommende Grillsaison! 
  






  
Unser Rezept für leckeren Bärlauch-Pesto findet ihr dort!

  

Montag, 20. März 2017

Weiterbildung 3. Modul


Tradition ist nicht das Aufbewahren der Asche,
sondern das Weitergeben des Feuers.


Jean Jaures


Am Wochenende fand das dritte Modul meiner Weiterbildung zur Naturpädagogin statt.
Samstags wäre ich eigentlich einer Kindergruppe zugeteilt gewesen, aber ich hatte darauf verzichtet, um mich wenigstens einen Tag lang beim Frühlingsbasar der Grundschule zu engagieren

Am Sonntag früh traf ich mich dann aber mit den anderen TeilnehmerInnen am Waldparkplatz oberhalb von Hegne. Das Thema für diesen Tag lautete "Wildniserlebnis – Leben und Überleben in der Natur".  Das Wissen um die Lebensweise der früheren Jäger und Sammler ist dabei sehr wichtig, die Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Vorfahren spielen eine zentrale Rolle. Damit soll eine Brücke geschlagen werden, zwischen altem Wissen und unserer modernen Zeit.

Wir wurden von Michael und Anja Kühnl von Wildnaturelife begrüßt und nach einer Vorstellungsrunde und einer kurzen Einführung gingen wir in den Wald. Dort probierten wir zusammen aus, wie man aus Ästen, Reisig und Laub eine einfache aber regenfeste Behausung bauen kann

1 - Personen- Hütte

Anschließend trafen wir uns wieder am Picknickplatz und schauten uns einfache Aufbewahrungsgefäße aus Birkenrinde an, wie sie auch beim Ötzi gefunden worden waren. Darin konnte auch die Glut transportiert werden. 

Dann bekamen wir Methoden des Feuermachens gezeigt und durften es selbst ausprobieren: 
Feuereisen + Feuerstein + angekohlter Baumwollstoff
Makasitstein (oder Pyrit) und Feuerstein  + Zunder + Rohrkolbensamen/ Heu

Feuereisen

im Feuer verkohlter Stoff


Zunderschwamm


Rohrkolbensamen

Durch Glutbrennen und anschließendem Schnitzen konnten die TeilnehmerInnen Schalen oder Löffel aus Holz herstellen.






Beispiel einer fertigen Schale
Mittags konnten wir uns über dem Feuer aber auch etwas Grillen und mit von Teilnehmern mitgebrachtem Kräuteraufstrich und Bärlauchbutter lecker zusammen essen. 

Die Referenten zeigten uns auch ihre selbsthergestellten Pfeile und Bogen sowie Speerschleudern. Jede/r TeilnehmerIn durfte dann solch eine Speerschleuder schnitzen und einen Speer dazu herstellen und natürlich ausprobieren.



  
Um zu zeigen, dass Menschen, die die Orientierung verloren hat, meistens im Kreis laufen, durften wir im Selbstversuch mit verbundenen Augen eine Strecke auf einer Wiese gehen.

Später, als manche Teilnehmer an einem Messer mit Feuersteinklinge arbeiteten, erklärte uns Michael die Herstellung von Naturkleber aus Baumharz und Asche und zeigte uns, wie man ihn verwendet.









Steinzeitmesser



  
Ganz schnell ging der Nachmittag zu Ende. Wir machten noch eine Feedback-Runde und Michael stellte uns seine Lieblingsbücher zum Thema vor
Müde und stark nach Rauch riechend, aber mit neuen Ideen und Lust auf mehr, einer angefangenen Schale und einem Löffel aus Holz, einem Steinzeitmesser und einer Speerschleuder im Gepäck fuhr ich nach Hause. 



Hier eine kleine Auswahl an Literatur:

Mit der Wildnis verbunden: Zwölf Wege in die Natur *
Susanne Fischer-Rizzi

Erlebnispädagogik im Wald *  
Hajo und Tobias Bach

Earth Knack: Stone Age Skills for the 21st Century *
Bart und Robin Blankenship

Welches Tier lief denn hier?: Eine spannende Spurensuche *  
Björn Bergenholtz

Wilde Küche: Das grosse Buch vom Kochen am offenen Feuer *
Susanne Fischer-Rizzi

Wie lerne ich Spurenlesen?: Ein praktischer Ratgeber zur Wiederentdeckung einer alten Kunst *
Hans-Jörg Kriebel

Naturstrolche draußen kreativ: Basteln, kochen und werkeln unter blauem Himmel*
Michael Kühnl u.a.

Feuer: Von der Steinzeit bis zum Brennglas *
Andy Müller

Das Outdoor-Handbuch: Schnitzen, Campieren und Werken im Wald * 
Ingemar Nyman/Loic Lecareeux


*Amazon- Partner- Link

Samstag, 18. März 2017

Abendstimmung

Vom einem stimmungsvollen Spaziergang über die abendlich menschenleere Insel Mainau, bei Vogelstimmenkonzert und inklusive eines kleinen feinen Picknicks mit einer lieben Bekannten, habe ich dieses Foto mitgebracht. 

Habt ein feines Wochenende!


Freitag, 17. März 2017

Hallo Frühling!

Eine ganz wundervolle Frühlingswoche war das. 

Ich habe diese Woche nur ganz viel im Garten gearbeitet (unser neues Projekt zeige ich euch demnächt) und mir dabei, neben einem ersten Bienen- und Zeckenstich, die erste Farbe im Gesicht geholt. 
 
Am Bach haben wir die ersten Buschwindröschen, Sumpfdotterblumen und Schlüsselblumen entdeckt, darauf hatte ich mich schon so gefreut.
  
Und im Mainauwald waren wir die ersten zarten Blätter Bärlauch pflücken und haben daraus leckere Bärlauch-Butter gemacht. 

Frühling, wie herrlich!




















































verlinkt bei Astrids Frühlingssammlung und Lottas Frühlingszeit

Montag, 13. März 2017

12 von 12 im März

Am 12. eines Monats mache ich viele Fotos von meinem Tag und zeige davon 12 am Blog. Im Februar musste ich krankheitabedingt darauf verzichten, aber heute bin ich wieder dabei. Viele Tageseinblicke gibt es wie immer bei Caro.



Heute ist ein Bilderbuchsonntag mit wolkenlosem Himmel und Frühlingsluft. 

Guten Morgen Europa!



    
Der Liebste fährt schon um neun mit dem kleinen Bruder in den für die Kommnuionkinder gestalteten Gottesdienst im Nachbarort. Ich werde langsam wach und bereite dann ein schönes Sonntagsfrühstück und decke den Tisch mit unserem Frühlingsgeschirr. 
Beim Frühstück erzählen die beiden, dass sie über der Kirche fünf kreisende Störche beobachten konnten.
























  
Wir beschließen die erste Familienradtour des Jahres zu unternehmen. Den Bodenseeradweg entlang geht es Richtung Konstanz. Beim Eingang zur Insel Mainau sehen wir lange Schlangen vor den Kassen, puh. 
























 
Im Mainau- Wald  machen wir eine kurze Pause und schauen nach dem Bärlauch. Der Pfad ist aber ziemlich matschig, weshalb wir umkehren und den Bärlauch nur riechen aber nicht sehen können.
























    
An der Konzil-Plattform beim Gondelehafen sind wir dann bei der ersten Kundgebung für Europa dabei.  Unter dem Motto "Konstanz spürt den Pulz Europas" schließt sich Konstanz damit der überparteilichen und unabhängigen Initiative www.pulseofeurope.eu an. In mittlerweile über 40 europäischen Städten gehen jeden Sonntag tausende Menschen für Europa auf die Straße. 





    
Etwa 200 Leute sind versammelt und wir treffen auch einige Bekannte. Die große Tochter ist mit ihren Freundinnen da.
Mit dem Lied "Tuplen aus Amsterdam" schicken wir drei Tage vor der Wahl in den Niederlanden eine gemeinsame Liebeserklärung an unsere holländischen Nachbarn: Blijf bij ons! 





    
Viel los ist heute aber auch am Hafen und am Imperia- Steg.


  
Im PANO gibt es dann für die Kids Eis und für die Erwachsenen Kuchen. Draußen sind leider alle Tische belegt.
























    
Beim Rückweg werfen wir auf der Seestraße nochmal eine Blick über den See und die schneebedeckten Gipfel.


  
Zurück Zuhause spüre ich, nach der 24 km Radtour, dann aber meine Beine. Ich werkele noch ein bisschen im Garten, bis die Sonne hinterm Wald versinkt.



    
Dann machen wir uns ein Feuer im Kamin und der kleine Bruder liest mir ein Kapitel aus seiner Schullektüre Abenteuer Konstanzer Konzil vor. Ihm gefällt das Buch sehr.


  
Fürs Abendessen wagen wir uns an das Rezept einer Bekannten und rollen zum ersten Mal Vietnamesische Frühlingsrollen. Noch nicht perfekt, aber zusammen mit der Erdnusssoße soooo lecker. 



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