Dienstag, 10. Dezember 2019

Kleine Geschenke aus Bienenwachs





Aus Bienenwachs, dem Geschenk der Bienen, kann man mit Kindern wunderbar duftende Kleinigkeiten für Weihnachten herstellen.
 
Bienenwachsplatten für Kerzen gibt es im Bastelbedarf auch einzeln, da ist gleich ein Docht mit dabei. Wir verwenden gerne diese hier (Affiliate Link) aus 100% reinem Bienenwachs hergestellt in Deutschland. Bienenwachsplatten können leicht zu Kerzen gerollt werden. Dazu einen passend langen Docht an das eine Ende legen und leicht andrücken, dann vorsichtig (kleine Kinder benötigen hier Hilfe!) beginnen von dieser Seite her aufzurollen. Sobald die ersten beiden Runden gerollt sind, geht es einfacher. Die Kerze schön eng rollen und darauf achten, dass sie gerade wird. Am Ende die Platte wieder leicht andrücken.

Aus Bienenwachsplatten können auch schlichte Anhänger (für den Baum oder als Geschenkanhänger) ausgestochen werden. Dazu einfach Keksausstecher verwenden. Mit Lochzange oder einer Nadel ein Loch einstechen und ein schöne Kordel durchfädeln. Ich verwende am liebsten Baker Twine oder Bäckergarn (Affiliate Link).

Aus den Resten (oder aus Wachsperlen) lassen sich schöne Nusslicher herstellen. Dazu in eine größere halbe Walnussschale einen Docht stellen. Dazu eignen sich Dochte für T-Lichter (Affiliate Link) in der richtigen Länge mit einem Metallplättchen. Das Wachs auf einem Esslöffel über einem T-Licht flüssig werden lassen und vorsichtig in die Nusschale gießen. Wenn das Wachs erkaltet, noch ein bisschen Wachs nachgießen und den Docht ggfs. etwas einkürzen. 


















































Montag, 9. Dezember 2019

Unser zweites Adventswochenende


Das Wochenende brachte warmes Wetter, also etwa 10C und teilweise Sonne. Das Licht tat mal wieder richtig gut.

Am Samstag Mittag beschließen wir daher, einen Waldspaziergang zu unternehmen. Ich muss sowieso die Grillstelle oberhalb von Wallhausen inspizieren, ob ich mit der BUND-Kindergruppe am kommenden Wochenende sein werde, ob keine Glasscherben oder Müll herumliegt. Und ich muss einen schönen Rundweg dort im Wald finden. Zunächst führt uns der Weg am Waldrand entlang. Auf einer Bank in der Sonne genießen wir die Aussicht. Durch den Mischwald laufen wir dann eine schöne Runde, die ich mir anhand von Fotos an den Kreuzungen zu merken versuche.









Zuhause zünden wir die zweite Adventskerze an und bereiten Tee und Kaffee, den wir uns zu den restlichen Nikolaus-Weckmännern und vom Adventsbacken mitgebrachten Zimtknoten schmecken lassen. Die wärmen wir kurz in der Mikrowelle auf, so schmecken sie beinahe wie frisch gebacken. Könnte mehr Zimt und Kardamom drin sein, finden wir.

Mein "Adventkranz" ist dieses Jahr wieder ganz schlicht. Auf einem Tablett stehen Kerzen vom Möbelschweden, liegen Zapfen vom Spätsommerurlaub in Nordholland, Fichtenzweige und ein paar Hagebutten aus dem Garten.

Mit dem Liebsten plane ich die Geschenke für die Kinder und ich sitze abends lange daran, die schönsten Familienfotos aus diesem Jahr für einen Familienkalender auszusuchen. 




Der Sonntag ist schnell erzählt. Ich nutze das gute und trockene Wetter und arbeite im Garten. Ich buddele die letzten Blumenzwiebeln ein (oder was die Maus in der Garage von ihnen übrig gelassen hat), harke das wohl letzte Laub vom Rasen, wickele einen Türkranz und trage dann mit dem Liebsten endlich die Wurmkiste in den Keller und hole Feuerholz ins Haus, das wir unter der Sitzfensterbank im Wohnzimmer einräumen. Das sorgt für ein gewisses Hüttenfeeling.

Der kleine Bruder baut und programmiert am Wochenende selbstständig sein LEGO Roboter-Bauset (Affiliate Link) neu, das er letztes Jahr zu Weihnachten bekommen hat. 

Zum Tee essen wir selbstgebackenen Stollen, der diesmal lecker fluffig geworden ist. Ich schreibe am Familienjahresbrief weiter. Die großen Töchter in Freiburg und Köln schicken mit ihre formulierten Texte über sich und was sie in diesem Jahr so erlebt haben, zum Einbauen. Ich bestelle Bücher zu Weihnachten im örtlichen Buchladen, die ich dann abholen werde. Abends koche ich uns eine Spinat-Kichererbsen-Pfanne nach einem neuen Rezept.

Und ich mache den Tag über kein einiges Foto.

Samstag, 7. Dezember 2019

Schwedisches Adventsbacken

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Gestern, am Nikolaustag, durfte ich am Adventsbacken auf der Insel Mainau teilnehmen.


Ich war schon sehr gespannt, als ich am frühen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein vom Parkplatz bei der Schwedenschänke am Schloss vorbei Richtung Schiffsanlegestelle spazierte. In der Bäckerei "Täglich Brot" traf ich auf neun weitere Teilnehmerinnen. 



Wir wurden nett mit einem alkoholfreien Punsch begrüßt und dann ging es auch schon los. Die Bäckerin zeigte uns zunächst, wie die Hefeteige für die Kanelbullar (schwedische Zimtschnecken) oder Kanelknuter (Zimtknoten) und die Lussebullar, das Hefegebäck mit Safran, das auch zum traditionellen Lichterfest gebacken wird, zubereitet werden. Da wurden alle flüssigen Zutaten, einschließlich der Hefe, bei schwacher Hitze zusammengerührt und dann mit dem Mehl vermischt.

Während der Gehzeit, konnten wir dann unter der Anleitung einer Konditorin verschiedene Plätzchen, u.a. Pepparkakor (Pfefferkuchen) zubereiten, die im Holzofen gebacken wurden. Anschließend durften wir alle Zimtknoten wickeln, was mit ein bisschen Übung gar nicht so schwer ist wie es aussieht und die Lussebullar formen.
 
















































Als sich aus dem Ofen ein feiner Duft nach Zimt ausbreitete, dufte sich Jede eine Kaffee wählen und dazu das noch warme Hefegebäck probieren und genießen. Yummy!


























Nachhher durften wir unsere Gebäckdosen oder Tüten füllen und die Rezepte gab es auch zum Mitnehmen.

Zum Abschluss bekamen wir draußen einen heißen Julglögg (Schwedenpunsch) serviert und bei netten Gesprächen ging der Abend zu Ende.













Mit einer anderen Teilnehmerin spazierte ich im Anschluß noch am Schloss vorbei, um mir den kleinen aber feinen Skandinavischen Wintermarkt mit seinen schwedenroten Hütten anzuschauen. Hier werden Schwedenfans unbedingt fündig.

Und falls ihr jetzt Lust bekommen habt, am Adventsbacken auf der Mainau teilzunehmen, für den 13. und den 20. Dezember gibt es noch freie Plätze! 
 
























Offenlegung: Ich wurde von der Insel Mainau GmbH eingeladen. Geschrieben habe ich meine eigene Meinung. 

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Das erste Adventswochenende


... habe ich an Mosel und Ruwer zur Feier des runden Geburtstages meiner Mutter verbracht. 


Bereits am Freitag reiste ich mit dem Zug von Konstanz nach Trier. Insgesamt war ich beinahe elf Stunden unterwegs. Und das kam so: Als der Liebste mich vormittags in Konstanz an den Bahnhof bringt, erfahre ich, dass der Zug ausfällt. Also warte ich eine Stunde auf den nächsten Zug und hole mir auf dem Weg in die Fußgängerzone erstmal nasse Füße.


In der Bahnhofshalle und dann in den Zügen verbringe ich die Zeit mit Stricken und Lesen. In Karlsruhe muss ich rasch zum ganz abseits gelegenen Gleis 102 kommen und mit der überfüllten Regionalbahn nach Neustadt/Weinstaße fahren. 

Von dort geht es dann durch den Pfälzer Wald und das Saarland bis nach Trier. Ich lege aber einen Halt in Kaiserslauern ein, wo wir früher mal gewohnt haben und meine Große geboren ist. Ich bin mit einer lieben Bekannten verabredet, die mich am Bahnsteig abholt. Wir gehen in ein Café und, da wir uns seit Jahren nicht gesehen hatten, haben wir uns viel zu erzählen. Vor zwanzig Jahren haben wir uns in der Krabbelgruppe mit unseren Kindern kennengelernt. Die beiden Stunden gehen viel zu rasch um. Auf der Weiterfahrt nach Trier läuft dann alles glatt. Meine älteste Schwester holt mich abends am Bahnhof ab und bei meiner Mutter gibt es dann ein schönes Wiedersehen bei Raclette. 

Das Wochenende vergeht mit Familie treffen und Geburtstag feiern. Ich backe ein Geburtstagsblech Lebkuchen. Wir singen ein extra geschriebenes Geburtstagslied, zu dem sich auch meine in Neuseeland lebende Schwester dazuschaltet. Wir Schwestern schenken meiner Mutter auch einen Adventskalender, zu der jede acht Päckchen gepackt hat. Die stellen und hängen wir in der Nacht zum Sonntag heimlich auf.










an der Ruwer



Die Rückfahrt am Montag verlangt mir einiges ab. Ich habe starke Rückenschmerzen vom vielen Sitzen und dem ungewohnten Bett. Nun durchquere ich das Saarland und die Pfalz bei Tageslicht und sehe Orte wieder, wo ich früher mal war und an die ich Erinnerungen habe, wie etwa Homburg/Saar, wo ich zwei meiner Kinder geboren habe. Durch die Scheibe versuche ich ein paar Fotos zu machen.

Kurz vor Edenkoben wirft sich jemand vor unseren Zug. Es ist ein Suizid oder im Bahnjargon "Personenschaden". Das ist ein Schock und ziemlich aufwühlend. Da ich vor Schmerzen nicht mehr sitzen kann, stehe ich und stricke. Bis wir weiterfahren können, vergehen zwei Stunden. Im nächsten Ort müssen wir dann aus diesem Zug aussteigen. Da ich schließlich in Karlsruhe die übernächste Schwarzwaldbahn knapp verpasse, bin ich mit drei Stunden Verspätung erst nach 21Uhr in Konstanz.
 
an der Mosel

Saarburg

An der Saar


Völklinger Hütte


Halt auf freier Strecke




Sonntag, 1. Dezember 2019

Hallo Dezember! Hallo Advent!


Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern
einen schönen 1.Adventssonntag!



Im Dezember möchte ich

den Geburtstag meiner Mutter mitfeiern
mit dem Zug wieder zurück an den Bodensee reisen
neue Kinderbücher für die Schulbücherei aussuchen 
einen Nachsorge-Termin bei meiner Gynäkologin wahrnehmen
zum Adventsbacken auf der Insel Mainau gehen
und den dortigen Skandinavischen Wintermarkt besuchen
eine tolle Verlosung am Blog veranstalten 
bei einem Weihnachtskonzert im Chor mitsingen
dem kleinen Bruder beim Musizieren am Weihnachtsmarkt zuhören
mit meinen Kurskindern kleine Geschenke werkeln
Weihnachtsgebäck backen
Geschenke einfach und ressourcenschonend verpacken
 unseren Jahresbrief schreiben und verschicken
Familienkalender in Druck geben
mit der Naturkindergruppe einen Tag zur Wintersonnenwende verbringen
Weihnachtsfilme anschauen
das Christgeburtsspiel mit dem Jüngsten anschauen
die großen Kinder zu Hause begrüßen
 mit dem Liebsten einen Baum aussuchen
die Kinder ihn schmücken lassen
mit der Familie schöne Weihnachtsstage verbringen
das zu Ende gehende Jahr verabschieden