Montag, 22. Mai 2017

Maiwochenende



Freitag Abend besuche ich mit dem kleinen Bruder ein spezielles Rosenkranz-Gebet besucht. Der aus echten Rosen ausgelegte Kranz gefällt mir sehr gut. Für die Kommunionkinder sind die vielen Gebete eher gelangweilt, aufgelockert wird das Ganze durch fünf Bildmeditationen. Am Schluss werden die Rosen an die Besucher verteilt.

Samstags drehen wir im Garten Haken in die Holzfassade und spannen Edelstahldrähte, die als Rankhilfe für Dipladenie und Rosen dienen. Ich häufel die Kartoffeln an und setze am Zaun zwei Himmbeerpflanzen. Und der Liebste putzt und überholt mit dem kleinen Bruder die Fahrräder.
Zum Kaffee belegen wir uns Torteletts mit Erdbeeren.

Am Sonntag muss der Liebste leider den ganzen Tag arbeiten. Ich werkele und lese im Garten, der kleine Bruder spielt und bastelt. Mitten am Tag sehen wir im Garten einen Igel, wie schön.
Nachmittags unternehme ich einen Spaziergang über die Wiesen und Felder um den Ort und pflücke Samenschoten. 
Nach dem Abendessen gehen ich mit dem Liebsten zu einer Probe für die Pfingstschola.










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Freitag, 19. Mai 2017

Tschüss Tamoxifen oder Eine schwierige Entscheidung

 
Im Mai vor fünf Jahren habe ich, nach Abschluss von Chemotherapie und Bestrahlung, auf Rat der Ärzte mit der täglichen Einnahme des Anithormons Tamoxifen begonnen. 
 
Nach einer Thrombose im Bein, musste ich seit einem Jahr zusätzlich zu Tamoxifen den Blutverdünner Xarelto nehmen, um die Gefahr einer erneuten Thrömbose zu reduzieren. 

Inzwischen wird den Patientinnen mit hormonrezeptorpositivem Brustkrebs sogar empfohlen, das Antihormontharapie besser zehn Jahre einzunehmen oder aber auf einen Aromatasehemmer umzustellen. 

Ich habe nun nach den fünf Jahren aber keine Lust mehr auf weiteres Pillenschlucken. Und ich habe ziemlichen Respekt vor den Nebenwirkungen der Aromatasehemmer und fühle mich für diese Mittel einfach noch zu jung. Und ich möchte nun endlich mal wieder ohne Medikamente und Nebenwirkungen leben.  

So stand ich in der letzten Zeit vor einer schwierigen Entscheidung. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringen wird und ob sich noch irgendwo Krebszellen befinden. Durch die Antihormontherapie hatte ich einen gewissen Schutz.

Ich habe mich nun entschieden, mit der Behandlung aufzuhören. Meine Ärztin versteht mich und unterstützt mich in meinem Entschluss.

Was die Schulmediziner im Brustzentrum mir empfehlen würden, kann ich mir schon denken, ich werde es demnächst erfahren. 


Heute habe ich meine letzte Tablette geschluckt. Tschüss Tamoxifen!

Donnerstag, 18. Mai 2017

Dankeschön- Mitgebsel

Üblicherweise bringen Bekannte und Nachbarn dem Kommunionkind zu seinem besonderen Tag Glückwünsche und Geschenke vorbei. 

Bei der Erstkommunion des kleinen Bruders hatten wir für die Überbringer als Dankeschön eine Kleinigkeit vorbereitet.

Dazu verwendeten wir die hübsche Alnatura- Danke- Schokolade, die wir in schlichte Butterbrottüten steckten und mit persönlichen Danke- Aufklebern verschlossen.
Auf die Rückseite klebten wir dann mit Maskingtape eine bedruckte und vom Kommunionkind unterschriebene farblich passende Danke- Karte auf. 






Lies auch: Tischdeko und Einladung zur Kommunion
 

Mittwoch, 17. Mai 2017

Muttertagswochenende


Zu Beginn der Woche war ich sehr beschäftigt und abends dann zu müde, um noch zu Bloggen. Deshalb kommt mein Post über unser letztes Wochenende erst heute. 

Den Samstag verbringen wir im Garten (ich wegen Lichtempfindlichkeit möglichst im Schatten) und erledigen Liegengebliebenes und Hausaufgaben. 
Am Abend fahren wir zur Konstanzer langen Nacht der Wissenschaft
Da auch der Liebste dort einen Vortrag hält, setze ich mich mit dem kleinen Bruder in den großen Hörsaal und schnuppere Uniluft. Ganz schön spannend für den kleinen Bruder.
Nachher fahren wir mit dem Shuttlebus zur HTWG. Dort stärken wir uns erstmal mit Dinnele, Saftschorle und Waffeln, dann schauen wir uns noch einige technische Präsentationen an und der kleine Bruder und der Liebste probieren eine 3D-Brille aus.
Mit Beginn der Dämmerung spazieren wir dann noch über die Brücke zur Insel Mainau, da es aber zu regnen anfängt, drehen wir um und fahren nach Hause.






Den Sonntag verbringen wir recht entspannt.
Wir frühstücken spät zusammen und ich lese in meinem neuen e-Book. Am Nachmittag fahren wir auf den Bodanrück, spazieren oberhalb von Langenrain zum Hof Höfen und lassen uns im Biergarten Kuchen schmecken. Etwas enttäuschend ist, dass man dort keinen Milchkaffee oder Cappuccino bekommt. Nachher wandern wir am Rand des maigrünen Waldes entlang und genießen von der Höhe die Aussicht zum Bodensee und bis hinüber zu den Vulkanbergen des Hegaus. Unterwegs sammele ich Blätter der Knoblauchrauke, die ich bei meiner Weiterbildung kennengelernt habe. Die kommen später dann in unsere Hachfleischbällchen.

Nach einem frühen Abendessen fahren wir mit dem kleinen Bruder ins Töchtergymnasium und treffen dort die große Tochter. Zusammen sehen wir uns "Die DREi", ein von Schülern selbst erarbeitetes Theaterstück an, bei dem auch das Tochterkind mitwirkt. 



































































































































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Samstag, 13. Mai 2017

Dieser Moment...

Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen.
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will. 

Zum ersten Mal im Opti auf dem See

nach einer Idee von Soulemama

Freitag, 12. Mai 2017

12 von 12 im Mai


Heute früh wusste ich nicht, ob ich überhaupt 12 Bilder von meinem unspektakulären Freitag zusammenbekommen würde. Hat geklappt, bitte sehr:


Guten Morgen!


























 
Gegen meine Borreliose nehme ich immer noch ich ein Antibiotika. Weil ich darauf mit Lichtempfindlichkeit reagiere, muss ich heute wieder im Schatten bleiben. 


 
Ich räume die Küche auf, lasse die Spülmaschine laufen, wasche eine Ladung Wäsche und lasse sie später im Wind trocknen.


 
Sind die Drahtherzen nicht klasse? Die haben die Kinder in meinem Kurs auf Karton gewickelt. Gestern Abend hat der Liebste die Kartonschablonen abbrennen lassen. Ich binde ein farbiges Band an und bringe sie dann den Kindern in die Schule, damit sie ihr Herz zu Muttertag verschenken können.


  
Nach dem Mittagessen geht der kleine Bruder gleich zum Spielen, die Hausaufgaben kann er auch am Wochenende machen. Das Antibiotika macht mich müde und ich lege eine Siesta ein.
Anschließend muss ein Milchkaffee sein, den trinke ich auf der Terrasse unter der Markise, dabei lasse ich mich von dem Buch 100 kreative Garten- Projekte * inspirieren.

 
Mein Blick geht über die Felder, wo gearbeitet wird, Richtung Wald.

 
Dann fahre ich zum Bäcker mit Aussicht, kaufe Dinkelvollkornbrot fürs Wochenende und werfe einen Blick hinüber zur frühlingsgrünen Insel Mainau und den Bergen dahinter. Der Himmel sieht gespenstig aus.

 
Dann fahre ich weiter zum Gartenladen und kaufe Sommerflor für Terrasse und Blumenkasten. Eine Mitarbeiterin begrüßt mich mit Namen, Hallo Frau ..., sie haben ja ein Abo bei uns. Ups, so oft war in letzter Zeit doch gar nicht dort?

 
Auf der Rückfahrt halte ich beim Fuchshof und kaufe im Hofladen unsere ersten deutschen (Folientunnel-) Erdbeeren.


  
Zuhause räume ich das Auto aus und freue mich über die bunten Tulpen im Vorgarten.

 
Ich sauge das Wohnzimmer und mit einer großen Leinendecke, die ich über das Sofa lege, teste ich, wie ein helles Sofa aussehen würde. Mir würde es gefallen, jetzt muss ich noch den Liebsten überzeugen.

  
Beim Abendessen geht die Sonne hinterm Bodanrück unter, Wahnsinn wie weit sie jetzt schon steht. 
Das Tochterkind hatte Theater- Generalprobe und kommt erst um 22Uhr nach Hause.


























 
Ich wünsche ein wunderschönes Muttertagswochenende allerseits!



Mehr Tageseinblicke findet ihr heute wieder in Caros langer Liste.


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Donnerstag, 11. Mai 2017

Donnerstagsschnipsel


Wir trauern um "unsere" Blaumeisen. Nachdem der Nachbarkater einen der Elternvögel im Sprung getötet hatte, war unklar, ob der verbliebene Elternteil die Jungvögel alleine würde füttern und wärmen können. Die kühle und verregnete Wochenende haben die noch nackten Kleinen leider nicht überlebt und nachdem der Elternteil nicht mehr an die Bruthöhle kam, haben wir sie gestern abgenommen und das Nest mit den toten Jungvögeln beerdigt.  
Der kleine Bruder war besonders traurig, er hat Tränen vergossen und den "Mörderkater" immer wieder weggescheucht. 
Heute haben wir beobachtet, wie der verbliebene Vogel "seine" Bruthöhle gegen ein Kohlmeisenpaar verteidigt. 

Am Montag habe ich mit der Großes das kleine feine Kammerkonzert meines und des Liebsten Chores besucht. Gar nicht so einfach für mich, den Mund zu halten und mal nicht mitzusingen, oowohl ich die Lieder doch eigentlich alle kannte. Nun werde ich meine mir selbstverordnete Chorpause aufheben und ab nächster Woche wieder mitüben. 
 
War ich vor einem Monat noch so euphorisch auf eine reiche Kirschenernte, wird nun klar, wegen dem Frost in der Woche nach Ostern werden wir in diesem Jahr keine Kirschen ernten können.
Auch andere Frostschäden muss ich beklagen: Mein Blauregen hatte zum ersten Mal viele viele Blüten, die kurz vor dem Öffnen samt den Blättern alle erfroren sind. Ebenso die Blätter der Minikiwis und des Wilden Weines und im Vorgarten die Hortensien und Frühlingsclematis. So schade!
  
Bei traumhaften Segelwetter hat der kleine Bruder gestern einen Opti-Segelkurs begonnen. Der wird vom hiesigen Segelsportverein angeboten. Es hat unserm Jüngsten sehr gut gefallen auf dem See. Hach, da kommen bei mir Erinnerungen auf, denn seine Schwestern haben vor einigen Jahren auch schon da mitgemacht. Mit einer Bekannten stand ich die ganzen zwei Stunden am Hafen und habe die kleinen Jollen auf dem See beobachtet (und habe mir dabei den Nacken verbrannt).

Ich habe diese Woche wieder einige Abendtermine als Elternrätin und Fördervereinsvorstand. Da freue ich mich nun schon auf ein ruhiges und entspanntes Muttertagswochenende.
 
  Seit gestern ist es deutlich wärmer geworden und ich kann wohl in den nächsten Tagen meine selbstgezogenen Tomaten- und Paprikapflanzen von der Fensterbank in größere Töpfe in den Garten umpflanzen. Die Paprika blühen bereits. Während sich die letzten Tulpen im Garten langsam verabschieden, beginnen sich nun die zauberhaften Blütenkugeln des Zierlauchs zu öffnen. 


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