Samstag, 24. Oktober 2020

Wochenschnipsel

Die Woche hat sich schon ein bisschen wie Ferien angefühlt. Wir haben morgens lang geschlafen und es uns zuhause gemütlich gemacht, denn der kleine Bruder hat diese Woche wegen seiner starken Erkältung nicht die Schule besucht. Seit Montag müssen hier alle SchülerInnen ab der fünften Klasse auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der kleine Bruder meinte, wie das denn gehen soll, er könne ja mit Maske nicht mal seine Nase putzen. Er hat dann seine Lehrerin per Mail gefragt, was er zuhause nachholen kann und Arbeitsaufträge bekommen. Ich war diese Woche auch schon wieder etwas erkältet und habe nun schon seit drei Wochen Kopfschmerzen.

Da der kleine Bruder sich aber eigentlich fit fühlte und nicht auch noch seinen Schlagzeug-Unterricht verpassen wollte, brachte ich ihn am Dienstag Nachmittag mit dem Auto zur Musikschule. Die knappe halbe Stunde Wartezeit nutze ich für einen Spaziergang am Konstanzer Trichter. Ich versuchte Abstand zu den Urlaubern und Passanten zu halten und genoss die Alpensicht, auch wenn es etwas dunstig war.




Am Dienstag und Mittwoch gab es morgens Nebel, der sich erst spät lichtete. Nachmittags wurde es dann ganz angenehm und wir haben die letzten Äpfel vom Patenbaum gepflückt und aufgesammelt und in den Apfelstiegen auf dem Balkon gelagert. Hoffentlich sind nicht bald die Mäuse dran.














Diese Woche hat Konstanz und der Landkreis mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erreicht. Die Schweiz gilt nun als Corona-Risikogebiet, auf den Grenzverkehr und den Einkaufstourismus hat das aber vorerst keine Auswirkungen.

Am Donnerstag wurde es schön warm und ich habe den ganzen Nachmittag im Garten gearbeitet. Ich habe Stauden ein- und umgepflanzt, Blumenzwiebeln eingesetzt und den Rasen gemäht und gedüngt, bevor abends der Regen kam. Diese Ecke im Gärtchen gefällt mir gerade sooo gut:

Heute haben hier nun die Herbstferien begonnen. Es ist nur eine Woche, aber wir freuen uns trotzdem auf ein paar schöne gemeinsame freie Tage.

 

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Mittwoch, 21. Oktober 2020

Spätsommerurlaub auf Rügen 6

Freitag, 4. September 2020

Unser letzter Tag auf der Insel Rügen. Zum späten gemütlichen Frühstück gibt es frische Brötchen und Müsli. Gegen Mittag machen wir eine kleine Radtour von Glowe zum Spyckerschen See. Wir sehen Schwäne, Graureiher und in der Ferne Graugänse, deren lautes Schnattern zu hören ist.







Wir radeln dann zurück zur Ferienwohnung und parken die Räder im Schuppen. Nach einer kurzen Pause fahren wir mit dem Auto nach Putgarten auf der Halbinsel Wittow. Ich wollte so gerne an einer Sanddornführung (im Reiseführer hatte ich davon gelesen) teilnehmen, diese findet aber nicht statt. Schade. Wir schauen uns am Rügenhof um, kaufen verschiedene Sanddornprodukte und trinken im großen Garten Kaffee und essen leckeren selbstgemachten Kuchen. Wir streifen durch den schönen Garten, wo auch Gänse und Kaninchen leben.






Dann fahren wir weiter über den Ort Dranske zum Bug, der westlichsten Landzunge der Halbinsel Wiek. Sie ist an der schmalsten Stelle nur 55 Meter breit und wird umschlossen von Ostsee und Vitter Bodden. Vom Ostseeufer können wir den nördlichen Teil der Insel Hiddensee mit dem Leuchtturm Dornbusch sehen. Es ist windig und so kann der kleine Bruder endlich den Drachen steigen lassen. Auf dem Bodden sind in der Ferne Windsurfer zu sehen.






















Vor dem Balkon fliegen Schwalben, als wir die letzten Sonnenstrahlen genießen. Zum Abendessen gibt es Reste mit Tomaten-Mozarella-Salat, dann müssen wir aufräumen und unsere Koffer packen.
 

 

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Fortsetzung folgt

Dienstag, 20. Oktober 2020

Herbstlicher Türschmuck

Mit Naturmaterialien aus dem Garten ist hier ein schlichter Türkranz entstanden. Mal ein bisschen anders als im letzten Jahr, aber mir gefällt die Kombination von unterschiedlichen Herbstfrüchten mit den braunen Zweigen.

Aus entlaubten Zweigen von Geißblatt (Lonicera) habe ich einen Kranz gewunden, daran mit dünnem Blumendraht Hagebutten (von Hundsrose und Kletterrose) und Zieräpfel locker draufgebunden.



 

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* verlinkt bei Creadienstag

Montag, 19. Oktober 2020

Herbstwochenende

Als ich am Freitag von meinen kleinen Ausflug wiederkam, lag der kleine Bruder auf dem Sofa mit Fieber und schlief. Am Abend half ich bei den Vorbereitungen für einen Kleidertauschmarkt, den die Konsum-Gruppe des Arbeitskreises Klimaschutz im Ort veranstaltete. Wir bauten Kleiderständer auf und stellten sie mit großen Abständen in den Saal und befestigten Schilder mit den Größen. Dann hängten jede von uns schonmal ihre mitgebrachten sieben Teile auf.

Am Samstag ging es dem kleinen Bruder etwas besser, das Fieber war weg, aber er hatte eine Erkältung mit Husten, Schnupfen und Ohrenschmerzen. Ich beteiligte mich mit einem eigenen Stand beim ebenfalls im Ort veranstalten Flohmarkt vor der Haustüre. Ich hatte sowas noch nie gemacht, aber ich wollte es gerne mal ausprobieren, denn die Kleiderberge im Keller wachsen. Da die großen Kinderkleiderbasare coronabedingt ausfallen, war die Idee entstanden, eine Alternative im Kleinen zu schaffen. 12€ zahlte man als Standgebühr, die Grundschule und Kindertagesstätte zugute kommt. Von 11 bis 16Uhr standen also ich oder auch mal der Liebste mit den Sachen vor dem Haus. Es war kühl, aber zum Glück blieb es trocken. Besonders viele Passanten kamen nicht vorbei und die meisten suchten auch eher Baby- und Kleinkindersachen. Am besten verkauften sich noch Kindersachbücher. 

Zwischendurch drehte ich eine kleine Runde im Ort, um mir mal ein paar andere Stände anzuschauen. An den 50 Ständen wurde neben Kindersachen auch Haushaltskram angeboten. Manche Stände waren ansprechend dekoriert (siehe Foto oben), das gefiel mir gut. Parallel fand der Kleidertauschmarkt für Erwachsene statt. Dort half ich am Ende noch beim Abbau und stieß mit den anderen Frauen der Konsum-Gruppe mit einem Glas Sekt auf den Erfolg des ersten Tauschmarktes an.






Am Sonntag frühstückten wir spät, dann machte ich etwas Ordnung und verräumte die Kinderkleidung. Nachher spazieren wir über die Streuobstwiesen zu unserem Patenbaum und sammelten ein paar Äpfel auf. Zum Kaffee tauen wir uns einfach den restlichen Apfelkuchen vom letzten Wochenende auf. Sehr lecker!


















Der Liebste, der die meisten Apfelchips gefuttert hatte, bereitete nochmal eine Ladung davon im Backofen zu. Ich nahm meinen neuen Dampfentsafter (Affiliate-Link) in Betrieb und füllte ihn mit ungeschälten Apfelstücken ohne Kerngehäuse. Feiner Apfelduft breitete sich aus und nach ein paar Stunden waren die Äpfel zerfallen und wir konnten schön säuerlichen Saft ziehen. Die übriggebliebene Apfelmasse pürierte ich mit wenig Zucker, würzte sie mit Zimt, Kardamon und Vanille und strich sie auf ein Backblech. Den ganzen Abend trocknete die Masse im Backofen dann zu leckerem Fruchtleder.




 

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Samstag, 17. Oktober 2020

Wochenschnipsel

Viel zu rasch ist die fünfte Schulwoche wieder vergangen. 


🍁 Meinen Montag habe ich in 12 Bildern hier schon gezeigt. 

🍁 Im Keller habe ich mal wieder Kinderkleidung sortiert, um sie am Wochenende beim Flohmarkt vor der Haustüre zu verkaufen. Ich bin gespannt, wie das wird.

🍁 Am Dienstag ging es dem kleinen Bruder wieder besser und er besuchte wieder die Schule. Dienstags hat er jetzt immer seinen langen Tag mit Nachmittagsunterricht mit wechselweise Gartenbau oder Handarbeit/Werken. Nachher fährt er noch zum Schlagzeugunterricht an die Musikschule und ist dann erst gegen 18Uhr zuhause. Ich war mit dem Liebsten nachmittags nochmal Walnüsse aufheben, dank dem Regen vom Montag hatten wir richtiges Sammlerglück.



🍁 Dienstag nachmittags und vor allem am Mittwoch trumpfte das Wetter nochmal auf, solch ein blauer Himmel war hier in letzter Zeit eher selten.

🍁 Überrascht und traurig gestimmt hat mich diese Woche die Entdeckung, dass der große alte Kastanienbaum an unserem Dorfplatz gefällt wurde. Hier haben meine Kinder, ebenso wie viele andere, auf dem Weg zum Kindergarten oder zur Schule jeden Herbst Kastanien aufgesammelt.

🍁 Mittwochs hatte ich meinen halbjährlichen Brustkrebs-Nachsorgetermin bei der Gynäkologin. Beim Ultraschall sah alles gut und unverändert aus. Ich verband den Termin damit, durch unsere schöne Altsstadt zu schlendern und endlich mal wieder in meinen Lieblingsläden vorbeizuschauen. Wer weiß, wie lange ich das, bei den aktuell ansteigenden Infektionszahlen, überhaupt noch machen kann und möchte.




🍁Am Donnerstag gab es hier wieder Streiks der Gewerkschaft Verdi, dies betraf auch die Stadtwerke Konstanz. Es fuhren keine Busse und keine Autofähren. Der Liebste bracht in der Frühe den Kleinen Bruder zur Schule und ich holte ihn mittags wieder dort ab. Da war aber ganz schön etwas los vor der Schule.

🍁 Einen neuen Oberbürgermeister haben wir diese Woche im zweiten Wahlgang coronakonform einfach wieder per Briefwahl gewählt. So praktisch.

🍁 Am Freitag wurde bekannt, dass Baden-Würtemberg die 3. Pandemiestufe ausruft. Ab Montag, 19. Oktober, gelten landesweit verschärfte Maßnahmen. Von der Schule wurden wir darüber informiert, dass nun alle SchülerInnen ab der Klassenstufe 5 während des Unterrichts auch am Platz eine Maske tragen müssen. Puh, wir können uns nicht vorstellen, wie das gehen soll. 

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Freitag, 16. Oktober 2020

Zum letzten Mal

Heute habe ich bei einer Schifffahrt über den See ins Lieblingsstädtchen Überlingen das Ende der Saison gefeiert. Die Schiffe der Weißen Flotte fahren nur noch bis zum Sonntag, 18.Oktober, dann ist Winterpause. Der Start der Schifffahrtsaison war dieses Jahr coronabedingt später als sonst und wir sind auch deutlich seltener Schiff gefahren. Die Landesgartenschau in Überlingen wurde auf 2021 verschoben.


Die paar wenigen Touristen saßen drinnen, also konnte ich draußen auf Deck meine Maske kurz abnehmen, tief durchatmen, den Duft des Sees einsaugen und die weiten Sicht genießen. Hach, wie werde ich das vermissen. 







Es schien fast, als hätte der Himmel ein Einsehen mit mir, denn obwohl es vorher in Strömen geregnet hatte, blieb der Nachmittag so gut wie trocken. In Überlingen war, wohl auch wegen des Wetters, kaum etwas los auf der Promenade und in der Fußgängerzone. So konnte ich in Ruhe ein bisschen in den Läden stöbern.





Auf der Rückfahrt saß da noch eine Frau draußen im Wind, ich musste mehrmals hinschauen, bis ich sie unter ihrer Mund-Nasenbedeckung erkannte. Es war eine liebe Bekannte, die ebenfalls ihre letzte Fahrt unternommen hatte. So hatte ich für den Rückweg sogar nette Gestellschaft.
 















 

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